Rollenverteilung

Benutzer75021 

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Eine andere Umfrage hier hat ans Tageslicht gebracht, das viele Mädels gerne jung Mütter werden möchten.
Mich interessiert nun, wie habt ihr euch das so vergestellt, wenn ihr denn mal in ferner oder naher Zukunft Kinder haben werdet?
Wer bleibt zu Hause und kümmert sich um Kind(er)?
Und wie lange (nur ein-drei Jahre) oder könnten sich die Mädels auch vorstellen nur Hausfrau zu sein?
Was ist mit den Männern, würdet ihr Erziehungsurlaub nehmen?
Vielleicht auch die ersten 3 Jahre, weil eure Partnerin viel mehr verdient?

Erzählt mal ein bisschen, wie ihr eure Zukunft so plant.
Würde mich auch freuen, wenn ein paar von den Mamis mal schildern, wie es so bei ihnen zu Hause abläuft.
 

Benutzer15848 

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Ich will wahrscheinlich so in 5-10 Jahren Kinder, am besten 2. Vielleicht auch früher, weil mein Freund nicht mehr der jüngste ist und ganz so ein Alter Vater sollte er auch nicht sein. Andererseits möchte ich vorher mein Studium fertig haben und bereits arbeiten.

Vermutlich werde ich dann zu Hause bleiben, die ersten Jahre ganz, dann wenigstens halbtags, wenn es finanziell funktioniert.
Mein Freund hat gesagt, wenn ich genug verdiene, dann wird er überhaupt Hausmann :grin: Aber das ist eher unwahrscheinlich :zwinker:

Tja unser Problem ist, dass ich da, wo wir wohnen, wohl keinen Job finden werde. Und er hat hier alles so perfekt, dass er auch kaum woanders hinziehen möchte (außer, ich verdien dort so viel :grin:). Deshalb wirds immer eine räumliche Trennung geben, wenn sich nicht irgendwas machen lässt. Das wäre dann auch mit den Kindern schwer.
 

Benutzer48909 

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Ich möchte eventuell in etwa 5 Jahren Kinder. Wenn alles so weiter geht wie bisher, dann verdient mein Mann so viel, dass ich locker zuhause bleiben kann. Dann werde ich mindestens bis zum Ende der Grundschule nicht arbeiten gehen, sondern für unsere Kinder da sein.

Ich halte absolut nichts davon wenn Kinder in der Grundschule schon mit einem Schlüssel nach Hause gehen müssen, weil die Eltern die Arbeitszeiten nicht geregelt bekommen, seien es grundsätzliche Probleme mit dem Stundenplan, oder keine Flexibilität auf der Arbeit wenn mal Stunden ausfallen. Weiterhin ist es, meiner Ansicht nach, zwingend notwendig, dass immer einer da ist der sofort zur Schule kommen kann falls irgendwas ist (z. B. das Kind wird krank). Sollte ich das nicht gewährleisten können verzichte ich lieber auf Kinder.
 
C

Benutzer

Gast
falls ich Kinder kriegen werde, wäre es so:

Ich würde sehr gerne arbeiten gehen, aber wenn SIE selber arbeiten gehen will, würde ich die Arbeit schmeissen und bei den Kindern bleiben. :zwinker:
 

Benutzer53832 

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Da ich beim Staat beschäftigt bin würde ich mit Sicherheit Erziehungsurlaub nehmen. :smile:
 

Benutzer64969 

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ich könnte mir gut vorstellen,das ich mindestens 1 jahr zuhause bleibe....oder auch ganz hausfrau werde...wenn mein partner ein jahr zuhause bleiben will,dann hätte ich auch da nichts gegen...nur finde ich das das kind im ersten lebensjahr zur mutter gehört..
 

Benutzer32843 

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Ich habe eigentlich vor dann so bald wie möglich wieder arbeiten zu gehen... d.h. ich würde wohl erst einen Wechsel zu einer Firma vollziehen, bei der die Kinderkrippe schon für ganz kleine Kinder offen ist, dann dort die Kinder kriegen und eventuell später zurück an die Uni... das ist allerdings noch eine Weile weg :tongue:

Ich kann mir auf jeden Fall nicht vorstellen lange zu Hause zu bleiben oder ganz Hausfrau zu werden.
 

