Scham bei Intimuntersuchung wegen Penis ? Erzählt mal.

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E
Benutzer238067  (26) Ist noch neu hier
  • #1
Guten Tag,

eine ganz spezielle an Menschen* mit Penis:
Falls du zu dieser Sorte gehörst, die entweder einen kleinen oder gebogenen Penis hat, UND du Scham spürst, wenn du deinen Intimbereich vor Ärzt:innen oder Pfleger:innen zeigen sollst, ja dann habe ich eine Frage an dich, an die anderen ohne dieses Gender dann eben nicht:

1.) Hast du diese Scham bei Intimuntersuchungen, gerade weil dein Penis klein und/oder krumm ist?
2.) Wäre "er" gerade und du voller Stolz, wäre es dir dann immer noch peinlich?
3.) Ist dein Glied nicht so schön (wenn man schön als gerade und lang definiert), aber du hast trotzdem keine Scham?
4.) Meinst du es gibt auch Menschen* mit Penis die trotzdem keine Scham haben egal wie "er" da unten aussieht?

Und jetzt kommen andere ins Spie, vor allem weiblich* gelesene Pflegerinnen, bzw. Meschen* ohne Penis:
1.) Achtest du darauf, ob diese Penisträger:innen sich mehr schämen als andere?
2.) Würdest du behaupte, dass dieser kleine, krumme Penis der Grund für die Scham ist?

Vielen Dank, ich bin gespannt wie ihr mit diesem Merkmal umgeht.
Liebe Grüße Alex(a).
 
SchafForPeace
Benutzer12529  Echt Schaf
  • #2
Sind Penisse nicht in der Regel schlaff, wenn es um Untersuchungen im medizinischen Kontext geht?

Als einer der
Meschen* ohne Penis:
1.) Achtest du darauf, ob diese Penisträger:innen sich mehr schämen als andere?
Nein.

2.) Würdest du behaupte, dass dieser kleine, krumme Penis der Grund für die Scham ist?
Warum sollte man sich dafür schämen? Die wenigsten Penisse sind gerade, und es sind bei weitem nicht alle Penisse groß.
 
sanspoil
Benutzer146280  (56) Meistens hier zu finden
  • #3
Ich hatte bisher nie eine Erektion beim Arzt. Die können also alle zu größe und Form nicht wirklich etwas sagen.
 
SamVimes
Benutzer237829  (47) Ist noch neu hier
  • #4
Mein Penis ist mini wenn nicht erregt, und ja, angenehm ist mir das nicht immer, auch wenn ich mit der erigierten Form (inzwischen) sehr zufrieden bin.
Dabei weiss ja gerade ein Mensch im Medizinischen Bereich wie ein Blutpenis aussieht und funktioniert. Denke Männer haben da genauso von außen aufobstruierte Komplexe mit ihrem Körper wie Frauen mit den "Problemzonen" die von den meisten Männern komplett anders wahrgenommen werden.
 
K
Benutzer171331  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #5
hm ja...ich frage mich auch gerade wie ein Penis krumm sein kann im völlig schlaffen Zustand. :unsure:Das ist physikalisch eigentlich nicht möglich, er ist in diesem Zustand immer gerade.

Zur Frage ja die Scham besitze ich natürlich und das obwohl er recht normal aussieht. :smile: sich anderen (Fremden) völlig nackt zu zeigen ist nicht unbedingt mein Ding.
 
