schlechte Noten trotz viel Lernen

Benutzer80208 

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es [zeigt] höchstens Unverständnis von empirscher Forschung, wenn man daraus folgert, Intelligenz erkläre die Leistung.

Es ergibt keinen Sinn, dass Intelligenzunteschiede leistungsunerheblich sind. Bei einem Intelligenztest gelingt es beispielsweise Testperson A mit durchschnittlicher Intelligenz 20 Fragen innerhalb der vorgegebenen Zeit zu lösen. Testperson B mit Hochbegabung hingegen kann 40 oder mehr Fragen lösen. Und solche Differenzen lassen sich nicht ausschliesslich dadurch erklären, dass Testperson mehr Vorwissen hatte oder eine andere Erziehung genossen hat.
Soweit ich weiss, haben intelligente Weisenkinder, die in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen und nicht gefördert werden dennoch eine höhere Chance auf beruflichen Erfolg als der Bevölkerungsdurchschnitt.
eine [sich] durch soziale Anpassung regulierende Gesellschaft

Nenne mir ein Beispiel, was das zu bedeuten hat, inwiefern intelligente Menschen es in besonderem Maße verstehen, sich gesellschaftlich adäquat zu verhalten und wie in einer sich nicht durch soziale Anpassung regulierenden Gesellschaft Menschen mit niedrigem IQ genauso grosse Chancen auf beruflichen Erfolg haben wie Hochbegabte.
Meine Thesen belegen die entsprechenden, nahezu unendlich oft vorhandenen Studien. ... Eigentlich ist mir das ja schon zu blöd,

Vielleicht wäre es einfacher, wenn du eine Quelle nennen würdest, die deine Behauptung stützt. Wenn es von diesen so viele gibt, dann sollte es nicht schwierig sein, eine zu nennen.
 

Benutzer472 

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Vielleicht wäre es einfacher, wenn du eine Quelle nennen würdest, die deine Behauptung stützt. Wenn es von diesen so viele gibt, dann sollte es nicht schwierig sein, eine zu nennen.
"PISA2003 - Der Bildungstand...", S. 167 - Aber das bringt es nicht, weil du einfach nicht verstehst oder verstehen willst, dass du die statistischen Verfahren wie so viele falsch anwendest. Ich hab dir extra das - in meinen Augen einleuchtende - Storch-Beispiel aufgeschrieben, aber du begehst direkt in deinem ersten Abschnitt denselben Fehler wieder und folgerst aus einer Korrelationstudien Kausalzusammenhänge, ohne dabei zu verstehen, dass diese nie eine einzige Theorie bestätigen.


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Nenne mir ein Beispiel, was das zu bedeuten hat, inwiefern intelligente Menschen es in besonderem Maße verstehen, sich gesellschaftlich adäquat zu verhalten und wie in einer sich nicht durch soziale Anpassung regulierenden Gesellschaft Menschen mit niedrigem IQ genauso grosse Chancen auf beruflichen Erfolg haben wie Hochbegabte.
Wenn gesellschaftlicher Aufstieg über Noten geschieht, dann ist doch wohl logischerweise der im Vorteil, der es schafft gute Noten zu erreichen. Wenn es nun die Möglichkeit gibt gute Noten dadurch zu erreichen, dass man die Antworten gibt, die der Prüfer hören möchte, dann hat der einen Vorteil, der erkennt, welche Antworten der Prüfer hören möchte. Nehmen wir nun an, der Prüfer ist dumm wie Brot und will bei jeder Frage andere Dinge hören als objektiv richtig erscheint. Der intelligentere Mensch wäre dann wahrscheinlich eher in der Lage sich darauf einzustellen und die gewünschten - statt der richtigen - Antworten zu geben. - Würdest du das als Leistung ansehen in deinem Sinne? Wohl kaum, sondern Leistung ist doch das, was man durch richtige Antworten erbringt. Als hätte in diesem Beispiel der intelligentere Mensch mehr Erfolg, aber eine geringere Leistung erbracht.
 
S

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Gast
Wäre es möglich, dass du "falsch" lernst?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jetzt in der Oberstufe (obwohl ich derzeit nichtmal in Deutschland zur Schule gehe *g*) immer mehr Wert darauf gelegt wird, dass nicht mehr im Unterricht erworbenes Wissen stur abgefragt wird, sondern, dass man zeigen muss, dass man den Text nicht nur stur auswendig gelernt sondern tatsächlich verstanden hat (wobei ich dir jetzt nichts unterstelle :zwinker: ).

Du sagst ja selber, dass du den Stoff "weist", er ist in deinem Kopf drin, nur beantwortest du die Fragen falsch. Ein großer Tipp ist, dass du dir jede Frage 2-3 Mal durchliest und ganz genau überlegst, was denn jetzt überhaupt gerade von dir verlangt wird.

Wie lernst du den derzeit auf eine Klassenarbeit? Schreibst du dir von dem Stoff der in der Klassenarbeit eine Zusammenfassung mit Stichwörtern, oder lernst du die dir wichtigen Teile auswendig. Wenn du dir eine Zusammenfassung schreibst, dann gehst du den gesamten Stoff beim Erstellen nochmal automatisch durch und lernst ihn so zum Teil. Wenn du dir dann durch Stichwörter praktisch das Gerippe des Stoffes zusammenbaust, dann solltest du in der Lage sein, anhand dieser Wörter das ganze erklären zu können.

