Religion/Kirche und Liebe

Benutzer147358  (27)

Sehr bekannt hier
Von dumm hat hier keiner irgendwas geschrieben.
Na, was heißt "zu naiv um es besser zu wissen (aka so zu sehen wie ich)" denn sonst als dumm?
Und die Aussage über den Austritt hat hier auch keiner so getroffen
Es wurde sehr wohl gesagt das jeder der in der Kirche ist ein Frauenfeindliches Weltbild unterstützt. Was im umkehrschluss heißt das man austreten muss, wenn man kein frauenfeindliches Weltbild unterstützen will.
 

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und die Aussage über den Austritt hat hier auch keiner so getroffen, das wurde, wieder mal, so intepretiert, dass es passt.
Bitte?
Allerdings ist das Faktum, dass es keine Priesterinnen gibt, für alle Katholiken alternativlos, solange sie sich zur katholischen Kirche bekennen. Das Faktum verliert erst dadurch Relevanz, wenn sie das System als solches verlassen und ihr Bekenntnis dazu aufkündigen.

Also, wie man da was anderes rauslesen kann als: "Alle, die nicht austreten, unterstützen das" würde ich jetzt aber ernsthaft gerne mal wissen.

naja, das kann man aber nicht miteinander vergleichen. dass "im namen des christentums" eine große menge scheisse veranstaltet wurde und dabei die kirchliche institution nicht grade unbeteiligt war, das ist ein fakt. die hölle ist ein glaube, kein bewiesener fakt.
Das bestreite ich mitnichten. Die Hexenverbrennung war scheiße. Die Kreuzzüge waren scheiße. Achwas, schon davor, die Aufstände der Christen in Alexandria unter Kyrill und die Tötung der griechischen Gelehrten im 3. Jhdt. war ausgesprochen scheiße.
Aber wie lang soll man der katholischen Kirche das vorwerfen, zumal sich das ja aktiv geändert hat? Ich mein, ich werf Atheisten doch auch nicht die Massenmorde unter Stalin oder Mao Tse Tung vor?

Und auch jetzt gibt es Dinge, die ich ändernswert finde. Zölibat und Ausschluss von Frauen aus Priesterämtern steht da mit ganz oben bei mir auf der Liste. Und da kann man dann gerechterweise Kritik an diesen Umständen üben.
Nur die hier teilweise daraus resultierenden Schlussfolgerungen sind einfach hanebüchen, ebenso wie die Unterstellung, jeder Katholik fände das gut! Da gibt es genug, die aktiv genau daran arbeiten, dass sich das ändert. Die katholische Kirche ist ihrer Zeit halt einfach nur 50 Jahre hinterher. Nur verwechseln hier im Thread andauernd Leute die Institution Kirche mit dem Glauben.
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Ich weiß, bei diesem Thema fällt das mitunter schwer, aber versucht bitte, sachlich zu bleiben und auch den eigentlichen Gegenstand des Threads nicht ganz aus den Augen zu verlieren. :zwinker:
 

Benutzer36171 

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Oder anders ausgedrückt:
Man muss einfach nur jahrelang durch eine veränderte Umgebung missionieren bzw. indoktrinieren dann verschwinden "falsche" Einstellungen schon irgendwann und die "wahren, richtigen" treten zum Vorschein :whistle::argh::rolleyes:
Das war klar, dass das kommt. :rolleyes:

Du kennst mich und uns überhaupt nicht und du weißt überhaupt nicht, wovon ich rede und in welchem Zusammenhang, aber du bist direkt davon überzeugt, dass ich meinen Mann "missioniert" habe. Gratulation! :cool:

