rauchverbot

Benutzer9517  (31)

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Weil ich das auch vollkommen in Ordnung finde?
Es gibt aber keine Gründe das Rauchen in der Öffentlichkeit zu verbieten. Rücksichtnahme sollte man von beiden Parteien einfordern. Extremraucher sind genauso schlimm wie die Extremantiraucher, nur sind die allermeisten Raucher doch recht rücksichtsvoll. Sie vermeiden das Quarzen unmittelbar vor Eingängen, sie stellen sich nicht unter überfüllte Busstationen und zünden sich einen Glimmstängel an und sie rauchen auch nicht ungefragt bei Nichtraucherbekannten, wenn sie es nicht dürfen. Dann will man sich als Raucher in der Öffentlichkeit nicht überall wegscheuchen lassen, weil irgendein Antiraucher auf seine Rechte besteht. Zum Glück machen das die meisten auch nicht.
Off-Topic:
Ich zitiere aus meinem Beitrag von gestern: "Draussen soll rauchen wer will." :zwinker:
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Immer wenn ich so Anti-Raucher-Threads lese, bin ich doch sehr froh, dass ich weder an Busstationen stehen muss und mir in den Bereichen, wo ich meistens rauche - Auto, Büro, zu Hause - keiner kommen und meckern kann. Irgendwie artet das immer in so Extreme aus. Und ganz ehrlich: Wenn jetzt fünf Meter hinter mir jemand läuft, der zufällig was von meinem Zigarettenrauch abbekommt: Irgendwo ist auch mal gut.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Eine Zugfahrt kann für Raucher die reinste Qual sein.
Mein Mitleid hält sich stark in Grenzen.
Niemand wird zum Rauchen gezwungen und wenn es einem schon eine simple Zugfahrt dermaßen erschwert, warum lässt man es dann nicht einfach?
Jeder muss selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist: Rauchen oder Zugfahren ohne ständige Aufenthalte irgendwo, damit man schnell rauchen kann. Das kann durchaus kompliziert sein, aber so ist es eben.

Ich finde es absolut verständlich, dass die Gesellschaft nicht immer und überall darauf Rücksicht nehmen kann, dass ja evtl. ein süchtiger Raucher anwesend sein könnte.[DOUBLEPOST=1369578873,1369578741][/DOUBLEPOST]
Irgendwie artet das immer in so Extreme aus.
Ja leider.
Und irgendwie gibt es kaum was dazwischen. :ratlos:

Erst vor zwei Wochen war ich die Buhfrau Nummer 1, weil ich auf unserer Personalversammlung die einzige war, die sich gemeldet hat, als gefragt wurde, wer was dagegen hat, dass im Aufenthaltsraum geraucht wird. Da war aber was los :grin:
Und wohlgemerkt, ich bin bei weitem nicht die einzige, die der Rauch stört, aber die anderen hatten keinen Mumm, das öffentlich zu sagen. Die beschweren sich jetzt hintenrum.
Und da kann unsere Chefin noch so sehr Grüppchenbildung vermeiden wollen. Es geht eben nicht anders.
Die Raucher wollen nicht auf ihre Zigaretten verzichten und die Nichtraucher (zumindest manche) wollen sich nicht zuqualmen lassen. Also muss man getrennt Pause machen.

Und ich als Nichtraucher hab genauso wenig Lust, mich dauernd dafür zu rechtfertigen, dass ich nicht rauche :zwinker:
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Erst vor zwei Wochen war ich die Buhfrau Nummer 1, weil ich auf unserer Personalversammlung die einzige war, die sich gemeldet hat, als gefragt wurde, wer was dagegen hat, dass im Aufenthaltsraum geraucht wird. Da war aber was los :grin:
Bei solchen Situationen halte ich die Lösung sogar für einfach: Ein Raum für die Raucher, einen für die Nichtraucher. Und wenn diese Zonen gegenseitig respektiert werden, dürfte es auch kein Problem geben.

Wenn ich Personalgespräche habe, dann sage ich den MA vorher auch, dass sie nun ein Raucherbüro betreten. Wer damit ein Problem hat, mit dem kann ich auf die Terrasse gehen.

Was ich aber nicht verstehen kann sind Nichtraucher, die sich freiwillig zu Rauchern stellen und dann meckern, aber auch ebenso wenig Raucher, die in ausgeschilderten Nichtraucherbereichen rauchen.
 

