Südamerikanische Freundin

Benutzer12784  (40)

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ja, sie haben mit 15 ungeschützten sex und werden schwanger. da wär mir lieber, meine eltern würden ins zimmer kommen und meinen freund wegscheuchen, anstatt dass ich mit 16 n kind gebäre. ^^

aber ok, wenn sowas als engstirnig gesehen wird, dann bin ich das gern. dazu auch noch spießig und viiieel zu konservativ. :smile:

Off-Topic:
Ähm ja, mangelnde Aufklärung ist eigendlich die Schuld der Eltern, die eben Sex als respektlos empfinden. Frag dich mal wieso der Verbund der Frauenärzte und Aufklärungsorganisatonen sich mehr von Eltern erwarten, und davon ausgehen, das wenn Eltern ihre Kinder Aufklären diese seltener ungeplant Schwanger werden (ganz verhindern kann mans nie)
 

Benutzer51927  (38)

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du diskutierst wie ne 5jährige :kopfschue

Es ging ums Küssen vor den Eltern - sonst nichts.
Keinen ungeschützten sex mit 15....

Wenn dir die Argumente ausgehen ok, aber dann musst du nix mehr schreien nur um was geschrieben zu haben ;-)
 

Benutzer64999 

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du diskutierst wie ne 5jährige :kopfschue

Es ging ums Küssen vor den Eltern - sonst nichts.
Keinen ungeschützten sex mit 15....

Wenn dir die Argumente ausgehen ok, aber dann musst du nix mehr schreien nur um was geschrieben zu haben ;-)

das thema wurde erweitert, wie du vielleicht nicht mitbekommen hast. also es gibt schon viele intelligenzallergiker :kopfschue
 

Benutzer51927  (38)

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lol wie ne 5 jährige

Also bei deiner Erziehung wurde echt einiges versaut - haben deine Eltern "gut" gemacht.

Du konntest bis jetzt noch nicht 1 einziges gutes Argument bringen, wieso man sich nicht vor den Eltern auf den Mund küssen darf!! Nicht eins!!!!

Und noch was ich finde es besser Kinder bauen ein Vertrauenverhältnis auf und reden mit ihren Eltern übern Sex. Da müssen Eltern nicht ins Zimmer kommen und den Freund von der Tochter "verscheuchen" um Schwangerschaften zu vermeiden...
 

Benutzer78489 

Sehr bekannt hier
Hallo,

Seppi, du mußt sie doch nicht unbedingt beleidigen, ich denke, dann bist du auch nicht besser in deinem Verhalten.

Nallee, du ziehst also den Schluß, dass sich Päärchen, die sich vor den Eltern knutschen auch Sex haben und früher Kinder bekommen. Nur weil sie sich nicht vor den Eltern knutschen, kann das doch trotzdem passieren?
Desweiteren hat Seppi da ja recht, es ging jetzt konkret darum, warum es respektlos ist, wenn sich junge Leute vor den Eltern küssen, nicht darum, warum sie nicht vor ihnen Sex haben sollten. Das ist vielleicht kein gutes Benehmen oder was meinst du?

Gruß,
Kaya
 

Benutzer65427 

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ja, sie haben mit 15 ungeschützten sex und werden schwanger. da wär mir lieber, meine eltern würden ins zimmer kommen und meinen freund wegscheuchen.......


naja da ist es wohl sache der elter der 15 jährigen tochter zu raten das sie die pille nimmt und kontrollieren das sie sie nich vergisst.

:tongue:
 

Benutzer51927  (38)

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ich fand den Ausdruck wegscheuchen so schön :grin:
Wie nen Hund... pfui pfui gehst du raus gehst du raus...
 

Benutzer71062 

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Ich muss mal eine Lanze für nallee brechen.

Ich habe eine 16 jährige Tochter und wenn die mit ihrem Freund Zärtlichkeiten austauscht empfinde ich das nicht als Respektlosigkeit mir gegenüber. Allerdings schon als unangenehm hinsichtlich ihres fehlenden Schamgefühls. Ständige zärtlichkeiten gehören nicht unbedingt in die Öffentlichkeit. Aber beide sind jung und verliebt und ich tolleriere das. Mit dem Verhalten des Onkels hat das aber nichts zu tun. Wenn mir das damals passiert wäre und ich wäre ihm nur annähernd körperlich gewachsen, hätte er einer zurück bekommen. Entscheidend bei dem erhaltenen Schlag wäre für mich nicht die erfahrene Verletzung oder der Schmerz, sondern die Erniedrigung. Wenn die gleiche Situation in Südamerika eingetreten wäre, hätten sich gleich ein paar Hombres gefunden, die den Deutschen lynchen.

