Schlechtes Deutsch

Benutzer59488 

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"gibz" ist kein dialekt, sondern pseudo-cool-ghetto-sprache. und grammatikalisch unkorrekt.

woher willst _du_ dich mit österreichischem um genau zu sein steirischem dialekt auskennen? find ich echt witzig.

im dialekt schreiben bedeutet wohl zu deinem leiden auch _grammatikalisch unkorrekt_ schreiben.
tut mir leid für dich aber ich denke du verstehst mich trotzdem ganz gut.

und pseudo cool ghetto sprache ist das was die die nen stock im arsch ham daraus gemacht haben^^
hat irgendwer gesagt dass ich gibz [gibzzzssss] aussprech?

einer gescheiter als der andere hier^^
 

Benutzer42166  (37)

kurz vor Sperre
Wie schon in einem anderen Thread erwäht: Am meisten regt mich es auf, wenn Leute keine Ahnung von der Verwendung der vier Fälle haben. Den ersten bekommen Sie ja meist noch hin, dritter und vierter Fall wird nach belieben eingesetzt und dass es auch einen zweiten Fall gibt ignorieren die meisten überhaupt.

#Hannes#
 

Benutzer63501 

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Vollkommener Blödsinn der Thread:
Naja ganz der Griff in's Klo ist der ja nicht, nur wei leinige etwas seltsame Beispiele nennen.
Aber es gibt ja Menschen (wie dich) die hier eventuell etwas "sinnvolleres" beitragen können.

zudem is das ja sowieso nicht hier alles dermaßen ernst gemeint, dass hier jemand einen andere eines Besseren belehren will, sondern einfach nur die Leute mal hier was ablassen könnenwas sie so nervt oder was sie denn meinen, was richtig währe.:zwinker:
 

Benutzer64046  (40)

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Heute haben wir uns mal Gedanken gemacht über "Deutschsünden".
Haben das zusammen bekommen:
nicht ich will sondern ich möchte

nicht assozial sondern unsozial

nicht billig sondern günstig, preiswert

wenn Menschen andere beleidigen sollte man nicht behindert sondern dumm sagen

Das ist uns eingefallen,was wisst ihr noch??

Die Beispiele passen alle nicht, da die Begriffe jeweils eine unterschiedliche Bedeutung haben bzw. gleiches anders ausdrücken.
Schlechtes Deutsch ist für mich was anderes. Zum Beispiel der unsägliche Apostroph beim Genitiv: Z.B. Jule's Thread :wuerg:
 

Benutzer7610 

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Off-Topic:
darf ich den thread für eine seminararbeit nutzen? ich bin mir sicher, das käme gut an :grin:

nein ernsthaft, ich finde die diskussion hier sehr spannend - standard und dialekt, sprachwandel, normabweichungen, all der kram, der einem in der uni theoretisch ins hirn gepaukt werden soll - hier lebt es! *begeisterung*
 

Benutzer15848 

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Langer Beitrag:
Wovon sprechen wir hier überhaupt?
Von Deutsch als Schriftsprache? In dem Fall würde ich zustimmen, dass einige gewisse Regeln nicht beherrschen und Manches davon arg im Herzchen weh tut. Woher die Regeln kommen und dass es vielleicht nur weh tut, weil es der Gewohnheit widerspricht, sei dahingestellt.
Oder doch von gesprochenem Deutsch? Dann finde ich die Diskussion, wie sie hier stattfindet mehr oder weniger ... hmm nicht sinnlos, aber doch seltsam.
Und da Sprache durch Sprechen entsteht und die Schrift ledigliche eine Verschriftlichung der Sprache ist, also eher eine Randerscheinung (wenn auch eine wichtige, grad in einem Forum :grin:), die ohne vorausgehendes Sprechen kaum zustande gekommen wäre, verstehe ich unter Deutsch hauptächlich das Gesprochene. Bleibe also bei seltsam :smile: Denn beim Reden ist mir bis jetzt noch nie ein Apostroph untergekommen, kein Unterschied zwischen "seid" und "seit" und nur selten passende Verwendung des Genitivs.


Kurzer Beitrag:
Regeln enstehen erst durch den Sprachgebrauch und präskriptive Grammatiken und/oder Regelwerke verlangsamen bestenfalls den natürlichen Sprachwandelprozess. Verhindern ihn womöglich gar.
 