Benutzer102949 

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Mein Mitleid hält sich stark in Grenzen.
Niemand wird zum Rauchen gezwungen und wenn es einem schon eine simple Zugfahrt dermaßen erschwert, warum lässt man es dann nicht einfach?

Weil Rauchen eine Sucht ist und den Absprung nicht jeder schafft. Und manche auch gar nicht aufhören wollen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Weil Rauchen eine Sucht ist und den Absprung nicht jeder schafft. Und manche auch gar nicht aufhören wollen.
Ja aber wenn jemand nicht aufhören will, dann muss er eben auch damit leben, dass er auf einer Zugfahrt vielleicht mal 2-3 Stunden nicht rauchen darf. Oder er muss eben wollen :zwinker:[DOUBLEPOST=1369579848,1369579751][/DOUBLEPOST]
Bei solchen Situationen halte ich die Lösung sogar für einfach: Ein Raum für die Raucher, einen für die Nichtraucher. Und wenn diese Zonen gegenseitig respektiert werden, dürfte es auch kein Problem geben.
Klingt in der Theorie sehr einfach, aber die Praxis ist oft schwerer. In meiner Firma gibt es nur einen Aufenthaltsraum und als neuer Nichtraucherpausenraum käme höchstens ein Lagerraum in Betracht. Aber wer bitte will sich in so ein dunkles Kapuff ohne Fenster setzen? Wo man in jeder Minute spürt, dass man hier nur ausgelagert wurde? :ratlos:
Und das Problem der evtl. Grüppchenbildung löst es eben leider auch nicht.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Klingt in der Theorie sehr einfach, aber die Praxis ist oft schwerer. In meiner Firma gibt es nur einen Aufenthaltsraum und als neuer Nichtraucherpausenraum käme höchstens ein Lagerraum in Betracht. Aber wer bitte will sich in so ein dunkles Kapuff ohne Fenster setzen? Wo man in jeder Minute spürt, dass man hier nur ausgelagert wurde? :ratlos:
Und das Problem der evtl. Grüppchenbildung löst es eben leider auch nicht.
Warum gehen die Raucher nicht in den anderen Raum? Vermutlich weil beide Fraktionen dann ihre Rechte gleich wieder ausweiten wollen. Und da sehe ich das Problem. Den meisten Nichtrauchern scheinen Alternativen nicht zu reichen - sie wollen die rauchfreie Erde. Zumindest kommt das sehr häufig so an.

Grüppchenbildung ist ja nun nichts Schlimmes, oder?
 

Benutzer102949 

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Ja aber wenn jemand nicht aufhören will, dann muss er eben auch damit leben, dass er auf einer Zugfahrt vielleicht mal 2-3 Stunden nicht rauchen darf. Oder er muss eben wollen :zwinker:

Man hört aber ja nicht auf, weil das Zugfahren scheiße ist, sondern weil einem der Gestank, die hohen Kosten auf die Nerven gehen, und die gesundheitlichen Auswirkungen zu hoch sind. 2-3 Stunden sind für eine Zugfahrt noch recht harmlos, wenn man größere Strecken fährt kann da die Rede von 5 Stunden aufwärts sein.

Was euer Problem mit dem Pausenraum betrifft, würde ich sagen, entweder die Nichtraucher akzeptieren den Rauchgestank oder sie müssen in den fensterlosen Lagerraum umziehen. Eine ideale Lösung, mit der alle zufrieden sind, gibt es oft nicht.
 
M

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Gast
Was euer Problem mit dem Pausenraum betrifft, würde ich sagen, entweder die Nichtraucher akzeptieren den Rauchgestank oder sie müssen in den fensterlosen Lagerraum umziehen. Eine ideale Lösung, mit der alle zufrieden sind, gibt es oft nicht.

Ernsthaft? :what:

Genau wegen solch verhärteter Fronten hat man oft das Gefühl, dass eine friedliche Koexistenz von Menschen mit verschiedenen Ansichten kaum bis gar nicht möglich ist - und das bezieht sich ja jetzt nicht nur auf die Raucherei.

Ich finde den typischen militanten Nichtraucher, der demonstrativ hustet und die Nase rümpft, sobald unter freiem Himmel im Umkreis von 10 Metern jemand neben ihm raucht, total respektlos, ebenso aber den Raucher, der blind auf seine "Rechte" pocht, sofort pampig wird, wenn er sich angegriffen fühlt und im Prinzip überhaupt nicht bereit ist, Rücksicht auf seine Mitmenschen zu nehmen.
BEIDES total daneben!

