Ratlos,weiß nicht mehr weiter

Benutzer131634 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo liebe Community, ich bin ziemlich ratlos und hoffe das ihr mir irgendwie helfen könnt; als ich 10 war haben sich meine Eltern(getrennt) eine lange zeit um das Sorgerecht gestritten (aber das fing schon an als ich 6 war)und nach einer Zeit kam ich in eine Wohngruppe weil ich mich nicht in der Schule benehmen konnte als ich in der Wohngruppe war hatte ich zuerst ein paar Eingliederung in andere Schulen und dann lief es ganz gut nach drei Jahren wurde ich dann aus der Wohngruppe rausgeschmissen also als ich 13 war weil mein Vater im Internet geschrieben hat dass die Wohngruppe die Kinder mit Medikamenten desidieren was auch gar nicht so falsch war jeder jedenfalls war ich dann nicht mehr in der Gruppe als ich nach Hause kam lief es die erste Zeit sehr gut jedoch nach den Sommerferien als ich in die Schule sollte lief es nicht mehr so toll denn meine Mutter fing an zu trinken das hat sie aber denke ich schon vorher getan mir ist nur nichts gesagt jedenfalls hat sich das lange hinausgezogen dann hatte ich Streit mit meiner Mutter und bin zu meinem Vater gezogen der ist jedoch drei Monate später verstorben als ich wieder zu meiner Mutter zog hat es nicht lange gedauert bis ich die Schule wechselte weil ich aus der alten rausflog wegen zu selten Schulbesuch auf der neuen Schule hat es dann leider auch nicht geklappt weil ich zu der Zeit anfängt zu kiffen das hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen als ich dann 14 einhalb war hatten wir ziemlich viel Stress mit dem Jugendamt meine Mutter hat kurzerhand das Sorgerecht entzogen bekommen das Jugendamt kam zu dem Entschluss dass ich wieder in eine Jugendwohngruppe soll diese habe ich besichtigt aber einen Tag vor der Einweisung bin ich abgehauen dann war ich drei Wochen auf der Flucht weil meine Jugendamt Frau eine Fahndung nach mir ausgerufen hatte nach drei Wochen hatte ich da aber wirklich keine nerven mehr dafür weil mir das zu viel Stress war mit der ständigen Flucht vor der Polizei cetera ich ging zu meinem Jugendamt inklusive meiner rechtsanwältin und wir handelten mit meiner Frau vom Jugendamt aus dass ich vorerst den Beschluss für die geschlossene ab sitze da man diesen nicht einfach so zurückziehen könnte eine Woche später kam ich in eine geschlossene dort musste ich jedoch nicht die sechs Wochen Beschluss absitzen sondern weitere sechs Wochen dort verbringen also insgesamt drei Monate denn der Psychologe des Hauses wollte gucken ob ich wirklich nicht auf die geschlossene gehöre das stellte sich dann auch heraus ich kam also nach den drei Monaten auf eine intensiv Wohngruppe dort bin ich jetzt seit drei Monaten ich kam mir doch schon nach dem 2 Wochen auf der geschlossenen zu der Einsicht dass es so nicht weitergehen kann ich möchte also jedenfalls diese geschlosse auf keinen Fall schlecht machen denn dadurch habe ich wieder zu mir gefunden und bin von dem Kiffen weg gekommen ich habe jetzt zwar regulär Heimfahrten(1 im monat) aber halte es ihr trotzdem nicht mehr aus ich habe mein Anliegen zwar schon öfters geäußert dass ich möchte dass ich wieder nach Hause möchte jedoch lässt das meine Vormundschaft kalt mein Jugendamt auch ich versuche immer wieder Angebote zu machen dass sie mir vertrauen schenken denn ich habe mich wirklich geändert (ich habe wirklich garnix mehr mit Drogen zu tun und besuche auch regulär die Schule selbst wenn ich stark erkältet bin) aber sie schenken mir einfach keinen Glauben was würdet ihr mir empfehlen was ich noch machen könnte denn ich würde wirklich gerne wieder nach Hause ziehen und ich würdedas auch durchziehen und meine Schule machen ich besuche hier auch die Schule und habe auch mittlerweile ein Ziel und das möchte ich auch erreichen aber hier geht es mir einfach nur dreckig naja ich möchte das jetzt nicht zu lang halten wisst ihr was ich meinem Jugendamt sagen könnte oder welche Angebote ich machen könnte damit sie sich auf einen Deal einlassen würden verzeiht mir eventuelle Rechtschreibfehler aber ich bin gerade zu zittrig um das alles zu schreiben und habe es per Audioaufnahme geschrieben ich würde mich über hilfreiche Ratschläge freuen mit freundlichen Grüßen
 

