Riskanter Sport

Wie stehst du zu Risikosport?

  • Ich teste mich eher gern mal mit riskantem Sport aus

    Stimmen: 14 36,8%
  • Das kommt für mich niemals in Frage

    Stimmen: 24 63,2%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    38
P
Benutzer3277  Beiträge füllen Bücher
  • #1
Der tragische Tod von Olympiasiegerin Laura Dahlmeier beim Bergsteigen im Hochgebirge brachte mich auf diese Frage.

Wie steht ihr zu riskanten Sportarten, also z.B. Bergsteigen, Bungeespringen, Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Klippenspringen, Apnoetauchen, Hochseillaufen, Speed-Ski, Motorrad- und Autorennen und was es sonst noch so gibt?
Was haltet ihr noch für relativ sicher, was nicht? Habt ihr schon mal sowas mitgemacht? Was würdet ihr nie tun?
 
F
Benutzer217578  (38) Öfter im Forum
  • #2
Der tragische Tod von Olympiasiegerin Laura Dahlmeier beim Bergsteigen im Hochgebirge brachte mich auf diese Frage.

Wie steht ihr zu riskanten Sportarten, also z.B. Bergsteigen, Bungeespringen, Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Klippenspringen, Apnoetauchen, Hochseillaufen, Speed-Ski, Motorrad- und Autorennen und was es sonst noch so gibt?
Was haltet ihr noch für relativ sicher, was nicht? Habt ihr schon mal sowas mitgemacht? Was würdet ihr nie tun?

Ich gehe davon aus, dass das Level auf dem sich die Hochleistungssportlerin Laura Dahlmeier arbeitete, sich immer von dem unterscheidet, was Willi und Heinzi im Alpenurlaub unternehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
S
Benutzer152906  (48) Beiträge füllen Bücher
  • #3
Was haltet ihr noch für relativ sicher, was nicht?

Alle von Dir genannten Sachen halte ich nicht für "relativ sicher".

Habt ihr schon mal sowas mitgemacht? Was würdet ihr nie tun?

Alle von Dir genannten Dinge würde ich nicht machen. Bin einfach ein Mensch, der solche Risiken nicht eingeht. Hinzu kommt aber auch, das mein Körper nicht dafür gemacht ist. Ich habe (wenn auch keine extreme) Höhenangst und selbst auf relativ lahmen Fahrgeschäften (Achterbahn etc.) wird mir übel.
 
caotica
Benutzer68775  (42) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #4
Der tragische Tod von Olympiasiegerin Laura Dahlmeier beim Bergsteigen im Hochgebirge brachte mich auf diese Frage.
Ich bin ehrlich traurig über die Tragik, ja.
Wie steht ihr zu riskanten Sportarten, also z.B. Bergsteigen, Bungeespringen, Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Klippenspringen, Apnoetauchen, Hochseillaufen, Speed-Ski, Motorrad- und Autorennen und was es sonst noch so gibt?
Was haltet ihr noch für relativ sicher, was nicht? Habt ihr schon mal sowas mitgemacht? Was würdet ihr nie tun?
Find da jetzt nicht PER SE alles davon besonders risikobehaftet. Man KANN es auch hohem, risikoreichen Niveau machen.

Ich bin zu unsportlich, und auch kein bisschen kompetitiv oder getrieben - sonst wäre ich vielleicht auch stärker hinter dem Adrenalinkick her. Ich bin sehr gerne sehr schnell Ski gefahren, ich fahre gern schnell Auto, und ich springe wirklich gerne aus Flugzeugen. Nicht weils gefährlich ist, sondern weils einfach toll ist :zwinker:

Bungee hat mich nie gereizt, obwohl der Schritt ins Leere grandios ist - ich hab glaub zu viel Respekt vor dem Ruck im Seil.
Zum tauchen bin ich zu klaustrophobisch :grin: Sicherheit ist aber meist nicht der vorherrschende Punkt wenn ich mich entscheide, etwas zu tun bzw auszuprobieren oder nicht. Ich würde mich nicht als jemanden sehen, der die Gefahr sucht - aber die Freiheit, der Gefahr zum Trotz etwas zu genießen, an der hänge ich schon.
 
banane0815
Benutzer44981  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #6
Ich habe durchaus Spaß an Sportarten und sonstigen Dingen, die mit einem gewissen Maß an Risiko und Nervenkitzel verbunden sind. Aber ich versuche schon auch, das alles irgendwie mit Sinn und Verstand zu machen. - Wohl wissend, dass immer ein Restrisiko übrig bleibt.

