Schamlippen beschneiden?

Benutzer2735 

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Heyho,

hab da mal ne vielleicht etwas ausgefallen frage. mir ging letztens so durchn kopf das männer ja wegen diverser gründe (religion, hygiene etc.) an der vorhaut beschnitten werden. nun frag ich mich: was würde passieren wenn man die schamlippen beschneiden würde? sie haben ja auch mehr oder minder ne "schutzfunktion" wie die vorhaupt und eigentlich müsste frau doch auch ohne oder mit verkleinerten auskommen oder irre ich da?

vll. hat ja wer ne idee oder kann mal die sache erklären.

tschau
 
F

Benutzer

Gast
Moin,

ja es gibt kosmetische Operation um die Schamlippen verändern zu lassen. Vorallem um sie zu verkleinern oder die beiden Seiten in ihrer Länge anzupassen. Das geht aber meist einher mit dem Verlust oder Minderung der Empfindsamkeit einher.

Wie die meisten kometischen Operationen .. gefährlicher Schwachsinn.

AleX
 

Benutzer18846 

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Es gibt so eine Beschneidung aus religiösen Gründen auch bei Frauen, allerdings wird da nicht an den Schamlippen rumgeschnipselt, sondern an der Klitorisvorhaut (meine ich zumindest).

Allerdings ist die Beschneidung von Frauen nicht mit der von Männern zu vergleichen, während es bei Männern in der Regel keine negativen Auswirkungen hat, ist es für Frauen eine ziemlich grausame Sache, die unter Umständen dazu führt, dass sie den Rest ihres Lebens beim Sex kaum noch was spürt...

Daher kämpfen auch viele Menschenrechtsorganisatioenen gegen die Frauenbeschneidung.
 

Benutzer2735 

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Koyote schrieb:
...nicht an den Schamlippen rumgeschnipselt, sondern an der Klitorisvorhaut (meine ich zumindest).

Daher kämpfen auch viele Menschenrechtsorganisatioenen gegen die Frauenbeschneidung.


riiiichtiiich... ich meinte jetzt aber speziell die schamlippen. das mit der beschneidung der klitoris war mir klar doch was die schamlippen angeht herschte da noch ziemliche unklarheit. zumal man ja eigentlich "nichts besonderes" merkt wenn man die massiert oder so (zumindest reagiert meine freundin nicht darauf :zwinker: ).
 

Benutzer18846 

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Aber dann hast Du Dir die Antwort doch praktisch schon selbst gegeben...

wenn sie eh nicht so empfindlich an den Schamlippen ist, würde sich wohl auch nichts ändern wenn sie kleiner wären...
sie sind mit der Schutzfunktion eben nicht mit der Vorhaut des Mannes zu vergleichen, sondern schützen vor dem Eindringen von Fremdkörpern, was ja beim Mann nicht nötig ist :zwinker:
 

Benutzer24749 

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An religiösen Gründen fällt mir jetzt nur die in einigen Stämmen typische afrikanische Beschneidung ein. Hierbei wird teils sogar die gesamte Klitors beschnitten, und die äußeren Schamlippen zusammengenäht.

Die Frau von unserem Altkanzler Kohl war bekannt dafür, sich gegen diese Maßnahmen einzusetzen.
 

Benutzer32878  (33)

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japp da werden die äußeren Schamlippen zusammengenäht und nur ein kleines loch zum pullern gelassen, somit wird wohl irgendwie sicher gegangen, dass die frau vor ihrer hochzeit keinen sex hat, meine ich auf jeden fall... is ziemlich grausam und schmerzhaft, hab mal ein buch darüber gelesen, in dem eine betroffene das alles schildert, ´wüstenblume´ von ´waris dirie´, echt sehr interessant aber auch traurig zu lesen, was diese frauen da durchmachen müssen...
liebe grüße fleur
 
E

Benutzer

Gast
In Erdkunde kam das mal in 'nem Film bzw. wurde da kurz angesprochen - schön übel sowas. :schuettel
 

Benutzer30221 

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sowas gibt es ja auch, also bei mädchen das die an der scheide "beschnitten" werden. also wird bei männlichen und weiblichen gemacht. was bei weiblichen genau gemacht wird weiß ich aber nicht... ich glaub i-was mit dem kitzer, damit die mädchen nicht ztum höhepunkt kommen können oder i-wie so weiß net... auf jeden fall in beiden fällen (männlich und weiblich) ne schlimme sache.
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin gegen jede Art von Herumschnippeln an Penis, Klitoris und Schamlippen. Außer bei dringenden medizinischen Gründen, wenn keine andere Methode hilft.
 

