Putzhilfe?

Benutzer28811  (32)

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Aber nur off topic. Die ursprüngliche Frage, *warum* jemand überhaupt eine Putzhilfe beschäftigen möchte, halte ich in der Tat für wenig diskussionswürdig.

Naja zum einen war es ja nicht meine wirkliche Frage WARUM sondern OB :zwinker:
Und selbst das "Warum" finde ich interessant. Wurden glaube ich schon Umfragen gestartet, die die Menschheit weniger interessiert haben :grin:
 

Benutzer72433 

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Makealongstoryshort das mit dem 450-euro-job finde ich persönlich eher doof - auch wenn du absolut recht damit hast, dass der aufwand gering ist und es allemal besser ist als schwarz - und zwar wegen den engen grenzen. damit könnte ich garnicht den lohn zahlen den ich angemessen finde (von wegen: gute arbeit soll gut bezahlt werden!), wenn ich die hilfe mal mehr als 15 stunden im monat brauche - und das wäre dann ja auch ausschliesslich bei mir, arbeitet die person noch wo anders wirds noch weniger.

persönlich hätte ich da am liebsten jemanden, der das selbstständig macht. schön offiziell mit rechnungen, ohne nen AG dazwischen an den die hälfte des geldes geht und, das wäre mir besonderes wichtig, jemand mit dem ich offen und ehrlich sprechen kann, der keinen grund sieht aus höflichkeit etwas nicht anzumerken was ihn stört.

ich muss aber auch gestehen: von "vorputzen" halte ich nichts. klar, man lässt nicht grade die benutzte unterwäsche herumliegen und die klobürste benutze ich auch, aber wenn ich jemanden dafür bezahle, dann möchte ich die arbeit auch los sein. wenn da regelmässig jemand kommt sollte das ja auch nicht so schlimm sein.


an die, die erfahrung mit dem job haben: hat es euch eigentlich gestört, wenn AG solange anwesend war? mir wäre nämlich garnicht wohl bei dem gedanken, jemand erstmal fremdes alleine in meine wohnung zu lassen, abgesehen davon arbeite ich ohnehin meist von zu hause aus.
 

Benutzer114808  (34)

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Ich weiß auch nicht, wie das für die Putzfrau läuft, wenn sie "mehrere" Mini-Jobs hat? Ich denke, dass es daran liegt, dass eben viele über die Grenze kämen und deshalb nicht angemeldet werden wollen.
Es geht ein Minijob neben einem Hauptjob oder aber mehrere Minijobs ohne Hauptjob, solange man die Grenze von 450 Euro nicht übersteigt.
 

Benutzer164526 

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persönlich hätte ich da am liebsten jemanden, der das selbstständig macht. schön offiziell mit rechnungen, ohne nen AG dazwischen an den die hälfte des geldes geht
Das sehen wohl die Allermeisten so, wenn es nur um 2-3 Stunden pro Woche geht. Bei einem derartig geringen Beschäftigungsgrad wäre eine Festanstellung doch auch reichlich schräg, denn diese Putzhilfen haben meist mehrere verschiedene Auftraggeber, und somit handelt es sich eher um Selbstständigkeit als um ein klassisches Angestelltenverhältnis.

Anders sieht es natürlich bei einer Haushaltshilfe aus, die jeden Tag kommt. Aber darum geht es doch hier gar nicht.
 

Benutzer159850  (37)

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Ich hab eine!
Lebe alleine in einer 110m² Wohnung. Die Gute kommt maximal 1x die Woche und fiedelt für 40 Euro Treppenhaus und Bude.

Ich muss dazu sagen, ich kenne Sie bereits aus Kindertagen, sie putzt schon laaange das Haus meiner Eltern. Müsste ich mich jetzt auf die Suche nach einer neuen Kraft geben, würde ich wohl darauf verzichten...fremde Menschen möchte ich nur ungern unbeaufsichtigt in meine Wohnung lassen.
 

Benutzer72433 

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Selbstständig geht es aber im Grunde nur, wenn du der Putzhilfe einen Schlüssel gibst und sie im Wesentlichen selbst bestimmt, wann sie da was treibt. Da das wohl keiner möchte, wirst im Zweifel du der Arbeitgeber sein, wenn kein anderer Arbeitgeber zwischengeschaltet sein soll :ninja:
hm? nein, ich glaub, da reden wir aneinander vorbei. ich meinte selbstständig in der form wie ich es auch bin: ich bin mein eigener arbeitgeber und arbeitnehmer, und ich erfülle gegen geld die wünsche/aufträge meiner kunden.
ich wäre in dem verhältnis also wohl auftraggeber bzw. kunde, aber nicht arbeitgeber. kein angestelltenverhältnis.
 