Laura Dahlmeier galt ja auch als risiko- und sicherheitsbewusste, versierte Bergsportlerin, die bei ihren Abenteuern mit Sinn und Verstand unterwegs ist. Und zusätzlich war sie sich der Gefahren bewusst und hat sich z.B. explizit gewünscht, dass sich im Fall der Fälle niemand selbst in große Gefahr begibt, um sie zu retten oder ihre Leiche zu bergen.
Trotzdem hat bei ihr jetzt leider das Restrisiko zugeschlagen. Das ist tragisch. Aber immerhin wusste sie, was sie tut und worauf sie sich einlässt.
Und man muss sich auch einfach dessen bewusst sein, dass sie in extrem lebensfeindlichen Gefilden unterwegs war.

Viel schlimmer finde ich die ganzen völlig naiven, von Instagram inspirierten Leute, die sich komplett ohne Sinn, Verstand und Risikobewusstsein in große Gefahr begeben und für deren Rettung dann oft genug weitere Menschen enorme Risiken eingehen. Bergwacht, Seenotretter, usw. können ein Lied davon singen. Und das muss nun wirklich nicht sein.
 
A
Benutzer191142  Öfter im Forum
  • #7
Ich habe wenig Interesse an solchen Aktivitäten, weil ich u.A. zu viel Angst habe.

Viel schlimmer finde ich die ganzen völlig naiven, von Instagram inspirierten Leute, die sich komplett ohne Sinn, Verstand und Risikobewusstsein in große Gefahr begeben
Hier stimme ich vollkommen zu.
In den Bergen mit Flipflops 😱
 
T
Benutzer167764  dauerhaft gesperrt
  • #8
Lebensgefahr muss schon gegeben sein, sonst ist es keine Leistung, sagt Reinhold Messner in "The Alpinist". Ich selbst kehre um, wenn auf einem "familienfreundlichen" Wanderweg in Andorra (mit in den Fels gehauenen Metall-Stufen, Familien waren aber da) an einem Abgrund ein Meter Weg fehlt. Die berühmten "Fifty-Fifty" sind mir das spätere potenzielle Prahlen einfach nicht wert. Oder die 10%-Chance, dass der Boden nachgibt.

Im o.a. wirklich sehenswerten "The Alpinist" sagen die ganzen Zeitzeugen und Experten, dass Freeclimber wie der gefeaturete Marc-André Leclerc eines Tages eben daneben greifen werden, wenn das Risiko immer wieder herausgefordert wird und erinnern an einige furchtlose Freeclimber, die in den Tod gestürzt sind, waren auch welche dabei, die ich noch aus meiner Jugend kannte.

Die Aufnahmen von Leclerc, sein aufreizendes Spiel mit der Gefahr, haben mich die Lehne des Kinostuhls umklammern lassen, so dass die Fingerknöchel weiß hervortraten. Ich hab mir dann gesagt, sie werden ja nicht mitten im Film zeigen, wie er abstürzt. Haben sie auch nicht, so konnte man den Film aus der Perspektive der Risikobewertung betrachten. Und er sagt selbst: vor einem Aufstieg isst man sein Lieblingsessen, denn es könnte das letzte Mahl sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finwe
Benutzer118204  Beiträge füllen Bücher
  • #9
Ich mache nichts davon, aber auch eher, weil ich nicht wirklich sportlich bin. Und wenn, wäre ich eher der Typ "Sicherheit" der lieber auf etwas verzichtet als zu viel Risiko einzugehen.
Auf der anderen Seite kann beim Joggen, Radfahren oder Reiten auch etwas passieren, obwohl das wohl kaum jemand als "Risikosport" einstufen würde. Vielleicht ist eher die Frage ob es überhaupt sinnvoll ist, sich in gewissen Sportarten in Sicherheit zu wiegen oder sich allgemein Bewusst sein, dass es immer Risiken geben kann.

Viel schlimmer finde ich die ganzen völlig naiven, von Instagram inspirierten Leute, die sich komplett ohne Sinn, Verstand und Risikobewusstsein in große Gefahr begeben und für deren Rettung dann oft genug weitere Menschen enorme Risiken eingehen.
Genauso schlimm ist es natürlich, wenn nichts passiert und damit der Eindruck erweckt wird, das könne ja jeder.
 
G
Benutzer Gast
  • #10
Mich hat der Tod von Laura Dahlmeier tatsächlich sehr beschäftigt und mitgenommen und ich habe mich in den letzten Tagen gedanklich sehr stark damit auseinander gesetzt.