F
Benutzer196667  (32) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #6
1.) Hast du diese Scham bei Intimuntersuchungen, gerade weil dein Penis klein und/oder krumm ist? Ja, ist aber nötig dich beim Arzt zu zeigen
2.) Wäre "er" gerade und du voller Stolz, wäre es dir dann immer noch peinlich? Nein
3.) Ist dein Glied nicht so schön (wenn man schön als gerade und lang definiert), aber du hast trotzdem keine Scham? Ist nicht schön, weder gerade noch lang. Deshalb ist die Scham natürlich da
4.) Meinst du es gibt auch Menschen* mit Penis die trotzdem keine Scham haben egal wie "er" da unten aussieht? Absolut

Und jetzt kommen andere ins Spie, vor allem weiblich* gelesene Pflegerinnen, bzw. Meschen* ohne Penis:
1.) Achtest du darauf, ob diese Penisträger:innen sich mehr schämen als andere? Ja, interessiert mich wie andere damit umgehen
2.) Würdest du behaupte, dass dieser kleine, krumme Penis der Grund für die Scham ist? Ja, eventuell schon
 
P
Benutzer3277  Beiträge füllen Bücher
  • #7
Ich musste meinen Penis bisher noch nie einem Arzt zeigen. Aber wenn, hätte ich damit kein Problem. Ich gehe ja an FKK-Strände und in die Saunatherme und da sehen viele meinen Penis. Was die darüber denken wäre mir egal.
 
Lira.mol9
Benutzer217754  (19) Öfter im Forum
  • #8
Off-Topic:
So geht es mir jedesmal beim Frauenarzt auch .. Ja ich schäme mich dermaßen, ich möchte da gar nicht hin und jedes Jahr ist es wieder genauso traumatisierend 😭.
Bin in meinem ganzen Leben nur einmal "freiwillig" hingegangen, weil ich solche schmerzen hatte.. ansonsten werde ich von der Ärztin zu nem Termin gezwungen
 
Zuletzt bearbeitet:
Lira.mol9
Benutzer217754  (19) Öfter im Forum
  • #9
Off-Topic:
könnten wir bitte die "Gleichberechtigung" einführen dass es für Männer genauso verpflichtend ist?😭
 
E
Benutzer238067  (26) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #10
Sind Penisse nicht in der Regel schlaff, wenn es um Untersuchungen im medizinischen Kontext geht?

Als einer der


Nein.


Warum sollte man sich dafür schämen? Die wenigsten Penisse sind gerade, und es sind bei weitem nicht alle Penisse groß.
Nein, vielleicht weißt du das nicht, aber Menschen mit Penis können bei den Untersuchungen eine Erektion bekommen. Nennt sich Reflex Erektion. Hat nichts mit Sexualität zu tun. Es ist wie die morgendliche volle Blase, die eine Erektion auslösen kann, oder bei Kindern. Dazu gibt es Untersuchungen, wo genau diese Erektion erwünscht ist.
Ich hatte bisher nie eine Erektion beim Arzt. Die können also alle zu größe und Form nicht wirklich etwas sagen.
Ich ging davon aus, dass es klar ist, dass eine Erektion dabei geschieht, wenn ich danach frage. Wenn jemand einen schlaffen Penis hat, ist das natürlich nicht erkennbar, richtig.
Mein Penis ist mini wenn nicht erregt, und ja, angenehm ist mir das nicht immer, auch wenn ich mit der erigierten Form (inzwischen) sehr zufrieden bin.
Dabei weiss ja gerade ein Mensch im Medizinischen Bereich wie ein Blutpenis aussieht und funktioniert. Denke Männer haben da genauso von außen aufobstruierte Komplexe mit ihrem Körper wie Frauen mit den "Problemzonen" die von den meisten Männern komplett anders wahrgenommen werden.
Genau, sie wollten darum wissen. Es ist nur die Frage ob die Menschen* mit Penis sich da vielleicht mehr Sorgen drum machen, wie sie wirken, als diese die von vornherein einen Fleischpenis haben oder falls Erektion, diese gerade ist.
hm ja...ich frage mich auch gerade wie ein Penis krumm sein kann im völlig schlaffen Zustand. :unsure:Das ist physikalisch eigentlich nicht möglich, er ist in diesem Zustand immer gerade.

