Radiowecker und Strahlen.

Benutzer30855  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Nur zur Information. Es spielt keine Rolle ob ein Signal gerichtet oder ungerichtet ist. Auch sagt das Wort „gerichtet“ bzw. „ungerichtet“ nichts über eine Strahlungsintensität aus. Wie wäre es mal mit Beachtung der Strahlungsdichte – nur mal so als Gedankenansatz. Und die könnte man nun abhängig machen von einer gerichteten oder ungerichteten Abstrahlcharakteristik einer möglichen Antenne.
Da gebe ich dir vollkommen recht. Ich wollte mit "gerichtet" und "nicht gerichtet" lediglich sagen, dass es egal ist wo man ist, man es überall ab bekommt.

Des weiteren – die Spannung die an einem Trafo anliegt ist kein Maß für das akustisch wahrzunehmende Brummen eines Trafos. Da kannst Du nur eines daran ableiten – die Qualität des gesamten Trafoaufbaus. Es ist also nicht die Frage der Spannung sondern eine Frage der Verarbeitungsqualität des gesamten Trafos. Der Fernseher brummt aus gleichen Gründen im Standby Betrieb. Außer der Vorwärmung der Röhrung wird kaum Strom in diesem Gerät verbraucht. Preisfrage: Was passiert mit einem Trafo der primärseitig angeschlossen wird, sekundärseitig aber nicht belastet?
Also im Physikunterricht haben wir die dinger selbst gebastelt gehabt. Ich weiss nichtmehr ob es Spannung oder Stromstärke war, aber um es mal laienmäßig auszudrücken "Je mehr Strom desto brumm" haben wir in der Schule festgestellt. Dass da die Qualität selbstverständlich eine Rolle spielt ist mir klar.

Wie ich das gelesen habe, ging es aber der TS eher um eine weitere mögliche Strahlungsquelle in ihrem Haushalt – und da kann ich klar dazu sagen: Es gibt keinen nachweisbare gesundheitliche Schädigung die von einem nach geltenden Normen hergestellten Radiowecker herrühren. Das würde ich Dir mit Brief und Siegel sogar geben.
Das würde ich unterschreiben.
 

Benutzer53379  (35)

Verbringt hier viel Zeit
normalerweise werden doch die neueren radiowecker mit modernen schaltnetzteilen betrieben. da ist nicht mehr viel mit trafobrummen.
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
2. huch, wenn es sowieso so viel ist, muss ich mir die strahlungen nicht noch zusätzlich antun. (anscheinend novalis lebensweise)
Das ist nur dann rational, wenn die zusätzliche Belastung in irgendeiner Weise einen relevanten Beitrag liefert.
fakt ist, dass da was strahlt.
fakt ist, dass da soviel strahlt das man es messen kann.
Fakt ist auch, dass man bei dem heutige Stand der Technik sehr vieles messen kann
fakt ist auch, dass es leute gibt, die objektiv (also nicht die leute die schon migräne beim anschauen eines akkulosen bekommen) hochsensibel darauf reagieren. dazu gibt es wissenschaftliche untersuchungen.
Wenn Du das sagst, bin ich ja eigentlich gewillt das zu glauben, aber es klingt zumindest nicht sehr plausibel. Wenn du noch nähere Infomationen hast, würde mich das sehr interessieren, insbesondere wenn es näheres zum Wikrungsweg gibt. Denn das scheint mir am wenigsten nachvollziehbar, wie sollen sich elektromagnetische Wellen auf den Körer auswirken. Am einfachsten wäre Erwärmung. Wenn ich meinen Kopf in eine Mikrowelle halte, hat das klar eine Wirkung. Die lässt sich aber wissenschaftlich recht leicht untersuchen. Signifikante Erwärmungen kann man messen, zudem kann man auch die Strahlungsintensität messen/berechnen. Wenn es zu einer signifikanten Erwärmung durch Elektrosmog im menschlichen Körper kommt, dann wüsste man das. Wenn die Erwärmung winzig klein ist, sagen wir mal im Tausendel Grad Bereich, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das eine Auswirkung auf den Organismus hat, der Körper kommt ja auch sonst mit kleineren Temperaturschwankungen zurecht.
Der Effekt kann also eigentlich nicht an der Temperatur liegen. Welche Art von Sensorik wäre für elektromagnetische Wellen noch denkbar? Denkt man natürlich sofort an das Auge. Das ist aber eigentlich extrem kompliziert augebaut. Die Detektion erfolgt chemisch und ist relativ schmalbandig. Ich kann mir eigentlich nicht so recht vorstellen, dass das was für Lich mit Wellelängen im 3-stelliegen Nanometer Bereich funktioniert, auch bei 50 Hz Elektrosmog mäglich wäre, bei Wellenlängen im Bereich von Tausenden von Kilometern. Über Erwärmung und Sehorgane hinaus kenne ich sonst von keinen Lebewesen die Möglichkeit, elektromagnetische Wellen zu erkennen. Es würde mich daher ziemlich üeberraschen, wenn eine solche Wirkung gefunden werden würde.
 

