Ronny, Chris, Toni - m oder w?

Benutzer3277 

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In unserer Stadt kenne ich Leute mit Vornamen wie Ronny, Chris oder Toni, manche sind männlich und andere sind weiblich.

Warum gibt es keine eindeutigen Regelungen, aus denen das Geschlecht hervorgeht?

Kennt ihr auch welche mit solchen Vornamen? Kennt ihr noch andere Vornamen dieser Art?
 

Benutzer18168 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich kenne sowohl einen ronny als auch einen toni (beide männlich)
toni weiblich kenne ich nur als abkürzung für antonia..

viel mehr probleme hätte ich mit kim.. da kenne ich sowohl männlich wie weiblich jemanden
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mhm, ist doch nicht schlimm? Oder wo siehst du da ein Problem? Kim und Michelle fallen mir da noch spontan ein.
 

Benutzer96776 

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Nein kenne ich nicht, aber ich weiß, dass bei solchen Namen immer ein eindeutiger männlicher oder eben weiblicher Zweitname vergeben wird :zwinker:

Die von dir genannten sind zumeist auch eher Spitznamen denke ich...
 

Benutzer151969 

Sorgt für Gesprächsstoff
Eike und Hauke....beides wohl eher norddeutsch!
 

Benutzer149315 

Öfters im Forum
Kulturen sind unterschiedlich und so kann es sein, dass derselbe Name in diversen Kulturen unterschiedlichen Geschlechtsrollen entsprechen. Welcher Kultur sollte man da den Vorrang geben?

Eine Regelung diesbezüglich würde doch nur zu weiteren Problemen führen.
 

Benutzer127708 

Sehr bekannt hier
Jap selbstverständlich kenne ich die, hab auch selber Zwei der obigen dabei.

Ich finde es unsinnig, eindeutige Regelungen dafür zu finden.
Wozu?
Es gibt einfach Namen die zu beiden passen fertig.
Da habe ich keine Probleme mit und will das auch nicht missen.

Fabi wäre noch so ein Beispiel.
 

Benutzer3277 

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Mhm, ist doch nicht schlimm? Oder wo siehst du da ein Problem? Kim und Michelle fallen mir da noch spontan ein.

Schlimm ist es nicht, aber ich habe neulich einem Toni per Mail geantwortet und die schrieb dass sie weiblich ist.
[DOUBLEPOST=1429564003,1429563695][/DOUBLEPOST]
viel mehr probleme hätte ich mit kim.. da kenne ich sowohl männlich wie weiblich jemanden

Stimmt, von Kim kenne ich auch beide Arten. Ob es in Nordkorea auch so ist?? :drool:
 

Benutzer123649 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich heiße Kim. Meine Weiblichkeit wurde bisher noch nie angezweifelt. Nur in Briefköpfen bisweilen :grin:

Es gibt eben Unisexnamen. Wo ist das Problem? Ein zweiter Name identifiziert das Geschlecht und lässt sich in E-Mails und Briefverkehr schnell beifügen. Und wenn ich mich jemandem vorstelle, fragte noch niemand "Der oder Die?".

Und davon gibt's mehr als man denkt. Robin und Sascha beispielsweise. Ashley und Shannon. Alles unisex.
 

Benutzer131834 

Meistens hier zu finden
Meine Exfreundin heißt Antonia, ihr Spitzname war Toni. Alle anderen Tonis, die ich kenne, sind männlich :grin:
Wo ich immer arge Probleme mit habe ist René, kenne sowohl zwei Mädels als auch zwei Kerle, die so heißen.
Ronny oder Chris sind für mich allerdings eindeutige Jungs-Namen, ich kenne kein Mädchen, welches so heißt. Höchstens Chrissy... Mich stören die Unisex-Namen jedoch in keinster Weise.
 

Benutzer140332  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Luca nicht zu vergessen. :grin:

Warum gibt es keine eindeutigen Regelungen, aus denen das Geschlecht hervorgeht?
Weil man den Leuten nicht vorschreiben kann, wie sie ihre Kinder nennen sollen?
Das ist doch unmöglich da eine Regelung zu finden, da viel zu individuell. Wer soll da den Maßstab legen?
Warum darf man sein Kind Sky, Aria Nation, Blue Applepie, North West etc. nennen? Das finde ich schlimm.

Und wer einen Unisex Namen hat, ist sich dem meist auch bewusst, dass es vielleicht zu Verwechslungen kommen kann. Ich kenne einen Michele (italienisch), wie oft der schon im Schriftverkeher für eine Frau gehalten wurde, kann ich gar nicht sagen.:grin:

Ich find Unisex Namen nicht schlimm oder irgendwie außergewöhnlich.
 