Weißt du, mein Mann ist bisexuell. Seine Familie verachtet so etwas. Sein Vater darf nicht einmal wissen, dass er aus der Kirche ausgetreten ist, weil er sonst nicht mehr mit meinem Mann sprechen würde. Seine Mutter schreibt ihm monatlich eine Bitte-trete-doch-wieder-ein-und-tauft-euer-Kind-Email. Ich habe nie gesagt, er soll aus der Kirche austreten oder auch nur ein Wort über die Kirchensteuern verloren. Ich hab nicht versucht ihn zu überzeugen, dass Abtreibung etwas Tolles ist, sondern gesagt, warum sie meiner Meinung nach kein Mord ist. Dass er dem inzwischen zustimmt, nach erstmaliger Beschäftigung mit dem Thema, war ganz alleine sein eigenes Tun, so groß ist er dann doch. Ich habe ihm am Anfang unserer Beziehung auch angeboten, unsere Kinder evangelisch zu taufen, als zugegeben seltsamer, aber für mich tragbarer Kompromiss. Das will er jetzt nicht mehr, wie gesagt, er ist ausgetreten; ganz eigenständig und aus freien Stücken.
Seine Eltern würden ihn vermutlich enterben (na gut, haben sie eh schon so halb), wenn sie wüssten, dass wir eine offene Beziehung führen, in der er ab und zu mit einem anderen Mann schläft. Diese Öffnung unserer Beziehung hat nicht nur Positives in mein Leben gebracht, sondern auch Schmerz, Ängste und Unsicherheit. Er war definitiv viel unglücklicher mit seiner wertkonservativen Prägung als ich es je hätte sein können, so sehr hat mich das nämlich auch nicht tangiert. Im Gegensatz zu seiner Familie bin ich bereit, ihn frei zu lassen anstatt ihn anzuketten. Selbst dann, wenn es zu meinem Nachteil ist. Selbst dann, wenn ich ihn verlieren könnte. Also, geh mit deinem Vorwurf woanders hin. :sick:
 
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Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Von dumm hat hier keiner irgendwas geschrieben.
Stimmt. "Dumm" fiel nie, aber es fallen durchaus immer mal wieder Worte, die man in einer sachlichen Diskussion/Unterhaltung eigentlich unterlassen kann, weil sie durchaus provozierend oder verletzend sein können. Man kann dergleichen schreiben, ja. Aber man sollte auch verstehen können, dass Leute sich dadurch eben verletzt fühlen. (Autoren habe ich bewusst entfernt, ich will darüber keine Diskussion starten, das sind nur Beispiele und ich nehme den Autoren diese Sätze auch nicht grundlegend übel.)

Ich kann gläubige Menschen schlecht ernst nehmen und finde Religiösität im besten Fall dämlich im schlimmsten Fall widerlich.

Für mich war es egal, ich betrachte sowas dann immer ein wenig als "Freakshow" (sorry, mir fällt da grad kein besserer Ausdruck ein) und wundere mich eben dann auch darüber wie unreflektiert die Leute dort das alles nachplappern.

Die Zaubervorstellung findet ohne mich statt.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Aber wie lang soll man der katholischen Kirche das vorwerfen, zumal sich das ja aktiv geändert hat?
dass diese gedankenverbindung existiert und nicht "mal eben" verschwindet finde ich verständlich, aber recht hast du damit trotzdem - irgendwann sollte man es auch mal gut sein lassen, immer die vergangenheit an den haaren herbeizuziehen. sich daran erinnern damit es nicht wieder passiert, ja, man muss ja nicht den gleichen fehler zweimal begehen, aber mehr eben auch nicht.

ich find da den hier schonmal aufgebrachten nazi-vergleich sehr passend - meine großeltern waren dabei, ja, aber ich nicht. mich, nur, weil ich deutsch bin, als nazi zu bezeichnen oder (wie ein lehrer es immer meinte) mein leben lang ein schlechtes gewissen haben zu sollen weil deutschland diese vergangenheit hat, das halte ich für schwachsinn.