Bei der Südamerikanischen Mentalität bleibe ich bei meiner Theorie. Denn nur so macht das Verhalten Sinn. Der TS wurde vom Onkel nicht als Freund des Mädchens wahrgenommen. Wahrscheinlich kannten sich die beiden nicht genau.

@ nallee Schön ist, dass du so tollerant erzogen wirst/wurdest. Das ist aber leider nicht oft der Fall. Ich sage es nochmals: Wenn man in ein fremdes Land geht und dort leben will, macht man das, weil das Leben dort bestimmte Vorteile bietet. Diese Vorteile hängen aber stark mit der dort vorherschenden Kultur zusammen, die man dann auch annehmen sollte. Dein Bsp mit der schwangeren 15-jährigen kann noch getoppt werden. Z.B. durch zwangsverheiratete 14-jährige oder genitalverstümmelte Mädchen. Alles eine Frage der Kultur.
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
Ich muss mal eine Lanze für nallee brechen.

Ich habe eine 16 jährige Tochter und wenn die mit ihrem Freund Zärtlichkeiten austauscht empfinde ich das nicht als Respektlosigkeit mir gegenüber. Allerdings schon als unangenehm hinsichtlich ihres fehlenden Schamgefühls. Ständige zärtlichkeiten gehören nicht unbedingt in die Öffentlichkeit.

Da muss ich dir Zustimmen, aber soweit ichs verstanden habe, gings ja um einen kleinen Kuss ohne Zunge oder irgendwas zur Begrüßung oder Verabschiedung, oder eben eine umarmung aus Freude, das kann ja dann nicht zuviel sein. Wenn eine Umarmung zur begrüßung etwas sexuelles wäre, wäre ich und viele meiner Freunde wohl Bi-Sexuell.
 

Benutzer78618 

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Über was reden wir hier?
Ich könnte den Thread verstehen, wenn es darum gegangen wäre, wenn der Onkel nach der Umarmung den TS böse angeguckt, vielleicht dumm angemacht oder dann nur noch unfreundlich oder ignorierend behandelt hätte, denn dann hätte man irgendwie argumentieren können, dass er so reagiert hat, weil man eben in diesem Land andere Moralvorstellungen hat blabla...
Aber er ist handgreiflich geworden! Sowas kann man beim besten Willen nicht mehr auf kulturelle Unterschiede schieben oder allgemein auf Paraguay oder andere südamerikanische Länder anwenden. Ich lebe zwar nur in Argentinien, dem noch europäischsten Land in Südamerika, aber ein solches Verhalten ist mir hier nicht bekannt.
Wie schon geschrieben worden ist, hat das wahrscheinlich zum Einen mit seiner persönlichen Mentalität zu tun und zum Anderen sicher damit, dass das ein gewaltbereiter Spinner ist, der einfach nicht ganz tickt.
Gibt ja auch genug Deutsche, die ausrasten, wenn man mal ihre Schwester umarmt hat und die einem dann ohne Grund eine in die Fresse hauen (nein, rede nicht aus eigener Erfahrung) und dann heisst es ja auch nicht: Mhmm, kann das was damit zu tun haben, dass er evangelisch ist?
Kurz gesagt: Ich würde das eher als Einzelfall sehen und seinen Auftritt mehr mit der Person an sich als mit dessen Herkunft begründen zu versuchen.
 

Benutzer71062 

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Die Vermutung kam vom TS selbst, dass der Onkel es als männliches FAmilienoberhaupt wohl als seine Pflicht ansieht, auf die Nichte "aufzupassen"
 

Benutzer78618 

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Ja, wie gesagt: Das mit dem Familienoberhaupt und "Aufpassen" mag ja stimmen, aber dann wären meiner Meinung nach unter normalen Umständen nur die von mir schon aufgezählten Reaktionen üblich.
Das man gleich handgreiflich wird, würde ich aber mehr auf die Person selber und weniger auf den Paraguayo im Allgemeinen beziehen. Also nicht sowas wie: Ja, da ist das so üblich.
 

Benutzer64999 

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lol wie ne 5 jährige

Also bei deiner Erziehung wurde echt einiges versaut - haben deine Eltern "gut" gemacht.