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
Selbstständig geht es aber im Grunde nur, wenn du der Putzhilfe einen Schlüssel gibst und sie im Wesentlichen selbst bestimmt, wann sie da was treibt.
Dass Putzhilfen einen Schlüssel haben, ist doch mehr oder weniger Standard, und Terminabsprachen sind auch bei anderen Formen der Selbständigkeit an der Tagesordnung. Wie genau sie die vereinbarten Arbeitsergebnisse erbringt, wäre mir persönlich egal. Wenn ich nicht anwesend bin, sehe ich ohnehin nur das Ergebnis.
 

Benutzer71015 

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Wir arbeiten auch beide voll und der einzige Grund, weshalb niemand bei mir putzt und aufräumt ist, dass ich fremde Menschen allein in meiner Wohnung nicht mag, einfach weil das sehr privat für mich ist. Ich möchte nicht, dass jemand klatscht und tratscht, was er/sie bei mir beim Aufräumen entdeckt hat oder welche Schmutzecken ich habe.

Ob man jemanden dafür "braucht"? Wohlmöglich nicht, aber es würde schon manches Mal hübscher hier aussehen und/oder mehr Zeit für etwas Tolleres als Saubermachen bleiben. Ich kann also jeden verstehen, der sich jemanden dafür einstellt.
 

Benutzer72433 

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Naja, DU wärst ja dann der AG, entweder mit einem 450€ oder ganz schlicht mit einer sozialversicherungspflichtigen (Teilzeit-)Beschäftigung, kann man schon machen, kostet halt nicht nur Netto, kostet halt auch Brutto! Das wollen viele nicht ausgeben, sehen das nicht ein, Urlaub oder Krankheit zu bezahlen sehen die meisten schon gar nicht ein, wollt IHR unbezahlten Urlaub? Warum sollte das für Eure Putzhilfe anders sein?
Ist natürlich eine Alternative, machen manche auch, macht aber nur dann Sinn, wenn Du Arbeitgeber hast, die dich auch leistungsgerecht bezahlen und so eine Selbstständigkeit auch ermöglichen, wenn z.B. (auch hier gelesen) der Anspruch besteht, dass eine Putzfrau für 50€ im Monat! die Wohnung in Schuß hält, kannst Du Dir ausrechnen, wie viele Stellen du zum überleben bräuchtest, dann noch Unkosten und Fahrtzeiten berücksichtigt und eigentlich wird dann schon klar, dass die Rechnung so nicht aufgehen kann. :zwinker:
Außerdem fehlt Dir irgendwann das Gefühl dafür, dass dies oder jenes einfach Zeit und Mühe kostet und die Putzfrau nicht solange den Dreck zwischen den Zehen rausgepult hat, weil sie dafür 30 min. gebraucht hat. Ich glaube, das sind Mechanismen, die kommen.
naja, ich sehe das wie gesagt so: putzen, aufräumen, sauber machen - das ist echte arbeit, knochenarbeit sogar, dabei kann man nicht wie ich mitn arsch aufm stuhl sitzen und eher hirn- und fingersport betreiben (achja, PL: damit meine ich nichts sexuelles! :grin:).

da ich a) selber weiß, dass man eine selbstständigkeit nur betreiben kann wenn man angemessen bezahlt wird - ich hab da selber die zeiten durch, wo ich am ende für ne woche arbeit vielleicht nen fuffi bekommen habe - und b) auch selber schon richtig geputzt habe (da hieß es nämlich: die nevy macht das immer so fein ordentlich, die macht das jetzt immer wenn sie nachtschicht hat!) - ich denke/glaube/hoffe, dass mir das nicht passieren würde, die arbeit am ende zu unterschätzen.

und ich wäre, wie gesagt, auch gerne bereit das vernünftig zu bezahlen: vorerst mit dem stundensatz, mit dem ich selber gestartet bin, bei toller leistung und langfristig auch gerne mehr, aber wenn slow-motion gearbeitet wird eher weniger. fahrtkosten werden grundsätzlich extra berechnet, solange es realistisch ist (wer zu fuß ne stunde braucht, aber auch für 3 euro nen busticket nehmen könnte und dann nur ne viertelstunde brauchen würde, dem bezahle ich keine stunde).

das ist aber auch einer der gründe, weshalb ich eine selbstständige person bevorzugen würde: die macht ihre preise selber und wird nicht mit nen paar euros abgespeist. ausserdem gehe ich davon aus, dass jemand, der das geschäftlich macht (und nicht nur privat unter der hand) auch eine entsprechende motivation mitbringt.