Benutzer63501 

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Langer Beitrag:
Kurzer Beitrag:
Regeln enstehen erst durch den Sprachgebrauch und präskriptive Grammatiken und/oder Regelwerke verlangsamen bestenfalls den natürlichen Sprachwandelprozess. Verhindern ihn womöglich gar.
Richtig, zB:da wir kaum noch ein sz aussprechen existiert es nur noch in der Schrifft (ja es gibt ß immernoch, wir haben immer noch keine "Strassen":wuerg: ). im sprachgebraucht wurde es zu einem scharfen S.
Nun könnte man ja überlegen das ß durch eine Abform oder aktzentierte Form von S zu ersetzen.
Ob das aber Sinn macht, dort neue Buchstaben einzuführen oder Regeln zu ändern, das sei dahingestellt.:engel:
 

Benutzer24257 

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Langer Beitrag:
Wovon sprechen wir hier überhaupt?
Von Deutsch als Schriftsprache? In dem Fall würde ich zustimmen, dass einige gewisse Regeln nicht beherrschen und Manches davon arg im Herzchen weh tut. Woher die Regeln kommen und dass es vielleicht nur weh tut, weil es der Gewohnheit widerspricht, sei dahingestellt.
Oder doch von gesprochenem Deutsch? Dann finde ich die Diskussion, wie sie hier stattfindet mehr oder weniger ... hmm nicht sinnlos, aber doch seltsam.
Und da Sprache durch Sprechen entsteht und die Schrift ledigliche eine Verschriftlichung der Sprache ist, also eher eine Randerscheinung (wenn auch eine wichtige, grad in einem Forum :grin:), die ohne vorausgehendes Sprechen kaum zustande gekommen wäre, verstehe ich unter Deutsch hauptächlich das Gesprochene. Bleibe also bei seltsam :smile: Denn beim Reden ist mir bis jetzt noch nie ein Apostroph untergekommen, kein Unterschied zwischen "seid" und "seit" und nur selten passende Verwendung des Genitivs.


Kurzer Beitrag:
Regeln enstehen erst durch den Sprachgebrauch und präskriptive Grammatiken und/oder Regelwerke verlangsamen bestenfalls den natürlichen Sprachwandelprozess. Verhindern ihn womöglich gar.

Im Prinzip hast du recht. Jedoch kann man auch beim Sprechen etwas auf die korrekte Sprache achten, weil es einfach schöner und oft auch kürzer ist. Zum Beispiel kann man auf Fälle achten, oder wenigstens versuchen, hin und wieder einen Konjunktiv zu konstruieren (müssen ja gar nicht die ganz exotischen Formen sein)

Außerdem ist auch bei der Aussprache ein Unterschied zwischen "seit" und "seid".

Für die Schriftsprache sind Grammatiken und Regeln aber notwendig. Sonst wären wir schnell wieder ein paar Jahrhunderte zurück und keiner könnte mehr etwas lesen, weil alle anders schreiben.

Ich bin froh, daß wir eine so schöne Sprache habe, die auch einer gewissen Logik folgt. Man schaue sich daneben das Englische an. Da weiß man wieder, was wir am Deutsch haben...
 

Benutzer15848 

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Im Prinzip hast du recht. Jedoch kann man auch beim Sprechen etwas auf die korrekte Sprache achten, weil es einfach schöner und oft auch kürzer ist. Zum Beispiel kann man auf Fälle achten, oder wenigstens versuchen, hin und wieder einen Konjunktiv zu konstruieren (müssen ja gar nicht die ganz exotischen Formen sein)

Natürlich kann man drauf achten (und ich mache es auch) - vor allem, wenn man Situationen ist, in denen man die Standardsprache oder Annährungen daran benutzt (ich vermute mal, hier sind zum Großteil Deutsche. Ich kann nicht sicher sagen, wie es bei euch ist, aber zumindest bei uns in Österreich ist der Dialekt noch nicht ganz zu einer sozialen niedergestellten Variante degradiert worden, sondern hat hauptsächlich regionalen Charakter. Und im Fall von Dialekten gibt es Normen, die auch eingehalten werden, die aber von denen der Standardsprache abweichen können, zb auch was die Fälle betrifft.)

Außerdem ist auch bei der Aussprache ein Unterschied zwischen "seit" und "seid".

Das würd ich gerne mal hören! Da gibt es keinen Unterschied, dank der deutschen Auslautverhärtung. Also - wer korrekt spricht, sagt in beiden Fällen sei/t/. Wer es anders macht, ist vielleicht Engländer oder Franzose.

