Gesundheit schlechte behandlung durch ärzte

Benutzer106693 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo,

Ich schreibe hier gerade aus meinem Zimmer im Krankenhaus.

Also ich kam heute morgen 10.30 uhr im krankenhaus an und wurde um 12.00 uhr in das Zimmer des Arztes für die Besprechung.

Zu allererst wurde mir erklärt, dass die Op in zwei teile aufgeteilt werden muss, und dass die große Op später erfolgen wird.

Nach einigen Informationen mehr wurden dann die restlichen Untersuchungen gemacht und auf meine ausstehenden Fragen wurde geantwortet :" das weiß nur der chef, aber der ist im op." Gut. Also muss ich warten... 13 uhr... 14 uhr... 15 uhr... 16 uhr... 17 uhr... 18 uhr...

18.02 uhr dann die emtscheidung meiner mum (schwester auf der station), dass sie den chefarzt anruft. Bei der nachfrage allerdings, ob er denn gedenkt noch einmal hochzukommen und die wichtigen fragen zu beantworten meinte er :" ich habe keine zeit heute. Morgen nachmittag ist es okay." - "aber die patientin soll schon morgen in den Op" - "tja, dann schick ich einen kollegen!" - "die ppatientin hat aber fragen, die nur Sie beantworten können, zum Beispiel eeinen termin für die zweite op und sie ist ein seltener fall!" - "dann hat sie eben pech! Ich habe jetzt pause und 20.00 uhr noch eine op. Tschüss"

Bisher kam übrigens kein kollege. In meiner patientenakte stand soagr vom 4.01.2012 :"patientin einverstanden mit blasenspiegelung und teilung der op in zwei hälften" , obwohl weder feststand dass ich eine blasenspiegelung will (bzw. Gesagt habe, dass ich dagegen bin) und ein termin für die laparatomie (also nun teil zwei der op) auf den 18.01. Gemacht wurde, was jetzt termin für eine untersuchung unter narkose ist, wovon ich am 4.01 noch nichts wusste und womit ich auch nicht einverstanden gewesen wäre.

Was meiint ihr dazu?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Bist du sicher, dass der Chefarzt wortwörtlich gesagt hat, dass du dann Pech hast?
Oder könnte das deine Mutter nur so widergeben?
Versteh mich nicht falsch, aber es wäre schon ein sehr starkes Stück, wenn ein Chefarzt so was wortwörtlich(!) sagt.
Oder war deine Mutter vielleicht auch etwas schroff?

Wann soll denn Teil 1 der OP stattfinden?
 

Benutzer106693 

Sorgt für Gesprächsstoff
Bist du sicher, dass der Chefarzt wortwörtlich gesagt hat, dass du dann Pech hast?
Oder könnte das deine Mutter nur so widergeben?
Versteh mich nicht falsch, aber es wäre schon ein sehr starkes Stück, wenn ein Chefarzt so was wortwörtlich(!) sagt.
Oder war deine Mutter vielleicht auch etwas schroff?

Wann soll denn Teil 1 der OP stattfinden?

Nicht wortwörtlich. Meine mum hat das ende kaum verstanden, obwohhl er wohl recht aufgeregt gewesen sein muss, was auch eine andere schwester durchs telefon gehört hat. Er hat aber auch ziemlich genuschelt.

Meine op ist morgen mittag 12.00 uhr. Also teil 1
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
ist der eingriff dringend?

ansonsten würde ich an deiner stelle klarstellen, dass du bisher kein einverständnis gegeben hast und noch fragen hast.
 

Benutzer106693 

Sorgt für Gesprächsstoff
Naja relativ dringend, da keiner weiß was es ist, es als ttumor ausarten kann und die OP eigentlich schon auf 2.12.2011 angesetzt war.

Das Prblem ist ja, dass keiner zeit für mich hat, bei dem es was bringen würde, wenn ich erwähnen würde, dass ich zu nix mein Einverständnis gegeben habe. Wenn ich das vor einer schwester oder assistenzärztin erwähne kommt auch nur, dass ich das dem chef sagen müsse.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Aber die können dich ja schlecht morgen um 12 in den OP zwingen, wenn du einfach sagst, du hast kein Einverständnis gegeben.
Und spätestens um 12 muss der Chef ja da sein oder operiert er dich nicht?
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Ganz ehrlich: Gäbe es nicht die Möglichkeit in ein anderes Krankenhaus zu gehen oder dich von anderen Ärzten untersuchen zu lassen?

Ich weiß nicht aber mir kommt das alles ziemlich unprofessionell vor, erst die Vorgeschichte und jetzt wo du schon da bist geht es grad so weiter.
Ich würde da an deiner Stelle auf mein Bauchgefühl hören und wenn das eher negativ ist, nein, dann würde ich mich dort nicht operieren lassen.

Will dich jetzt natürlich nicht verrückt machen aber mache den Ärzten auf jeden Fall klar, dass du erst deine Einverständnis gibst wenn sie sich mit dir hinsetzen und erklären, was da überhaupt geschieht!
 

Benutzer111179 

Sorgt für Gesprächsstoff
Tief einatmen. Lächeln. Wissen, dass es scheißegal ist, ob jemand in die Akte schreibt, du wärst einverstanden; für die OP brauchen sie einen von dir unterzeichneten Wisch, auf dem DU SELBST sagst, dass du einverstanden bist.

(...)
Es muss nichts "bringen" - ohne Einverständnis kann die OP nicht gemacht werden.

Da hast Du natürlich Recht, allerdings hatten sich die Gerichte schon oft genug mit Fällen zu beschäftigen, in denen erstens unzureichend aufgeklärt und zweitens auch nicht das Einverständnis des Patienten in der geforderten Form eingeholt worden war. Ich würde mich demnach nicht darauf verlassen, dass in dem tendenziell ziemlich saftladig klingenden Krankenhaus noch kurz vor knapp eine ausreichende Aufklärung über den Eingriff stattfindet.

Ich kann mich meinen 2 Vorposterinnen daher nur anschließen: morgen früh mal kräftig auf den Tisch hauen! Wenn dann immer noch nichts passiert oder Du Dich weiterhin schlecht betreut fühlst: aufstehen, gehen und einen anderen Arzt suchen. Dass Du bereits im Krankenhaus aufgenommen wurdest und die erste OP morgen angesetzt ist, verpflichtet Dich zu rein gar nichts!
 
1 Woche(n) später

Benutzer94344 

Verbringt hier viel Zeit
1.) Operiert wird IMMER nur, nachdem der Patient irgendwann mal ein Formular unterschrieben hat.

2.) Chefarztanspruch besteht i.d.R. nur dann, wenn man kräftig selbst zahlt, ansonsten muss man mit den "Kassenleistungen" zufrieden sein.
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Hallo Klischeefrau,
hast du die OP denn jetzt durchführen lassen? Wenn ja, lief alles reibungslos ab?
 
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