Benutzer34358  (36)

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Also die Beschneidung von Frauen z.B. in Afrika wird aus Machtgründen gemacht! Mit der Beschneidung zeigt der Mann dass er die MAcht über die Frau hat! Dabei wird ihr die komplette Klitoris und die äußeren Schamlippen entfernt und danach werden die inneren Schamlippen zusammengenäht, damit sie keinen unbemerkten Geschlechtsverkehr haben kann! (übrigens alles ohne Betäubung) Wenn die Frau dann verheiratet wird, darf den Mann in der Hochzeitsnacht in sie eindringen! mit roher gewalt, wird die zugenähte Mumu wieder aufgestoßen und nach dem Sex wieder zugenäht! bis zum nächsten mal! Das hat einzig und alleine den Grund, dass der Mann seine Macht über die Frau ausüben kann und dass sie keine Lust auf Sex empfindet und somit verhindert wird, dass sie ihm fremd geht!

Ich hoffe ich konnte dieses grausame "Ereignis" richtig schildern und euch nen Eindruck darüber geben wie schlimm das für eine Frau wirklich ist!

Gruß Tocki
 

Benutzer2735 

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Tocki schrieb:
...wird die zugenähte Mumu wieder aufgestoßen und nach dem Sex wieder zugenäht! bis zum nächsten mal!...

mhm...also gegen deine anderen auslegungen habe ich nichts zu sagen. das kenne ich auch so jedoch frage ich mich ob sie scheide nach der hochzeitsnacht wieder zugenäht wird. das klingt für mich nach ziemlich viel aufwand. soweit ich das mal gehört habe wird in islamisch "regierten" teilen afrikas (aber nicht nur da) die frau nach dem fremdgehen (wenn sie erwischt wird) entweder aus der familie/der gemeinschaft verstoßen oder sogar getötet wird?

naja, wie dem auch: das ganze ist wohl alles andere als grausam... :schuechte
 

Benutzer18501 

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"Weltweit leben mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Jedes Jahr werden erneut etwa zwei Millionen Mädchen Opfer dieser Praktik: das sind 6.000 jeden Tag! Und die Verstümmelungen finden auch in Deutschland statt: Mädchen werden hierzulande zu diesem Zweck zu Ärzten oder in ihr Heimatland gebracht und betroffene Frauen leben unter uns. Deshalb ist es wichtig, dass auch Sie sich differenziert mit dem Thema auseinandersetzen. Denn Voyeurismus in den Medien oder Stammtischgespräche helfen uns und den betroffenen Frauen nicht weiter. Sie schüren Rassismus, verhindern Annäherung und damit eine Beendigung dieser Gewaltform!

Bei der weiblichen Genitalverstümmelung handelt es sich um Eingriffe an den äußeren weiblichen Genitalien: Fast ausnahmslos wird die Klitoris zum Teil oder vollständig amputiert (Klitoridektomie). Bei der Exzision werden über eine teilweise oder vollständig Entfernung der Klitoris hinaus auch die inneren Labien (Schamlippen) teilweise oder vollständig herausgeschnitten. Es kommt vor, dass zusätzlich Haut und Gewebe aus der Vagina ausgeschabt werden (Introcision). In etwa 15 Prozent aller Fälle werden außerdem die äußeren Labien teilamputiert und über der Vagina so miteinander vernäht, dass lediglich eine reiskorngroße Öffnung für Urin und Menstruationsblut verbleibt (Infibulation).

Genitalverstümmelung wird vor allem in 28 afrikanischen Ländern praktiziert, kommt aber auch auf der arabischen Halbinsel (Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Jemen) und in Asien vor (Indonesien, Malaysia, Indien). Die Begründungen, die zur Rechtfertigung dieser Praktik angebracht werden, sind vielfältig, meist widersprüchlich und variieren von Ethnie zu Ethnie sowie regional. Sie beruhen zumeist auf Mythen und Überlieferungen, der Unkenntnis biologischer und medizinischer Fakten oder dem (missinterpretierten) Islam. In der Regel handelt es sich um eine gesellschaftliche Norm, deren Missachtung mit Ächtung bestraft wird. Tatsächlich geht es um die Kontrolle weiblicher Sexualität und Fruchtbarkeit im Rahmen männlicher Machtansprüche!