Zur Frage ja die Scham besitze ich natürlich und das obwohl er recht normal aussieht. :smile: sich anderen (Fremden) völlig nackt zu zeigen ist nicht unbedingt mein Ding.
Steht oben mehrmals. Nochmal lesen. Aber deine Antwort ist gut, obwohl deiner "normal" aussieht, hast du trotzdem Scham, darauf wollte ich hianus, danke für deinen Input.
1.) Hast du diese Scham bei Intimuntersuchungen, gerade weil dein Penis klein und/oder krumm ist? Ja, ist aber nötig dich beim Arzt zu zeigen
2.) Wäre "er" gerade und du voller Stolz, wäre es dir dann immer noch peinlich? Nein
3.) Ist dein Glied nicht so schön (wenn man schön als gerade und lang definiert), aber du hast trotzdem keine Scham? Ist nicht schön, weder gerade noch lang. Deshalb ist die Scham natürlich da
4.) Meinst du es gibt auch Menschen* mit Penis die trotzdem keine Scham haben egal wie "er" da unten aussieht? Absolut

Und jetzt kommen andere ins Spie, vor allem weiblich* gelesene Pflegerinnen, bzw. Meschen* ohne Penis:
1.) Achtest du darauf, ob diese Penisträger:innen sich mehr schämen als andere? Ja, interessiert mich wie andere damit umgehen
2.) Würdest du behaupte, dass dieser kleine, krumme Penis der Grund für die Scham ist? Ja, eventuell schon
Interessant, du sagst also dass der unzufriedene Patient* also doch mehr peinlich berührt ist, als bei jemand wo der Penis zufriedenstellend ist. Klingt wieder anders als bei deinem Vorredner. Ich würde gerne noch wissen ob das Personal darauf achtet. Bist du Pfleger, achtest du darauf wie sie mit ihrerm Penis oder Erektion umgehen?
Ich musste meinen Penis bisher noch nie einem Arzt zeigen. Aber wenn, hätte ich damit kein Problem. Ich gehe ja an FKK-Strände und in die Saunatherme und da sehen viele meinen Penis. Was die darüber denken wäre mir egal.
Sehe ich persönlich als FKK Anhänger:in anders, da dort dsa Machtgefälle anders ist, sprich wir sind alle nackt, bei Ärzt:innen ist ja eher einseitig vor allem wenn du vor mehreren nackt bist.
Off-Topic:
So geht es mir jedesmal beim Frauenarzt auch .. Ja ich schäme mich dermaßen, ich möchte da gar nicht hin und jedes Jahr ist es wieder genauso traumatisierend 😭.
Bin in meinem ganzen Leben nur einmal "freiwillig" hingegangen, weil ich solche schmerzen hatte.. ansonsten werde ich von der Ärztin zu nem Termin gezwungen
Lira, es geht nicht um den Frauenarzt. Du hast dort nicht die Scham um den Penis. Dieser kann sich zusammen ziehen, sich aber auch aufrichten. Menschen ohne Penis können das nicht verstehen, wie es ist, vor einer fremden Person nicht nur nackt zu sein, sondern eventuell eine Erektion zu bekommen. Vor allem wenn das Personal zu 95% weiblich ist und wir von einem männlich gelesenen Patienten ausgehen. Du suchst dir den Gyno aus, aber alles was an Spiegelungen, Klistiere, Katheter, OP Vorbereitung, Waschug etc passiert, das wird fast immer von Frauen gemacht, wenn wir binär denken. Du als Frau wirst nur sehr selten dich vor mehreren Ärzten ausziehen müssen und hast dann wie gesagt nicht die Scham wie sich dein Penis benimmt. Kannst du leider nicht vergleichen.
Off-Topic:
könnten wir bitte die "Gleichberechtigung" einführen dass es für Männer genauso verpflichtend ist?😭
Dazu müsste man erst mal gleichberechtigen, dass es genauso viel männlich gelesenes Personal gibt wie weibliches. Die meisten Männer* müssen sich vor mehreren Frauen ausziehen bei der Blasenspiegelung, immer wieder beim waschen, beim einfachen Einlauf etc. Selbst wenn du in der Männerklinik bist, wirst du auf ab 80% weiblich gelesenes Personal treffen. Drehe das alles mal rum. Wie oft kam es vor dass 2 Pfleger dich gewaschen haben, wie oft war Arzt+MFA weiblich beim Gyno?
Zur Verpflichtung: Vorsorge in der Urologie ist auch jährlich, dazu kommt die Prostata Abtastung. Du wirst als penil und rektal untersucht, eventuell von einer Frau und sowieso einer "Schwester" dabei. Auch beim Proktologen nützt es nix dir einen Mann auszusuchen wenn die Schwestern jeweils dabei sind und weiblich gelesen sind. Also das ist alles andere als Gleichberechtigung.

