Reich werden

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Benutzer113252 

Sorgt für Gesprächsstoff

Wer soll denn bitte von 20.000€ jährlich leben?



Viele leben davon. Erst recht hier im Osten. Das sind 1666 Brutto im Monat, und das ist teilweise schon viel.
Hab mit meinem abgebrochnem Studium mal für 1300 Brutto wo angefangen.
War ich aber dann auch nur ne Woche, genau aus dem Grund :grin:
Aber 1600 - 1800 brutto würde ich mit der Qualifikation nicht mehr ablehnen, da das für mich echt schon viel ist!

Wo lebt ihr denn?
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
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20.000 Euro im Jahr ist nicht sonderlich viel. Bei Hofer fängt man mit einem Bachelor-Abschluss im ersten Jahr mit 60.000 Euro an - plus Dienstwagen. Ich habe jetzt bewusst keine Beratergehälter zitiert, sondern was vollkommen banales.

Weit darunter liegen wohl nur Studenten, Azubis und Minijobber.

Dies ist aber eine sehr seltsame Milchmädchenrechnung, wenn es darum geht, reich zu werden. In einigen Threads anderer Foren werden ja diese Einsteigerprogramme von Discountern diskutiert, und in aller Regel spricht man da von einer realen Wochenarbeitszeit von 60 und mehr Stunden. Wenn man dann mal die höheren Beiträge zu Krankenversicherung usw. und zudem den höheren Steuersatz durch die progressive Besteuerung berücksichtigt, kommen viele mit vermeintlich hohem Gehalt auf einen Netto-Stundenlohn, den ein ausgelernter Industriekaufmann auch bekommt. Wer bei so einem Einsteigerprogramm, in der Wirtschaftsprüfung, einer Unternehmensberatung usw. arbeitet bekommt zwar ein höheres Bruttogehalt, der effektive Netto-Stundenlohn ist aber nicht besonders, was an der schönen Formulierung „Mit dem Gehalt sind alle Überstunden abgegeolten“ liegt, der sich bei diesen Gruppen sehr häufig im Arbeitsvertrag finden dürfte.

Das höhere Gehalt ist somit trivial erklärbar: Man arbeitet einfach deutlich mehr, kommt in Sachen Stundenlohn aber trotzdem keinen Meter vorwärts. Und sein wir mal ehrlich: Wer als Meister schön im IG Metall-Tarifvertrag seine 35 Stunden macht und in der Industrie gut verdient, lacht doch darüber, was manche Akademiker(innen) als gutes Gehalt feiern. Und eine schöne work-life-balance haben sie ebenso…im Gegensatz zu denen, die 60+ Stunden/Woche ackern.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Shelby, ich sprach hier nix von reich werden, das war lediglich ne Aussage darüber das 100.000 Euro ja irrsinnih utopisch sind und "die Meisten" von 20.000 Euro und weniger leben.
 
S

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Gast
Zum reich werden gehört viel. Einerseits Willen, Ehrgeiz und ein Hauch Naivität und Optimismus. Dazu kommt wirklich, dass man nicht reich wird, indem man jede Woche 60 Stunden lang schuftet. Reich wird man am besten, indem man das Geld für sich arbeiten lässt.

Ich habe mal ein wirklich sehr gutes Buch darüber gelesen. Es hieß "Rich Dad, Poor Dad" und erzählt die (wahre) Geschichte eines Mannes, der einen armen und einen reichen Vater hatte. Der arme Vater meinte immer, er solle gute Noten schreiben, damit er später eine gescheite Arbeit findet. Der reiche Vater war der Meinung, man müsse das Geld für sich arbeiten lassen. Am Ende hatte der reiche Vater recht.

Ich fand das Buch wirklich gut geschrieben, habs auch immer noch im Schrank. Das öffnet ein wenig die Sicht für die Wege und Möglichkeiten des Geldes.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
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Off-Topic:

Wie bitte? Für Akademiker vielleicht, aber wer mit Berufsausbildung bekommt denn bitte 5.000 € im Monat? :ratlos:

Also 5k Öcken sind auch als Akademiker in Deutschland eine Stange Geld, als Berufseinsteiger ist sowas eigentlich nicht drin, außer man kloppt seine 80 Stunden als Berater/Anwalt in einem der elitären Dinger.

