Religion/Kirche und Liebe

Benutzer161456 

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Gerade die sind so individuell und divers das man da genauer hinschauen sollte :smile: Ein ganzer Regenbogen von sehr liberal bis sehr konservativ.
Eine unserer liebsten Freunde sind freikirchlich. Wir mögen sie sehr gerne und waren auch schon mehrmals in ihre Gemeinde eingeladen, zB. bei ner Hochzeit. Waren alle sehr nett, aber die Predigt... Puhh, die hat mir dann doch zugesetzt.
Ich kann mit so klaren veralteten Vorgaben, wie man zu leben hat nicht viel anfangen.
 
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Benutzer84435 

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Religiöse Frauen sind für mich ebenso ein no go wie Anhängerinnen von Homöopathie, Astrologie oder Verschwörungstheorien.

Finde es ja recht witzig, wie viele bekennende Gläubige sich in einem Sex-Forum rumtreiben :hmm:
 

Benutzer161456 

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Benutzer121281  (32)

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Wenn mein Mann mich heiraten und meinen Nachnamen annehmen würde, könnte er dank seinem Vornamen direkt Abt vom Kloster hier werden. :tentakel: Mein Nachname ist schon recht hart klerikal. :grin:
 

Benutzer137391  (46)

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Sagen wir mal, ihr lernt eine Frau oder einen Mann kennen, ihr geht auf ein paar Dates, findet euch sympathisch und es besteht Potential für "mehr". Nach einiger Zeit erwähnt diese Frau/dieser Mann aber, dass er aktives Kirchenmitglied ist. Sie/Er glaubt an Gott, geht regelmäßig in die Kirche und findet die Institution der katholischen Kirche gut.
Wie reagiert ihr?
war bei mir so..
genau so.. mit allem drum und dran.

ich habe nicht kirchlich geheiratet, da ich 0,0 bezug zur kirche habe.
für ihn war das ok.
ich habe mich ab und an als die kinder da waren dem ganzen "schauspiel" geöffnet und unsere kinder sind auch getauft.
ich fands damals nicht so schlimm, ihm wars wichtig und ich war eben tolerant.
bekehren wollte er mich nie..
die kinder sind 1x sehr "kirchenkritisch" und 1x sehr "kircheninteressiert"
denke das zeigt auch, dass die kinder schon selbst entscheiden wie sie das ganze einzuschätzen haben.
erzogen haben wir sie natürlich in bezug auf kirche identisch :zwinker:
 

Benutzer161456 

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Die kirchliche Sexuallehre ist doch recht eindeutig... :confused:
Das heisst ja noch lange nicht, dass alle der antiquierten Kirchenlehre folgen.
Ganz im Gegenteil. Auch Kirchenleben ist sehr individuell und heterogen.
[doublepost=1546978431,1546978265][/doublepost]Alleine hier in unserer eher kleinen Stadt gibt es extrem liberale Kirchengemeinden aber auch total verknöcherte... Die Mitglieder leben Kirche, nicht der Vatikan, oder die Synode. .
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Wie heterogen sind denn Freikirchliche?

[doublepost=1546977915][/doublepost]

Was ist das denn für ein engstirniger ignorante rQuatsch.:ratlos::nope:
DIE Freikirche gibt es nicht. Das ist ja eben der Sinn darin: Sie sind freie Zusammenkünfte von Christen ähnlicher Auffassung. Von Jesus Freaks die das Abendmahl mit Bier feiern, zur Heavy Metal Church of Christ, wo im Gottesdienst eben Metal gespielt wird, bis hin zur christlichen Versammlung wo Frauen im Kopftuch erscheinen ist alles möglich.
Häufig in Deutschland vertreten sind Baptisten, Freie evangelische Gemeinden (FEG) Mit Pastor (eher liberal), Evangelisch freie Gemeinden (Brüder Gemeinden, eher konservativ) EfG ohne Hauptamtlichen (daher Brüdergemeinde, meist konservativ), christliche Versammlungen/geschlossene Brüder (ultra konservative) und Mennoniten (meist russland-deutsch geprägt/konservativ).
Hilft vielleicht: AMA - Ich bin Freikirchlerin
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Off-Topic:
Ich find das ja total merkwürdig dass Katholiken in Deutschland anscheinend den Ruf haben radikaler zu sein - mein (das österreichische?) Bild ist da genau andersrum. Man muss sich ja nur mal die USA anschauen :ninja:
so herum hab ich das noch gar nicht gekannt.
Off-Topic:
Um mal mit Klischees um mich zu werfen: Katholiken sind die dogmatischeren, die aber insgeheim viel öfter alle fünfe gerade sein lassen (merkt man ja schon an so Geschichten, dass ein guter Teil der Pfarrer schwul ist und ein guter anderer Teil eine "Haushälterin" oder ähnliches hat :grin: ), während der evangelische Glaube zwar an sich wohl etwas liberaler ist, aber dafür auch strenger mit sich selbst.