Ich finde, dass sie mit ihrer "Neigung" zu Extremen sehr erwachsen, umsichtig und verantwortungsvoll umgegangen ist. Ich fand sie auch als Person durchaus sympathisch.
Im Gegensatz zu Felix Baumgartner, den ich medial großspurig, egoistisch und toxisch männlich wahrgenommen habe.

Ich persönlich mache gerne Sport, gehe aber nicht gerne an Grenzen und in Gefahr begebe ich mich schon drei Mal nicht gerne. Ich habe ja eine Familie. Mein Mann muss in jedem Urlaub auf einen Berg rennen, er ist aber durchaus verantwortungsbewusst.

Extremsport macht keiner von uns.

Hätte ich einen solchen Partner...Puh. Ich weiß nicht ob ich dann Kinder bekomme hätte.

banane0815 banane0815 deinem Beitrag zum Thema Verantwortungslosigkeit kann ich nichts hinzufügen. Genau so ist das. Versierte Extremsportler wissen um die Gefahren, sie sichern sich vorher ab, sie versuchen keine Anderen in Gefahr zu bringen und sie und ihre Familien leben mit dem Risiko, dass jede Tour die letzte sein kann.
 
G
Benutzer Gast
  • #11
Wie steht ihr zu riskanten Sportarten, also z.B. Bergsteigen, Bungeespringen, Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Klippenspringen, Apnoetauchen, Hochseillaufen, Speed-Ski, Motorrad- und Autorennen und was es sonst noch so gibt?
Ein paar davon schon gemacht, der Kick ist natürlich irgendwie cool (der Stolz, sich getraut zu haben vllt auch 🤷‍♂️). Ich mochte das Gleitschirmfliegen und Bergsteigen gerne. Den Adrenalinschnelligkeitskick brauche ich nicht so sehr. Ich fühlte mich auch immer sicher dabei.
 
Caelyn
Benutzer87573  (38) Sehr bekannt hier
  • #12
So richtige Extremsportarten mache ich nicht, aber ich reite und bin mir bewusst, dass da immer was passieren kann.
Man muss es nicht herausfordern, aber (Flucht-)tiere können wenn's blöd läuft halt schon anders reagieren, als man denkt.

Paragliding habe ich auch als Tandem schon gemacht, da fand ich das Risiko überschaubar, da mein Pilot sehr erfahren war.
 
ligneus_mortis
Benutzer209146  (50) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #13
Was macht die eine Sportart risikoreicher als andere Sportarten? Man kann sich auch beim Fussball schwer verletzen oder beim Schwimmen ertrinken oder beim Bodenturnen blöd landen und querschnittsgelähmt sein. Das ganze Leben ist ein Risiko, ich kann auch direkt vor der Hausstür vom LKW überfahren werden oder in der Innenstadt an ein Gestörten mit Messer geraten. Insofern kann ich auch mal Bungeejumping ausprobieren oder ein Fallschirmsprung unternehmen. Wir gehen auch viel im Hochgebirge wandern oder fahre riskante Abfahrten mit dem Ski/Bike. Jeder muss mit dem Risiko selber umgehen. Was aber in der heutigen Zeit sehr verbreitet ist , andere für die eigene Dummheit/Risikobereitschaft haftbar machenzu wollen wenn es schiefgeht, da werden dann Ausreden gesucht oder Wege jemand anderen haftbar zu machen. So entsteht dann die Spaßfreie Gesellschaft mit tausenden Regeln und Absicherungen. Das ist das eigentliche Problem in meinen Augen.
 
caotica
Benutzer68775  (42) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #14
Und er sagt selbst: vor einem Aufstieg isst man sein Lieblingsessen, denn es könnte das letzte Mahl sein.
Es kann halt auch einfach alles immer das letzte Mahl sein, ich kenn so viele die an praktisch nichts als nur viel Pech gestorben sind, ohne dass da jemand gesagt hätte "oh das ist aber riskant".

Mal ab davon, dass ich auf der Autobahn schon Situationen hatte, bei denen ich dachte, das wars jetzt.
Ich gehe grundsätzlich eh davon aus, dass jeder Tag der letzte sein könnte, und finde das auch völlig ok so - vielleicht hab ich daher nicht so viel äußeres Sicherheitsbedürfnis.