DANKE für eure Antworten bisher, mich würden noch die Meinungen von ein paar weiblich gelesenen MFA oder Pflegerinnen interessieren, wie ihr auf kleine/krumme Penisse reagiert bzw diese Krümmung bewertet? Und wie ihr mit der Scham der männlich gelesenen Person umgeht? Ist sowas Gesprächsthema? Vielen Dank
LG euere: Alex(a)
 
SchafForPeace
Benutzer12529  Echt Schaf
  • #12
vielleicht weißt du das nicht, aber Menschen mit Penis können bei den Untersuchungen eine Erektion bekommen.
Doch, weiß ich:smile:.
Es gibt hier viele Beiträge und Threads gibt, in denen Männer von ungewollten Erektionen bei medizinischen Untersuchungen berichten.

Dazu gibt es Untersuchungen, wo genau diese Erektion erwünscht ist.
Davon hab ich noch nicht gehört oder gelesen:smile:. Bei welchen Untersuchungen kann das wichtig sein?

Dazu müsste man erst mal gleichberechtigen, dass es genauso viel männlich gelesenes Personal gibt wie weibliches.
Wie meinst du das? Die Gleichberechtigung ist ja an sich da, jede*r kann die entsprechenden Berufe auswählen. Machen Männer aber leider selten.
 
D
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #13
Nein, vielleicht weißt du das nicht, aber Menschen mit Penis können bei den Untersuchungen eine Erektion bekommen. Nennt sich Reflex Erektion. Hat nichts mit Sexualität zu tun. Es ist wie die morgendliche volle Blase, die eine Erektion auslösen kann, oder bei Kindern. Dazu gibt es Untersuchungen, wo genau diese Erektion erwünscht ist.
Off-Topic:
Vielleicht weißt du es ja nicht, aber die volle Blase hat nichts mit der Auslösung der Erektion zu tun. Diese Annahme ist veraltet. Der eigentliche Grund ist die Durchblutungsphase während des REM-Schlafes. Der Körper nutzt dies, um die Schwellkörper gesund zu halten und es passiert 3-6 mal jede Nacht. Eine volle Blase am Morgen sorgt lediglich dafür, dass die letzte Erektion kurz vor dem Aufwachen bewusster wahrgenommen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weseraue
Benutzer192870  (55) Meistens hier zu finden
  • #14
DANKE für eure Antworten bisher, mich würden noch die Meinungen von ein paar weiblich gelesenen MFA oder Pflegerinnen interessieren, wie ihr auf kleine/krumme Penisse reagiert bzw diese Krümmung bewertet? Und wie ihr mit der Scham der männlich gelesenen Person umgeht? Ist sowas Gesprächsthema? Vielen Dank
LG euere: Alex(a)
An deiner Stelle würde ich nicht mit ganz vielen Antworten rechnen. Wenn ich sehe, wie du auf die bisherigen reagiert hast, würde mich das abschrecken. Letztlich wollten dir
die Leute helfen, da darf man ruhig nett bleiben.
 