Nur die hier teilweise daraus resultierenden Schlussfolgerungen sind einfach hanebüchen, ebenso wie die Unterstellung, jeder Katholik fände das gut! Da gibt es genug, die aktiv genau daran arbeiten, dass sich das ändert.
...und meiner meinung nach kann man nur aktiv daran arbeiten, wenn man eben auch "drin" ist. als ob externe da ernsthaft irgendwas bewirken könnten... wenn ich bei z.b einem naturschutzverein der meinung bin, dass die ziele und arbeiten so nicht sinnvoll sind, dann stelle ich mich ja auch nicht hin und sage "ihr seid scheisse, ihr macht alles falsch", sondern trete ein und versuche mit gutem beispiel und vorschlägen voranzugehen wenn es mir wichtig genug ist mich drüber aufzuregen. das ist das einzige, was funktionieren kann.
 

Benutzer161456 

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Du meinst so ganz im Gegensatz zu nahezu allen großen Religionen die, zumindest sowohl der Islam als auch das Christentum, einen Alleinvertretungsanspruch erheben?! Ein äußert integrativer Ansatz...


Auch zwei Schlagworte, die gerade im Umgang der Anhänger verschiedener Religionen miteinander ganz häufig hoch gehalten werden.

Sorry, jetzt wirds wirklich lächerlich hier.

Ich habe nicht gesagt, dass die missionierenden Religionen besser wären.
Lies noch mal meinen Beitrag.
Ich habe gesagt, dass Atheismus auch gerne diese Tendenzen aufweist.
Und das obwohl er uns eigentlich davon befreien wollte.

Off-Topic:
Es gab sogar schon mal eine äusserst radikale, gewaltbereite Form des Staatsatheismus der in Russland, in China zB., Millionenfach Mord und Verwüstung brachte.
Das ist nun aber wirklich ein anderes Thema.
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Off-Topic:
Off-Topic:
Bria Bria : ja kann ich durchaus verstehen. Andersrum wurde eben behauptet, die, die einen religiösen Partner ablehnten, hätten ja gar keine Ahnung von Religion etc.

Das Thema ist halt auch so angelegt, dass kaum eine sachliche Diskussion möglich ist. Gibt ja keine Faktenlage.
Wenn mich mich in dieses Minenfeld begebe, muss ich mir darüber klar sein, dass es von beiden Seiten vermutlich Aussagen geben wird, die mich verletzen können. Wenn ich das nicht ein Stück weit aushalten kann, muss ich überlegen, ob ich mich überhaupt beteiligen will.
Ich wollte dir nur erklären, wieso hier der Ton bemängelt wird, nichts weiter. Zu sagen "Das Wort dumm ist aber nie gefallen" ist halt auch gewagt - klar ist es das nie, aber andere Worte sind auch nicht immer nett :zwinker:

Und naja, ich kann das schon auseinanderhalten, finde ich. Ich erwarte das dann aber auch vom Gegenpart, ich reagiere ja auch nicht beleidigt auf die Aussagen da oben :zwinker: Ich sage nur, dass man die noch mal überdenken sollte, ob man sie wirklich so treffen möchte im Sinne der Toleranz.
Eine sachliche Diskussion ist möglich. Wenn sich beide Seiten daran halten. Ich halte mich doch nicht von einer Diskussion fern, nur weil es sein kann, dass andere Leute sich eben nicht an eine Netiquette halten können? Ist doch nicht meine Schuld, wenn ich mich dann verletzt fühle. Das wäre doch ein bisschen arg viel verlangt, wie ich finde.
Gilt, wie immer, für beide Seiten.
 
G

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Gast
Du meinst so ganz im Gegensatz zu nahezu allen großen Religionen die, zumindest sowohl der Islam als auch das Christentum, einen Alleinvertretungsanspruch erheben?! Ein äußert integrativer Ansatz...


Auch zwei Schlagworte, die gerade im Umgang der Anhänger verschiedener Religionen miteinander ganz häufig hoch gehalten werden.

Sorry, jetzt wirds wirklich lächerlich hier.