Ich denke auch es gibt einen Unterschied, ob man es WEGEN der Gefahr macht, oder TROTZ. Man kann durchaus verantwortungsbewusst kalkulierte Risiken eingehen, weil man seine Grenzen spüren will. Und dabei Pech haben. Man kann auch Pech haben ohne bewusst Risiken einzugehen.

Anders als bei simpler Blauäugigkeit - da reg ich mich jedes Mal auf, wie Banane sagt, wenn sie irgendwelche Deppen in Riemchesandalen aus einer gesperrten Klamm holen müssen. Wenn andere die Verantwortung für die eigene Dummheit übernehmen müssen, ist das schon etwas wofür man sich in Grund und Boden schämen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Duff
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #15
Wie steht ihr zu riskanten Sportarten, also z.B. Bergsteigen, Bungeespringen, Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Klippenspringen, Apnoetauchen, Hochseillaufen, Speed-Ski, Motorrad- und Autorennen und was es sonst noch so gibt?
Jede Sportart birgt Risiken und die Auflistung ist zum Teil echt komisch und schmeißt Dinge in einen Topf, die da gar nicht reingehören. Bergsteigen ist erst mal per se keine Risikosportart, sondern ist die sportliche Betätigung im Gebirge. Sie reicht von einem touristisch-sportlichen Bergwandern bis hin zum Klettern in Fels und Eis.
Bungeespringen ist kein Sport. Es braucht weder Training noch irgendwelche großartigen Fähigkeiten, um sich ein Gummiseil um die Füße binden zu lassen und von irgendwas runter zu springen.
Apnoetauchen ist jetzt erst mal auch keine Risikosportart, sondern halt auch wieder nur einige Teilbereiche dieser Sportart. Gleiches gilt sicherlich für Hochseillaufen. Solange es gesichert erfolgt, ist das Risiko eher gering.
Ist Speed-Ski fahren wirklich Riskanter als normales Skifahren? Die Pisten sind besonders präpariert und vor allem abgesperrt. Der bekannteste tödliche Unfall eines Speed-Ski Fahrers passierte, als er auf einer ganz normalen Piste mit einer Pistenraupe kollidierte. Aber dafür müsste man dann mehr als die Überschrift: "Speed-Skier tödlich verunglückt" lesen.
Es wundert mich stark, dass der von dir so geliebte Radsport hier fehlt. Denn die Liste der da tödlich Verunglückten ist lang. Die schwerverletzten und Knochenbrüche bekommt du bei jedem Profirennen Live im Fernsehen gezeigt. Wird Straßenradsport als Risikosportart eingeordnet? Von den meisten wohl nicht, obwohl offensichtlich ein großes Verletzungsrisiko gegeben ist. Die vermeidlichen Risikosportarten werden meist von Leuten als solche eingeschätzt, die von der Sportart selbst keine Ahnung haben. Bei richtiger Ausführung und Einhaltung der Sicherheitsregeln sind diese Sportarten aber meist wesentlich sicherer, als viele "Breitensportarten". Und die meisten Sportler halten sich auch an diese Regeln, da sie verantwortungsbewusst sind.
Was habe ich an "Risikosportarten" schon gemacht: Bungeespringen, Riverboarding, Canyoning, Tauchen, Freeride-Skifahren, "Bergsteigen" jedoch maximal Klettersteige, Klippenspringen evt. - beginnt offiziell bei 10 Metern, die meisten Klippen sind aber nicht so nett, ihre genau Höhe zu nennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Manche Beiträge sind ausgeblendet. Bitte logge Dich ein, um alle Beiträge in diesem Thema anzuzeigen.
Duff
Benutzer189883  (50) Sehr bekannt hier
  • #65
Tödliche Unfälle im Flachen mit Autos (z.B. Scarponi, Rebellin) passierten nicht in den Rennen, sondern bei Unfällen in der Freizeit oder beim Training. Dann müsstest du ganz normales Radfahren zur Arbeit oder zum Einkaufen auch als Risikosport bezeichnen.
Ernsthaft? Ich habe dir eine ganz einfache Quelle verlinkt, in der die Unfälle nach Wettkampf und Training aufgeteilt sind. Aber anstatt die einfach mal anzuschauen bleibst du da dabei und stellt Behauptungen auf, die einfach nicht stimmen. Wenn eh nur der Wettkampf zählt, warum ist dann Bungeespringen in deiner Liste? Gibt es da Wettkämpfe? Und natürlich zählt das Training auch zum Sport.
Bei der Fahrt zur Arbeit oder beim Einkaufen bewege ich mich aber wesentlich langsamer und nicht in einer Gruppe wie beim Training, wodurch das Risiko extrem abnimmt.
Stimmt. Aber auch im Radsport hat jeder Fahrer die Möglichkeit, auf Risiko zu verzichten, z.B. indem er die Berg-Abfahrt vorsichtiger und damit langsamer als andere fährt.
Hat er nicht, da er sich in einem Wettkampf befindet und den gewinnen oder zumindest ein möglichst gutes Ergebnis erzielen will bzw. muss, weil das ggf. sein Job ist. Mit dem Argument müsstest du auch die Auto- bzw. Motorradrennen raus nehmen, da ja jeder Fahrer die Möglichkeit hat, langsamer und mit weniger Risiko zu fahren.
Auch wenn es nicht das eigentliche Thema ist, ist insbesondere Profiradsport natürlich eine Risikosportart. Du bewegst dich in einer großen Gruppe von Personen mit hoher Geschwindigkeit (auch im Flachen) auf nur 2 Rädern ohne Nennenswerte Schutzausrüstung. Motorradfahrer fahren zwar wesentlich schneller, haben aber eine wesentlich besser Schutzkleidung. Autorennfahrer haben mit dem Fahrzeug einen "Sicherheitskäfig" und sind angeschnallt.
 