Du konntest bis jetzt noch nicht 1 einziges gutes Argument bringen, wieso man sich nicht vor den Eltern auf den Mund küssen darf!! Nicht eins!!!!

Und noch was ich finde es besser Kinder bauen ein Vertrauenverhältnis auf und reden mit ihren Eltern übern Sex. Da müssen Eltern nicht ins Zimmer kommen und den Freund von der Tochter "verscheuchen" um Schwangerschaften zu vermeiden...

du bist echt so niveaulos. du hast wohl langeweile und weißt nichts mit deinem leben anzufangen, als leute angreifen und persönlich werden. ich sagte bereits 378473 mal, dass ich es respektlos finde, ich muss hier nichts begründen - schon gar nicht, wenn DU es verlangst. ich würde normalerweise auf deinen ersten satz eingehen, aber mit soETWAS wie dir kann man einfach nicht reden. du tust mir leid, ganz ehrlich. es ist schade, dass die welt mit noch so einen volltrottel wie dir zu kämpfen hat. du belegst unnötig platz.
 

Benutzer51927  (38)

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bla bla bla weiterhin keine Argumente nur pöbeln - kannst du ja am Besten...
 
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Benutzer

Gast
:grin: Gut, ich habe aus "keiner hat was gesagt oder getan" respektive dem Kommentar "das sei halt die südländische Ideologie" gedeutet, dass die das schon in Ordnung finden... Oder es zumindest nicht so schlimm finden, dass sie was dagegen sagen müssten. Das Resultat bleibt ja dann eigentlich dasselbe...

Ähm nein, das Resultat bleibt nicht dasselbe.


  1. Ich bin mir gerade nicht mehr so sicher, ob wir überhaupt vom selben Thread sprechen, denn Aussagen à la "keiner hat was dagegen gesagt oder getan" kann ich hier vonseiten des TS nämlich nirgends entdecken.

    Es ist völlig unklar, wer was aus der Familie gegen den Onkel gesagt und getan bzw. nicht gesagt und nicht getan hat. Aus diesem Grund habe ich auch die entsprechende Frage gestellt, die der TS im Anschluß wiederum aber auch nur so vage beantwortet hat, daß man im Grunde noch immer kein vernünftiges Bild darüber erhält, wie die Familie denn nun zu der Aktion des Onkels steht.

  2. Der Kommentar mit der "südamerikanischen Ideologie" kam vom Freund der Mutter, der selber Deutscher ist. Menschen können über fremde "Ideologien" viel erzählen, wenn der Tag lang ist, das trifft auch auf Deutsche zu. Keiner von uns weiß, wie gut sich dieser deutsche Freund tatsächlich mit der "südamerikanischen Ideologie" auskennt. Ich halte es nicht gerade für unwahrscheinlich, daß er das einfach so dahergesagt haben könnte, weil das wegen der Klischeehaftigkeit nunmal die banalste Erklärung ist, auf die ein Mensch so auf die Schnelle und ohne groß nachzudenken kommt.

Insgesamt bleibt festzuhalten, daß die bisherige Grundlage für deinen bzw. euren Schluß, die Familie hätte die Aktion des Onkels nicht besonders schlimm oder gar angemessen gefunden, extrem dürftig ist. Vor dem Hintergrund finde ich an dieser Stelle auch das ganze Anpassungsgelaber, das diesen Thread hier beherrscht, ziemlich befremdlich.

Bei der Südamerikanischen Mentalität bleibe ich bei meiner Theorie. Denn nur so macht das Verhalten Sinn. Der TS wurde vom Onkel nicht als Freund des Mädchens wahrgenommen. Wahrscheinlich kannten sich die beiden nicht genau.

Um das Verhalten des Onkels zu erklären, bedarf es deiner Theorie nicht. Viel naheliegender ist doch die Annahme, daß der Onkel einfach ein Rad ab hat. Dazu braucht es keine Macho-Mama-Puta-Theorie, die auch dadurch nicht wirklichkeitsgetreuer wird, weil der deutsche Freund der Mutter mal kurz ein Klischee in den Raum wirft.
 

Benutzer51927  (38)

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Um das Verhalten des Onkels zu erklären, bedarf es deiner Theorie nicht. Viel naheliegender ist doch die Annahme, daß der Onkel einfach ein Rad ab hat.

Naja würde dir da teilweise widersprechen.

