"Ritualisierter" Sex

Benutzer21122 

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Mich würde mal interessieren, ob es bei denjenigen, die schon länger mit ihrem Partner zusammen sind, gewisse "Sexrituale" gibt, sich also beim Sex gewisse Standards eingespielt haben. Nicht, weil man langweilig wäre und nichts Neues wüsste, sondern eher, weil man nach einigen Jahren Sexleben alles Mögliche durchprobiert hat und man bestimmte Dinge bzw. Umstände einfach besonders wichtig/gut/befriedigend etc. findet und sie deshalb quasi immer stattfinden.

"Ritualisiert" kann alles Mögliche sein - zB bestimmte Stellungen, ein bestimmter Einstieg in den Sex, bestimmte Wochentage/Tageszeiten, weil man da besonders entspannt ist, besondere Fetische, ohne die ihr es quasi nicht mehr machen wollt, eine typische Art, wie der Sex zum Abschluss kommt, ein besonderes Ambiente (Musik, Licht) - was auch immer.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Es gibt schon Abläufe, die oft ähnlich sind. Z.B. bei der Reihenfolge beim Vorspiel, die ist oft gleich. Auch müssen wir beim Stellungswechsel nicht oft reden, da reicht ein Druck oder man sieht dem Partner schon an, was er jetzt möchte.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Es gibt schon Abläufe, die oft ähnlich sind. Z.B. bei der Reihenfolge beim Vorspiel, die ist oft gleich. Auch müssen wir beim Stellungswechsel nicht oft reden, da reicht ein Druck oder man sieht dem Partner schon an, was er jetzt möchte.

Genau so ist das bei uns auch, eine vertraute Routine, man weiß was gefällt und kann es gezielt ansteuern.

Bei uns gibt es aber auch Tage, wo man einfach sicher mit Sex rechnen kann, das sind bei uns zum Beispiel Samstag und Sonntags Morgens, da wird selten ohne Sex vorher aufgestanden, das sind sozusagen fixe Sexzeiten, wo jeder schon darauf wartet, alles andere ist Zusatzsex.:grin:

Auch nach Partys kann ich im Laufe der Nacht oder spätestens am Morgen sicher mit Sex rechnen, da braucht es auch kein Vorspiel (das habe ich eh weggekürzt:zwinker: ) da legt man sofort los.

Gibt natürlich auch noch freien, spontanen Sex und der läuft dann natürlich ganz anders ab, dieser Wechsel ist aber auch besonders reizvoll.

Eine schöne Routine ist auch das "Schwanzkuscheln" vorm Fernseher oder beim Einschlafen oder wenn ich jeden Morgen meinem nackten Mann streichel und seinen Schwanz massiere wenn er grade Zähne putzt, unser "Guten-Morgen-Ritual".
 

Benutzer64931 

Verbringt hier viel Zeit
Bei uns hat sich das auf 08/15 eingependelt. Kurzes Vorspiel, 1-2 Stellungen, ich bringe sie mit der Hand zum Orgasmus, dann komme ich, fertig. Aus dieser Routine brechen wir leider so gut wie nie aus...
 

Benutzer101738 

Meistens hier zu finden
Eine schöne Routine ist auch das "Schwanzkuscheln" vorm Fernseher oder beim Einschlafen oder wenn ich jeden Morgen meinem nackten Mann streichel und seinen Schwanz massiere wenn er grade Zähne putzt, unser "Guten-Morgen-Ritual".

Was ist denn bitte mit Schwanzkuscheln gemeint? :smile:
 

Benutzer101504 

Benutzer gesperrt
Also wenn ich in einer Beziehung bin gibts schon das ein oder andere was man öfter macht und auf eine gewissen Weise, weil man weiß, das es beide am besten auf diese Art gefällt. Aber ich finde im allgemeinen nichts schlimmer als einen Entwicklungsstillstand... auch beim Sex! Wo bleibt die abwechslung wenn man nicht neue Wege geht und neues probiert? Neee, also abgesehen von einigen dingen die doch häufiger gemacht werden liebe ich eher das Abenteuer gemeinsam was neues zu entdecken!
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Nein, nichts derartiges. Ich erkenne keine Routine bei dem wer wie anfängt, beim Vorspiel, bei den Stellungen oder dabei, wie wir zum Abschluss kommen. Wobei - wir haben jeden Tag Sex, insofern wir zusammen wohnen, dass ist wohl auch eine Art Routine.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Der Anfang ist oft gleich bzw. ähnlich. :zwinker:
Gibt da inzwischen einfach gewisse "Codewörter", dann wissen wir was der Andere will. :grin:
 

Benutzer40590  (42)

Sehr bekannt hier
Wenn ich mal zurück überlege, egal wie lang ich mit einer Frau zusammen war es gab nie ein festes "Ritual". Klar hat man das ein oder andere etwas häufiger gemacht und man brauchte nichts sagen, aber ansonsten waren meine Partnerinnen da zum Glück sehr spontan.
 

