Rechtsanwalt Ermittlungskosten - Staatskasse?

Benutzer7434  (32)

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Hallo,

ich habe noch Kosten von meinem Rechtsanwalt offen (noch aktuell). Ich hatte ein Prozess der ist mittlerweile schon erledigt... Dann hat sich die Staatsanwaltschaft drangehängt und hat noch weiter ermittelt.Mein Anwalt wollte DAFÜR Pflichtverteidigung beantragen und hat dies auch gemacht. Aus unzureichenden Beweisen hat die Staatsanwaltschaft dann die Ermittlungen eingestellt gegen mich. Da mein Anwalt TROTZ "Pflichtverteidigung" nicht beigeordnet wurde und praktisch AUßERHALB der Pflichverteidigung gearbeitet hat, war es KEIN PV.. Daher muss ich nun die ~400 Euro selber tragen. Da ich noch Schüler bin, kann ich das aber nicht wirklich bezahlen, und möchte das eigentlich auch nicht. Nun die Frage; würde das die Staatskasse oder ein anderes Amt übernehmen? Eine Rechtsschutzversicheung hab ich auch nicht..


Danke für alle hilfreichen Antworten.

Liebe Grüße
 

Benutzer64931 

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Habe deine Eltern eine Rechtsschutzversicherung? Wenn du noch zuhause wohnst und Schüler bist, wärst du bei denen mitversichert.
 

Benutzer7434  (32)

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Habe deine Eltern eine Rechtsschutzversicherung? Wenn du noch zuhause wohnst und Schüler bist, wärst du bei denen mitversichert.


Leider nicht ich wohne bei meiner Mum und die hat es leider NICHT MEHR.. Ich meine das müsste doch auch der Staat übernehmen wenn man kein Geld hat oder? Will ja nicht in die Schufa :tongue:
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Der Staat muss nicht, er kann, wenn er will!

In Strafverfahren steht dir keine Prozesskostenhilfe zu. Von daher hast du keine andere Wahl, als die Kosten selbst zu übernehmen.

Du kannst bei deinem Rechtsanwalt anfragen, ob du die Kosten in Raten zahlen kannst.
 

Benutzer18846 

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Ich kenne mich in dem Bereich nicht besonders aus... aber muss sowas nicht vorher geklärt werden?

Damit der Anwalt weiss wie er Abrechnen kann/muss?

Beim Arzt kann man als Kassenpatient auch nicht hingehen und sich wie ein Privatpatient behandeln lassen und am Ende dann erwarten dass die Kasse das übernimmt.
Dann bleibt man auf dem Großteil der Kosten sitzen...

Beim Anwalt vermute ich es ähnlich... auch hier düfte es grundsätzliche Vorschriften geben wie ein Pflichtverteidigung abgerechnet werden muss.

Ich vermute mal der Anwalt bekommt bei der Pflichtverteidigung weniger, daher hatte es das wohl auch nicht unbedingt als so wichtig erachtet sich als Pflichtverteidiger bestellen zu lassen...

Gruß
 
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