Vor allem besteht auch bei purem auswendig lernen die Gefahr, dass du stupide aus deinem Gedächtnis abschreibst, was du zu Thema xy weisst, auch wenn, dies in der Aufgabe nur bedingt gefragt war (wo wir wieder beim Thema sorgfältig lesen wären). Aber es ist nichts was du nicht schaffen kannst, Gymnasium ist mit Sicherheit um einigs einfacher als Uni :zwinker:

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Wikipedia wird an meinem deutschen Gymnasium und an meiner High-School in den Vereinigten Staaten nicht als "seriöse" Quelle gewertet. Dies bedeutet, dass sämtliche Zitate und Verweise auf Wikipedia in einem Referat oder einer Präsentation nicht in die Bewertung miteingehen; da geht die Note dann ziemlich schnell in den Keller :engel:

Der Grund warum Wikipedia nicht seriös ist: Im Gegensatz zu wissenschaftlichen, extra für den Unterricht "geeignet ist, kann jeder Mensch Ergänzungen streichen oder hinzufügen, bevor dies jemand überprüft hat.
Es ist richtig, dass bei Wikipedia sehr viel richtig ist, gut erklärt ist und auch wissenschaftlich fundiert ist - wenn man einfach etwas wissen will, dann ist das eine perfekte Anlaufstelle. Aber eben nicht für "wissenschaftliche" bzw. "educational" Arbeiten.
 

Benutzer80208 

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will bei jeder Frage andere Dinge hören als objektiv richtig erscheint

Diese Fallkonstellation ist unrealistisch.

In Intelligenztests muss man zB die Fortsetzung von Zahlenreihen errechnen oder die Lage von Gegenständen nach aufeinanderfolgenden horizontalen, vertikalen und seitlichen Drehungen vorhersehen. Die Prüfungsleistung ist objektiv messbar. Entweder die Antwort ist richtig, oder sie ist falsch.
 

Benutzer80208 

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"PISA2003 - Der Bildungstand...", S. 167 - Aber das bringt es nicht, weil du einfach nicht verstehst oder verstehen willst, dass du die statistischen Verfahren wie so viele falsch anwendest. Ich hab dir extra das - in meinen Augen einleuchtende - Storch-Beispiel aufgeschrieben, aber du begehst direkt in deinem ersten Abschnitt denselben Fehler wieder und folgerst aus einer Korrelationstudien Kausalzusammenhänge, ohne dabei zu verstehen, dass diese nie eine einzige Theorie bestätigen.

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Wenn gesellschaftlicher Aufstieg über Noten geschieht, dann ist doch wohl logischerweise der im Vorteil, der es schafft gute Noten zu erreichen. Wenn es nun die Möglichkeit gibt gute Noten dadurch zu erreichen, dass man die Antworten gibt, die der Prüfer hören möchte, dann hat der einen Vorteil, der erkennt, welche Antworten der Prüfer hören möchte. Nehmen wir nun an, der Prüfer ist dumm wie Brot und will bei jeder Frage andere Dinge hören als objektiv richtig erscheint. Der intelligentere Mensch wäre dann wahrscheinlich eher in der Lage sich darauf einzustellen und die gewünschten - statt der richtigen - Antworten zu geben. - Würdest du das als Leistung ansehen in deinem Sinne? Wohl kaum, sondern Leistung ist doch das, was man durch richtige Antworten erbringt. Als hätte in diesem Beispiel der intelligentere Mensch mehr Erfolg, aber eine geringere Leistung erbracht.
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Wenn diese Argumentation so einleuchtend und die daraus gewonnene Erkenntnis so selbstverständlich ist, warum erklärt mir dann kein anderer aus dem Forum, was Daucus-Zentrus zum Ausdruck bringen will?
Dass allen dieses Thema egal ist, kann ich nicht glauben, weil die These, Intelligenz sei leistungsunerheblich, keinen Sinn ergibt.
 

Benutzer42447 

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@ silent und daucus

Naja,ich finde ihr habt beide in gewisser weise "recht". Dennoch beharrt jeder stur auf seinem standpunkt und ihr nähert euch nicht an.
Ich glaube ich verstehe schon, was daucus versucht dir zu erklären.
Das storch beispiel ist ein sehr beliebtes um zu zeigen,dass eine gewisse korrelatin zweier variablen (in dem falle: zunahme von störchen geht mit zunahme der geburten einher) nicht auf ihre kausalität schließen lässt. Jeder weiß,dass mehr störche nicht mehr kinder zur folge haben. Bei anderen untersuchungen mit komplexeren variablen, wie z.b. leistung und intelligenz, könnte man sicher zeigen,dass beide eine korrelation aufweisen. Nun weiß man aber nicht, in welchem zusammenhang beide variablen stehen. Möglicherweise werden beide variablen nochmal durch eine dritte oder gar vierte (z.b. ehrgeiz, motivation.....) beeinflusst ?! Dies müsste wiederum durch studien und berechnungen untersucht werden, was aber bei variablen wie leistung und so weiter nicht einfach ist.
Dennoch verstehe ich auch silent, der nun so gar nicht glauben kann,dass intelligenz und leistung nicht in einem zusammenhang stehen..sicher hängt beides wohl in einem größeren netz von faktoren irgendwie zusammen, aber man kann dies mit einer studie schlecht beweisen, dass nur diese beiden variablen sich beeinflussen und nichts anderes eine rolle spielt, weil es wohl einfach nicht so ist. Solche zusammenhänge sind zu komplex, als dass man hier mit großer sicherheit eine vorraussage treffen kann, die allgemeingültig ist.
 
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