Benutzer73266 

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(X)w: Ich, möchte dann auch gerne Hausfrau sein und beim Kind bleiben
 

Benutzer79932 

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Ich bin nicht fürs "reine" Hausfrau- und Muttersein gemacht und werde es nie sein. Ich muss raus, arbeiten und, wichtiger als alles andere: ich will mir meine (u.a. finanzielle) Unabhängigkeit weitgehendst bewahren. Für mich kommt nur eine Beziehung in Frage, bei der beide beruflich zurückstecken, soweit möglich. Oder alternativ brauche ich einen Partner, der akzeptiert, dass ich ziemlich bald wieder arbeiten möchte und ergo das Kind in eine Krippe oder zu einem Kindermädchen geben will (das tun längst nicht alle Männer...). Es ist nicht nur MEIN Kind, sondern UNSER, und ich bin und werde nicht bereit sein, meine (beruflichen) Ziele völlig zurückzustecken und ich habe zu hart gearbeitet (und arbeite immer noch zu hart), um mich irgendwann mit einem 30%-Job als Rezeptionistin zufrieden zu geben. Ich weiss, dass ich innert kürzester Zeit todunglücklich wäre. Ich bin einfach zu wenig Muttertier, bin ja noch nicht mal wirklich überzeugt davon, dass ich Kinder will bzw. schwanke da echt permanent...

Meine Meinung zu all dem hat sich seit ich 15 bin nicht geändert, entsprechend gehe ich davon aus, dass sie sich nicht mehr ändern wird. Wie schnell ich wieder arbeiten möchte, das kann ich nicht sagen, ich denke, das ist auch schwierig einzuschätzen - ich habe ein oder zwei Fälle in meinem Bekanntenkreis von Frauen, die beruflich sehr geerdet waren, und die dann dermassen am Kind hingen, dass die ersten 1.5, 2 Jahre KEIN EINZIGER Schritt ohne das Kind gemacht wurde. Kann passieren, ich weiss nicht, wie es bei mir sein wird. Falls ich dann merke, dass ich doch nicht wieder innerhalb eines Jahres (das wäre der Plan) Vollzeit (oder fast Vollzeit) arbeiten kann, würde ich die Zeit wohl für eine Weiterbildung nutzen (das ginge ja eher wegen weniger Abwesenheiten). Dass ich jemals "nur" daheim sitze mit meinem Kind, das kann ich mir nicht vorstellen. Das mag für andere stimmen - für mich nicht.

Ausserdem kommt ja noch ein finanzieller Aspekt dazu. Und wenn ich mir mein Beuteschema und meine letzten Beziehungen ansehe, so gehe ich nicht davon aus, dass ich jemals einen Mann heiraten werde, der allein genug verdient, um eine ganze Familie durchzubringen :tongue:
 

Benutzer6874  (35)

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Mir würde die Rolle als Betreuer der Kinder sehr entsprechen. In der Steinzeit wäre ich wohl mit den Frauen in der Höhle geblieben, statt auf die Jagd zu gehen.

Aber bei meinem Berufsziel, für das ich viel Aufwand mache (finanziell und zeitlich) werde ich wohl ziemlich Vollzeit arbeiten. Mein Schatz würde auch arbeiten, aber so lang die Kinder klein sind, eine Auszeit nehmen.
Ein bisschen traditionell:engel:
 

Benutzer37583 

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Kinder sind erst in den nächsten 1-5 Jahren geplant. Dass ich nicht länger als 3 Monate zu Hause bleiben will ist klar, aber wie es dann tatsächlich kommt weiss ich nicht. Wenn mein Mann zu Hause bleiben will, dann kann er es gerne tun und das weiss er auch. Stand der Dinge ist, dass er versuchen würde nur noch 60-80% zu arbeiten und ich auch.
 

Benutzer77893 

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Hi ~Sweety~,

du bist immer nett etc., somit beteilige ich mich auch mal an deiner Umfrage. Ich fand es erschreckend das ich wohl als einziger das hier gewählt habe:
"m: Ich würde auch Hausmann werden, wenn sie genug verdient"
Ich finde es nicht schlimm Hausmann zu sein. Das Problem ist aber ein anderes:
1. Frauen verdienen meist weniger (woran das liegt darüber mag man streiten).
2. Heutzutage kommt man nur noch gut über die Runden, wenn beide Partner arbeiten.
3. Erziehungsurlaube ist schön und gut, aber man wird als Mann nicht als Hausmann akzeptiert und darum wird doch erwartet das Frau so ein Urlaub nimmt. Macht der Mann es trotzdem muss er ein Karriere knick oder sogar Kündigung befürchten.
 