Es ist schon so, dass bei südländischen Kulturen der "Beschützerinstinkt" weit verbreitet ist.

Ich hatte selbst einige südländische Freundinnen und habe mich eig immer super mit den Familien verstanden - aber der Anfang war oft schwierig da es teilweise nicht gern gesehen wird, dass mädels mit 17-19 nen Freund haben.

Geschlagen hat mich niemand aber es fallen schnell mal Sätze wie "EY wenn du meiner Schwester was machst mach ich dich fertig"

Natürlich hat der Onkel völlig überreagiert mich würde es wie alle hier interessieren ob das von den anderen geduldet wurde. Oder ob ihn die Mutter zur Rede gestellt hat (kann ich mir aber nicht vorstellen!)
 

Benutzer71062 

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@xela

Sicherlich kann man jedes menschliche Fehlverhalten mit "Rad abhaben" begründen. Das hilft dem TS aber nicht weiter. Den er will nachwievor Kontakt zu dem Mädchen und kommt dadurch um den Onkel nicht herum. Um zukünftige Reaktionen des Onkels einschätzen zu können, ist es daher für ihn wichtig zu wissen, wie der Onkel Denkt. Ein "Rad abhaben" wäre mir dabei als Begründung zu dürftig.

Der TS hat die Reaktion der restlichen Familie beschrieben. Und daraus kann man kein "Empören" interpretieren.

Wenn der Lebenspartner der Mutter sich zu dem Verhalten des Onkels äußert, messe zumindest ich dem mehr zu als deine pauschalen Entkräftungsversuchen, die sich auf überhaupt nichts stützen. Jemand, der schon länger in dieser Familie lebt, wird nicht unbegründet eine Äußerung von sich geben. Jedenfalls dürfte er mehr Hintergrundwissen haben, als du.

Nur weil man eine andere Meinung hat, bedeutet es nicht, das andere Theorien falsch sind. Wenn du der Meinung bist, dass es keine Integrationsprobleme gibt, ist das deine Sicht, die ich aber nicht teilen muss.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Geschlagen hat mich niemand aber es fallen schnell mal Sätze wie "EY wenn du meiner Schwester was machst mach ich dich fertig"

Wie oft denn noch? Ich kann mir schon vorstellen, dass es diesen von Dir beschriebenen "Beschützerinstinkt" gibt und dass die Familie Schwangerschaften etc. pp. mit allen Mitteln verhindern will.

Aber noch mal: Eine Umarmung beim Torjubel führt in der Regel nicht zum Verlust der Junfräulichkeit bzw. Schangerschaften. Das dürfte selbst dem erzkatholischsten, machohaftesten, heißblütigsten Südamerikaner geläufig sein ;-)



Wenn du der Meinung bist, dass es keine Integrationsprobleme gibt, ist das deine Sicht, die ich aber nicht teilen muss.

Ehrlich gesagt ist mir bisher nichts von Integrationsproblemen bei Südamerikanern bekannt geworden. Gehören eigentlich nicht zur "Risikogruppe", was sicherlich nicht nur daran liegt, dass es ziemlich wenige hier gibt.

Mal ne andere Frage (vielleicht hab ich das auch überlesen): Lebt dieser Onkel eigentlich in Deutschland oder war er nur zu Besuch? War er alkoholisiert (ist ja bei public viewing keine Seltenheit)?

Könnte es vielleicht auch sein, dass die Familie in dieser Situation nicht die nötige Empörung gezeigt hat, weil der Onkel als Aggressivling berühmt berüchtigt ist und sie einfach nur Schiss hatten bzw. nicht noch mehr Ärger haben wollten.

Man sollte auf jedenfall das Gespräch mit der Mutter und natürlich auch mit der Freundin suchen. Sie sollte ja am besten wissen, was "Mentalität" und was evtl. ein "persönliches Problem" des Onkels ist.
 
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Benutzer

Gast
Off-Topic:
Der TS hat die Reaktion der restlichen Familie beschrieben. Und daraus kann man kein "Empören" interpretieren.

Der TS hat die Reaktion der restlichen Familie eben nicht beschrieben. Das einzig Konkrete, was wir bisher wissen, ist der Kommentar des deutschen Freundes der Mutter.

Bereits was die Mutter angeht, wird der TS in seinen Aussagen total vage und redet schwammig was davon, daß sie "wohl nichts" dazu gesagt habe. Was soll denn das heißen? Hat sie nun was gesagt oder hat sie nichts gesagt? Und wenn sie nichts in der Anwesenheit des TS gesagt hat, hat sie dann vielleicht in seiner Abwesenheit was gesagt?