Das ist ein anderes Thema, deshalb im OT: Wir haben aber für viele Dinge bei Muckelchen entschieden. Sie ist Mitglied in meinem und in seinem Bundesligaverein. Sie ist Mitglied im örtlichen Musikverein, der den Musikgarten anbietet. Sie ist Mitglied im Forum, in dem wir uns kennengelernt haben. Warum dann nicht auch im religiösen "Verein"? Austreten kann sie überall, wenn sie möchte.
Off-Topic:
Puh, sehe ich etwas anders. Taufe, Erstkommunion, Firmung sind einfach alles schon Elemente katholischer Indoktrination.
Und mal etwas anderes: Mir hat man den Glauben dadurch sogar eher genommen, weil ich schon als Kind einen gewissen Widerwillen hatte, bei all dem mitzumachen. Ehrlich gesagt habe ich es alles gehasst :seenoevil:
Das hat mir schlicht jegliche Möglichkeit geraubt, unverfangen mit dem christlichen Glauben umzugehen.

Taufe etc. später nachzuholen ist ja wahrlich kein Teufelszeug.

Und eine Vereinsmitgliedschaft ist dagegen ja doch eher weniger eine Weltanschauung, auch wenn Dortmunder oder Schalker etwas anderes behaupten würden :grin:
 

Benutzer84435 

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Das heisst ja noch lange nicht, dass alle der antiquierten Kirchenlehre folgen.
Ganz im Gegenteil. Auch Kirchenleben ist sehr individuell und heterogen.
Erstens: Auch Christen haben Sex, unglaublich aber wahr.

DIE Kirche gibt es nicht und daher auch nicht DIE christliche Sexualmoral.

Man kann sich natürlich seinen Glauben selbst zusammenbasteln, aber wieso nennt man sich dann ehrlicherweise Christ? Da kann man sich doch viel einfacher seine eigene Religion ausdenken, mit allen Regeln die man gerade so geil findet. :confused:
 

Benutzer161456 

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DIE Freikirche gibt es nicht. Das ist ja eben der Sinn darin: Sie sind freie Zusammenkünfte von Christen ähnlicher Auffassung. Von Jesus Freaks die das Abendmahl mit Bier feiern, zur Heavy Metal Church of Christ, wo im Gottesdienst eben Metal gespielt wird, bis hin zur christlichen Versammlung wo Frauen im Kopftuch erscheinen ist alles möglich.
Häufig in Deutschland vertreten sind Baptisten, Freie evangelische Gemeinden (FEG) Mit Pastor (eher liberal), Evangelisch freie Gemeinden (Brüder Gemeinden, eher konservativ) EfG ohne Hauptamtlichen (daher Brüdergemeinde, meist konservativ), christliche Versammlungen/geschlossene Brüder (ultra konservative) und Mennoniten (meist russland-deutsch geprägt/konservativ).
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Ahh.
Freikirchliche sind also eher so organisiert wie jüdische Gemeinden.
Hier gibt es auch keine dogmatischen Vorgaben.
Sobald sich eine gewisse Anzahl von Juden zusammen treffen, können Sie auch eine Gemeinde gründen.
Was die Gemeinde dann ideell und spirituell ausmacht, bestimmt die Gemeinde frei für sich. Da redet keiner von aussen rein.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Man kann sich natürlich seinen Glauben selbst zusammenbasteln, aber wieso nennt man sich dann ehrlicherweise Christ?
Naja, der christliche Glaube hat schon ein paar Hauptrichtungen, aber ist doch insgesamt entsetzlich inhomogen. Selbst wenn man nur die institutionalisierten Kirchen nimmt, hat man da schon nicht mehr das "eine" Christentum. Selbst die Bibel ist doch vom "wahren" Text her deutlich umstrittener als der Koran, da gibt es auch eine Menge Varianten.
 

Benutzer147358  (27)

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Off-Topic:
Man kann sich natürlich seinen Glauben selbst zusammenbasteln, aber wieso nennt man sich dann ehrlicherweise Christ? Da kann man sich doch viel einfacher seine eigene Religion ausdenken, mit allen Regeln die man gerade so geil findet. :confused:
Wenn das eine Frage mit ernstem Interesse war, antworte ich noch. Wenn es gestichel war bleibe ich bei meiner witzig Bewertung :tongue:
 

Benutzer161456 

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Der sehr ausschweifende Kölner Karneval ist ja nicht ohne Grund eine katholische Tradition.
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
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Puh, sehe ich etwas anders. Taufe, Erstkommunion, Firmung sind einfach alles schon Elemente katholischer Indoktrination.
Und mal etwas anderes: Mir hat man den Glauben dadurch sogar eher genommen, weil ich schon als Kind einen gewissen Widerwillen hatte, bei all dem mitzumachen. Ehrlich gesagt habe ich es alles gehasst :seenoevil:
Das hat mir schlicht jegliche Möglichkeit geraubt, unverfangen mit dem christlichen Glauben umzugehen.
Taufe etc. später nachzuholen ist ja wahrlich kein Teufelszeug.