Die typischen Einstiegsgehälter für Akademiker liegen in Deutschland zu 99% wohl so zwischen 30000-45000€. In einigen Branchen sind dann noch dicke Gehaltssprünge drin, in anderen eher nicht so (vor allem öffentlicher Sektor oder Mittelstand).
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Shelby, ich sprach hier nix von reich werden, das war lediglich ne Aussage darüber das 100.000 Euro ja irrsinnih utopisch sind und "die Meisten" von 20.000 Euro und weniger leben.

Deine Aussage, die so klang, als könnte man mal "so locker" mit 60000 Euro ins Berufsleben starten, geht aber auch an der Realität vorbei. Selbst im Bereich BWL liegen die meisten "nur" zwischen 40000 und 45000. Überlaufene Bereiche wie Marketing oder Personal zahlen oftmals deutlich schlechter.

Und wenn wir mal von deinen so utopischen 20000 Euro/Jahr ausgehen, sollten wir nicht vergessen, dass die gefühlte Akademiker(innen)quote hier von 120% nicht gerade repräsentativ ist. Gerade im Dienstleistungssektor verdienen viele extrem schlecht. Auch außerhalb des Dienstleistungssektors sieht es nicht gut aus, wenn man nicht zur Stammbelegschaft gehört, sondern in Zeit- oder Leiharbeit steckt.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Nach meiner Recherche lag das durchschnittliche Bruttoarbeitseinkommen eines Vollzeitverdieners in Deutschland 2011 bei knapp über 40.000 Euro. Bei Akademikern ist das Einstiegsbrutto auch auf knapp über 40.000 Euro gestiegen. Quelle: Statistisches Bundesamt.

Durchschnitt heißt immer, das es Ausreißer nach Oben und Unten gibt, wie beispielsweise die Unternehmensberatung (wo man im Schnitt mit 60.000 anfängt) und das Gastgewerbe (wo man im Schnitt mit 24.000 anfängt). Das ändert aber nichts daran, dass das Durschnittsbrutto nun mal nicht bei 20.000 Euro im Jahr liegt.
 

Benutzer20579  (37)

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Ein gewöhnlicher banker der am Schalter sitzt hat bei uns hier 11.000 CHF im Monat brutto, macht also 132.000 CHF im Jahr. Und das Ganze ohne 13. Monatsgehalt und ohne Urlaubsgeld.
Na, ich finde schon, dass man in der gleichen Währung rechnen sollte und gleiche Länder und Gebiete vergleichen sollte, damit es realistisch bleibt. Ansonsten kann man vermutlich Schweiz und den Osten Deutschlands schwer vergleichen, ich vermute, dass es da große Unterschiede gibt.

Zum Thema: Ich würde vermuten, um richtig, richtig reich zu werden, geht es nicht ohne eine gewisse Abgebrühtheit und die Bereitschaft, notfalls "über Leichen zu gehen". Zumindest sind mir wenige bis keine richtig Reiche Leute bekannt, die ihr Geld so erreicht haben, wie es meinen pesönlichen Vorstellungen entsprechen könnte. Gut leben und wohlhabend sein dürfte aber auch mit weniger "Einsatz" gut möglich sein.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Die typischen Einstiegsgehälter für Akademiker liegen in Deutschland zu 99% wohl so zwischen 30000-45000€. In einigen Branchen sind dann noch dicke Gehaltssprünge drin, in anderen eher nicht so (vor allem öffentlicher Sektor oder Mittelstand).
Als Ingenieur kann man eher mit 50-60k€ Einstiegsgehalt rechnen... und ich habe auch nicht vor, nach meinem Studium mit weniger als 50k€ anzufangen.

Allerdings gibt es ja durchaus auch Studiengänge, nach deren Abschluss man froh sein muss, überhaupt irgendeinen Job zu finden, der dann höchstwahrscheinlich auch ziemlich schlecht bezahlt ist.
100.000 im Jahr ist kein Problem!
Ein gewöhnlicher banker der am Schalter sitzt hat bei uns hier 11.000 CHF im Monat brutto, macht also 132.000 CHF im Jahr. Und das Ganze ohne 13. Monatsgehalt und ohne Urlaubsgeld.
In der Schweiz dürften die Lebenshaltungskosten auch locker doppelt so hoch sein wie in Deutschland... da braucht man dann natürlich auch ein entsprechend hohes Gehalt.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
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Als Ingenieur kann man eher mit 50-60k€ Einstiegsgehalt rechnen... und ich habe auch nicht vor, nach meinem Studium mit weniger als 50k€ anzufangen.
Du willst ja wahrscheinlich auch promovieren, oder? Ansonsten sind 50k als Einstieg als Dipl. Phys. imho schon ambitioniert.
 

Benutzer86779  (36)

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Für mich sind 60.000€ eigentlich auch ganz normaler Durchschnitt.
Wer soll denn bitte von 20.000€ jährlich leben?

60.000 ist kein normaler durchschnitt. selbst als ingenieur brauchst du dafür im schnitt einige jahre berufserfahrung. die meisten nichtakademiker kommen da nie hin.

---------- Beitrag hinzugefügt um 18:22 -----------

Als Ingenieur kann man eher mit 50-60k€ Einstiegsgehalt rechnen... und ich habe auch nicht vor, nach meinem Studium mit weniger als 50k€ anzufangen.

Allerdings gibt es ja durchaus auch Studiengänge, nach deren Abschluss man froh sein muss, überhaupt irgendeinen Job zu finden, der dann höchstwahrscheinlich auch ziemlich schlecht bezahlt ist.

In der Schweiz dürften die Lebenshaltungskosten auch locker doppelt so hoch sein wie in Deutschland... da braucht man dann natürlich auch ein entsprechend hohes Gehalt.

das halte ich für ein märchen. leut VDI liegt das einstiegsgehalt im schnitt bei so 38.000 für FH leute und 40.000 bei uni leuten.

ein kumpel von mir fängt mit 42K an und sagt, dass er damit glück gehabt hat. es gibt sicher solche einstiegsgehälter, aber normal sind sie sicher nicht.

ingenieurkarriere.de - Einstiegsgehälter für Ingenieure
 

Benutzer75021 

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Hm, in meinem Freundeskreis sind einige Nichtakademiker die Brutto 5.000€ (+-500) verdienen.
Klar, die sind dann in meinem Alter und haben ein paar Jahre Berufserfahrung und Weiterbildungen hinter sich, aber wenn man nicht grad Verkäuferin oder wie ich Altenpflegerin ist, ist das möglich.
Mein Freund ist selber unstudiert und verdient ähnlich.
 
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Benutzer75021 

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Magst du uns die ungefähre Branche verraten...?
5000 mtl. mit 31 Jahren und "Weiterbildungen" - wundert mich doch sehr!

Er ist Abteilungsleiter in der Personalabteilung. Also nix Akademisches, nichts was Ottonormalarbeiter nicht auch schaffen könnte :zwinker:
Sein bester Freund im Vetrieb, ähnliches Einkommen.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
also klar sind 60 oder auch 100K in vielen jobs locker drin. durchschnitt ist es aber in keinem job, nichtmal bei den gefragten akademikerberufen.

wer 100K verdienen will muss richtig brasseln. da sind 60+ wochenstunden absoluter standard. meine mutter hat so einen job (übrigens auch ohne studium), aber sie macht sich dafür absolut kaputt.
da sollte man sich keine illusionen machen, auch ein ingenieur oder anwalt verdient keine 100K mit nem 38,5 stunden job. gute akademiker (vor allem wenn noch ne promotion dazu kommt) verdienen natürlich so viel, aber dann wird auch erwartet, dass der job die absolute nummer 1 priorität hat. nur für nen abschluss bekommt heute niemand mehr soviel geld hinterhergeworfen, die 60 h woche ist da standard.

mir wäre es das ehrlich gesagt nicht wert. ich verdiene als akademiker im berufseinstieg ordentliches geld, aber für diese mühlen bin ich schlichtweg zu faul.:grin:
da sind mir andere dinge einfach wichtiger.
 

Benutzer75021 

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mir wäre es das ehrlich gesagt nicht wert. ich verdiene als akademiker im berufseinstieg ordentliches geld, aber für diese mühlen bin ich schlichtweg zu faul.
da sind mir andere dinge einfach wichtiger.

Das seh ich auch so.
Mir und auch meinem Freund sind Geld und Karriere absolut nicht wichtig.
Man muss vom Geld halt vernünftig leben können und wenn was zum sparen übrig bleibt, dann ist das auch immer ganz gut :grin:
Ich will keine Millionen.
 

Benutzer97191 

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sweety ...
du bist altenpflegerin und findest 60k normal... ok. - zusammen mit deinem partner mag das ja auch so sein. nur, wenn ich die diskussion hier richtig verfolgt habe, ging/geht es um ein einzeleinkommen.....

aber letzlich gehts hier ja nicht wirklich um einkommen, sondern ums reich werden. ... :zwinker:


und beim reich werden machen die meissten schlicht den fehler, das sie kapitulieren, wenns mit der ersten million nicht sofort klappt ... statt schon vor der ersten gleich mit der zweiten anzufangen .... *g*
 
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