Sorry, aber das ist doch Whataboutism :confused: Vollidioten gibts unter allen religiösen Menschen und das eben auch unter Atheisten. Der Zeitartikel, den ich verlinkt habe (und der empfehlenswert ist!) unterscheidet zwischen Atheisten, die sich einzig mit Argumentationskraft dem Gläubigen stellen, ohne überheblich und abwertend zu sein und sog. "Vulgäratheisten", die eben das sind. "Ich fand dich ja ziemlich cool und intelligent, aber als du gesagt hast, dass du an Gott glaubst, da konnte ich dich nicht mehr für voll nehmen." In diese Richtung gehen halt leider einige Beiträge hier.
 

Benutzer36171 

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Ich finde auch, man sollte sich ein bisschen zurückhalten, den Mitgliedern der Kirchen vorzuwerfen, woran man sich selbst nicht hält. Ich glaube, die meisten hier unterstützen Dinge, die man streng genommen besser nicht unterstützen sollte. Ich finde es schwierig zu diskutieren, was vertretbar ist und was nicht. Mir widerstrebt es ja auch, der Kirche Geld zu geben, einfach, weil das so eine gigantische Organisation ist, die offiziell gruselige Sachen tut, aber ich mache mit meinem Geld auch nicht alles moralisch perfekt. Ich kaufe bei Amazon ein, zum Beispiel. Unterstütze ich nun die Steuerhinterziehung, die Ausbeutung der Arbeiter, ...? Irgendwie ja schon.

Nur sollte man halt dazu stehen, dass mit seinem Geld auch Dinge gemacht werden, die nicht gerade toll sind, denke ich.
 
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Off-Topic:



Das ist jetzt ein Punkt den ich wirklich für interessant halte.

Ich glaube für viele Menschen, die mit Religion nichts anfangen können oder die sich bewusst dagegen entschieden haben, ist es schlicht nicht nachvollziehbar, wie man, wenn man mal ernsthaft drüber nachdenkt an etwas glauben kann, dass sich irgendwelche anderen Menschen vor hunderten von Jahren ausgedacht haben. Denn in ihren Augen ist es nichts weiter als das. Es gibt ja auch keinerlei Beleg, dass es anders sein könnte.


Off-Topic:
Ich selbst beschäftige mich nicht mit religiösen Fragen. Ob ich deswegen als Atheist bzw. Agnostiker bezeichnet werden kann, weiß ich nicht. Ob jemand nur deswegen glaubt, weil er ein einfaches Weltbild bevorzugt oder der tröstliche Gedanke, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht, der Hauptgrund dafür ist, interessiert mich nicht. Schön für ihn, dass er/sie glaubt! Viel Spaß damit. Das ist meine Reaktion und kein "Was bist du denn für ein Träumer".
 

Benutzer161456 

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Das ist jetzt ein Punkt den ich wirklich für interessant halte.

Ich glaube für viele Menschen, die mit Religion nichts anfangen können oder die sich bewusst dagegen entschieden haben, ist es schlicht nicht nachvollziehbar, wie man, wenn man mal ernsthaft drüber nachdenkt an etwas glauben kann, dass sich irgendwelche anderen Menschen vor hunderten von Jahren ausgedacht haben. Denn in ihren Augen ist es nichts weiter als das. Es gibt ja auch keinerlei Beleg, dass es anders sein könnte.

Bei anderen "Glaubensfragen" wie Homöpathie oder Astrologie wird genau der selbe Sachverhalt von sehr Vielen belächelt.

Und ja, am Ende läuft es schon darauf hinaus, ob der Gegenüber dann für voll genommen wird.
Ob man mit solch einer Aussage dann hausieren gehen muss, steht auf einem anderen Blatt, denn natürlich fühlt sich kaum jemand so angegriffen, wie wenn man seine Intelligenz infrage stellt. Das ist einfach kein guter Umgangston.

Glaube ist doch so viel mehr als überholte Vorstellungen unserer Ahnen nachzuplappern.
Es ist ein Teilaspekt, aber halt auch nur einer von vielen.
Es geht auch um Gemeinschaft, um Solidarität, um Traditionen, Werte, um innere Zentrierung und um geistigen Halt, um Trost und Hoffnung.
Es ist einfach eine andere Art der Betrachtung des Leben.