Und eine Vereinsmitgliedschaft ist dagegen ja doch eher weniger eine Weltanschauung, auch wenn Dortmunder oder Schalker etwas anderes behaupten würden :grin:
Naja, aber da gings bei dir doch eher darum, wie man mit deinem Glauben und deiner Wahl damit umgegangen ist, als mit der Religiösität an sich. Wie soll ich denn bitte von meinem Kind Religiösität fernhalten, wenn ich sogar in der Kirche arbeite? :grin: Das ist doch etwas abstrus. Kirche gehört zu meinem Leben dazu und ist mit Teil von mir. Wie ich mein Kind da einbinde hat doch null damit zu tun, ob ich es taufen lasse oder nicht? Ich kanns taufen lassen und trotzdem immer bei Papa daheim lassen sonntags, ich kanns auch nicht taufen und jeden Sonntag zur Kirche schleifen. Der Umgang ist es, der den Unterschied macht, nicht die Taufe, die Kommunion oder was weiß ich an sich.
Wer nicht glaubt, dem bedeutet die Taufe nichts. Also ists auch kein Ding, getauft zu sein, ists halt ein bescheuertes Ritual, das man mal mitgemacht hat, ähnlich wie Wicca-Bretter früher als Teenies...
Wer (katholisch) glaubt, dem bedeutet sie etwas, und die Person könnte durchaus froh sein, seit Kindertagen getauft zu sein.

Und sorry, aber wenn von der Kirche als "Verein" geredet wird, muss auch damit gelebt werden, wenn ich den "Verein" mit anderen Vereinen vergleiche :zwinker: Und das ists ja: Bedeutet dem Kind das später alles nichts, dann tritt es einfach aus. Wars eben mal Mitglied in dem Verein - wayne? :zwinker:
Indoktrination sind Taufe, Kommunion und Firmung keineswegs. Das sind Sakramente bzw Feste. Falls Indoktrination geübt werden sollte, dann geschieht das sicher nicht an diesen drei Ereignissen, sondern an dem, was zwischendrin passiert. Die vielen, vielen Tage dazwischen sind doch die, die einen Menschen ausmachen. Die vielen Predigten, die einen prägen können.
Was ich sagen wollte: Ich präge mein Kind ohnehin. Ich gebe meinem Kind meine Wertvorstellungen und meine Erziehung mit. Warum ist es ausgerechnet beim Thema Religion so falsch, das zu tun? Wie gesagt, mein Kind darf später völlig frei entscheiden, was es möchte. Aber ich möchte eben auch meine Ansichten und meine Rituale und meine Lebensansichten weitergeben. Das tun alle Eltern. So lange man dem Kind nur sagt "Schau, es gibt dies und jenes, du darfst dir deine Meinung dazu bilden und dann schauen, wie du weiter verfährst" ist doch alles in Butter?

Ich habe den Kirchgang früher auch gehasst, übrigens. Ich wollte ausschlafen. Ich war müde. Warum nicht einfach im Bett bleiben? Meine Eltern haben mich irgendwann, als ich alt genug war, nicht mehr "gezwungen" (anfangs eben schon, weil sie beide in die Kirche wollten und ich nicht alleine daheim bleiben konnte). Irgendwann konnte ich, nach genug Abstand, mir meine eigene Meinung bilden und habe "zurückgefunden". Es kann also so und so laufen :zwinker:

[doublepost=1546979452,1546979366][/doublepost]
Man kann sich natürlich seinen Glauben selbst zusammenbasteln, aber wieso nennt man sich dann ehrlicherweise Christ? Da kann man sich doch viel einfacher seine eigene Religion ausdenken, mit allen Regeln die man gerade so geil findet. :confused:
Christ Ungleich Katholik Ungleich Evangelischer - das Christentum ist groß.

/edit Grammatik
 
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Benutzer107106 

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Man kann sich natürlich seinen Glauben selbst zusammenbasteln, aber wieso nennt man sich dann ehrlicherweise Christ? Da kann man sich doch viel einfacher seine eigene Religion ausdenken, mit allen Regeln die man gerade so geil findet. :confused:
Hä?
Also ich lebe in einer hetero-monogamen Ehe. Ich glaube spießig.christlicher geht es nicht. Und ja, trotzdem habe ich mit meinem Ehemann (Skandal!) Sex. Und das nicht zur Zeugung von Kindern. Und daher kann ich auch Mitglied in einem Sexforum sein. Wen ich ficke, ist doch total egal, oder?
 
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