Ich mag nur nicht reden dabei :grin: hatte ich auch gelegentlich, ich musste dann öfter erklären, dass ich mich konzentrieren muss, nicht weil ich zu dumm zum putzen bin, sondern, weil ich dann schneller arbeite, klingt komisch, ich weiß, aber ich habe das kontrolliert bei mir (und anderen), selbst Radio hören verlangsamt das Tempo, beim kochen, wenn jeder Handgriff sitzen muss, weil es immer mind. 3 Gänge gab, ist es ganz, ganz wichtig, wenn da einer dauernd quatscht, steht das essen nicht um 12:00 auf dem Tisch :grin:.
urghs... das war so meine horrorvorstellung, dass ich dann noch zugelabert werde :grin: bzw. wäre das für mich so nen punkt der entscheidet, ob man langfristig ins geschäft kommt: ich möchte bitte quasi ignoriert werden. dass beim putzen geräusche entstehen ist klar und unvermeidbar, aber gespräche müssen wirklich nicht sein, nicht während der arbeitszeit. nen hallo, nen danke und nen tschüss natürlich schon.

aber ernsthaft gefragt, “ähh, müssen sie eigentlich die Reste vom Nudelsalat auf den ganzen Wohnzimmerboden verteilen oder könnten wir das nicht besser der Tafel spenden?" hätte ich niemals! Eigentlich wäre das schon auch etwas schönes an der Arbeit gewesen, dass man jemanden nimmt, wie er ist und NICHT an ihm rummäkelt und nörgelt, aber das ist dann immer ausgeartet und dann macht es eben auch keinen Spaß mehr.
:what: krass. und ich war schon äusserst angepisst (im wahrsten sinne des wortes dann...) als bei macces so nen arschlochdrecksgesicht in der männertoilette nen burger ins pissoir versenkt hat und ich den übergelaufenen mist dann aufputzen durfte... aber in der eigenen bude zeugs verteilen? ouh man^^


aber, danke für deine umfassende antwort! da weiß ich schonmal klar was ich direkt als bedingung stelle: wenn was mistig läuft, mund aufmachen, bescheid sagen. selbst wenns nur kleinigkeiten sind die mir vielleicht garnicht auffallen, die aber die zusammenarbeit verbessern würden. eine putzhilfe wäre ja keine dienstmagd, sondern ein mensch der seine arbeitszeit gibt um mir zu helfen - so, wie ich meine arbeitszeit gebe, um meinen kunden zu helfen.

Off-Topic:
wobei ich da ja quasi echt froh bin um meine zeit bei macces: die ersten tage habe ich mich soooo geschämt... bedienen, scheisse und pisse wegputzen, grade wenn da so richtig demonstrativ alles zugesaut wurde... argh! - aber mit der zeit hab ich durchaus kapiert, dass das keine ehrenrührige arbeit ist - und diese arbeit gut zu machen ist sogar was ziemlich feines.
insofern kann ich ansatzweise nachvollziehen, wie teilweise über diesen job gedacht wird (und auch, woher deine erfahrungen kommen :/) - ich wär glatt dafür, sowas statt wehrpflicht einzuführen: mal drei monate lang putzen, müll sammeln, irgendwie sowas. erfahren, wieviel arbeit das ist. ich glaub, das würd den meisten menschen (so wie mir) sehr gut tun.
 
M

Benutzer

Gast
ausserdem gehe ich davon aus, dass jemand, der das geschäftlich macht (und nicht nur privat unter der hand) auch eine entsprechende motivation mitbringt.
Deswegen finden so viele keine Putzfrau, weil für fast alle die Motivation natürlich Augen zu und Geld verdienen ist und wenn eben nicht mal das stimmt, macht man es eben nicht oder zumindest nicht auf selbstständiger Basis. Kenne jetzt niemanden, der auf die Frage, was willst du mal werden, was ist dein Traumberuf, mit was könntest du dir vorstellen dein Geld zu verdienen o.ä., PUTZFRAU aus vollem Halse gerufen hätte :zwinker:
 

Benutzer135918 

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Ich bekäme später jemanden bezahlt , weil ich selbst behinderungsbedingt nicht so gut damit klar komme , doch will ich keine fremde Person in meinem Refugium.

Alleine wohnen heißt für mich selbstständiger sein, vorallem mehr Privatsphäre! Ich bin ja kein Pflegefall ,nur ab und an ein arger Wuseslkopf der vieles vergisst oder nicht auf dem Schirm hat.

