Scheindungskinder lassen sich wahrscheinlich später auch scheiden?!?

Tendieren Scheidunskinder eher zu einer Scheidung?

  • Ja, eher schon.

    Stimmen: 21 31,3%
  • Nein, das hat damit nichts zu tun.

    Stimmen: 46 68,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    67
D

Benutzer

Gast
ich bin auch ein scheidungskind, und glaube das es eigentlich nicht viel damit zu tun hat, man denkt ja nich ohh probleme müpssn nid gelöst werden, sondern wenns nid mehr klappt dann klappt es nicht mehr. Mein Vater ist mehrmals fremdgegangen und wollte auch keine familie mehr, sondern sex mit so vielen frauen wie möglicxh :grin: (haha jetzt bereut er es lol) und das einzigste was sich bei mir dadurch geändert hat, is noch mehr die erwartung das mein freund treu is und ich ihm vertrauen kann ehrlich is etc. Also vllt steigern die Ansprüche an den partner dadruch ja auch? hmm, ka :grin:
 

Benutzer6276  (37)

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Die Scheidung direkt hat nichts mit der eigenen Einstellung zu tun.
Es ist aber so, dass die gesamte Kindheit das Verhalten im Erwachsenenalter steuert.

Und zum anderen ist es einfach so, dass die Beziehung die man zu seinen Eltern hatte, einen bestimmten Bidungsstil erzeugt, den man auch auf eigene Beziehungen anwendet.
An diesem kann man aber arbeiten und ihn verändern
 

Benutzer24126  (34)

Meistens hier zu finden
[x] Nein, das hat damit nichts zu tun.
Ich finde diese These ist absoluter Quatsch...
 
2 Monat(e) später

Benutzer37236 

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Nein ich finde das hat damit garnichts zutun! Vllt klappt es gerade da besser weil sie sehen wie es laufen kann!
 

Benutzer23485  (52)

Chauvinist
Ja, in vielen Fällen trifft das zu. Nicht in allen, wohlgemerkt, aber deutlich mehr als nur in Ausnahmen. Beziehungsfähigkeit ist etwas, das in der Kindheit erlernt wird (durch Sozialisation) und es braucht schon sehr gute Gründe, warum eine Ehe auseinandergeht, um nicht letztlich an der Beziehungsunfähigkeit des einen oder anderen zu scheitern. Wenn die Kinder dann (wie generell, leider, in diesem Land) bei der beziehungsunfähigeren Person bleiben (eben der, die die Scheidung eingereicht hat und die Ehe damit beendete ; statistisch ist sowohl diese Person als auch die, bei der die Kinder meistens bleiben - überwiegend weiblich), dann können sie nur von dieser Person lernen, was diese Person ihnen an Lebensmodell anbietet.
Beziehungsunfähigkeit wird genauso erlernt, denn die Kinder gucken sich ja ab was ihnen vorgelebt wird. Mit etwas Disziplin und Einsicht können sicherlich Eltern nach der Scheidung neue Bindungen eingehen, die ihren Kindern den Glauben an Verbindlichkeit und Tiefe von Beziehungen wieder geben, auch an Respekt vor dem ehemaligen Partner bzw. anderem "verfeindeten" Elternteil, doch das ist bestimmt nicht der Regelfall. Da abschreckende Ergebnis der elterlichen Ehe ist dann oft der Vorsatz, nie zu heiraten um sich so ein Theater zu ersparen ; wenn dann doch geheiratet wird, ist auch die Erwartungshaltung viel größer, daß eine Scheidung eintreffen könnte als bei Leuten, die nie eine Scheidung selbst miterlebt haben.