K
Benutzer171331  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #15
Lira, es geht nicht um den Frauenarzt. Du hast dort nicht die Scham um den Penis. Dieser kann sich zusammen ziehen, sich aber auch aufrichten. Menschen ohne Penis können das nicht verstehen, wie es ist, vor einer fremden Person nicht nur nackt zu sein, sondern eventuell eine Erektion zu bekommen. Vor allem wenn das Personal zu 95% weiblich ist und wir von einem männlich gelesenen Patienten ausgehen.
nun ja....so ganz genau kenne ich mich mit der weiblichen Anatomie nun nicht aus, aber ist es nicht auch so dass sich die Vagina bei Erregung vergrößert (= tiefer / länger wird) bzw. die Klitoris?
Wäre also hier eine spontane "Erektion" nicht ebenfalls möglich, oder ist das ausgeschlossen? Gerade die Klitoris entspricht ja der männlichen Eichel, ist also im Prinzip (natürlich nicht genau) dasselbe.
 
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Simone-Zitrone
Benutzer229134  (45) Klickt sich gerne rein
  • #16
Seine Gefühle kann man natürlich schwerlich steuern. Aber grundsätzlich gibt's in solchen Situationen keinen Grund für Scham. Das Personal einer urologischen Praxis oder Krankenhausstation dürfte wohl so ziemlich alle Varianten von Penissen gesehen haben. Auch, dass es bei Untersuchungen zu unerwünschten Erektionen kommt, ist sicher nichts, was denen völlig fremd ist. Und ob das Ding da unten klein oder groß, krumm oder gerade, hübsch oder hässlich ist, ist den Leuten da so was von egal... Für dich als Patient:in mag es eine atypische Situation sein, sich dort untersuchen zu lassen. Für die Leute, die in diesem Bereich tätig sind, ist es Arbeitsalltag.

Und ja, ich war auch schon beim Urologen. 😉 Mit Scham hatte ich in diesem Umfeld irgendwie nicht so die Probleme...
 
R2-D2
Benutzer215024  (36) Öfter im Forum
  • #17
Sind Penisse nicht in der Regel schlaff, wenn es um Untersuchungen im medizinischen Kontext geht?
DAS frag ich mich auch.

Ich bin deutlich überdurchschnittlich bestückt, aber als Blutpenis ist der genauso winzig - gerade bei Kälte - wie die meisten anderen. Dass ich mich massiv unwohl fühle, wenn meine Hautärztin und 2 Arzthelferinnen das Muttermal unter meiner Vorhaut jedes Jahr unter einer gewaltigen Lupe begutachten, würde mir auch so gehen, wenn ich eine monströse Fleischpeitsche da baumeln hätte. Ich habe einfach Angst als ungepflegt wahrgenommen zu werden, falls ich eventuell ein winziges Stück Klopapier übersehen hätte oder an dem Tag trotz Dusche intensiver rieche. Man ist halt auch einfach brutal ausgeliefert in der Situation.
 
G
Benutzer236955  (52) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #18
Das individuelle Schamempfinden wird vermutlich keine belastbaren statistischen Werte ergeben, weil es am Ende im medizinischen Bereich vollkommen egal ist, ob:
Blut- oder Fleischpenis, klein, krumm, dick, dünn, lang, kurz, schlaff oder erigiert, mit oder ohne Vorhaut,….
Jeder Mann tickt da anders und medizinisches Personal hat im Leben schon alles gesehen und verrichtet seine Arbeit, nicht mehr, nicht weniger.
Aber wenn man grundsätzlich schon so uninformiert über die natürlichen, körperlichen Vorgänge durch die Welt geht, dann wundert mich da auch das Schamempfinden nicht mehr.
Wofür oder in welcher Situation ein Mensch Scham empfindet, das hat mit der eigenen Persönlichkeit und dem Selbstbewusstsein zu tun und nicht mit erwartbaren Körperreaktionen in bestimmten Situationen.
Medizinisches (Pflege)Personal hat bei Weitem anderes zu tun, als Penisse oder andere geschlechtsspezifische Bereiche zu betrachten und zu bewerten/einzuordnen. Es muss gemacht werden und gut ist es.
 