Kann es denn kein friedliches Miteinander geben, bei dem mal die eine, mal die andere Partei über ihren Schatten springt? Wieso können z.B. die Raucher im obigen Bsp. nicht schnell im Lagerraum ihr Kippchen inhalieren, dafür stecken die Nichtraucher mal bei nem Geschäftsessen zurück und akzeptieren den reservierten Tisch im Raucherbereich?
 

Benutzer109783 

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Hui, hier scheint jemand doch nicht so ganz zufrieden mit sich selbst (und seiner Sucht) zu sein .. :whistle:

Wieso können z.B. die Raucher im obigen Bsp. nicht schnell im Lagerraum ihr Kippchen inhalieren, dafür stecken die Nichtraucher mal bei nem Geschäftsessen zurück und akzeptieren den reservierten Tisch im Raucherbereich?
Nö, wieso sollte ich mich stundenlang in einen Raucherraum setzen?!
Mein Körper macht das einfach nicht mit. Meine Augen fangen nach kürzester Zeit an ganz doll weh zu tun, zu brennen und zu tränen. Ich kriege Kratzen/Husten im Hals, bekomme Atemnot durch die stickige Luft.

Ich bezweifle, dass man im Lagerraum rauchen darf. :hmm: Das wäre auch eine Frechheit, ich will keine nach Rauch stinkenden Produkte.
Zumal ich glaube, dass die meisten Raucher schon versuchen Rücksicht auf Nichtraucher zu nehmen

Ich habe leider nicht die Erfahrung gemacht, dass der Großteil der Raucher rücksichtsvoll ist. Im Gegenteil.
Denn nur durch die schlechten Erfahrungen, die man ständig mit Rauchern macht, kommt doch diese ganze Wut und Aggressivität.

Ich kenne übrigens 1000 Situationen im Alltag, bei denen ich mich durch Raucher gestört fühle. Und wenn man das ständig erlebt, dann ist man einfach tierisch genervt und sauer.

Zum Beispiel wenn ich auf 'ne Bahn/Bus warte: Ich stelle mich an eine Stelle, wo kein Raucher in der Nähe ist. Leider bewegen sich die Raucher, gehen hin und her, und 2 Sekunden später steht einer neben mir, raucht mich total an, ich muss mir also einen neuen rauchfreien Platz suchen, 2 Sekunden später steht wieder einer neben mir. (Großstadt, ganze Perron ist voll mit Menschen)

Oder wenn ich mich auf 'ne leere Bank setze, gerade erst passiert: Ich setze mich auf eine Bank am See, genieße die Sonne...atme die frische Luft ein... fünf Minuten später kommen drei Frauen, setzen sich dazu und fangen an zu rauchen. Ich muss also gehen, weil ich den Rauch sonst einatmen muss.

Oder bei Konzerten o.Ä., wo man sehr, sehr dicht aneinander steht. Da stört mich 1. der Qualm und 2. habe ich ständig Angst, die glühende Zigarette abzubekommen, also gegen meine Kleidung, oder gar an meinen Arm.

Oder ich saß gestern im Restaurant, draußen, weil schönes Wetter war. Windstill. Am Nebentisch wurde geraucht, der Rauch zog direkt in meine Richtung. Ich konnte an keinen anderen Tisch gehen, weil das Restaurant voll war. Ich konnte meinen Stuhl etwas verschieben, aber es zog trotzdem an unseren Tisch.

Wenn jemand vor mir geht, dann muss ich immer einen Moment stehen bleiben, damit der Abstand groß genug wird, sodass ich keinen Rauch mehr abbekomme. Der Rauch zieht nämlich nach hinten! Das ist okay für mich, dann warte ich eben. Trotzdem nervt es mich.

Ich fühle mich dadurch einfach ständig gestört und beeinträchtigt. Jedenfalls in Großstädten. In kleineren Städte kann man sich aus dem Weg gehen...

Wie Kneipen und Restaurants das drinnen machen ist mir aber egal. Ich gehe einfach nicht dort hin, wenn man da rauchen darf.
 

Benutzer102949 

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Kann es denn kein friedliches Miteinander geben, bei dem mal die eine, mal die andere Partei über ihren Schatten springt? Wieso können z.B. die Raucher im obigen Bsp. nicht schnell im Lagerraum ihr Kippchen inhalieren, dafür stecken die Nichtraucher mal bei nem Geschäftsessen zurück und akzeptieren den reservierten Tisch im Raucherbereich?