Das Argument von dir gilt also genau so aber auch anders rum.
Religiöse Menschen könnten sich genau so an den Kopf langen, weil sie nicht begreifen können, warum Menschen sich freiwillig eines Teils des Universums verweigern.
Dass sie sich spirituellen Gedanken und meditativen Praktiken und Chancen verweigern.
Warum sich manch einer keiner Gemeinschaft anschließen mag und lieber als Einzelkämpfer durchs Leben ziehen.
Der Glaube versetzt Berge.
Und manche brauchen dieses Gedanken-Konstrukt um glücklich und erfüllt durchs Leben zu kommen.

Wer bin ich denn, dass ich das abzuqualifizieren oder diffamiere.
Das leben ist bunt, so wie die Menschen auch, und das ist gut so.
[doublepost=1547039057,1547038163][/doublepost]Ist man wirklich was Besserers, wenn man nur das glaubt was man sieht und streng naturwissenschaftlich nachweisen kann?

Es ist noch bei weitem nicht alles erforscht und wissenschaftlich bewiesen.
Gerade im Moment macht die Kosmologie atemberaubende Fortschritte.
Und trotzdem wirft jede kosmische Entdeckungen 100 neue elementare Fragen auf.

Ich würde mich auch einfach nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Niemand hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Demut tut uns allen gut.
 
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Aha und in einer Beziehung bzw. deren Anbahnung soielt das keinerlei Rolle? Das war hier nämlich die Ausgangsfrage.

*Seufz* Hab ich mit meinen Beiträgen gesagt, dass es ganz böse ist, dass Religiosität ein Ausschlusskriterium für manche ist? :rolleyes: Die gehen mich nichts an und die soll jeder machen wie er will. Mich stört die Abwertung ("jemand, der religiös ist, den kann ich nicht mehr ernstnehmen"). Das muss doch einfach nicht sein...
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Es geht auch um Gemeinschaft, um Solidarität, um Traditionen, Werte, um innere Zentrierung und um geistigen Halt, um Trost und Hoffnung.
Es ist einfach eine andere Art der Betrachtung des Leben.

Das Argument von dir gilt also genau so aber auch anders rum.
Religiöse Menschen könnten sich genau so an den Kopf langen, weil sie nicht begreifen können, warum Menschen sich freiwillig eines Teils des Universums verweigern.
Dass sie sich spirituellen Gedanken und meditativen Praktiken und Chancen verweigern.
Warum sich manch einer keiner Gemeinschaft anschließen mag und lieber als Einzelkämpfer durchs Leben ziehen.
Puh, also das finde ich doch ziemlich unsinnig. Alles markierte kann man doch auch ohne obersten Hirten haben, also sprich ohne Spiritualität :rolleyes:
 

Benutzer161456 

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Puh, also das finde ich doch ziemlich unsinnig. Alles markierte kann man doch auch ohne obersten Hirten haben, also sprich ohne Spiritualität :rolleyes:

ja natürlich,
aber gläubige Menschen suchen gerade das in ihrer über den Glauben in der Gemeinschaft.
Zumindest viele.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich finde es auch nicht gut, religiöse Leute als dämlich zu bezeichnen. Allerdings stehe ich trotzdem dazu, Scheinheiligkeit unter religiösen Leuten unsympathisch zu finden und zu verurteilen (und tw. schärfer zu verurteilen als Scheinheiligkeit bei nicht-religiösen Menschen). Und ich weiß auch nicht, ob man es unspirituellen Menschen vorwerfen kann, wenn es für sie zwischen Aberglaube und Glaube keinen Unterschied gibt. Ich kann zwar verstehen, dass man als gläubiger Mensch diese mangelnde Differenzierung als Beleidung empfindet, aber für jemanden, der nicht spirituell veranlagt ist, macht das nun mal wirklich keinen großen Unterschied, ob jemand an Gott glaubt oder an Geisterbeschwörung.
 
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