Für die Schriftsprache sind Grammatiken und Regeln aber notwendig. Sonst wären wir schnell wieder ein paar Jahrhunderte zurück und keiner könnte mehr etwas lesen, weil alle anders schreiben.

Das stimmt und ich finde es ehrlich gesagt auch nicht gerade anziehend, wenn jemand die Schriftsprache nicht beherrscht. Trotzdem muss man im Hinterkopf irgendwie behalten, dass das Regeln sind, die gelegentlich sehr willkürlich gewählt sind und zum großen Teil auf historischen Formen beruhen.

Ich bin froh, daß wir eine so schöne Sprache habe, die auch einer gewissen Logik folgt. Man schaue sich daneben das Englische an. Da weiß man wieder, was wir am Deutsch haben...

Deutsch besser oder schöner als Englisch? Die sind doch eh fast gleich. Außerdem kann ich nicht behaupten, das Deutsche wäre irgendwie besonders logisch. Aber das steht eh nicht zur Debatte, ich gebe zu, dass ich es mag, wie es ist :zwinker:

Richtig, zB:da wir kaum noch ein sz aussprechen existiert es nur noch in der Schrifft (ja es gibt ß immernoch, wir haben immer noch keine "Strassen":wuerg: ). im sprachgebraucht wurde es zu einem scharfen S.
Nun könnte man ja überlegen das ß durch eine Abform oder aktzentierte Form von S zu ersetzen.
Ob das aber Sinn macht, dort neue Buchstaben einzuführen oder Regeln zu ändern, das sei dahingestellt.:engel:

Ich kann dir ehrlich gesagt nicht ganz folgen... was willst du jetzt genau?
 

Benutzer24129  (36)

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2) billig und preiswert
Preiswert beschreibt das Preis-Leistungs-Verhältnis, nämlich daß etwas seinen "Preis wert" ist. Z.B. kann ein Pullover für 200 Euro durchaus preiswert sein, wenn er aus Kaschmir ist.
Billig ist hingegen etwas, das einen niedrigeren Preis hat als für eine solche Ware üblich. Wird beispielsweise der Kaschmir-Pulli auf 100 Euro herabgesetzt, dann ist er auch billig.

du hast schon recht. allerdings habe ich bei meiner ausbildung in der schule auch gelernt, dass man statt billig doch bitte >>> preiswert oder günstig zu sagen hat.
genauso satt teuer >>> kostenintensiv, exklusiv

ist natürlich nur im verkaufsgespräch so.
 

Benutzer24257 

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Das würd ich gerne mal hören! Da gibt es keinen Unterschied, dank der deutschen Auslautverhärtung. Also - wer korrekt spricht, sagt in beiden Fällen sei/t/. Wer es anders macht, ist vielleicht Engländer oder Franzose.
Okok...I stand corrected. Der Unterschied WAR aber mal vorhanden.

Deutsch besser oder schöner als Englisch? Die sind doch eh fast gleich. Außerdem kann ich nicht behaupten, das Deutsche wäre irgendwie besonders logisch. Aber das steht eh nicht zur Debatte, ich gebe zu, dass ich es mag, wie es ist :zwinker:

Naja, Englsich ist aber wesentlich stärker degeneriert. Was bleiben denn da noch an Regeln? Und an Fällen? Und Genera? Ich hab irgendwo mal gelesen (ich glaub sogar hier irgendwo), Englisch sei ein sprachgeschichtlicher Unfall. Fand ich sehr treffend beschrieben. :grin:
 

Benutzer20202 

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Im Dialekt vielleicht. In der Hochsprache, um die es hier geht, mit Sicherheit nicht.
Die Beispiele von High-Society sehen nicht aus, wie etwas, das jemand schreibt, sondern eher nach mündlicher Rede, und da existieren neben Hochsprache durchaus so etwas wie Dialekte. Mit ist aber schon klar, dass es eine ganze Menge Leute gibt, für die "Hochdeutsch" das Maß der Dinge ist und am Liebsten jegliche regionale sprachliche Vielfalt mit Stumpf und Stiel ausrotten würden.
 

Benutzer15848 

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Naja, Englsich ist aber wesentlich stärker degeneriert. Was bleiben denn da noch an Regeln? Und an Fällen? Und Genera? Ich hab irgendwo mal gelesen (ich glaub sogar hier irgendwo), Englisch sei ein sprachgeschichtlicher Unfall. Fand ich sehr treffend beschrieben. :grin:

Ich muss zugeben, dass ich nicht grad ein großer Fan von Englisch bin. Trotzdem hat es gleich viele und gute Ausdrucksmöglichkeiten wie das Deutsche. Es hat weniger Fälle, dafür verwendet es eben die Satzstellung und/oder Präpositionen. Denn Fälle haben keine andere Aufgabe, als die Beziehung der Objekte in einem Satz zueinander festzulegen, und das kann man anders machen als durch Flexion.
Man kann in jeder Sprache dieser Welt so ziemlich das Gleiche ausdrücken, nur eben mit unterschiedlichen Mitteln. Ich glaube nicht, dass davon irgendwas besser oder schlechter ist, es ist eben anders.
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Wer schonmal Shakespeare im Original gelesen hat, wird mir darin zustimmen, daß das Englische an sich keineswegs "degeneriert" ist. :zwinker:
 

Benutzer24257 

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Wer schonmal Shakespeare im Original gelesen hat, wird mir darin zustimmen, daß das Englische an sich keineswegs "degeneriert" ist. :zwinker:

Naja, das Englisch des 15. Jh ist mit dem heutigen Englisch nicht wirklich mehr vergleichbar. Da bestehen kleine aber feine Unterschiede. (Jaa, auch ich habe Shakespeare im Original gelesen :jaa:)

Man kann in jeder Sprache dieser Welt so ziemlich das Gleiche ausdrücken, nur eben mit unterschiedlichen Mitteln. Ich glaube nicht, dass davon irgendwas besser oder schlechter ist, es ist eben anders.

Das ist schon klar. Doch kann man persönliche Präferenzen haben. Und wirklich ausgeprägte Flexionsmöglichleiten besitzt das Englische nicht mehr. (Da ist in der Geschichte ne Menge verloren gegangen) Natürlich kann man alles auch anders ausdrücken, aber meiner Meinung nach ist es ähnlich wie im Deutschen der Konjunktiv. Er ist korrekt gebraucht einfach schöner als die blöde "würde"-Form. Aber ok, jedem das seine. Man kommt ohne Englsich ja eh nicht mehr zurecht.
 

Benutzer472 

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Richtig, zB:da wir kaum noch ein sz aussprechen existiert es nur noch in der Schrifft (ja es gibt ß immernoch, wir haben immer noch keine "Strassen":wuerg: ). im sprachgebraucht wurde es zu einem scharfen S.
Kannst du für mich bitte einmal vormachen, wie man Straße mit Sz statt scharfem S ausspricht, danke!

Der Thread ist klasse! - Wenn man von preiswert den Komperativ benutzt, darf man übrigens logischerweise auch den von billig benutzen...:grin:
 

Benutzer15848 

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Das ist schon klar. Doch kann man persönliche Präferenzen haben. Und wirklich ausgeprägte Flexionsmöglichleiten besitzt das Englische nicht mehr. (Da ist in der Geschichte ne Menge verloren gegangen) Natürlich kann man alles auch anders ausdrücken, aber meiner Meinung nach ist es ähnlich wie im Deutschen der Konjunktiv. Er ist korrekt gebraucht einfach schöner als die blöde "würde"-Form. Aber ok, jedem das seine. Man kommt ohne Englsich ja eh nicht mehr zurecht.

Wirklich ausgeprägte Flexionsmöglichkeiten besitzt auch das Deutsche nicht! Wir sind mit unseren 4 Fällen, die meistens nicht einmal durch Flexion unterschieden sind (max. noch durch den Artikel, und auch das nur durchgehend bei der männlichen Einzahl...), nicht grad vorn dabei, was das betrifft. Man beachte beachte zum Beispiel nur einmal das Baskische. :eek:
 
S

Benutzer

Gast
ich find auch das die genannten beispiele unpassend sind...


und ich denke das man dialekte außen vor lassen sollte.


allerdings gibt's durchaus dinge, die mir gänsehaut machen...
beispiele:

"das is der typ, der was mit mir in die schule gegangen is" :flennen:
"eines schönes tages..." :eek:
"treffen wir sich dann dort" :kopfschue
"ich will nicht mit den ball spielen" :geknickt:
"darf ich auch ein stück?" :ratlos:
"seit ihr alle da?" / "seid wann seit ihr ein paar?" :cry:


ich schreib auch nicht immer alles korrekt, aber zumindest kenn ich die grundregeln... das is wohl der unterschied...
 
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