E
Benutzer238067  (26) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #19
Hatte ich in der Urologiepraxis noch nie.
Du hast Arzthelferinnen (bewusst weibliche Form) bei der Blasenspiegelung, Urodynamik, manchmal Uroflow und generell bei kleinen Eingriffen wie Beschneidung. Generell sind in Praxen 90-95% der Assistenz weiblich.
Doch, weiß ich:smile:.
Es gibt hier viele Beiträge und Threads gibt, in denen Männer von ungewollten Erektionen bei medizinischen Untersuchungen berichten.


Davon hab ich noch nicht gehört oder gelesen:smile:. Bei welchen Untersuchungen kann das wichtig sein?


Wie meinst du das? Die Gleichberechtigung ist ja an sich da, jede*r kann die entsprechenden Berufe auswählen. Machen Männer aber leider selten.
Na siehst du, das sage ich doch, dass bei Penis träger* eine Erektion passieren kann. Bei IPP muss z.B. der Penis hart werden um Plaque untersuchen zu können. Zur Gleichberechtigung: Es geht darum, dass siech männlich gelesene Mensch zu 90-95% vor weiblichem Personal ausziehen müssen, bzw diese assistieren, während du beim Gyno nur auf Frauen in der Assistenz triffst.
Off-Topic:
Vielleicht weißt du es ja nicht, aber die volle Blase hat nichts mit der Auslösung der Erektion zu tun. Diese Annahme ist veraltet. Der eigentliche Grund ist die Durchblutungsphase während des REM-Schlafes. Der Körper nutzt dies, um die Schwellkörper gesund zu halten und es passiert 3-6 mal jede Nacht. Eine volle Blase am Morgen sorgt lediglich dafür, dass die letzte Erektion kurz vor dem Aufwachen bewusster wahrgenommen wird.
Man kann auch eine Erektion bekommen, wenn die Blase am Tag voll ist. Das hat was mit dem Druck auf Prostata und damit Harnröhre zu tun. Generell können Penisträgern* oft Erektionen passieren, und sogar bei Ärzt:innen während der Untersuchung. Ich wollte darauf hinaus, dass es nicht s*xuell ist.
An deiner Stelle würde ich nicht mit ganz vielen Antworten rechnen. Wenn ich sehe, wie du auf die bisherigen reagiert hast, würde mich das abschrecken. Letztlich wollten dir
die Leute helfen, da darf man ruhig nett bleiben.
Ich habe sehr viele Antworten bekommen, kann mich nicht beklagen, für die ich auch sehr dankbar bin.
nun ja....so ganz genau kenne ich mich mit der weiblichen Anatomie nun nicht aus, aber ist es nicht auch so dass sich die Vagina bei Erregung vergrößert (= tiefer / länger wird) bzw. die Klitoris?
Wäre also hier eine spontane "Erektion" nicht ebenfalls möglich, oder ist das ausgeschlossen? Gerade die Klitoris entspricht ja der männlichen Eichel, ist also im Prinzip (natürlich nicht genau) dasselbe.
Wenn du eine vergrößerte Klitoris mit einer Erektion des Penis vergleichen willst, wird das nichts. Das meiste spielt sich innen statt, bzw ist der Größenunterschied nicht stark sichtbar. Eine Erektion wird immer stark sichtbar sein, vor allem eines Blutpenis. Deshalb ist es vielen Männern* ja peinlich sich zu zeigen bzw sie haben Angst vor genau dieser Tatsache. Gerade weil sie es nicht verstecken können, Frauen schon deutlich besser.
Seine Gefühle kann man natürlich schwerlich steuern. Aber grundsätzlich gibt's in solchen Situationen keinen Grund für Scham. Das Personal einer urologischen Praxis oder Krankenhausstation dürfte wohl so ziemlich alle Varianten von Penissen gesehen haben. Auch, dass es bei Untersuchungen zu unerwünschten Erektionen kommt, ist sicher nichts, was denen völlig fremd ist. Und ob das Ding da unten klein oder groß, krumm oder gerade, hübsch oder hässlich ist, ist den Leuten da so was von egal... Für dich als Patient:in mag es eine atypische Situation sein, sich dort untersuchen zu lassen. Für die Leute, die in diesem Bereich tätig sind, ist es Arbeitsalltag.