Zuletzt bearbeitet:
D
Benutzer186405  (55) Beiträge füllen Bücher
  • #73
Dann würde ich behaupten, dass das Verletzungsrisiko geringer ausfällt, als beim Fußball oder Reiten.
Reiten ist sowieso ein schlechtes Beispiel (wird hier dauernd erwähnt), Reiten zählt zu den Risikosportarten (z.B. bei Versicherungen) und wie ich schon schrieb, Vergleich tödliches Risiko, Reiten: 1:10.000, Bungee 1:500.000
 
Theoderich
Benutzer107327  (41) Planet-Liebe Berühmtheit
  • #74
Off-Topic:

Deine eitle Moralin-Keule erinnert... Die Woke-Bewegung....damit du dich als moralisch überlegen aufspielen kannst.
Huch, da wird aber jetzt ganz schön viel reininterpretiert..? Vielleicht geht´s auch ne Nummer kleiner. Wenn du meinen zwei Sätze langen Post dämlich oder uninteressant findest, ist das schon ok. Inwieweit du dich moralisch beurteilt siehst, kann ich zwar nicht erkennen, aber die Botschaft bestimmt ja bekanntlich der Empfänger.
 
Triple.Seven
Benutzer145807  Meistens hier zu finden
  • #75
Kann ich dir erklären, danke dass du fragst:
Mal die Perspektive etwas aufmachen, und soweit rauszoomen a.k.a. über den Tellerrand schauen, dass "unsere" bubble hier ihre emotional gefärbten Gedanken zum Thema krasses Risiko und existenzielle Bedrohungen aus einer enorm sicheren und priviligierten Basis macht.
Es ist natürlich jedermanns Recht, das uninteressant zu finden.
Es ist trotzdem ein völlig anderes Thema.
Außerdem könntest du mit dieser Argumentationsweise fast jeden Thread in Frage stellen. Immerhin ist das hier eigentlich ein Sex und Liebe Forum.
Themen wie "er leckt mich nicht", "sie schluckt nicht", oder auch im off topic der Samtpfoten- und insbesondere der Reisethread etc etc. All diese Themen erscheinen beim Betrachten der von dir genannten existenziellen Probleme nichtig.
 
Mr. L*
Benutzer168169  Meistens hier zu finden
  • #76
Die Eingangsfrage war ja:
Der tragische Tod von Olympiasiegerin Laura Dahlmeier beim Bergsteigen im Hochgebirge brachte mich auf diese Frage.

Wie steht ihr zu riskanten Sportarten,

Kann ich dir erklären, danke dass du fragst:
Mal die Perspektive etwas aufmachen, und soweit rauszoomen a.k.a. über den Tellerrand schauen, dass "unsere" bubble hier ihre emotional gefärbten Gedanken zum Thema krasses Risiko und existenzielle Bedrohungen aus einer enorm sicheren und priviligierten Basis macht.
Es ist natürlich jedermanns Recht, das uninteressant zu finden.
Es ging mir bei meiner Antwort nicht um interessant oder uninteressant und ich denke, würdest Du einen neuen Thread zu dem von Dir angeschnittenen Thema eröffnen, gäbe es sicher viele interessante Reaktionen und Diskussionen, die jedoch alle nicht mehr viel mit Sport und somit in meinen Augen nichts mehr mit dem eigentlichen Ausgangsthema dieses Threads zu tun hätten...
 