Ach ja ... noch etwas.
Jetzt geht natürlich das Geschrei los von wegen "böse Männer" und "soll man einer Frau zumuten bei einem Alkoholiker zu bleiben" und ähnliches - aber bei über 60 % der Ehescheidungs-Anträge, die von der Frau eingereicht werden, ist es doch ziemlich weltfremd, den meisten Männern unzumutbare Fehler anzudichten, wegen denen die arme Frau gar keine andere Möglichkeit mehr hatte als sich scheiden zu lassen. Davon ab kommen Frauen auch finanziell erst mal günstiger weg als Männer bei einer Scheidung ; das ändert sich dann erst mit den Jahren, weil Männer halt in der Regel ihr Geld verdienen. Frauen können oder wollen das häufig nicht weil sie sich die Kinder gesichert haben und somit auch an diese gebunden sind.
 
D

Benutzer

Gast
Naja, in gewisser Weise stimmt das schon, dass Kinder von intakten Partnerschaften eher wieder intakte Partnerschaften bilden.

Aber so richtig pauschalisieren kann man das nicht!

Es ist ja nichts anderes als eine Trennung (nur mit Trauschein) und eine Trennung macht wohl jeder mal durch.

Glaub nicht dass diese Kinder automatisch beziehungsunfähig oder so sind.
 

Benutzer23485  (52)

Chauvinist
Off-Topic:
sehr hübsch, Dein Probi. Dein Freund ist ein Glückspilz. :zwinker:
 

Benutzer37534 

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Sorry, aber ich denke das ist schwachsinn. da ich als scheidungskind weiß, wie schlimm eine trennung sein kann, setzte ich mich dafür ein, so etwas nie erleben zu müssen. ich habe schon seit klein auf das ziel, es mal besser als "mami und papi" zu machen. und ich weiß im gegensatz zu "Heiratskindern" was eine kranke beziehung ist und welche möglichkeiten der auseinandersetzung gegeben/ angebracht sind. klar, in meinem jungen alter weiß ich noch nicht was später einmal wird. aber ich denke die wahrscheinlichkeit später einmal geschieden zu werden, ist nicht höher oder niedriger als bei anderen.

was passiert eigentlich, wenn sich ein "scheidungskind" mit einem "Heiratskind" zusammentut??? Mord und Todschlag gegen Beziehungsprofi?? lächerlich...

zu einer scheidung/trennung gehören immer zwei!!!
 

Benutzer26627 

Meistens hier zu finden
Ich bin eher ein "Scheidungs-Teenie", also war schon älter, als meine Eltern sich trennten.
Für mich war das kein Auslöser zu sagen: "Ich heirate nie!", sondern aufgrund all der Vorkommnisse ein Anreiz, mir die Fehler zu verinnerlichen, die gemacht wurden.
Praktisch ein "Ich werde es besser machen!" :grin:
Mal schaun, ob das irgendwann auch so klappt. :zwinker:
 

Benutzer2295  (36)

Sehr bekannt hier
-entweder sie sind SEHR auf harmonie bedacht weil sie nicht das durchmachen wollen was sie erlebt haben und wollen das nicht sich selber und womöglich ihren kindern antun

Zu der Gruppe gehöre ich eher.

Für mich war das kein Auslöser zu sagen: "Ich heirate nie!", sondern aufgrund all der Vorkommnisse ein Anreiz, mir die Fehler zu verinnerlichen, die gemacht wurden.
Praktisch ein "Ich werde es besser machen!"
Mal schaun, ob das irgendwann auch so klappt.

Genau, so denke ich auch. Ich war aber erst 2, als meine Eltern sich getrennt haben.
 

Benutzer37236 

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Ich bin ein Scheidnungsind und ich sag nur soviel dazu auch wenn sich meine Mutter nicht getrennt hätte bin aber froh das sie es gemacht hat muss ich sagen ich würde so oder so nicht heiraten! Ohne Trauschein kann es auch gut laufen! Ich bräuchte kein dazu!
 

Benutzer42888 

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Kinder die vorgelebt bekamen wie man eine liebevolle Beziehung lebt, wie man Konflikte gut löst, wie man auch unter Stress achtsam und respektvoll miteinander umgeht, haben einfach das bessere Rüstzeug für eigene Beziehungen.