Benutzer46728 

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Ich habe eigentlich vor dann so bald wie möglich wieder arbeiten zu gehen... d.h. ich würde wohl erst einen Wechsel zu einer Firma vollziehen, bei der die Kinderkrippe schon für ganz kleine Kinder offen ist, dann dort die Kinder kriegen und eventuell später zurück an die Uni... das ist allerdings noch eine Weile weg :tongue:

Ich kann mir auf jeden Fall nicht vorstellen lange zu Hause zu bleiben oder ganz Hausfrau zu werden.
dito!!
nix für mich..also nur so lang wie nötig..er kann gern kurz mit errzi-urlaub machen..
 

Benutzer66115 

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Wenn es sich arbeitsmäßig machen ließe, würd ich auch Hausmann werden, hätte damit kein Problem.
 

Benutzer75021 

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Hi ~Sweety~,

du bist immer nett etc., somit beteilige ich mich auch mal an deiner Umfrage.
:anbeten: Vielen Dank :grin:

Also dann werd ich auch mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.
Ich bin mit 20 Mutter geworden und habe mich dann auch nach der Geburt um meinen Sohn gekümmert, mein Ex ging arbeiten. Als mein Sohn 10 Monate alt war, hatte ich die Möglichkeit nachmittags wieder an 2-3 Tagen in der Woche zu arbeiten. Da mein Ex immer früh zu Hause war, hab ich das auch getan (ansonsten hätte ich es wohl nicht gemacht). Habe dann gearbeitet bis meine Tochter geboren wurde und als sie 8 Wochen alt war bin ich wieder arbeiten gegangen, wobei ich die kleine mitnehmen konnte, da ich gestillt habe. Das war ganz klasse :smile:
Waren ja nur 3 Stunden. Hab also immer halbtags 2-3 Tage die Woche arbeiten können.

Jetzt arbeite ich (natürlich, bin ja eh alleinerziehend) auch, halbe Tage.

Ich könnte es mir auch gar nicht vorstellen, nur Hausfrau zu sein...mir würde irgendwas fehlen. Zumindest 2-3 halbe Tage die Woche müssen dann doch sein :zwinker: (wenn es geht)

Allerdings könnte ich mich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden, das mein Partner Hausmann wäre und auch den Erziehungsurlaub würde ich nicht teilen wollen.
 

Benutzer77893 

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Allerdings könnte ich mich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden, das mein Partner Hausmann wäre und auch den Erziehungsurlaub würde ich nicht teilen wollen.

Ich könnte mich damit zwar anfreunden, aber du sagst es schon selber, die Gesellschaft wie du auch bzw. die Partnerin, kann sich mit dem Gedanken nicht anfreunden. Daher denke ich das das auch nicht passieren wird, besonders wenn man sich Erziehungsurlaub teilen muss.
 

Benutzer15499 

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Ich möchte dann gerne daheim bleiben, zumindest die ersten Jahre, bis das Kind in den Kindergarten geht. Dann möchte ich, wenn möglich, halbtags arbeiten. Ideal wäre es natürlich, wenn ich von daheim aus arbeiten kann!

Doch bis dahin wird noch viel Wasser den Rhein runterfließen, ich muß erstmal mein Studium fertigmachen und dann würde ich gerne vorher noch ein bißchen arbeiten.
 

Benutzer76373 

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Wir haben uns das ganz einfach so gedacht, dass der wo mehr verdient weiter arbeiten geht, das werde nach jetzigem Stand der Dinge ich sein.
Also die Klassische Rollenverteilung wenn man so will.
 

Benutzer79932 

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Allerdings könnte ich mich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden, das mein Partner Hausmann wäre und auch den Erziehungsurlaub würde ich nicht teilen wollen.

Ich schon, ich fände das ganz toll :smile: Ich habe sogar immer drauf gehofft (und tues es noch immer), mal einen Mann zu haben, der zum Hausmanndasein bereit wäre :smile:
 
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