Gedicht Sammlung einiger Gedichte

P

Benutzer181427  (33)

Sorgt für Gesprächsstoff
Heyho,

im folgenden ein paar meiner Gedichte. Zum Teil älter zum Teil aktueller Natur... Kritik ist natürlich gern gesehen - genauso wie Anregung .

Grüße und viel Spaß beim Lesen
Philus
 
P

Benutzer181427  (33)

Sorgt für Gesprächsstoff
Träne

Eine Träne rinnt,
In ihr die Errinnerung
an die Vergangenheit,
die noch deine war.
Und dann ein Moment,
dein Blick wird scharf,
Die Welt wird klar.
Ein Gedanke kommt.
Und einer geht.
Ungehört.
Ungedacht.


Ein Gefühl – erahnt,
dass alles nun vergessen.
Nicht was war, nur was ist
Ein Schatten dir folgt.
Dein Ich verschollen,
doch du bist da.
Erfährst jeden Tag
ein anderes Leben.

Und dann ein Moment,
dein Blick bleibt starr.
Die Welt bleibt trüb.
Eine Träne rinnt,
und eine folgt.
Ungesehen.
Unbemerkt.


Du bist fort,
gegangen irgendwann.
Auf einsamen Wegen
in eine bessere Zeit.
Und dann ein Moment,
dein Blick verloren.
Die Welt dreht fort.
Eine Träne rinnt
und eine folgt.
Unbetrübt.
Unvergessen.
 
P

Benutzer181427  (33)

Sorgt für Gesprächsstoff
Scherben

Die matten Scherben deines Lebens
liegen noch da am selben Ort.
Einheit war dein allzeit Streben
ihr funkelnd Glanz längst fort.

Musik im Herzen nun verflogen
doch Stille kein Begleiter ist.
Verstimmter Ton im Leid geboren,
sich durch Gedanken frisst.

Die Seifenblasen waren Träume,
gar wogende Schlösser im Wind.
In Erde gepflanzte Bäume,
deren Blätter nicht mehr sind.

Deine Worte sind Schriften im Sand,
scheidender Taten Monument.
Stets von dir gewollt - doch verkannt
zeigten Anfang vom End.
 
J

Benutzer187742  (51)

Ist noch neu hier
Hallo Philus,
deine Gedichte finde ich wunderschön !! Dann würde ich gerne wissen, ob es noch mehr davon gibt !!:rolleyes::rose::smile:
Jeanne d´Arc
 
micha43

Benutzer192508  (44)

Ist noch neu hier
Nette Idee Mal sehen vielleicht kann ich auch Mal was beisteuern.
 
micha43

Benutzer192508  (44)

Ist noch neu hier
Ich liege im Bett die Nach ist lau
der Alltag legt sich nieder.
Fern ab von meiner lieben Frau,
wann küsse ich sie wieder.

Die Grillen leis im grase Singen,
die Nacht ist wunderschön.
die Stunden langsam weiterspringen
bis wir uns wiederseh.

Schon bald der erste Sonnenstrahl
mich in den Tag begeleitet
Denk ich an unser Abendmahl
Für dich von mir bereitet.

Ich freue mich auf Zeit mit dir
trotz Zeiten voller Sorgen.
Die Kraft dafür hol ich bei dir
für Zweisamkeit am Morgen.
 
P

Benutzer181427  (33)

Sorgt für Gesprächsstoff
J Jeanne d´Arc
Wenn du so lieb fragst. Gern.

Nebel im November

Ein Grau in allen Facetten Farben
schweigend schwer lieg auf dem Land
Kein einzig Blatt die Bäume tragen
nahend Winter sie gebannt.

kein Leben dieser frühen Tage
wenn Nebel schläft gar sein Traum
zu hören einsam Glocken Klage
die tragend durchdringt den Raum

Eine Kate schmiegt sich in den Wind,
Kamin nährt träumend Schemen.
November heißt das junge kind
die welt sich ein zunehmen.

Die Schwaden ziehen über Wiesen
wie Schaf an früheren Tagen reich
Des Wetters frische Brise
führt sie fort dem Hirten gleich.

Tau benetzt die feuchte erde
sein immer während Grab
obgleich das grau ersterbe
wenn erneut beginnt der Tag

Der Nebel weicht nun roter pracht,
funkenloses Feuer
leises Lied nun wird entfacht
in schlafenden Gemäuer.
 
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