Benutzer6487 

Verbringt hier viel Zeit
Du brauchst dafür ja keine Sinnesorgane (Übrigens, es gibt Schlangen, die Infrarot sehen können, und ich meine damit Wärmestrahung. Und viele Vögel können Magnetfelder wahrnehmen und sogar zur Navigation benutzen. Diese Vögel haben sicher ihren Spaß an einer fetten Überlandleitung.)

Daß das Gehirn ein außerordentlich komplexes System ist, das zudem hochgradig mit Elektrizität arbeitet, ist dir sicher klar. Auf sowas können EM-Felder sicherlich Auswirkungen haben, es muß nicht immer gleich erwärmung oder so sein. Das läuft eher auf Interferenzen hinaus.

Es gibt hunderte Studien zu dem Thema und genauso viele Meinungen und Ergebnisse. Ich bin da auch eher skeptisch, daß es tatsächlich Auswirkungen hat.


ABER: Schallwellen unterhalb des hörbaren Bereichs und auch etwas oberhalb eignen sich hervorragend, um Leute in den Wahnsinn zu treiben. Das hat nur wenig mit den Ohren selbst zu tun.
 
X

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Du wolltest mir mit Deinem laschen Kommentar weismachen, das Erdmagnetfeld habe einen größeren oder gleichen Einfluß wie das Magnetfeld eines Radioweckers. Und das ist nunmal Bullshit. Falls Du Dich nicht erinnerst:

Das, was da markiert steht, ist das, was ich dir weißmachen wollte. Du mußt mir jetzt nur noch schlüssig erklären, warum das Bullshit sein soll.

Diese Behauptung habe ich nicht einfach so aufgestellt, sondern mit dem Hinweis auf die unterschiedliche Stärke und die Dauer der Einwirkung begründet. Irgendetwas muß dir an diesen Worten aber anscheinend derart mißfallen haben, daß du den Entschluß gefaßt hast, meine Äußerung in die Rubriken "lasch" und "Bullshit" einzuordnen.

Deine erste Begründung hierfür war, daß ja dann keine Magnetstreifenkarten funktionieren könnten, wenn meine Aussage zuträfe. Warum dieser Gedanke von dir falsch ist, habe ich in meinem letzten Beitrag erklärt.

Deine zweite Begründung lautet nun, daß es das Erdmagnetfeld ja schon sehr lange gebe und daher unser Körper daran bereits angepaßt sei.

Auch das zieht als Argument überhaupt nicht, denn es ändert sich nichts an der Tatsache, daß die Stärke des von Haushaltsgeräten erzeugten Magnetfeldes immer noch mehrere Größenordnungen kleiner ist als die des Erdmagnetfeldes.

Es ist keineswegs so, daß sich der Körper an einen vom Erdmagnetfeld herrührenden, konstanten Offset gewöhnt hat und daher für ihn nur noch die relativen Veränderungen relevant sind, die von Haushaltsgeräten herrühren. Der Grund hierfür ist einfach der, daß das Erdmagnetfeld gar keinen konstanten Offset liefern kann. Das wiederum liegt daran, daß die Wirkung von Magnetfeldern davon abhängt, wie man sich relativ zu ihnen positioniert. Bei Magnetfeldern handelt es sich nicht um "ungerichtete", skalare Größen wie beispielsweise die Temperatur, sondern um "gerichtete", vektorielle Größen. Das bedeutet auf gut Deutsch, daß du, sobald du deine Lage im Raum änderst, dich also irgendwie drehst, plötzlich einem "anderen" Magnetfeld ausgesetzt bist als vorher. Diese "Änderung", die du dabei "spürst", ist ebenfalls stärker als alles, was ein Haushaltsgerät jemals liefern kann.

Im Übrigen möchte ich dich bitten, deine kindischen Feindseligkeiten mir gegenüber einzustellen. Ich kann dieses Verhalten von dir zwar einerseits nachvollziehen, kann dir andererseits aber auch versichern, daß du dich die ganze Zeit am falschen Feind abarbeitest.
 