Benutzer12529 

Echt Schaf
Wie wäre es, wenn du vorschlägst, dass du erstmal eine gewisse Zeit (paar Monate) dort bleiben willst und dann geschaut wird, ob du bereits raus kannst?
Damit würdest du den zuständigen zeigen, dass du dein Leben wirklich ändern willst und daran arbeiten willst. Vermutlich denken sie, dass das gerade nur eine kurzfristige Phase bei dir ist, viele Jugendliche sind sehr sprunghaft.
Zeige ihnen, dass du es jetzt wirklich durchziehen willst :smile:
 

Benutzer26398 

Beiträge füllen Bücher
H homeboy73 :
was ist an deinen momentanen Aufenthaltsort so "bescheiden"? Das hast du nicht geschrieben. Ich denke mal das du mit deinen 15 Jahren und der Vorgeschichte relativ wenig "Wahlmöglichkeiten" hast bzw. Vorschläge machen kannst. Hast du denn eine Bezugsperson d.h. einen Betreuer/Sozialarbeiter den du 100% vertraust? Befindest du dich in psychologischer Behandlung? - ich denke es wäre sehr wichtig wenn du einen Ansprechpartner für deine Sorgen hast - jemanden der dich ernst nimmt (damit meine ich aber niemanden der dir all deine Wünsche erfüllt).

Was erwartest du von zu Hause? Meinst du deine Mutter ist in der Lage sich um dich vernünftig zu kümmern? Aufgrund deiner Vorgeschichte benötigst du sicherlich spezielle Betreuung und Fürsorge. Wie deinem Text zu entnehmen ist kommt deine Mutter ja scheinbar kaum mit sich selbst zurecht - so schlimm es sich auch anhört... wie war bzw. ist das momentane Verhältnis zwischen dir und deiner Mutter?

Gibt es Verwandte zu denen du ein gutes Verhältnis hast? - z.B. Großeltern, Tanten, Onkel, ältere Geschwister vielleicht?

Es ist schwer dir Tipps zu geben - ich denke mit dir tauschen möchte niemand... was wichtig ist: denk an dich und an deine Zukunft, du hast sicherlich einiges nachzuholen. Schau das du auf den richtigen Weg bleibst. In spät. drei Jahren wirst du aus der Obhut des Amtes entlassen - es wäre doch schön wenn du bist dahin etwas vorweisen kannst das es dir ermöglicht auf eigenen Füßen zu stehen bzw. eine Perspektive zu haben.
 

Benutzer131634 

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Wie wäre es, wenn du vorschlägst, dass du erstmal eine gewisse Zeit (paar Monate) dort bleiben willst und dann geschaut wird, ob du bereits raus kannst?
Damit würdest du den zuständigen zeigen, dass du dein Leben wirklich ändern willst und daran arbeiten willst. Vermutlich denken sie, dass das gerade nur eine kurzfristige Phase bei dir ist, viele Jugendliche sind sehr sprunghaft.
Zeige ihnen, dass du es jetzt wirklich durchziehen willst :smile:
Das habe ich schon versucht ,darauf lassen die sich auch nicht ein weil sie der Meinung sind "ist ja nicht schlimm wenns ihm scheisse geht,Hauptsache es klappt in der Schule und wir gehen kein Risiko ein"
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H homeboy73 :
was ist an deinen momentanen Aufenthaltsort so "bescheiden"? Das hast du nicht geschrieben. Was meinst du damit ? Ich denke mal das du mit deinen 15 Jahren und der Vorgeschichte relativ wenig "Wahlmöglichkeiten" hast bzw. Vorschläge machen kannst. Hast du denn eine Bezugsperson d.h. einen Betreuer/Sozialarbeiter den du 100% vertraust? Ich habe einen bezugsbetreuer und eine psychologin aber von denen bekomm ich immer nur zu hören " steh das einfach durch -ist halb so schlimm )Befindest du dich in psychologischer Behandlung? Die Frage ist doch doppelt oder ? - ich denke es wäre sehr wichtig wenn du einen Ansprechpartner für deine Sorgen hast - jemanden der dich ernst nimmt (damit meine ich aber niemanden der dir all deine Wünsche erfüllt). Den hab ich ;meine Schwester und den Freund von meiner Mutter aber meine Schwester macht ein fsj in Amerika und der Freund von meiner Mom kann als "außenstehender"auch nicht wirklich mitwirken