Und ja, ich war auch schon beim Urologen. 😉 Mit Scham hatte ich in diesem Umfeld irgendwie nicht so die Probleme...
Das trifft meine Meinung ganz genau. Nur ging es mir um die Frage, ob es Menschen mit Penis irgendwie peinlich(er) ist, wenn sie mit ihrem Penis nicht zufrieden wären, egal ob er dünn, klein oder krumm ist, bzw die Zusatzfrage wie Personal damit umgeht. Obwohl ich selbst auch denke, dass es ihnen egal wäre. Wobei man für die Männer* schon zugeben muss, dass sie da noch anderen problemen oder Ängsten ausgesetzt sind, was Menschen ohne Penis eben nicht haben, vor allem weil das Personal 90-95% weiblich gelesen ist, somit stehen sie sehr sehr oft nackt untenrum vor dem anderen(unschönes Wort) da mit ihrem Glied, was zB in der Gynäkologie nicht passieren wird, siehe eine Patientin (w) und 2 Mediziner (m).
DAS frag ich mich auch.

Ich bin deutlich überdurchschnittlich bestückt, aber als Blutpenis ist der genauso winzig - gerade bei Kälte - wie die meisten anderen. Dass ich mich massiv unwohl fühle, wenn meine Hautärztin und 2 Arzthelferinnen das Muttermal unter meiner Vorhaut jedes Jahr unter einer gewaltigen Lupe begutachten, würde mir auch so gehen, wenn ich eine monströse Fleischpeitsche da baumeln hätte. Ich habe einfach Angst als ungepflegt wahrgenommen zu werden, falls ich eventuell ein winziges Stück Klopapier übersehen hätte oder an dem Tag trotz Dusche intensiver rieche. Man ist halt auch einfach brutal ausgeliefert in der Situation.
Wie gesagt ich gehe davon aus, dass der Penis auch in noch so unerotischen Situationen steif werden kann. Genau das ist ja oft die Angst. Aber gute Antwort von dir, danke, bleiben wir beim Blutpenis. Auch das kann natürlich ein Grund für Scham sein. Viele Frauen (Cis) wissen meiner Erfahrung nicht, dass es da überhaupt Unterschiede gibt und man niemals einen schlaffen bewerten sollte, er kann sich als Überraschung entpuppen.
Das individuelle Schamempfinden wird vermutlich keine belastbaren statistischen Werte ergeben, weil es am Ende im medizinischen Bereich vollkommen egal ist, ob:
Blut- oder Fleischpenis, klein, krumm, dick, dünn, lang, kurz, schlaff oder erigiert, mit oder ohne Vorhaut,….
Jeder Mann tickt da anders und medizinisches Personal hat im Leben schon alles gesehen und verrichtet seine Arbeit, nicht mehr, nicht weniger.
Aber wenn man grundsätzlich schon so uninformiert über die natürlichen, körperlichen Vorgänge durch die Welt geht, dann wundert mich da auch das Schamempfinden nicht mehr.
Wofür oder in welcher Situation ein Mensch Scham empfindet, das hat mit der eigenen Persönlichkeit und dem Selbstbewusstsein zu tun und nicht mit erwartbaren Körperreaktionen in bestimmten Situationen.
Medizinisches (Pflege)Personal hat bei Weitem anderes zu tun, als Penisse oder andere geschlechtsspezifische Bereiche zu betrachten und zu bewerten/einzuordnen. Es muss gemacht werden und gut ist es.
Würde ich so unterschreiben, allerdings gab es auch immer wieder Vorfälle, in denen weibliches Personal über die Penisgröße lästert, teils wurden diese Angriffe per Audio aufgenommen bei einer ambulanten OP. Der Mann* hatte Schadensersatz bekommen. Vom Freundeskreis weiß ich auch, dass leider immer wieder gelästert wird, auch über dicke Oberschenkel, schlaffe Brüste oder eben kleine Penisse. Man liest aber deutlich öfter, dass Männer* sich mehr mit der Scham beschäftigen, weil sie eben viel öfter dem anderen Geschlecht ausgesetzt sind, sei es beim Katheter, Klistier, Blasenspiegelung, selbst beim nackten Hautcheck oder Proktologe. Und diese Erfahrung haben die meisten weibliche gelesenen Menschen eben nicht, weil man selten einen männlichen Pfleger oder gar 2 zur Intimwaschung loslässt, man nie einen beim Gyn findet udn sie äußerst ungern eingesetzt werden in der Mammographie. Aber im großen stimme ich zu, dass Scham individuell ist.

