Scheindungskinder lassen sich wahrscheinlich später auch scheiden?!?

Tendieren Scheidunskinder eher zu einer Scheidung?

  • Ja, eher schon.

    Stimmen: 21 31,3%
  • Nein, das hat damit nichts zu tun.

    Stimmen: 46 68,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    67

Benutzer37236 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn ich das richtig verstehe ein Scheidungskind hat angst das die Beziehung lang und wunderbar ist! Aber sich dann eh irgenwann Scheiden lassen weil es Scheidungskinder sind!
Welcher Unsinn

ES BESTEHT KEIN ZUSAMMENHANG!!
 
G

Benutzer

Gast
alle kinder sind von dem geprägt, was ihnen die direkten bezugspersonen vorgelebt haben. es gibt zwei muster darauf zu reagieren, entweder zu kopieren oder zu spiegeln...
ich denke, dass kinder aus scheidungen /trennungen heraus nicht automatisch beziehungsgestört sind (auch wenns einfach ist zu sagen: ich bin beziehungsunfähig, kann aber nichts dafür, bin ja schließlich ein scheidungskind. als erwachsener mensch muss man die verantwortung für sich selber übernehmen und kann nicht mehr alles auf die letern schieben). was viel wichtiger ist, ist wie mit so einer situation dann umgegangen wird. eine glückliche scheidung ist noch immer besser als eine unglückliche ehe. eine scheidung inklusive krieg ist aber sicher das schlimmste für kinder (und lieber grinsekater: so einen krieg kann man nie alleine führen, da gehören zwei dazu. einer der provoziert und einer, der drauf einsteigt).

ich sehe mich im moment mit der seltsamen situation konfrontiert, auf einmal in einer total ähnlichen situation zu sein, wie die, für die ich meine eltern zehn jahre lang gehaßt habe und die ich für so vieles verantwortlich gemacht habe. das leben ist eine einzige groteske.
 

Benutzer42888 

Verbringt hier viel Zeit
popperpink schrieb:
Die eine mit solchen Eltern kann zB gar keine Beziehung eingehen, weil sie sich sofort eingeengt fühlt, vielleicht steckt da die Angst hinter, wenn man mal jemanden gefunden hat auch ewig glücklich mit dem zusammen sein zu "müssen"?

Ich halte es durchaus für möglich, dass es auch diese Angst gibt.
Angst ist oft eine derart subtile Sache, das es wirklich schwer ist, hinter die eignen Kulissen zu schauen.

gwyneth schrieb:
ich sehe mich im moment mit der seltsamen situation konfrontiert, auf einmal in einer total ähnlichen situation zu sein, wie die, für die ich meine eltern zehn jahre lang gehaßt habe und die ich für so vieles verantwortlich gemacht habe. das leben ist eine einzige groteske.


Abgefahren, nicht wahr?
Das zeigt, wie tief und unbewusst manche Muster in uns stecken.

Ich habe es auch schon oft erlebt, das jemand sagte: "Mein Vater hat sich immer so und so verhalten, was ich total unmöglich fand" und dann in einer Situation genau dieses Verhalten an den Tag gelegt hat.

Es kann ganz schön mühsam sein, das eigene Verhalten zu hinterfragen und zu reflektieren. Aber wie du auch ganz richtig geschrieben hast: wir sind diesen Mustern nicht hilflos ausgeliefert und müssen sie auch nicht zwangsläufig weiterführen. Aber das alles zu erkennen und "umzuprogrammieren"...puhh... das kann ein holperiger Weg sein.
Aber er lohnt sich!
 
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