Was erwartest du von zu Hause? Meinst du deine Mutter ist in der Lage sich um dich vernünftig zu kümmern? Aufgrund deiner Vorgeschichte benötigst du sicherlich spezielle Betreuung und Fürsorge. Wie deinem Text zu entnehmen ist kommt deine Mutter ja scheinbar kaum mit sich selbst zurecht - so schlimm es sich auch anhört... wie war bzw. ist das momentane Verhältnis zwischen dir und deiner Mutter?

Gibt es Verwandte zu denen du ein gutes Verhältnis hast? - z.B. Großeltern, Tanten, Onkel, ältere Geschwister vielleicht?

Es ist schwer dir Tipps zu geben - ich denke mit dir tauschen möchte niemand... was wichtig ist: denk an dich und an deine Zukunft, du hast sicherlich einiges nachzuholen. Schau das du auf den richtigen Weg bleibst. In spät. drei Jahren wirst du aus der Obhut des Amtes entlassen - es wäre doch schön wenn du bist dahin etwas vorweisen kannst das es dir ermöglicht auf eigenen Füßen zu stehen bzw. eine Perspektive zu haben.
 

Benutzer150539 

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Steh es vorerst durch. Du musst die Seite des Amts sehen - was hast du in den letzten Wochen getan (ausser zwangsweise aufgehört zu kiffen, weil man in der geschlossrnen nicht an Weed kommt), um denen zu zeigen, das es dir ernst ist? Was ist dein mittelfristiges Ziel? Was hast du davon schon erreicht?

Das mit deibem Papa und dem Absturz deiner Mum tut mir leid, doch du bist bald vor dem Gesetz erwachsen - und dann kümmert sich keimer mehr um dich. Nutze jedes Angebot und jede Chance, die du jetzt kriegen kanmst. Nachher ist es zu spät.
 

Benutzer131634 

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Ich habe nicht zwangsweise aufgehört zu kiffen ,auch in der geschlossenen kommt man an Dope ,man kommt heutzutage überall dran .
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Wie wäre es, wenn du vorschlägst, dass du erstmal eine gewisse Zeit (paar Monate) dort bleiben willst und dann geschaut wird, ob du bereits raus kannst? Meinst du zuhause bleiben oder im Heim ?
 

Benutzer26398 

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Ich habe nicht zwangsweise aufgehört zu kiffen ,auch in der geschlossenen kommt man an Dope ,man kommt heutzutage überall dran .
[doublepost=1463309641,1463309567][/doublepost]
es wäre schön wenn du mal auf die aufgeworfenen Fragen antworten könntest, dann kann man dir evtl. Hilfestellung geben... das mit dem Kiffen ist denke ich eher nebensächlich auch wenn ich dir dringend, unabhängig vom Alter raten würde mit (illegalen) Drogen aufzuhören - zumindest hier bist du scheinbar auf einen guten Weg.
 

Benutzer150539 

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Off-Topic:
Ich habe nicht zwangsweise aufgehört zu kiffen ,auch in der geschlossenen kommt man an Dope ,man kommt heutzutage überall dran .
Ein Armutszeugnis für die Einrichtung.

Naja, sei es drum, wenn das dein einziges Argument zu den hier gegebenen Tipps ist, dann viel Spass mit deinem weiteren Leben.. Ab 18 wird sich niemand mehr um dich kümmern, du kannst dem Amt hinterher rennen und bist deren Willkür ausgesetzt. Mit Glück hast du genug zum Leben und die Möglichkeit, noch was aus dir zu machen - mit Pech versauerst irgendwo.
Und das nur, weil du nun einige Monate zeigen müsstest, dass du dich beweisen kannst und du dies nicht willst? Dir stehen noch ca. 50 Arbeitsjahre bevor, in denen du dich täglich beweisen müsstest, ansonsten wirst du übergangen und ignoriert - und fliegst aus dem System. So ist unsere Gesellschaft aufgebaut und das wirst auch du lernen müssen.
 