Benutzer21122 

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Um es noch mal zu betonen - ich meinte das mit dem "Ritual" gar nicht wertend. Es ist ja häufig so, dass man mit der Zeit selbst bestimmte Dinge identifiziert, die einen besonders kicken und die deshalb möglichst oft oder immer Bestandteil des Sex sind - nicht, weil man langweilig ist, sondern weil es einen besonders anmacht oder befriedigt. Und andere Sache verschwinden ganz einfach deshalb, weil man sie mal ausprobiert hat, sie aber nicht wirklich wichtig sind und man sich quasi auf "das Wesentliche" konzentriert.
 

Benutzer56728  (32)

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Bei uns hat sich das auf 08/15 eingependelt. Kurzes Vorspiel, 1-2 Stellungen, ich bringe sie mit der Hand zum Orgasmus, dann komme ich, fertig. Aus dieser Routine brechen wir leider so gut wie nie aus...

:schuettel: ich weiß genau was du meinst. . .
Traurig aber wahr. Aber wenn Sie eben keine Abwechslung will dann kann Mann da wenig machen :geknickt:
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
Manchmal gibt es die simple Frage: "Ficken?" "Och, ja", oder "Nee, gerade nicht." Ansonsten macht man sich halt gegenseitig irgendwie heiß - oder zieht bestimmte sexy Klamotten an, in denen man dann provozierend posiert.

Für unsere SM-Geschichten haben wir einen "Abschlusskuss" als Ritual eingeführt, nach dem wieder der normale Alltag gilt.
 

Benutzer88899 

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Bei uns passiert es überwiegend, dass wir mit der Reiterstellung beginnen, weil es so am einfachsten ist, ihn einzuführen. Und es gibt so gut wie keinen Sex, in dem nicht irgendwie Oralverkehr (Fellatio) eingebaut wird, ob als Vorspiel, zwischendurch oder am Schluss.
 
S

Benutzer

Gast
Der Einstieg ist bei uns immer relativ ähnlich. Auch gehört es dazu, dass kurz bevor ich oder er das Kondom über seinen Penis zieht, ich ihn nochmal ein wenig oral verwöhne.
Und der Abschluss ist eigentlich auch immer gleich. Er legt sich auf den Rücken und ich auf seine Brust. So entspannen wir uns noch ein paar Minuten, ehe unsere Aufräumaktion, wie Kondom wegschmeißen etc. beginnt.
 

Benutzer3336  (37)

Meistens hier zu finden
Hmm, der "gute, einfache und ehrliche Ehesex" wie ich ihn gerne nenne, läuft eigentlich schon immer nach ähnlichem Muster ab. Küssen, streicheln, abwechselnd oder gleichzeitig OV, dann GV zunächst in Missionarsstellung (für uns am einfachsten zum Eindringen), die dann entweder beibehalten wird oder in eine andere Stellung übergeht.

Sex dieser Art findet üblicherweise am Abend, beim Schlafengehen statt und ist sehr angenehm und entspannend.

Tja, und dann gibt es noch den sogenannten "Zirkussex" :link: : Dessous, Machtspielchen oder sonstige Extravaganzen, meistens tagsüber an freien Tagen, kann auch laaange dauern. :drool:

Die beiden Sexarten verhalten sich zueinander irgendwie wie Müsli zur Sachertorte. Beides ist lecker, aber nur eines davon zum täglichen Genuss geeignet! :grin:
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Naja paar Sachen gibt es IMMER: wir haben jedes Mal Sex, wenn wir uns sehen, mindestens einmal. Nach jeder Party ebenfalls. D.h. wenn wir weggehen und vorher schon hatten, gibts def. 2 Mal Sex. Moment. Es gab eine Ausnahme: waren den ganzen Tag im Schwimmbad, haben dort schon gefingert, gefummelt, geknutscht, uns zum Orgi gebracht, Sex gehabt, danach auf nem Geb und anschließend in ner Bar. Dann gabs nachts keinen Sex, sondern morgens:zwinker:
Des Weiteren haben wir ein "nach-dem-Sex-Ritual": egal, wer der Aktive war, egal, wer oben war, egal, ob die Welt untergeht, man beugt sich vor/hoch/runter, grinst den Anderen länger an, paar Küsschen, ein paar Eskimoküsse und wieder paar Küsschen, danach kuschele ich mich auf seine Brust und er legt den Arm um mich. Das möchte ich auch nie mehr missen.
 

Benutzer84394 

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Lollypoppy schrieb:
Ihn zärtlich und ausdauernd groß und wieder klein streicheln/massieren, ohne sexuelle Erregung, nur als Zärtlichkeit, die nicht auf Sex hinausläuft.

Das geht ? Würde mich als Mann eher ziemlich nerven und nach einer Zeit tun einem die Hoden enorm weh.
 

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