Das Problem beim Lagerraum ist ja, dass es dort kein Fenster gibt, also kann der Rauch gar nicht abziehen. Nur deswegen behaupte ich, dass der Raum für die Raucher nicht in Betracht kommt. Die Quintessenz wäre, dass nicht nur der Raum nach nur einer Pause komplett zugequalmt ist, sondern dass über kurz oder lang auch der Gang seine Portion abkriegt.
Umgekehrt würde ich nicht erwarten, dass bei einem Geschäftsessen der Tisch in der Raucherecke reserviert wird. In einer verquarzten Umgebung esse selbst ich als Raucher nur ungerne.
 
S

Benutzer

Gast
Mein Körper macht das einfach nicht mit. Meine Augen fangen nach kürzester Zeit an ganz doll weh zu tun, zu brennen und zu tränen. Ich kriege Kratzen/Husten im Hals, bekomme Atemnot durch die stickige Luft.

Ich auch. Aber anscheinend ist das nicht Rechtfertigung genug, etwas gegen das Rauchen zu haben :zwinker:
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich setze mich auf eine Bank am See, genieße die Sonne...atme die frische Luft ein... fünf Minuten später kommen drei Frauen, setzen sich dazu und fangen an zu rauchen.
:ratlos:
Also das finde ich auch als Raucher einfach nur dreist, das käme mir selbst nie in den Sinn. Ich habe auch immer Nichtraucher-Freunde gefragt, ob es sie stört, wenn ich eine Zigarette rauche.

Rauchen auf Konzerten kann ja hier nicht mehr passieren, es sei denn, es handelt sich um ein Open-Air. Da bin ich mir aber auch nicht sicher, wie das jetzt geregelt ist.

An Haltestellen stehe ich fast nie. Und wenn doch, rauche ich dort nicht. Zumal zumindest hier in meiner Stadt das Rauchen an Straßenbahn-Haltestellen ebenso untersagt ist wie an Bahnhöfen. Als ich neulich mal mit der Straßenbahn unterwegs war, ist mir das Schild aufgefallen. Ich habe auch keinen Raucher gesehen. Allerdings frage ich mich, ob sich wirklich jeder daran hält.

Ich fand die Raucherzonen an Bahnhöfen diesbezüglich ziemlich lächerlich, das muss ich zugeben. Die waren oftmals mitten auf dem Bahnsteig und der Rauch zog dann in sämtliche Richtungen. Das ist natürlich ganz toll bspw. in Berlin am Alex gewesen, wenn es gerappelt voll war. Da hätte man sich die gelbe Farbe auch sparen können. :rolleyes: Wir haben uns früher dann öfter ans Gleisende verzogen - manchmal gab es dort auch noch eine Raucherzone. Da stand dann wenigstens weit und breit niemand, der sich hätte gestört fühlen können. Wie gesagt, das war noch nie meine Absicht. Weshalb ich auch kaum noch rauchend durch die Stadt gehe. Dann stelle ich mich eher in eine Ecke/Nische/Seitenstraße und rauche dort in Ruhe eine Zigarette.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Warum gehen die Raucher nicht in den anderen Raum?
Weil er keine Fenster hat.

Grüppchenbildung ist ja nun nichts Schlimmes, oder?
Na ja aber auch nicht das schönste. Und so fürs Betriebklima ist es schon irgendwie blöd, wenn es eine RAucher und eine Nichtraucherfraktion gibt.
LÖsung ist aber fast unmöglich.
Entweder setzt man sich als Nichtraucher zu den Rauchern oder die Raucher rauchen nicht und setzen sich zu den Nichtrauchern.[DOUBLEPOST=1369591142,1369590997][/DOUBLEPOST]
Ich bezweifle, dass man im Lagerraum rauchen darf. :hmm:Das wäre auch eine Frechheit, ich will keine nach Rauch stinkenden Produkte.
Der Raum wäre dann kein Lager mehr, also darin würde keine Ware mehr gelagert werden.
Allerdings ist der Raum wie gesagt fensterlos und das ist für den Qualm natürlich nicht toll bzw. vielleicht gibts da auch Feuerschutzbestimmungen, dass ein Raum, in dem geraucht wird Fenster haben muss. WEiß ich jetzt nicht 100%ig.

Übrigens haben wir uns jetzt in der Firma darauf geeinigt, dass probehalber bis Ende Juli das Rauchen im Aufenthaltsraum erlaubt ist, sofern nicht gerade ein Nichtraucher mit drin sitzt, der sagt, er möchte in Ruhe essen bzw. er will nicht, dass in der halben STunde geraucht wird.
Überraschenderweise klappt das bis jetzt ganz gut. Die Tür ist auch immer geschlossen, es wird gut gelüftet usw.
Und wer ankündigt, dass er von 12-12.30 Uhr Pause hat und da keinen Qualm möchte, auf den wird auch Rücksicht genommen.
Da achtet selbst die rauchende Chefetage drauf :grin:

Allerdings weiß ich aus früheren Firmen, dass das längst nicht immer so rücksichtsvoll abläuft.

Aber wie ihr schon gesagt habt gibt es in der Tat nicht immer eine Lösung, mit der alle Beteiligten zufrieden sind.
 

Benutzer3277 

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Sind in Bierkneipen nicht viele Menschen? :ratlos:
Bzw. ist die GEsundheit von Kindern wichtiger als die von Erwachsenen?

Ich meinte z.B. Rauchverbot für alle in Schulen, Kitas, Krankenhäusern, Bussen/Bahnen, am Arbeitsplatz usw.
In Bierkneipen, Discos, Rockkonzertsälen usw. halte ich es nicht für erforderlich. Das kann auch ein Nichtraucher mal aushalten.
Zu den Kindern: Ja, der Qualm soll besonders für Kinder gefährlich sein. Erwachsene halten das eher aus.
 

Benutzer36720 

Verbringt hier viel Zeit
@krava: In Deinem Fall ist wohl die rauchende Chefetage das Problem, denn eigentlich gilt:

"Auch haben Arbeitgeber laut Arbeitsstättenverordnung die Pflicht, Nichtraucher vor Tabakrauch und möglichen gesundheitlichen Folgen zu schützen."

Das gilt natürlich auch für den Pausenraum und im übrigen gibt es auch in Gaststätten Arbeitnehmer, von daher ist ein Rauchverbot hier nur konsequent.

Das Thema wird sich in einigen Jahren erledigt haben, wenn die EU ein komplettes Rauchverbot am Arbeitsplatz verhängt. Dann braucht man sich als Nichtraucher auch nicht mehr für seine angebliche Intoleranz rechtfertigen, nur weil - seltsamerweise - auch der Betriebsrat meist zu einem großen Teil aus Rauchern besteht.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
[quote="Crüx, post: 11442761, member: 36720"Auch haben Arbeitgeber laut Arbeitsstättenverordnung die Pflicht, Nichtraucher vor Tabakrauch und möglichen gesundheitlichen Folgen zu schützen."[/quote]
Naja, Papier ist halt geduldig. Wobei ich den Fall von Krava auch nicht ganz nachvollziehen kann. Ein von Rauchern und Nichtrauchern gemeinsam genutzter Pausenraum bringt's ja für beiden Seiten nicht wirklich.

Wenn die EU das Verbot durchbringt, wird's aber auch nicht viel ändern - kontrolliert ja dann doch keiner, bzw. wird's schwierig sein, dass zu kontrollieren.
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
Ich finde den typischen militanten Nichtraucher, der demonstrativ hustet und die Nase rümpft, sobald unter freiem Himmel im Umkreis von 10 Metern jemand neben ihm raucht, total respektlos
Gut, ich gebe zu: Man kann sich den Hustenreiz auch abtrainieren, der nunmal erfolgen kann, wenn man Qualm einatmet. Ein paar Meter bringen da manchmal auch nichts, da kann auch der Himmel frei sein, wie er will. Aber ok, vielleicht versuche ich das mal, es klingt nach einer schönen Herausforderung, und wenn jemand sinnlos verrecken will, helfe ich doch gern.

Kann es denn kein friedliches Miteinander geben, bei dem mal die eine, mal die andere Partei über ihren Schatten springt? Wieso können z.B. die Raucher im obigen Bsp. nicht schnell im Lagerraum ihr Kippchen inhalieren, dafür stecken die Nichtraucher mal bei nem Geschäftsessen zurück und akzeptieren den reservierten Tisch im Raucherbereich?
Die eine Partei tut etwas, was objektiv keinen Nutzen hat und der anderen Partei schadet. Die andere Partei tut das... einfach nicht. Also, aus meiner Sicht ist klar, wer was zu tun und zu lassen hat. Und dein Satz zum Geschäftsessen kann nur ein Witz sein: Der Qualm runiert das Essen doch völlig, zusätzlich zu netten Nebeneffekten wie Husten, Augenreizung etc. Ich verstehe nicht, wie man sowas ernsthaft vorschlagen kann- hier trampelt doch eine Partei rücksichtslos auf der anderen herum. Andererseits: Klar ist das unfair, denn dann werde ich mit meiner Sucht nach nichtverpesteter Luft bevorzugt.
Wenn eine Gruppe Menschen aufhört, andere zu belästigen, ist das friedliche Miteinander erreicht.

