Schicksal/Zufall/Karma?

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BigDigger schrieb:
Ich glaube nicht an Zufall.
Wie kann man an Zufall "nicht glauben"? Zufall ist doch das gerade das erklärbare Gegenstück zum unerklärbaren Schicksal. Das mit dem möglichen Kausalzusammenhang verstehe ich auch nicht, gerade dem Schicksal schreibt man doch einen solchen zu, ansonsten wäre es ja ... Zufall. :grin:

Ich glaube an schicksalhafte Zufälle. :zwinker: Und ich glaube daran, dass die Wahrscheinlichkeit, dass einem Gutes widerfährt, gemessen daran wächst, wie "gut" man sich verhält. Nicht weil man es verdient hätte und es eine höhere Macht deshalb so verfügt, sondern weil die innere (positive) Einstellung stimmt und es auch begünstigende Wechselwirkungen mit dem Umfeld gibt, wenn man eben nicht gerade ein Arschloch ist.
 

Benutzer116974 

Öfters im Forum
Provokante Frage: Wenn diese ganzen Dinge nicht gestimmt hätten, hättest Du Dir diese Begebenheit dann überhaupt gemerkt?

Nein, denn dann wäre sie ja nicht aufgefallen...aber dann wäre es ja auch nichts gewesen, was bedeutend für ein oder zwei leben gewesen wäre...eben ganz normal wie alles andere, wäre dann das leben so verlaufen wie es halt ganz normal jeden tag verläuft, ohne zufall bzw Krassen zufall (schicksal)...

Ich glaube nicht an gott, aber hier mal ein interessanter gedanke den ich von einem Freund habe. Sogar wissenschaftler halten daran fest:

Gott, ob man an ihn glaubt oder nicht ist egal...ich selber glaube nicht an Gott...
Aber, zufall oder nicht, wer bestimmt was passiert, wenn etwas zufällig ist...jetzt kann man vllt. kommen das alles logisch erklärbar ist(ja den standpunkt halte ich auch fest) aber es gibt dinge, die keinem physikalischem gesetzt folgen, wenn sie zufällig etwas anderes machen als normal. Beispiel: Das Mutieren einer einzigen Zelle in einem Körper und dann genau diese Zelle beim fortpflanzen in das neue leben gelangt... So sagen forscher, sind wir menschen aus den affen entstanden.

Ob man es glaubt oder nicht ist egal, aber der gedanke finde ich, hat was... Wenn man nun in jedem bio buch oder sonst was das wort zufall durch gott ersetzt, weil seiner meinung nach, er es ist, der es entscheidet, dann würde dort in dem buch ähnliches stehen wie zb in der bibel...

mfg
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Nö. Denn wärst Du pünktlich an der Haltestelle gewesen, hättest Du 3 Minuten warten müssen. Die Bahn wäre auch so mit 3 Minuten Verspätung gefahren. Dass das so zusammenkam, kommt Dir nur deswegen wie Zufall vor, ist aber die logische Konsequenz aus den Gründen, die auf der Strecke zur Haltestelle zur Verspätung führten, sowie dem Umstand, dass Du nicht abends beim Schuheausziehen bereits die Schnürsenkel aufgemacht hast.
Off-Topic:
Die Gründe sind rational erklärbar aber völlig unabhängig vo einander. Das was ohne Zusammenhang zusammen trifft, eben "zu fällt", das nenne ich Zufall. Wenn wir noch strenger sein wollen, müssten wir das Wort "Zufall" aus dem Wörterbuch streichen.
Dann müsste man solche "Zufälle" wie meinen in mehreren Sätzen umschreiben...:zwinker:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da ich die Existenz eines Gottes ohnehin für mindestens nicht wahrscheinlich erachte... die seither angebrachte Kritik an der Ansicht Einsteins weise ich insofern zurück, als dass ich zu bedenken gebe, dass vor der Entdeckung der Quanten (nicht gerade mein Spezialgebiet) die Elementarteilchen als kleinstes Etwas galten. Wer sagt, dass es nicht noch kleiner als Quanten geht? Das ist umgekehrt analog zum Weltraum: Dessen Ausdehnung können wir auch immer noch nur so weit bestimmen, wie sie messbar ist - aber das heißt nicht, dass hinter der Messbarkeitsgrenze Ende ist...
Mir ging es eher darum, dass die Quantenmechanik nicht mehr deterministisch ist - also dass sich einzelne Ereignisse nicht mehr exakt vorhersagen lassen, sondern dass diese Ereignisse zufällig sind und sich nur noch Aussagen über den Mittelwert vieler Ereignisse möglich sind. (Beispiel: Doppelspalt-Versuch)
 

Benutzer78196 

Meistens hier zu finden
Wenn überhaupt, dann macht das Karma für mich noch am ehesten Sinn - zumindest ein Teil davon. Dass ich für "gute" Taten auch "Gutes" erfahre, bzw. für "böse" Taten "Böses", enthält in meinen Augen noch eine gewisse Logik. Aber die würde ich nun keiner höheren Macht zuschreiben.

Natürlich ist das alles auch Einstellungssache. Wenn ich glaube, demnächst für etwas "belohnt" zu werden, werde ich diese Belohnung auch irgendwo finden - auch wenn sie sich vielleicht gut tarnt. :zwinker:
 

Benutzer96776 

Beiträge füllen Bücher
Glaubt ihr eigentlich, dass manche Sachen passieren weil es eben euer Schicksal ist..
Oder seid ihr eher überzeugt, dass so ziemlich alles zufällig passiert?

Und glaubt ihr, dass ihr für eure guten Taten irgendwann mal belohnt bzw für "böse" bestraft werdet?(Das meine ich in dem Fall als Karma^^)


Ja, ich glaube mittlerweile, dass manches Schicksal ist und so kommen muss(tte). Da kommt man gar nicht drum herum und es ist unaufhaltsam...
Klar gibts auch Zufälle, natürlich aber dennoch ich denke das es sowas wie Schicksal auch gibt.

Hm... Mit dem Karma bin ich mir unsicher, eigentlich wäre das ja eine Gute Sache aber ich weiß nicht so recht, ich glaubs eher weniger!
Dafür gibts zu viel Unheil für Menschen, die nichts dafür können oder es echt nicht verdient haben.
 
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