Benutzer30855  (35)

Verbringt hier viel Zeit
[...]ABER: Schallwellen unterhalb des hörbaren Bereichs und auch etwas oberhalb eignen sich hervorragend, um Leute in den Wahnsinn zu treiben. Das hat nur wenig mit den Ohren selbst zu tun.

Ich vermute dass du u.a. Infraschall meinst. Das ist aber soweit schon nachgewiesen, dass es dabei darum geht, dass die weiche Masse des Augenkörpers in Schwinung versetzt wird und man dadurch leicht hannuziliert (mal wieder laienhaft ausgedrückt).
Lässt sich also plausibel erklären, warum man dadurch "wahnsinnig" werden kann.

Wie steht es da bei Elektrosmog?
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
Das, was da markiert steht, ist das, was ich dir weißmachen wollte. Du mußt mir jetzt nur noch schlüssig erklären, warum das Bullshit sein soll.
Diese Behauptung habe ich nicht einfach so aufgestellt, sondern mit dem Hinweis auf die unterschiedliche Stärke und die Dauer der Einwirkung begründet. Irgendetwas muß dir an diesen Worten aber anscheinend derart mißfallen haben, daß du den Entschluß gefaßt hast, meine Äußerung in die Rubriken "lasch" und "Bullshit" einzuordnen.

Das kann ich Dir ganz einfach erklären und das hat nichts mit persönlicher Antipathie zu tun.

Du beziehst Dich auf meinen Beitrag mit folgenden Worten:

Och Novalis, ich bitte dich: Fang du nicht auch noch an, hier solche Geschichten zu verbreiten.

Mit diesen Worten reduzierst meinen Beitrag auf den eines "Geschichtenerzählers" und "watschst" den Inhalt einfach so beiseite. Das beinhaltet neben einem schlechten Diskussionsstil auch eine ganze Portion Überheblichkeit.

Ansonsten nocheinmal eine Erläuterung dessen, was ich versucht habe mitzuteilen und was mal ebenso beiseitegwischt wird, da ja alles was mit Öko und Umwelt zu tun hat, unseriös ist...

Quelle: Bundesamt für Umweltschutz der Schweiz
4. Unterschwellige Wirkungen: Beeinflussungen des Verhaltens, der Lernfähigkeit, des Hormonsystems, des Zellstoffwechsels

Verschiedene Studien weisen jedoch auf biologische Effekte hin, die durch niederfrequente Felder mit einer Intensität deutlich unterhalb der internationalen Grenzwerte ausgelöst werden. Entsprechende Effekte werden als unterschwellige Wirkungen bezeichnet.

In Experimenten mit Menschen und Tieren konnten unter anderem Veränderungen im Verhalten und in Bezug auf die Lernfähigkeit sowie eine Beeinflussung des Hormonsystems festgestellt werden.

Zum Beispiel wurde das Hormon Melatonin in einer geringeren Menge als üblich ausgeschüttet. Melatonin ist für den biologischen Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich, hat einen stimulierenden Effekt auf das Immunsystem und hemmt das Wachstum von Tumoren. Ein reduzierter Melatonin-Spiegel wird mit Schlafstörungen, Müdigkeit oder depressiven Verstimmungen in Verbindung gebracht.

Als weitere Wirkung von schwachen niederfrequenten Feldern wurden Veränderungen des Wachstums und des Stoffwechsels von Zellen beobachtet.

Dass es unterschwellige Wirkungen gibt, ist also unbestritten. Wie solche Effekte zustande kommen, ist jedoch nicht bekannt. Ebenso wenig lässt sich beim heutigen Kenntnisstand sagen, ob und unter welchen Bedingungen sie zu einem Gesundheitsrisiko werden.

Quelle: Umweltinstitut München
Ist es schädlich, Steckdosen rund ums Bett zu haben?
Man hält sich etwa 1/3 seines Lebens im Bett auf. Während der Ruhephase ist der Körper gegenüber vielen Belastungen am empfindlichsten. Der Kopfbereich des Bettes sollte daher mindestens 1 Meter von Steckdosen und Kabeln entfernt sein. Bei kürzeren Abständen kann ein Netzfreischalter Belastungen reduzieren.

Sind netzbetriebene Radiowecker im Schlafzimmer schädlich?
Radiowecker sollten mindestens 1 m, besser 2 m vom Kopfende des Bettes entfernt aufgestellt sein. Am geeignetsten für das Schlafzimmer sind batteriebetriebene Wecker.