Ansonsten wissen wir noch von der Tochter, daß die die Aktion des Onkels gar nicht in Ordnung fand.

Was ist mit den anderen Familienmitgliedern, wenn man mal von Tochter, Mutter und Freund absieht?

Von welcher Kenntnis unsererseits, was die Reaktion des Rests der Familie angeht, soll hier auf dieser mickrigen Grundlage überhaupt die Rede sein?

Wir wissen doch quasi nichts über die Reaktion der restlichen Familie. Daraus kann man demzufolge auch nichts schließen, und zwar weder daß sie sich über den Onkel "empört" hat, noch - wie ihr es hier tut - daß sie sich nicht über den Onkel "empört" hat und daher dessen Aktion irgendwie doch "in Ordnung" gefunden haben muß.

Wenn der Lebenspartner der Mutter sich zu dem Verhalten des Onkels äußert, messe zumindest ich dem mehr zu als deine pauschalen Entkräftungsversuchen, die sich auf überhaupt nichts stützen. Jemand, der schon länger in dieser Familie lebt, wird nicht unbegründet eine Äußerung von sich geben. Jedenfalls dürfte er mehr Hintergrundwissen haben, als du.

Ich frage mich, wie du zu dieser Behauptung kommst. Im Gegensatz zu dir habe ich gleich in meinem ersten Beitrag gesagt, worauf ich mich stütze, nämlich auf Erfahrungen, die ich selber in dieser Region gesammelt habe. Und wenn dir das noch nicht reicht, dann sollten die Aussagen von °UnkiDunki°, der dauerhaft dort lebt, schon irgenwie ein Anreiz sein, die Aussage des Freundes und das ganze darauf aufbauende Gerede in diesem Thread mit einem Fragezeichen zu versehen.

Nur weil man eine andere Meinung hat, bedeutet es nicht, das andere Theorien falsch sind. Wenn du der Meinung bist, dass es keine Integrationsprobleme gibt, ist das deine Sicht, die ich aber nicht teilen muss.

Ja ja, jetzt kommen wieder diese ultimativen Todschlagargumente à la "bloß weil ich eine andere Meinung habe als du, muß meine nicht falsch sein bla bla bla mimimi". :rolleyes:

Daß deine Theorie falsch ist, habe ich nicht damit begründet, daß ich "einfach nur" eine andere Meinung habe, sondern damit, daß sich deine Theorie im Endeffekt nicht mit meinen Erfahrungen deckt, die ich persönlich in dieser Region gesammelt habe. Dasselbe sagt auch °UnkiDunki°.

Daß die Leute dort erzkatholisch und vergleichsweise konservativ etc. sind, das ist ja noch alles richtig und in den Punkten widerspricht dir auch keiner. Das alles reicht aber nunmal nicht als Erklärung dafür aus, daß der Onkel in der gegebenen Situation mal eben ohne Vorwarnung handgreiflich wird und dem TS einfach mal in die Fresse haut, denn dieses Verhalten ist auch für südamerikanische Verhältnisse ziemlich ungewöhnlich.

Und was die Integrationsprobleme angeht, so gibt es die sicherlich. Ich weiß nicht, aus welchem Finger du dir das saugst, daß ich da gegenteiliger Ansicht wäre. Der Punkt ist aber, daß das Thema Integrationprobleme aus den erwähnten Gründen mit dem Verhalten des Onkels nicht viel zu tun hat, so daß euer diesbezügliches Gerede in einem anderem Thread sicher besser aufgehoben wäre.


Sicherlich kann man jedes menschliche Fehlverhalten mit "Rad abhaben" begründen. Das hilft dem TS aber nicht weiter. Den er will nachwievor Kontakt zu dem Mädchen und kommt dadurch um den Onkel nicht herum. Um zukünftige Reaktionen des Onkels einschätzen zu können, ist es daher für ihn wichtig zu wissen, wie der Onkel Denkt. Ein "Rad abhaben" wäre mir dabei als Begründung zu dürftig.

Wenn er wissen will, wie der Onkel denkt, dann muß er mit der Familie reden und sich nicht irgendwelche klischeehaften Überzeichnungen Dritter anhören. Insofern schließe ich mich an dieser Stelle erneut casanis' letztem Beitrag an.
 

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