Wenn die EU das Verbot durchbringt, wird's aber auch nicht viel ändern - kontrolliert ja dann doch keiner, bzw. wird's schwierig sein, dass zu kontrollieren.
Ich glaube einfach mal allen Jammerlappen, die von "militanten Nichtrauchern" umgeben sind- wenn die alle so militant sind, wird sich doch sicher jemand finden, der eine Anzeige macht. Es werden ja auch ständig Raucher angezeigt, die ihre Zigarettenreste einfach auf den Boden werfen und damit ihre Stadt verdrecken- wir sind halt ein übles Denunziantenland geworden, der Untergang des Abendlands naht!

Mein Mitleid hält sich stark in Grenzen.
Niemand wird zum Rauchen gezwungen und wenn es einem schon eine simple Zugfahrt dermaßen erschwert, warum lässt man es dann nicht einfach?
Weil man auch einfach eine Waggontür an einem der Zugenden nutzen kann, um sich dort niederzukauern und zu rauchen (und den Zigarettenrest ins Gleisbett oder auf den Bahnsteig zu werfen). Daß dabei der ganze elende Dreck in den Waggon hineinzieht, ist Kollateralschaden.
 

Benutzer90422 

Verbringt hier viel Zeit
Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen...

In einer Firma, die ich gut kenne wird gerade über das Rauchen diskutiert, abseits von Nichtraucherschutz, etc. Es geht um den Arbeitszeitverlust, den die Raucher durch ihre vielen Pausen produzieren, indem sie die Raucherpausen nicht als Pausen schreiben.

Kneipenbesitzer: Eine sehr gute Freundin arbeitet als Bedienung. Vor dem Rauchverbot musste sie sich nach der Schicht jedes Mal komplett duschen und die Haare waschen, sogar Unterwäsche und Socken stanken nach Rauch. Das allein ist schon unangenehm, die Folgen vom Passivrauchen für das Personal noch gar nicht miteinbezogen.

Off-Topic:
Und zum Thema Zugfahren etc.: Mein Vater hat fast 30 Jahre Kette geraucht, bis er vor der Wahl stand, aufhören und eine Chance haben oder weiterrauchen und in kurzer Zeit im Rollstuhl zu sitzen. Er sagt heute, er hat immer geglaubt, freiwillig zu rauchen und aus Genuss. Allerdings konnte er sich auf keinen Kinofilm, kein Theater, keine Flugreise und nichts freuen, weil ihn all diese Aktivitäten daran hinderten, zu rauchen.
 

Benutzer122781 

Planet-Liebe ist Startseite
zum thema rauchen am arbeitsplatz:

ich, als raucherin, habs da wirklich gut...in unserem betrieb rauchen alle...somit darf ich sogar am arbeitsplatz rauchen.

bei unserem steuerberater ist es z.b. so geregelt:
es darf nur draußen geraucht werden, und diejenigen, die rauchen, müssen ne halbe std länger arbeiten, als die nichtraucher, um somit die zeit, die durchs rauchen ungenutzt verstreicht, ausgleichen zu können. find ich in dem zusammenhang die perfekte regelung, und es hat sich dort offenbar auch noch nie ein MA drüber beschwert.

generell zum thema:
ich find es sehr schwierig diesbezüglich ein klaren standpunkt zu vertreten.
ich kann die nichtraucher grundsätzlich absolut verstehen, dass sie nicht mit unserem qualm konfrontiert werden wollen...im prinzip wäre das ja auch unfair! die meisten haben sich ja bewusst dazu entschlossen nicht zu rauchen und ihre gesundheit somit zu schonen.
was mich allerdings nervt, und zwar auf beiden seiten, ist die militanz!
wie ManonLescaut schon schrieb, es muss doch wege einer friedlichen koexistenz geben?
also ich, wie auch viele andere raucher, versuche schon rücksicht zu nehmen und andere nicht vollzuqualmen. aber ich empfinde es schon als eine einschränkung, wenn praktisch verlangt wird, man solle nur noch zu hause rauchen.
letztendlich befürchte ich aber, dass es eh darauf hinauslaufen wird.
 
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