Mit diesen Worten mache ich das Thema zu, bzw beende meine Fragen, werde vielleicht in ein paar Tagen nochmals reinblicken. Vielen Dank für eure ehrlichen Antworten. Man sah ja gut, dass die meisten noch nicht oft in solche Situationen kamen, sich vor mehreren Assistentinnen ausziehen zu müssen, bzw falls doch, die Scham individuell war und die Frauen* das quasi garnicht kennen, denn das ist die Doppelmoral bzw Doppelstandard, was man Frauen* nicht zumuten würde. Die männliche Scham muss gleichberechtigt werden, man sollte von "Krankenschwestern" Seite her viel öfter fragen ob man nun auch 2-3 ihrer Art, wären sie männlich, auf die weibliche Patientin loslassen würde, und ob es nicht doch berechtigt ist für den Mann, wenn er zB bei einer Urodynamik nackt vor 3 Frauen ist, dabei Kathter und Sonde in Harnröhre und Enddarm hat, und vor diesen pieseln muss unter Beobachtung. ja weie würde es dabei wohl Frauen* mit männlichem* Personal ergehen?! *zwinker* In diesem Sinne, bliebt gesund und danke für die vielen Antworten.
 
JohnnyDarko
Benutzer197603  (37) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #20
Guten Tag,

eine ganz spezielle an Menschen* mit Penis:
Falls du zu dieser Sorte gehörst, die entweder einen kleinen oder gebogenen Penis hat, UND du Scham spürst, wenn du deinen Intimbereich vor Ärzt:innen oder Pfleger:innen zeigen sollst, ja dann habe ich eine Frage an dich, an die anderen ohne dieses Gender dann eben nicht:

1.) Hast du diese Scham bei Intimuntersuchungen, gerade weil dein Penis klein und/oder krumm ist?
Selbst wenn nein
2.) Wäre "er" gerade und du voller Stolz, wäre es dir dann immer noch peinlich?
Peinlich war es nur als ich eine Op mit Vollnarkose hatte, der Arzt danach meinte die größte Errektion die ich je gesehen hab durch ne Narkose, das ganze medizinische Personal wusste drüber bescheid (bestimmt gab es Bilder), und der Arzt so stolz auf seine Arbeit war.
3.) Ist dein Glied nicht so schön (wenn man schön als gerade und lang definiert), aber du hast trotzdem keine Scham?
Warum sollte ich oder sonst jemand sich für etwas schämen, dass er sich nicht ausgesucht hat? Jeder sollte seinen Körper lieben lernen.
4.) Meinst du es gibt auch Menschen* mit Penis die trotzdem keine Scham haben egal wie "er" da unten aussieht?
Ja körper und selbstbewusste Menschen.
 
axis mundi
Benutzer172636  Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #21
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