Scheidungskinder haben mit vielen Problemen zu kämpfen. Sie mussen sich o.g. selbst erarbeiten, aus vorgelebten Mustern ausbrechen, leiden eher unter Verlustangst.
 

Benutzer37236 

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Den Beitrag von SIE kann ich leider nicht zustimmen!
Meine Frage bist du selber ein Scheidungskind?
 

Benutzer42888 

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Ja, bin ich.

Was ich geschrieben habe gilt übrigens nicht nur für Scheidungskinder, sondern auch für Kinder, die in kranken Beziehungen aufgewachsen sind.
 

Benutzer37236 

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Wie gesagt dies kann ich nicht beurteil ich bin ein Scheidungskind und mir ging es dadurch nicht shlechter, ehr besser! Was hat das damit zutun ob ich nun ein Scheidungskind bin oder nicht! Bei denen die keine Scheidungskinder sind kann die Ehe auch ganz schnell zerbrechen!
Jedenfalls, find ich das ist quatsch das Scheidungskinder auch zu Scheidungen neigen!
 

Benutzer42888 

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Nun ja, ich spreche da zum einen aus meiner eignene Erfahrung, sprich gescheiterten Beziehung und der Reflektion, warum diese Beziehungen gescheitert sind, und bin (nach und nach, hat einige Jahre gedauert) auf Muster gestossen, die eindeutigte Rückschlüsse zuliessen.

Fachliteratur und die Erfahrungsberichte von Freunden denen es ähnlich erging habe ebenfalls dazu beigetragen, dass ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin.

Ich sage nicht, dass Scheidungskinder selber auch keine gute Ehe führen könnten. Aber Kinder die aus gescheiterten Beziehungen oder eben kranken Beziehungen kommen, haben es schwerer.

Verlustangst, Eifersucht, Klammern...sind alles Dinge, mit denen solche Kinder sind sich ganz anders auseinandersetzen müssen als Kinder, die aus liebevollen, von Respekt und Achtsamkeit getragenen Beziehungen kommen.

Hier ein paar Interessante Links:


Link wurde entfernt

http://www.vaeternotruf.de/trennung-scheidung-schuld-schuldgefuehl.htm

http://www.trennungskinder.de/scheidungskinder/start.htm

http://www.verlustangst.de/verlustangstmainf.html
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Benutzer37236 

Verbringt hier viel Zeit
Sie schrieb:
Verlustangst, Eifersucht, Klammern...sind alles Dinge, mit denen solche Kinder sind sich ganz anders auseinandersetzen müssen als Kinder, die aus liebevollen, von Respekt und Achtsamkeit getragenen Beziehungen kommen.


Mein Mutter ist kein Scheidungkind und hat sich trotzdem scheiden lassen, also ist das schonmal Unsinn!
Es kann ganz andere Ursachen haben warum sich Scheidungkinder scheiden lassen, das muss nichts damit zutun haben das sie Scheidungkinder sind!
 

Benutzer39596 

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Meine EEltern sind zwar geschieden- aber sie haben sich stets bemüht, in unserem Sinne damit umzugehen. Kann mich also nicht beklagen.
Ob eine Beziehung/Ehe funktioniert oder nicht, liegt an den Partnern, dem gefühl und der Bereitschaft auch Schwieriges zusammen durchstehen zu wollen.

Ich kenne ein paar Leute aus "vorbildlichen" Elternhäusern, zT turteln deren Eltern sogar noch- hihi- aber die Leute haben genauso Beziehungsängste und Bedenken wie wir "Scheidungskinder". Die eine mit solchen Eltern kann zB gar keine Beziehung eingehen, weil sie sich sofort eingeengt fühlt, vielleicht steckt da die Angst hinter, wenn man mal jemanden gefunden hat auch ewig glücklich mit dem zusammen sein zu "müssen"?

Glaub, da besteht kein direkter Zusammenhang
 
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