Meine Großmutter hat Jahrzehnte lang im halben Ort die Haushalte nebenbei geführt zu den 3 Kindern und dem eigen Haushalt. Alles schwarz ! Heute wäre sie froh wenn alles angemeldet gewesen wäre.
 
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Benutzer72433 

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Deswegen finden so viele keine Putzfrau, weil für fast alle die Motivation natürlich Augen zu und Geld verdienen ist und wenn eben nicht mal das stimmt, macht man es eben nicht oder zumindest nicht auf selbstständiger Basis. Kenne jetzt niemanden, der auf die Frage, was willst du mal werden, was ist dein Traumberuf, mit was könntest du dir vorstellen dein Geld zu verdienen o.ä., PUTZFRAU aus vollem Halse gerufen hätte :zwinker:
ich denke, es sollte jeder nach seinem talent gehen. für mich standen verschiedene sachen zur auswahl: tischler, goldschmied, pilot, programmierer. pilot ging nicht weil kein abi (hab ich auch nicht eingesehen dafür noch zu machen), tischler hatte ich talent, aber das blieb dann doch eher hobby, goldschmied ergab sich keine gelegenheit, ich wurde programmierer. genau, einer von diesen komischen nerds, die ihr leben vorm pc verbringen.

ebenso habe ich - allein schon hier aus dem forum, und dafür muss die person nie als putzhilfe gearbeitet haben! - bei manchen menschen den eindruck, dass sie gerne sauber machen, begeisterung dafür haben und talent. obendrein ist es ein beruf, der zwar teilweise von robotern und maschinen abgegriffen werden kann, aber eben niemals ganz (da muss ich vielleicht mehr angst haben) - also ein beruf mit zukunft.

dass die meisten arbeitsmöglichkeiten fürn arsch sind... ja, das glaube ich gerne, das geht mir nichtmal anders, noch dazu als frau in einem männerdominierten beruf. trotzdem glaube ich, dass jemand, der talent dafür hat und mit freude an seinem job ist, auch als selbstständige putzfrau/putzmann durchaus gut geld verdienen kann... es wird halt nur schwer, erstmal die passenden kunden zu finden, so wie für mich auch.

und: "motivation und talent" ist in meinen augen etwas, was a) selten ist und b) verdammt gut bezahlt werden sollte. dass ich nicht bei einer mir völlig unbekannten person direkt nen euro pro minute auf den tisch klatsche ist logisch (finde ich), aber wenn jemand wirklich gut arbeitet kann man mit mir am ende bis zu einem satz von 60/stunde verhandeln - egal ob man programmierer-subunternehmer oder putzfrau/mann ist, wenn die leistung überzeugt ist das in ordnung.
am ende ist es zwar eigentlich nur geld, andererseits aber auch ein ausdruck von wertschätzung, und wenn man mir diese verfluchte arbeit abnimmt, das gut macht, vermutlich sogar in massiv kürzerer zeit als ich es könnte (ich diese zeit also zum arbeiten nutzen kann), dann fände ich das schon gerechtfertigt.

wenn du jetzt allerdings sagst, dass ich da total naive vorstellungen habe und der stundensatz für putzhilfe bei 100/stunde anfängt, dann denke ich nochmal drüber nach, doch selber zu putzen... DAS wäre mir dann zu teuer :grin:
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
PS:Wenn ich nicht Epileptiker wäre wäre ich warscheilich fensterputzer geworden . Fenster Putzen macht mir enorm Spass und da bleibt kein Streifen! Dazu verdienen die mittlerweile tariflisch nicht schlecht mit einem Stundenlohn von 12,43 € !
 

Benutzer165165  (40)

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Off-Topic:
Wichtig für mich wäre, dass ich eine Reinigungskraft gut bezahle(n kann). Und das würde bedeuten, wesentlich überhalb des Mindestlohns.
 

Benutzer164330 

Sehr bekannt hier
1) Paar ? Single ? Familie?
Familie, wir sind zwei Erwachsene mit einem Kind (das bin ich)
2) Größe der Wohnung / Haus?
Haus mit guten 200m², fünf Zimmer mit drei Bädern und einer Küche, die Putzhilfe macht davon ein Bad, ein Gäste WC, einen Flur, die Küche und das Wohnzimmer.
3) wie oft kommt jemand zum Putzen?
Ein mal die Woche für zwei Stunden.
Man muss dazu sagen, dass unsere Putzhilfe leicht behindert ist, und in den zwei Stunden nicht so viel schafft wie körperlich gesunde Menschen, trotzdem ist sie eine Erleichterung, vor allem für meine Mutter.
 
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