Die Verstümmelungen verursachen bei den Frauen körperliche, seelische und sexuelle Schäden, die zu drastischen Beeinträchtigungen der Lebensqualität, häufig sogar zum Tod führen können. Gesundheitliche Folgen können u.a. sein: hoher Blutverlust, andauernde Schmerzen, (chronische) Infekte (einschließlich HIV-Übertragung), Inkontinenz oder Sterilität. Die Infibulation kann zu immensen Beschwerden bei Wasserlassen, Menstruation und Sexualverkehr führen, und stellt ein erhebliches Geburtsrisiko für Mutter und Kind dar. Darüber hinaus können auch psychische Wunden entstehen, u.a. wird von Schlaf-, Ess- und Konzentrationsstörungen und Depressionen bis hin zum Suizid berichtet. Viele Frauen leiden aufgrund der extremen Tabuisierung still.

Genitalverstümmelungen sind Menschenrechtsverletzungen!"
das fällt mir dazu mal zuerst ein. falls da copyright oder so drauf is: ist von terre des femmes
 

Benutzer17430  (41)

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marcus84 schrieb:
mhm...also gegen deine anderen auslegungen habe ich nichts zu sagen. das kenne ich auch so jedoch frage ich mich ob sie scheide nach der hochzeitsnacht wieder zugenäht wird. das klingt für mich nach ziemlich viel aufwand.

soweit ich das mal gehört habe wird in islamisch "regierten" teilen afrikas (aber nicht nur da) die frau nach dem fremdgehen (wenn sie erwischt wird) entweder aus der familie/der gemeinschaft verstoßen oder sogar getötet wird?

naja, wie dem auch: das ganze ist wohl alles andere als grausam... :schuechte
Da sieht man mal, welche absurden Auswüchse Patriarchatsansprüche haben. Wobei man auch sagen muss, dass sich die männlichen Besitzansprüche über die Frauen durch alls grossen Religionen ziehen. Nur wurde dann im Laufe der Zeit bei einigen die Auslegungen noch restriktiver und unmenschlicher gestaltet.
 

Benutzer34788 

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Ich habe die weibliche "Beschneidung" in den afrikanischen Ländern mal als einen Bericht gesehen. Dort hatte man als religöse Gründe angeführt, dass im Koran stehe, dass alle Menschen beschnitten sein müssten. Ich kann's leider nicht nachvollziehen.
Eigentlich wollte ich diesen Bericht nach den ersten Minuten nicht weiter schauen, doch ich war zu schockiert um wegzustellen. Die haben Aufnahmen gezeigt, wie die dort schreiende ca. 2-6 jährigen Mädchen erst die Schamlippen und Scheide mit einer (über einer Kerze sterilisierten) Rasierklinge abgeschabt haben (als wenn jemand Käse raspeln wollte) und danach die Klitoris abtrennten sowie mit einem Rosendorn (!) dann die übrig-gebliebenen Schamlippenreste zusammennähten. Die Mädchen dürfen danach 4 Tage nicht uriniern (keine Ahnung, wie das gehen soll) und ihnen werden 4-6 Wochen die Beine zusammengeschnürt (fixiert), damit das nicht wieder aufreißt. Allein die Schmerzensschreie dabei waren grausam. Und die Amateuraufnahmen haben jeweils das Prozedere richtig gezeigt. Wie eine Hinrichtung sah das aus.

@Thread: Also von Schamlippen-Beschneidung habe ich noch nie was gehört, höchstens vielleicht aus kosmetischen Gründen wie die anderen geschrieben haben. Aber ich denke mal, das Empfindung bei guter OP nicht sehr beeinträchtigt wird. Sost gäbe es ja auch nicht so viele Leute, die Piercings o. ä. Schmuck dort tragen. Denn müsste dieses nicht dann auch die Empfindung beeinträchtigen (egal ob positiv oder negativ)? Keine Ahnung, aber irgendwie kann ich mir das auch nicht vorstellen.
 

Benutzer2735 

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mhm...wat ich mich frage ist ja wieso man sowas macht wenn dabei die eigenen Kinder doch sterben können und dabei solche quallen erleiden? hätte gern mal die textstelle aus dem koran die das so sagt.
 

Benutzer22969  (38)

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Genausowenig, wie es im Koran steht, daß die Frauen Kopftücher tragen müssen, denn da steht es nur, daß man seien Frau beschützen muß, ist das eine morbide udn sehr weit hergeholte Interpretation des Korantextes.
 
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