Benutzer131634 

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Ich habe die Fragen beantwortet - da wo ich sie zitiert hab ,muss man nur lesen :smile:
[doublepost=1463397122,1463397038][/doublepost]Und das war kein Argument sondern eine Korrektur softmurmur
[doublepost=1463397524][/doublepost]Was ich in den letzten Wochen getan hab ? Ich hab Stoff von 2 Jahren Schule aufgeholt nehme Wöchentlich nachmittags Mo.mi.do.fr. jeweils 1 std Nachhilfe erledige absolut alle Pflichten,lasse mir nix zu Schulden kommen weder auf Heimfahrten noch wenn ich hier bin es kommen Null Beschwerden von der Schule und schreibe überwiegend gute Noten - ich denke das zeigt schon ziemlich das es mir ernst ist oder !?
[doublepost=1463397570]
 

Benutzer150539 

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Off-Topic:
Bitte antworte nicht IN die Zitate, sondern nach den Zitaten - sonst kann man deine Antworten kaum herauslesen.



- ich denke das zeigt schon ziemlich das es mir ernst ist oder !?
Ja, aber noch ist nicht sicher, ob du das auch auf Dauer durchhalten willst. Drum: Zieh die paar Monate durch.

P.s. Antworten, was deinen Betreuern reichen wird, um zu zeigen, dass du es ernst meinst, können dir nur deine Betreuer geben - aber dann darfst du auch nicht "verhandeln", sondern eben darauf eingehen. Es sind ihre Spielregeln, den mit deinen hast du auch schon genug Schwierigkeiten produziert.
 

Benutzer154731 

Verbringt hier viel Zeit
Hey H homeboy73 , erst mal tut es mir total leid was du alles durchmachen musstest! :knuddel:
Das ist ganz schön harter Tobak, und ich hoffe du kommst da irgendwann komplett drüber weg und kannst dein Leben genießen.

Du hast meinen Respekt dafür, was du schon alles geschafft hast und was du jetzt alles schaffst! Super, dass du von den Drogen weg bist und den Schulstoff aufarbeitest. :thumbsup:

Warum genau möchtest du zurück? Was hast du dort, was du an deinem jetzigen Ort nicht hast?
Fühlst du dich zu sehr gemaßregelt, hast du den Eindruck du hast zu wenig Freiheit? Fehlen dir vertraute Gesichter, Freunde? Verwandte?

Weißt du, wenn man seinen Lebensstil so komplett umkrempelt wie du, dann ist das in einer neuen Umgebung und für ein paar Wochen leicht. Aber in der alten Umgebung, wenn man diese Änderung über Jahre durchhalten will, das ist verdammt schwer. Das wissen deine Betreuer. Und sie befürchten, dass du binnen 6 Monaten wieder zu kiffen anfängst und komplett in dein altes Leben zurück rutschtst, wenn sie dich zurück lassen. Deswegen wollen sie dich nicht gehen lassen, und deswegen wird es dir auch sehr schwer fallen, Argumente zu finden, mit denen du sie überzeugen kannst. Weißt du, letzen Endes wollen dir deine Betreuer ja nichts böses, eigentlich wollen sie dir bloß helfen ein Mensch zu werden, der sein Leben lang glücklich und auf eigenen Beinen stehen kann.

Ich denke, am meisten Erfolg hast du, wenn du ehrlich sagst, wie es dir geht. Dass du todunglücklich bist.

Und dann solltest du offen für andere Lösungen sein. Wenn du nicht heim darfst, was wäre die zweitbeste Lösung für dich, um jetzt glücklich zu werden? Gute Freunde in deinem Alter? Vlt. Sport, n bisschen Skateboard fahren, Fußball oder was ihr Jungs heute so macht?

Regelmäßig mit deiner Schwester skypen? Die würdest du ja daheim auch nicht sehen. Oder vlt. darfst du gelegentlich den Freund deiner Mutter besuchen oder er dich?
 
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