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Benutzer

Gast
Weil man den Leuten nicht vorschreiben kann, wie sie ihre Kinder nennen sollen?
Kann man ein Stück weit schon. Gibt auch Eltern die ihrem Kind einen unzumutbaren Namen geben wollen der wohl im Verlauf des Lebens mit dem (psychischen) Kindeswohl kollidiert.

Ansonsten find ich Diskussionen, ob man jetzt einem Kind einen geschlechtsunspezifischen Namen geben darf, ein arges Luxusproblem.
 

Benutzer89563 

Meistens hier zu finden
Andrea ist auch ein ganz klar weiblicher Name - sofern man nicht in Italien ist.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Soviel ich weiß, gibt es durchaus die Regelung, dass aus dem Namen das Geschlecht herauszulesen sein soll. Du darfst deiner Tochter z.B. nicht den Namen Hubert geben, weil Hubert eindeutig männlich ist.

Wenn man Namen aus anderen Sprachen nimmt, geht das aber natürlich nicht mehr so leicht. Man denke alleine an die ganze chinesischen Namen, die sind ja per se geschlechtslos. Sowas ist meines Wissens in D auch erlaubt, genauso wie es erlaubt ist, einem Jungen den Namen "Andrea" zu geben, weil das nachgewiesenermaßen in Italien ein Männername ist. Solange es Belege gibt, ist es erlaubt.

Ansonsten kann sich jeder einen geschlechtsdoppeldeutigen Spitznamen machen, wenn er mag. Aus der Antonia und dem Anton wird der oder die Toni, aus Christoph, Christine, Christiane, Christian wird der oder die Chris, etc. Dafür gibt's natürlich keine Regelung. Und die halte ich auch für ziemlich sinnlos.
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Weil man den Leuten nicht vorschreiben kann, wie sie ihre Kinder nennen sollen?
Das ist doch unmöglich da eine Regelung zu finden, da viel zu individuell. Wer soll da den Maßstab legen?
Warum darf man sein Kind Sky, Aria Nation, Blue Applepie, North West etc. nennen? Das finde ich schlimm.

Also, wie gesagt, es gibt da (zumindest in Deutschland) durchaus Regelungen.

Hier eine Übersicht:

Der Vorname …
  • … muss als solcher erkennbar sein.
  • … muss nicht eindeutig männlich oder weiblich sein.[2]
  • … darf dem Kindeswohl nicht schaden, indem er das Kind lächerlich machen oder eine Verbindung „zum Bösen“ herstellen würde, wie zum Beispiel durch die Namensgebung Judasoder Kain.
  • … darf das religiöse Empfinden der Mitmenschen nicht verletzen, zum Beispiel Christus und früher auch Jesus (durch OLG Frankfurt 20 W 149/98 als Vorname zugelassen).
  • … darf kein Orts- oder Markenname sein.
  • … darf kein Familienname sein.[3] Ausnahmen sind insbesondere bei ostfriesischen Zwischennamen (zum Beispiel „ten Doornkaat“ BGH StAZ 1959, 210 ff) und bei sehr seltenen, ungewöhnlichen Nachnamen (zum Beispiel Wannek, Birkenfeld) gemacht worden, sowie natürlich bei den Familiennamen, die hauptsächlich als Vornamen bekannt sind (Gerhart usw.).
  • … darf keinen Titel wie Lord oder Prinzessin bezeichnen.
  • … muss innerhalb eines Monats nach der Geburt festgelegt werden (§ 22 Abs. 1 Personenstandsgesetz).
  • … kann nicht rechtlich geschützt werden (um ihn auf diese Weise als einzigartig zu erhalten).
Da steht zwar, dass der Name nicht eindeutig männlich oder weiblich sein muss, aber er soll eben auch nicht irreführend sein. Daher wurde im Jahr 2014 der Mädchenname "Mandy" für einen Jungen abgelehnt:

Auf dieser Liste finden sich zum Beispiel die Namen Jonesen, Arriach, Belmondo, Bambel, Hook, Smoky, Mumford, Illumi und Stoitsov. Ebenfalls abgelehnt wurden Alltagsworte (Blitz, Holunder), Städtenamen (Celle) und Militärtitel (Shogun). Weil Vornamen möglichst das Geschlecht des Kindes erkennen lassen sollen, ging der Jungenname Ward für ein Mädchen oder Mandy für einen Jungen nicht durch.

Quelle.
 

Benutzer140332  (33)

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