Soviel zum Thema: "Och Novalis fang Du nicht auch noch an sone Geschichten zu verbreiten" das sich auf diese Aussage bezog:
Ein Problem stellen netzbetriebene Radiowecker dar.
Das diese umgebende Magnetfeld kann beim schlafenden Menschen zu verschiedensten Problemen führen.
Immerhin verweilt man locker 8 Stunden in der Nähe des Magnetfeldes.
Das geht von schlechtem Schlaf bis zur Immunschwäche.

Bundesamt für Strahlenschutz:

Die Wissenschaft kann aber nie den Beweis einer Unschädlichkeit erbringen. Dies hat zur Folge, dass es immer die Möglichkeit für wissenschaftlich noch nicht erkannte Risiken gibt. Wie groß die dadurch verursachte Unsicherheit ist, richtet sich nach dem Umfang des bereits vorhandenen Wissens sowie danach, ob wissenschaftliche Hinweise oder Beobachtungen vorliegen, die auf entsprechende Risiken hinweisen. In einem solchen Fall sollten die möglichen Risiken durch vorsorgliche Maßnahmen und Empfehlungen so gering wie möglich gehalten werden. Dies ist der Bereich der Vorsorge.

2.


Wie kann jeder selbst vorsorgen?

Es gibt viele Möglichkeiten, die Einwirkung niederfrequenter elektrischer und magnetischer sowie hochfrequenter elektromagnetischer Felder individuell zu verringern.

- Abstand halten

In den meisten Fällen nimmt die Intensität sowohl niederfrequenter als auch hochfrequenter Felder mit dem Abstand von der Quelle stark ab. Daher kann durch eine Vergrößerung des Abstandes in vielen Fällen bereits in einfacher Weise die Feldeinwirkung deutlich reduziert werden. Beispiele: netzbetriebene Radiowecker nicht direkt neben den Kopf stellen; Babyüberwachungsgeräte in mindestens 1 m Abstand vom Kind aufstellen. Netzgeräte für die Stromversorgung so weit wie möglich vom Kind entfernt betreiben..

- Unnötige Quellen abschalten

In vielen Fällen bleiben Geräte eingeschaltet, auch wenn sie nicht benötigt werden. Dies gilt auch für den Standby-Betrieb von Geräten. Dadurch wird nicht nur unnötig Strom verbraucht, sondern es entstehen auch magnetische Felder, die vorsorglich vermieden werden können.

- Dauer der Einwirkung verringern

Auch die Dauer der Einwirkung kann häufig mit einfachen Mitteln verringert werden. Dazu gehört, Geräte, deren Betrieb nicht benötigt wird, auszuschalten oder sich von laufenden Geräten zu entfernen.
 

Benutzer53379  (35)

Verbringt hier viel Zeit
ohne hier auf die gesundheitlichen aspekte eingehen zu wollen:

zwischen dem erdmagnetfeld und den meisten künstlich erzeugten magnetfeldern besteht ein signifikanter unterschied:
das erdmagnetfeld ist ein statisches feld, während die meisten künstlichen felder es nicht sind! der unterschied besteht darin, dass ein statisches feld, gemäss dem induktionsgesetz, keine ströme induziert, sofern keine flächen oder winkeländerung des objekts innerhalb des magnetfeldes vorgenommen wird. das kennt man ja sicher noch aus der schule. was aber dadurch wegfällt ist eine komponente, die eben unter umständen zu gesundheitlichen schäden führen kann!
das erdmagnetfeld ist natürlich stärker (ca 40µT an der erdkruste) im vergleich zu von elektrogeräten erzeugten feldern (faktor 200 ist sicher übertrieben, im worst case ist es ca ein faktor 8-10), jedoch ist es wie gesagt statisch.

aufpassen sollte man auch wenn man den vergleich starkstromleitung <=> elektrogerät heranzieht, weil eben der abstand zu den geräten eine erhebliche rolle spielt. geht man bei der hochspannungsleitung als punktladung aus ist die abnahme des feldes sogar mehr als quadratisch, wenn die verteilung der phasen auf den anderen leitungen ideal angeordnet ist. da aber der radiowecker, natürlich mit weit aus weniger starken feldern, eben viel näher am körper ist, ist die erzeugte feldstärke des radioweckers im abstand < 0,5m dennoch größer als die der weiter entfernten hochspannungsleitung.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren