Rauchen aufhören

Benutzer20305 

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Das ist wirklich komisch. So kenne ich das nicht, als letztens meine Kollegin hier war und keine dabei hatte, hat sie auch von meinen noch verbliebenen geraucht und das hat mir gar nichts ausgemacht. Ich habe ihr sogar meine letzten leeren Hüllen, eine noch nicht abgebrochene Dose Tabak und das Stopfmaschinchen geschenkt, hatte ich noch hier, weil ich auch mal eine Zeit lang gestopft habe, durch Faulheit aber wieder hab sein lassen :grin:


Das Zeug habe ich auch noch hier, habe sogar zwei Stopfmaschinen. Da würde es mir auch nichts ausmachen, die her zu geben. Bei den Zigaretten war es komisch. Also es belastet mich nicht schwer :grin: aber es hat mich gewurmt ...

@Ben
ich kannte meinen Weg vorher auch nicht, ich habe vorher nie versucht aufzuhören. Ich habe es einfach gemacht, ich glaube daran lag der "Trick". Bei mir war es die Einstellung "ich höre jetzt einfach auf mit der blöden Qualmerei, SO!"
 

Benutzer79932 

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Mir ist noch was eingefallen: eine Weile lang habe ich mich vor jeder Zigarette gefragt: hast du auf die jetzt wirklich Lust, oder rauchst du sie nur, weil du sie immer um diese Zeit, in dieser Situation (...) rauchst?

Das klingt vielleicht saublöd, aber wenn man sich vor jeder zweiten Zigarette sagt, dass man eigentlich grade gar keine Lust hat, raucht man ja wirklich schon massiv weniger ;-) Man muss natürlich ehrlich zu sich sein... Ist auch der Grund, weshalb ich persönlich (!) es nicht schlimm finde, ab und an mal eine zu rauchen. Solange es nur bei dieser einen bleibt und man nicht gleich wieder bei nem Päckl pro Tag ist. Aber klar, das können wenige, die mal "richtig" geraucht habe. Mir gelingt es jetzt gut, zwei Bekannten von mir (haben 10 bzw. fast 15 Jahre "normal" geraucht) ebenfalls, aber ich kenne auch viele, bei denen es nicht geht...

Es stimmt wirklich, jeder muss "seinen" Weg finden und solange der Kopf nicht mitmacht, geht gar nichts... Weil die körperliche Abhängigkeit ist nach ein paar Jahren so gering, die hat man nach kurzer Zeit überwunden *find*, nur mit der psychischen Abhängigkeit und - noch viel mehr - der Gewohnheit ist es halt so ne Sache...
 
G

Benutzer

Gast
Im Juni 2007 habe ich mit dem Rauchen aufgehört und habe es nie bereut! Schon kurze Zeit später merkt man, dass es einem der Körper dankt das man ihn nicht mehr jeden Tag vergiftet. Und wie Du selber schon geschrieben hast, beginnt schon einen Tag später der Körper sich zu regenarieren. Aber man braucht eine gewisse Ablenkung am Anfang und einen starken Willen. Wenn das Verlangen nach einer Zigarette zu groß war, habe ich immer einen Apfel gegessen und mich so abgelenkt. Schon zwei Wochen später hatte ich kein wirkliches Verlangen mehr. Heute spielt Rauchen für mich keine Rolle mehr. Und der Geldbeutel dankt es einem natürlich noch obendrein. Aber das sollte nicht der Hauptansporn sein, sondern man muss sich darüber im Klaren sein, was man seinem Körper beim Rauchen abverlangt. Und ich muss sagen, man erspart sich auch viel Stress! Als Raucher muss man sich ständig rechtfertigen, Aufregen über ständig steigende Zigarettenpreise, die neuerliche Raucherdiskrimierung in Gaststätten, Zügen etc. - All das spielt für einen selber keine Rolle mehr!

Hier noch ein Link der mich nachdem Aufhören ein wenig Unterstützt hat: http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/nichtrauchen/schritte
 

Benutzer79392 

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nuaber.jpg


Bis jetzt kein Problem.

Nuja, ich hab einfach sofort komplett aufgehört. Immer weiter reduzieren stelle ich mir extrem schwer vor...

Und jeder spricht von "Entzugserscheinungen". Das hört sich so horrorhaft an... ich weiss gar net was die damit meinen, weil ich nix schlimmes fühle...
 

Benutzer25480 

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Psychisch gesehen bin ich auch ein "Wenn ich weiss, dass ich kann... dann will ich nicht. Wenn ich nicht mehr kann, dann will ich"
Ich weiss nur nicht, ob es echt hilfreich ist, Zigaretten aufzuheben. Ich denke mal, ich rauche diese Schachtel noch fertig und kauf dann einfach keine mehr. Das zum Laden rennen wegen Kippen, da bin ich oft viel zu träge, ich denke, das könnte mir helfen.

Ich dachte, du hast schon aufgehört :eek: und jetzt willst du erst noch die ganzen aus der letzten Schachtel rauchen?
Wer wie am besten damit auskommt, ob nun noch Zigaretten im Haus sind oder eben alles verbannt, was mit Zigaretten etc. zu tun hat, muss jeder für sich entscheiden. Ich hätte wohl die Tapeten von den Wänden gekratzt, wenn ich keine mehr hier hätte liegen gehabt, die mir sagten: du kannst rauchen, wenn du willst und es nicht mehr aushältst, musst dich nicht erst umziehen und zur Tanke flitzen, womöglichen noch bei Schnee oder Regen :kopfschue :engel:
 

Benutzer20305 

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Selbstheilungskräfte
Unser Körper hat Gott sei Dank sehr effektive Reparaturwerkstätten ständig in Betrieb. Sonst würden wir nicht allzu alt werden. Auch die Schäden, die der Tabak anrichtet, sind weitestgehend wieder gut zu machen. Jedenfalls solange noch kein Krebs oder Herzinfarkt seine irreparablen Spuren hinterlassen hat.

Wie wirkungsvoll diese Werkstätten arbeiten, können Sie an den Gesundungsvorgängen nach dem Absetzen des Tabaks erkennen:

20 - 30 Minuten Herzschlagfrequenz und Körpertemperatur werden wieder normal.

8 Stunden Das Kohlenmonoxyd ist entsorgt.
Sauerstoffgehalt im Blut ist wieder normal.

1 Tag Das Herzinfarktrisiko beginnt zu sinken.

2 Tage Geruchs- und Geschmackssinn verbessern sich.

3 Tage Lunge und Bronchien reinigen sich.
Flimmerhärchen werden wieder aktiv.
Abhusten mit Auswurf von Schadstoffen.

2 - 12 Wochen Die Blutzirkulation verbessert sich.
Das Gehen fällt leichter.
Die Lungenfunktion verbessert sich.

3 Monate Die Lungenkapazität hat sich um 30% verbessert.

1 Jahr Das Risiko für die Erkrankung der Herzkranzgefäße hat sich halbiert.

2 Jahre Normales Herzinfarktrisiko.

10 Jahre Normales Lungenkrebsrisiko.

15 Jahre Herz-Kreislauf-Risiko auf Nichtraucherniveau.

Allgemeine Verbesserungen:

* Chronische Kehlkopfreizung läßt nach
* Stimme wird besser
* weniger Husten
* weniger Kurzatmigkeit
* weniger häufig erkältet
* das periphere Sehvermögen erweitert sich
* das Nachtsehvermögen verbessert sich


Vorhandene Krankheiten bessern sich:

* Tod durch Herzinfarkt verringert sich um 50%
* Durchblutungsstörungen (Beine) lassen nach
* Geschwüre heilen besser
* Lungenkrebs-Medikamente reagieren besser
* das Rückfallrisiko bei Krebs verringert sich

Quelle
 

Benutzer79932 

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Und jeder spricht von "Entzugserscheinungen". Das hört sich so horrorhaft an... ich weiss gar net was die damit meinen, weil ich nix schlimmes fühle...

Es gibt mEn auch kaum Entzugserscheinungen. Nicht körperlich zumindest. Nicht nach ein paar wenigen Jahren (nach 30+ Jahren Raucherdasein mit 2 Päckl am Tag vielleicht, aber vorher kaum). Wenn Rauchen nämlich ernsthaft körperlich abhängig machen würde, müsste man jeden Raucher, der aufhören will, in ne Entzugsklinik schicken - muss man aber nicht. Alles Kopfsache. Aber dass gerade der einem bei vielen Dingen nen Strich durch die Rechnung macht, wissen wir ja alle :smile:
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Einfach aufhören.

Habs ein paar mal so probiert, immer gescheitert, der letzte Anlauf war dann aber erfolgreich. War zum Glück auch immer nur so der Party/mit Alk Raucher, dann aber richtig.

Ich denke mal, Rauchen aufhören ist schwer, egal mit welcher Methode. Man sollte sich mit dem Gedanken vertraut machen, das es vielleicht mehrere Versuche braucht, wirklich loszukommen.

Da aber doch alle Methoden ähnlich erfolgreich sind, würde ich das radikale aufhören wählen, kostet nix und man schaffts halt entweder direkt oder nicht, ohne große Quälerei. Pflaster und Medikamente sind derber Dreck.

Ganz gut ist auch noch das Buch von Allen Carr, allerdings predigt das auch nur das radikale Absetzen der Zigarretten mit ein bißchen Autosuggestion kombiniert.
 
D

Benutzer

Gast
Jeden Tag 1 Stunde Sport machen (Kondition; also Laufen, Radfahren, Schwimmen,...). Dann geht einem die Lunge vom Rauchen am Vortag sowas von auf die Eier, dass keine Lust mehr drauf hat.

Off-Topic:
Ich kenn das davon, wenn ich von einer verrauchten Dizze nach Hause komme oder ganz früher als ich seltene Phasen von Gelegenheitsrauchen hatte.
 

Benutzer55230 

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Und wie läuft es?

Beschissen.
Naja, ich rauch jetzt weniger. Aber auf die Kippe morgens KANN ich auf keinen Fall verzichten, da werd ich wahnsinnig, kann ich Unterricht nicht aufpassen, ach einfach blöd.
Aber ich rauche wesentlich weniger, da ich in der WG eh aus dem Haus gehen muss, um zu Qualmen...

Vielleicht pack ich es noch...
 

Benutzer62287 

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Ich habe am 22. 6. 06 von jetzt auf gleich aufgehört. Der ausschlaggebende Punkt war, dass ich beim Pneumonologen war, dort daß ein älterer Mann mit Sauerstoffflasche.
Als ich den Arzt bei der Besprechung gefragt habe, ob ich irgendwann auch mal so eine Flasche brauche, wenn ich jetzt weiterrauche, sagte er mir, dass ich mit meiner Lungenfunktion sicherlich in ein paar Jahren eine brauchen werde, wenn ich weiterqualme.
Als ich aus der Praxis kam, habe ich meine grade frisch aufgemachte BigBox an den nächst besten Obdachlosen verschenkt.

Seit diesem Tag habe ich keine Zigarette mehr geraucht. Meine Freundin raucht aber noch und das in der Wohnung. War am Anfang nicht immer einfach, aber es geht.
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
Fang einen sport an der dir gefällt, das gibt einen viel besseren ausgleich wenn du dich am abend schön auspowern kannst, und wirklich rauchen kannst du daneben nicht wenn dus ernsthaft betreibst.

ich hab damals zb taekwondo angefangen und bin jeden tag 1 1/2 stunden im training gewesen, und du fühlst dich danach so ausgeglichen das du nichtmal mehr die morgen zigarette brauchst.s
 

Benutzer20305 

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Beschissen.
Naja, ich rauch jetzt weniger. Aber auf die Kippe morgens KANN ich auf keinen Fall verzichten, da werd ich wahnsinnig, kann ich Unterricht nicht aufpassen, ach einfach blöd.
Aber ich rauche wesentlich weniger, da ich in der WG eh aus dem Haus gehen muss, um zu Qualmen...

Vielleicht pack ich es noch...


Ja, die erste Zigarette morgens ... ich verstehe dich, da ist es echt schwer. Aber wenn du die geschafft hast, dann wird es den Tag über nicht mehr schlimmer ;-)

Versuch mal am Wochenende anzufangen bzw. aufzuhören, da kannst du entspannter in den Tag starten und stehst nicht so unter Leistungsdruck. Normalerweise schläft man ja am WE auch länger, dann hast du die ersten schlimmen Stunden schon geschafft.

Ganz so easy ist es leider nicht, bisschen Durchhaltevermögen musste schon mitbringen. Nach ner Woche oder so ist es nicht mehr schlimm, aber durch die musst du dich halt "quälen".

Wenn das mit dem Wochenende nicht klappt, dann versuch mal in den Ferien aufzuhören. Es ist immer leichter, wenn man nicht in so extrem viele Alltagssituationen kommt in denen man normalerweise immer raucht. Wenn die Ferien vorbei sind, hast du schon ein paar Tage geschafft und es ist nicht mehr so schwer.
 

Benutzer55230 

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Das Problem ist auch, dass ich ein totales Gewohnheitstier bin. Wenn ich meinen rituellen Tagesablauf nicht habe, fühle ich mich sofort unwohl und das muss nicht nur aufs Rauchen bezogen... Alles, was fremd ist, macht mir irgendwie Angst und der Rauchen gehört in dem Sinne halt zu den Sachen, an denen ich festhalten kann und die in jeder Situation und an jedem Ort gleich bleiben.
Scheint wohl ein tieferes psychologisches Ding zu sein.
Ich will ja keine Ausreden suchen, mich kotzt die Raucherei ja auch an...
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
Ich weiß es nur von meinem Vater, der hat jahrelang geraucht und dann vom einen auf den andern Tag aufgehört.
Vorher hatte er es öfters mit "sanftem Entzug" probiert, hat aber nie geklappt.
Hat mein Vater genauso gemacht und genauso meine Mutter. Haben beide vor 15 Jahren aufgehört von einem Tag auf den anderen. Man muss nur wollen dann klappt das auch. :zwinker:
 
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