Sky-Michl
Benutzer192102  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #77
Interessant. Wie MTB in den Bergen normaler Straßenverkehr wäre ist mir ein Rätsel.
Dem stimme ich zu.
Nicht für jede(n) ist das Bike ein Fortbewegungsmittel.

Mein MTB hat max 10% der Kilometer Asphalt gesehen, der Rest wurde auf Wald- und Feldwegen abgespult.
Und das Fully war ausschließlich im Bikepark... das hat mit normalem Strassenverkehr nur wenig gemein.

In beiden Fällen lässt sich das Bike aber sicher bewegen, wenn man seine eigenen Limits kennt.
 
MoniBonboni
Benutzer223196  Meistens hier zu finden
  • #78
In beiden Fällen lässt sich das Bike aber sicher bewegen, wenn man seine eigenen Limits kennt.
Diese kenne ich dann scheinbar nicht. Oder - ich kannte den Wald und den Riesen-Stein über den ich flog, nicht.
 
G
Benutzer Gast
  • #79
Ich bin 2 mal Paragliden gewesen. Nervenkitzel ... aber leider auch gefährlich
 
L
Benutzer231861  (18) dauerhaft gesperrt
  • #81
Für mich persönlich unterscheide ich da zwischen Extremsportarten wie Fallschirmspringen oder Bungeejumping und Risikosport wie Skifahren.

Extremsport mache ich nicht.
Aber Skifahren mache ich sehr gerne und in 2 Wochen fahre ich auch zum Skifahren
 
Gutsel
Benutzer196681  (58) Öfter im Forum
  • #82
Für mich wäre noch ein Punkt, ob die Wahrscheinlichkeit "fremdbestimmt" zu verunfallen größer oder kleiner ist. Einige in meinem Umfeld halten es für sehr risikoreich, wenn ich mit dem Rennrad im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs bin. Ich kann aufpassen und vorsichtig sein, aber die Wahrscheinlichkeit von hinten von einem PKW abgeräumt zu werden ist nicht zu vernachlässigen.

Der MTBler im Wald hat sein Risiko mehr selbst in der Hand, ob er den Trail mit Vollgas runter heizt oder etwas mehr auf der Bremse bleibt.
 
G
Benutzer Gast
  • #83
Ich würde so gefährliche Sportarten nicht machen. Auch z.B. nicht Bungee Jumping oder so ... nur für den Kick? 10mal hejts gut, ab Nr. 11 querschnittsgelähmt??
 
V
Benutzer163532  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #84
Ich bin da sehr ängstlich und fände es auch äußerst ungeil, wäre mein Partner z.B. passionierter Motorradfahrer. Ich war immer froh, dass er sich trotz Führerschein kein Motorrad gekauft hat.
Andererseits habe ich ihm den Fallschirmsprung, den er geschenkt bekam, von Herzen gegönnt. Aber wiederholen muss er das jetzt nicht 😬.

Ansonsten tragen z.B. meine Kids beim Schlittenfahren und Schlittschuhlaufen einen Helm. Schützt nicht vor allem, aber ist für mich ein Kompromiss, mit dem ich trotz meiner Angst gut leben kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
E
Benutzer209281  (52) Öfter im Forum
  • #85
Ich würde so gefährliche Sportarten nicht machen. Auch z.B. nicht Bungee Jumping
Bungee jumping ist gar nicht gefährlich, nur aufregend.

Top 15 gefährliche Sportarten:
 
housedrache
Benutzer192233  (51) Verbringt hier viel Zeit
  • #86
Mein einer Sohn (19) fährt Motocross, (Kick)boxt und hat leider ein Faible für alles, was rasant und gefährlich ist…..Platzwunden, Knochenbrüche und andere Verletzungen begleiten uns seit allerfrühester Kindheit bei diesem Hasardeur. Ich finde es ganz schrecklich und habe schon schreckliche Ängste ausgestanden. Mir erschließt sich nicht, wieso ein Mensch sich freiwillig in Gefahr begibt.
 
G
Benutzer Gast
  • #88
wäre nicht mein ding. nur für etwas nervenkitzel später vielleicht querschnittsgelähmt zu sein, steht für mich in keinem verhältnis.
 
Es gibt 56 weitere Beiträge im Thema "Riskanter Sport", die aktuell nicht angezeigt werden. Bitte logge Dich ein, um diese ebenfalls anzuzeigen.
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren