rollen & erwartungen

Benutzer49300 

Verbringt hier viel Zeit
Doch natürlich brauchen wir auch ein paar Lehrer, aber keine Schulmeister.
Off-Topic:
Leider bist Du ständig am Schulmeistern. Wir sind hier nicht in Deiner Klasse, dass solltest Du endlich mal einsehen.
Kanzel nicht immer die anderen von oben ab, nur wegen ihrer Meinung. Es gibt vielleicht auch mal andere die Recht haben. Meinungen sind Meinungen und keine fundierten Tatsachen oder sogar Naturgesetze.
 

Benutzer29410 

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Off-Topic:
jaja....übrigens finde ich total oft, dass andere Leute Recht haben, und sag das auch so. Nur leider bist DU das nie....sorry, echt, dass ich zufrieden mit meinem Leben bin und finde, dass ich meinen Krempel gut hinkriege und selbstbewusst meine Einstellungen nach außen hin vertrete....tut mir wirklich leid!
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Das ist nämlich genau das Problem: Frauen oder auch in seltenen Fällen Männer, die für sich diese Entscheidung treffen und "nur" Hausfrau/mann sind, dann gleich zu unterstellen sie wären faul, bequem und es mangele ihnen an Kreativität.

Das klingt dann so wie, ja ich akzeptiere das was andere machen, aber ich schaue doch irgendwie auf sie herab.

Aber das ist einfach nur eine andere Lebensaufteilung und zwar eine gleichwertige. Und ich denke ehrlich, dass die meisten, die so handeln, es so wollen und nicht weil ihnen dazu die Kreativität fehlt.

Das unterschreib ich mal so.

Off-Topic:
Hab mal nur noch paar Kommas eingebaut. :zwinker:
 
S

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Gast
Und ich denke ehrlich, dass die meisten die so handeln es so wollen und nicht weil ihnen dazu die Kreativität fehlt.

Und schonmal überlegt, dass es auch einige gibt, die gar nicht anders handeln KÖNNEN?

Kinderbetreuung kostet Geld und es gibt nicht nur Akademiker bzw. Menschen in gutbezahlten Jobs in diesem Lande.
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Und schonmal überlegt, dass es auch einige gibt, die gar nicht anders handeln KÖNNEN?

Kinderbetreuung kostet Geld und es gibt nicht nur Akademiker bzw. Menschen in gutbezahlten Jobs in diesem Lande.

Da hast du vollkommen recht. Aber selbst wenn sie nicht anders handeln können, so heißt es nicht, dass sie diese Frauen/Männer unkreativ sind, keinen regen Geist besitzen und die Hände in den Schoß legen und der Dinge harren, die da kommen.
 
S

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Gast
Da hast du vollkommen recht. Aber selbst wenn sie nicht anders handeln können, so heißt es nicht, dass sie diese Frauen/Männer unkreativ sind, keinen regen Geist besitzen und die Hände in den Schoß legen und der Dinge harren, die da kommen.

Da stimme ich Dir zu. Aber Frauen, die unbedingt arbeiten wollen, sind auch nicht herzlos bzw. karrieregeil :zwinker:

Ich zitiere mal aus einem Artikel, den ich letztens gelesen habe, fand das recht treffend:

"Frauen, die keine Kinder haben, sind karrieregeil.
Frauen, die für ihre Kinder zu Hause bleiben, sind rückständig.
Frauen, die trotz Kindern arbeiten, sind Rabenmütter.
Frauen, die nur ein Kind haben, sind selbstsüchtig.
Frauen, die mehr als drei Kinder haben, sind asozial.
Frauen, die ihre Kinder früh in die Krippe bringen, sind verantwortungslos.
Frauen, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten geben, sind Glucken."

Geht euch da nicht mal ein Licht auf?? Ich kann es ja noch nachvollziehen (wenn auch nicht gutheißen natürlich :zwinker:), wenn Männer sich diesem Stammtischdenken hingeben, da es für sie ja immer leicht ist, sich von der Verantwortung zu distanzieren.

Aber dass Frauen untereinander auch noch solche Zickenkriege führen, das ist mir ehrlich gesagt unverständlich!!
 

Benutzer29410 

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"Frauen, die keine Kinder haben, sind karrieregeil.
Frauen, die für ihre Kinder zu Hause bleiben, sind rückständig.
Frauen, die trotz Kindern arbeiten, sind Rabenmütter.
Frauen, die nur ein Kind haben, sind selbstsüchtig.
Frauen, die mehr als drei Kinder haben, sind asozial.
Frauen, die ihre Kinder früh in die Krippe bringen, sind verantwortungslos.
Frauen, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten geben, sind Glucken."


@Starla: hast Recht

:gruppe_alt:
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Frauen, die für ihre Kinder zu Hause bleiben, sind rückständig.

Ach nee! Meine Frau IST Heimchen am Herd und ich kenne noch ein Paar, bei denen es genauso ist. Aber soll deswegen die Frau rückständig sein? So'n Quark!

Nebenbei: Ich habe nix gegen klassische Rollenverteilung, sie funktioniert in unserer Ehe sogar sehr gut.

Noch Fragen?
 

Benutzer29206  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Shadow_80 schrieb:
Das ist nämlich genau das Problem: Frauen oder auch in seltenen Fällen Männer, die für sich diese Entscheidung treffen und "nur" Hausfrau/mann sind, dann gleich zu unterstellen sie wären faul, bequem und es mangele ihnen an Kreativität.

Das klingt dann so wie, ja ich akzeptiere das was andere machen, aber ich schaue doch irgendwie auf sie herab.

Aber das ist einfach nur eine andere Lebensaufteilung und zwar eine gleichwertige. Und ich denke ehrlich, dass die meisten die so handeln es so wollen und nicht weil ihnen dazu die Kreativität fehlt.

Die Frage, ob diese Hausfrauen und -männer nun bequem sind oder nicht, hängt nicht an ihrer Entscheidung, sondern an ihren Motiven. Nicht "ich werde Hausfrau/-mann" ist das Problem, sondern das Warum. Wenn es da eine so große Übereinstimmung geben würde, hätte ich die von dir im letzten Teil weggelassenen Phänomene nicht auflisten müssen.

Man wird nicht rückständig und faul, sobald man die klassische Rollenverteilung annimmt, aber die meisten entscheiden sich doch aus Naivität und einem wenig durchdachten Greifen nach einer dargebotenen Lösung dafür und dann durchzuckt sie Mitte vierzig der Gedanke: "Soll´s das schon gewesen sein?"
Um das ein bisschen besser einzuordnen, ist es sicher sinnvoll, mit recht vielen Menschen aus dieser Altersgruppe zu sprechen, sonst ist das wenig greifbar.
 

Benutzer49300 

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Off-Topic:
Dafür bin ich kreativ :cool1: . AMEN !!!
 

Benutzer35703 

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Die Frage, ob diese Hausfrauen und -männer nun bequem sind oder nicht, hängt nicht an ihrer Entscheidung, sondern an ihren Motiven. Nicht "ich werde Hausfrau/-mann" ist das Problem, sondern das Warum. Wenn es da eine so große Übereinstimmung geben würde, hätte ich die von dir im letzten Teil weggelassenen Phänomene nicht auflisten müssen.

Man wird nicht rückständig und faul, sobald man die klassische Rollenverteilung annimmt, aber die meisten entscheiden sich doch aus Naivität und einem wenig durchdachten Greifen nach einer dargebotenen Lösung dafür und dann durchzuckt sie Mitte vierzig der Gedanke: "Soll´s das schon gewesen sein?"
Um das ein bisschen besser einzuordnen, ist es sicher sinnvoll, mit recht vielen Menschen aus dieser Altersgruppe zu sprechen, sonst ist das wenig greifbar.

Ich glaube, dass ist deine Meinung. In dem ersten Zitat von dir habe ich die Gründe bewusst weggelassen, weil ich deine Ansichten nicht teile, dass diese unbedingt aus dem klassischen Bild entspringen.

Und warum sich nun die meisten aus Naivität dafür entschliessen sollten, bleibt mir ein Rätsel. Ebenso leuchtet mir nicht ein, warum diese Entscheidung nicht durchdacht sein sollte.

Und das Phänomen der Midlifecrisis tritt vorallem auch bei Männern auf, die eben nicht den Hausmannweg eingeschlagen haben, sondern bei denen, die sich in der Arbeit selbstverwirklich haben.
 
S

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Off-Topic:
Ja sicherlich. Ich wollte meinen Text nun aber auch nicht als Angriff auf die Frauen gewertet sehen, die sich anders entscheiden.
Wenn ich mich nicht irre, hab ich das auch nicht geschrieben.

Ich habe Deine Gedanken lediglich weiterführen wollen, denn ich stimme Dir ja zu ;-)
 

Benutzer50146 

Verbringt hier viel Zeit
Also, ich bin ab 18 Monaten in die Kinderkrippe gegangen und hab immer geheult wenn meine Eltern mich wieder von meinen Freunden weggeholt haben:tongue:
Glaub also kaum, dass es mir dort nicht gefallen hat...

Wenn ich wegen meinen potentiellen Kindern nur noch zu Hause rumhocken würde, wäre ich nach nicht allzu langer Zeit sicher ziemlich frustriert und das würde den Kleinen dann wohl kaum gut tun.
Aber mir ist allgemein schon immer schleierhaft gewesen, warum es tatsächlich Frauen gibt, die von ihrem Mann monatlich "Haushaltsgeld" beziehen und damit glücklich sind...
Und wenn man sich dann mal in die Haare kriegt, wird vermutlich daran zur Strafe etwas herumgekürzt, weil immerhin ist es ja sein sauer verdientes Geld...
Finde das irgendwie entwürdigend...
 
S

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Gast
Aber mir ist allgemein schon immer schleierhaft gewesen, warum es tatsächlich Frauen gibt, die von ihrem Mann monatlich "Haushaltsgeld" beziehen und damit glücklich sind...
Und wenn man sich dann mal in die Haare kriegt, wird vermutlich daran zur Strafe etwas herumgekürzt, weil immerhin ist es ja sein sauer verdientes Geld...
Finde das irgendwie entwürdigend...

Dann würde ich aber mal kritisch die Beziehung überprüfen und nicht das gewählte Lebensmodell :zwinker:
 

Benutzer12443  (40)

Meistens hier zu finden
ui kompliziert. prinzipiell hätte ich nichts gegen die klassische verteilung d.h. um die kiddies kümmern, das haus schön herrichten, alles zusammenhalten etc. ich habe trotzdem "nein" angeklickt. der grund dafür ist, dass ich es einem mann nicht zutraue, in dieser situation fair und gerecht zu bleiben. irgendwann wird der tag kommen, an dem er versucht, seine rolle als alleinverdiener, der das geld nach hause bringt, auszunutzen. wenn er sich um seinen job kümmert und sie sich um alles andere ums leben herum, halte ich das für eine gleichwertige verteilung. das heißt, so selbstverständlich, wie er nutzen aus ihrer arbeit (saubere klamotten, essen, frische bettwäsche, handtücher, gemütliche wohnung) zieht, so selbstverständlich sollte sie auch nutzen aus dem angehäuften besitz ziehen können. das gehört beiden. aber leider sind männer zu dieser sicht der dinge einfach nicht in der lage. sie meinen dann, ihrer frau das geld zuteilen zu können oder zu bestimmen was wann gekauft wird.

dazu habe ich bei aller liebe zum häuslichen absolut keine lust. ich werde immer darauf achten, finanziell unabhängig zu bleiben. ich habe die erfahrung gemacht, dass man sich einfach nicht in diesem maße auf andere menschen ein- und verlassen darf. es geht nach dem prinzip "wer das geld hat, hat die macht." der chef behandelt seine angestellten wie niedere subjekte, was von der gesellschaft ganz selbstverständlich angesehen wird. und genauso wird ein mann seine (haus-)frau als niederes subjekt behandeln. menschen sind so. das muss ich nicht haben.
 

Benutzer29410 

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Dann würde ich aber mal kritisch die Beziehung überprüfen und nicht das gewählte Lebensmodell

Nun ja, könnte nicht auch das Lebenssmodell Einfluss auf die Beziehung an sich haben? Das glaub ich nämlich....das war nämlich einer der Gründe warum Frauen überhaupt gern arbeiten und Geld verdienen wollten. Ich möchte mich auch nicht irgendwann mal dafür rechtfertigen müssen, warum ich schon wieder zur Kosmetikerin gegangen bin und mir die teure Bluse gekauft habe....das fände ich erniedrigend und täte meiner Beziehung bestimmt auch nicht gut.

Die Mutter meines Freundes brauchte nicht zu arbeiten, da sie aus einer prominenten Bauunternehmerfamilie stammt und so schon genügend Geld hatte. Ihr Reichtum hat dem Vater meines Freundes dann auch wieder nicht gepasst, obwohl er ne gutgehende Arztpraxis hat - da sieht man mal wieviel Macht auch am Geld hängt und wie sich das auf Beziehungen auswirkt.
 
S

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Gast
@Piratin

Ich hatte mich hauptsächlich auf diesen Satz:

Und wenn man sich dann mal in die Haare kriegt, wird vermutlich daran zur Strafe etwas herumgekürzt, weil immerhin ist es ja sein sauer verdientes Geld...
bezogen. :smile:

Das stellt für mich keine gleichberechtigte, liebevolle Beziehung dar. :zwinker:
 

Benutzer29410 

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Natürlich nicht, aber wenn sie eigenes Geld verdienen würde und beide die Familienkasse ausstatten würden, wäre er vielleicht gar nicht erst auf die Idee gekommen, sich so ungezogen zu benehmen? ;-)
 
S

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Gast
Natürlich nicht, aber wenn sie eigenes Geld verdienen würde und beide die Familienkasse ausstatten würden, wäre er vielleicht gar nicht erst auf die Idee gekommen, sich so ungezogen zu benehmen? ;-)

Mag sein, aber ich möchte nicht mit jemandem zusammen sein, der solch einen Charakter hat.
 

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