Mobbing Pubertät: schlechteste Lebenszeit

Benutzer100484 

Sorgt für Gesprächsstoff
Probleme vieler Jugendliche:
  • Streit mit Eltern
  • Probleme in der Schule
  • rauchen, trinken,...
  • tw. Probleme mit Polizei
  • oft schlechte Laune
  • Charakteränderung oft zum Negativen
  • falsche Freunde
  • wenig Interessen an bestimmte Sachen

Gut, und jetzt sagt mir mal, was daran so gut sein soll. Ich bin jetzt zwar dummerweise auch in dieser Phase, aber bei mir hat es nicht solche schlimmen Auswirkungen. Trotzdem kann ich bis jetzt auf die Pubertät nur die Schulnote 5 geben.
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Ha, süß :grin:. Ich fand und finde es toll, neue Dinge zu entdecken und finde die Vorstellung, dass alles irgendwann so normal und ohne Stimmungsschwankungen (das war das einzige, was für mich richtig schwierig war und ist) abläuft, doch recht langweilig. Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber jetzt hast du Stück für Stück die Möglichkeit, die Welt zu erkunden und dich immer mehr von deinen Eltern zu lösen, das ist doch wahnsinnig spannend!
Streit mit den Eltern? Herrje, passiert. Ich wurde damals auch rausgeschmissen, um Sekunden später tränenreich daran gehindert zu werden, tatsächlich die Tür zu verlassen. Heute habe ich ein wunderbares Verhältnis zu meinem Vater, bei dem ich aufgewachsen bin. Nur, weil ihr euch jetzt fetzt heißt das nicht, dass das so bleiben muss.
Probleme in der Schule? Dann lern halt.
Rauchen, trinken: Naja, ehrlich gesagt war Zigarettenrauchen nichts, was mich sonderlich interessiert hätte. Mal die ein oder andere beim Feiern, aber ansonsten? Und trinken tue ich einfach gerne, weil es mir schmeckt, und weil es mir Spaß macht. Früher war es wahnsinnig spannend für mich, mich nur noch bruchstückhaft an den letzten Abend erinnern zu können, kotzen zu gehen, vom Vater einen Konterschnaps zu bekommen... alles auszuprobieren, zu sehen, wie sich das anfühlt...
Probleme mit der Polizei? Das kannst du ja nun wirklich vermeiden.
Launen? Die finde ich spannend, dadurch kann man so vieles an sich selbst entdecken. Auch wenn mich das heute immer noch einschränkt bzw. ich mir das Leben dadurch selbst schwer mache würde ich sie im Grunde nicht überspringen wollen.
Wenn du merkst, dass du dich in einem Punkt in eine Richtung veränderst, die dir nicht gefällt, dann ändere dein Verhalten?
Falsche Freunde? Hatte ich nie. Aber ich habe mir sagen lassen, dass man sich altersunabhängig in Menschen täuschen kann. Gehört wohl dazu.
Interessensverlust? Das ist wohl eher eine Sache des Charakters, ich habe mich immer für einige Dinge (und sei es nur ich selbst :tongue:) interessiert.
Insgesamt: Geht vorüber. Ich wünschte, das wäre nicht so. Mittlerweile fühlen sich einige Dinge schon so selbstverständlich an. Ich weiß noch, wie aufregend mit 17 das Autofahren war. Schade.
 
D

Benutzer

Gast
Pupertät.....die schönste Zeit und die besten Jahre des Lebens.

In keiner anderen Lebensphase wird man so deutlich daran erinnert, dass man IST und das man WIRD.
"Pupertät ist die Zeit, in der die Eltern plötzlich ganz komisch und schwierig werden".
Ob du die Zeit nun benotest und ihr eine 5 gibst, egal - durch diese Zeit müssen Alle, manche haben extremste Schwierigkeiten, andere merken garnichts davon.
Es ist die Zeit, in der sich Menschen selber finden, sich prägen und in der man sich auf die Rechte seines Erwachsen seins beruft, obwohl man den Schnuller noch im Kopf hat......

Es sind nicht die Dinge, die du oben beschreibst, die zum Problem werden. Es kommt nun ganz auf dich an, was du daraus machst. Du wirst gezwungen sein, selber Entscheidungen zu treffen und eben nicht mehr abhängig von anderen sein zu können.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich die Zeit bewusst genossen habe. Ohne Konventionen mal Entscheidungen und Fehler ein letztes Mal auf jemand anderen zu schieben, mich hinter einem Deckmantel einer Lebensphase zu verstecken und dennoch alles und jeden herauszufordern: Der Pupertät.
Die Phase geht schnell vorbei, irgendwann stehst du Allein da, bist in den Augen anderer "fertig" und musst das Leben meistern.
Das ich das so bewusst erlebt habe und auch, obwohl es teilweise hart war, genossen habe - hat mir bei den eigenen Kindern geholfen "zu Verstehen" und diese Zeit mit einem lachendem und einem weinenden Auge gemeinsam mit ihnen zu überstehen. Das Gefühl, diese Phase alles kam nocheinmal wieder, hat mich daran erinnert, ja sogar manchmal wünschen lassen, nocheinmal in diese Zeit zurückversetzt zu werden.
Das Gute behält man, das Schlechte ist schnell vergessen.

In diesem Sinne, mach was draus. Auch wenn du glaubst, du bist Alleine - Alle mussten da durch, dein gesamtes Umfeld einschließlich deiner Eltern leidet mit dir und der schlechten Note...... :smile:

Es naht beim Bub die Puberträt,wenn statt der Uhr was andres steht.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Natürlich kann die Pubertät eine beschissene Zeit sein... aber genau so gut kann sie auch eine tolle Zeit sein. - Oder es läuft wie bei mir völlig unspektakulär ab.

Die Pubertät ist einfach eine Zeit, die zum Leben dazu gehört. Genau so wie die Kindheit, die Zeit als Erwachsener und das Alter. Da muss man eben durch.
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Meine Pubertät war auch nicht toll, aber sie hat mich entscheidend geprägt. Hätte ich die Sachen damals nicht durchgemacht, wäre ich heute ganz anders. Und ich find mich eigentlich ziemlich gut, wie ich jetzt bin, daher war's im Nachhinein betrachtet positiv, dass meine Pubertät so beschissen war :smile:
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Ich fand die Zeit einfach total spannend, habe so viele Neue sachen kennengelernt und an mir selbst entdeckt und wenn denn mal was Negatives passiert ist, hab ich das sicher nicht auf die Pubertät geschoben. Nur, weil du gerade 14 bist, oder so, heißt das ja nicht, dass du fremdgesteuert bist...du kannst dein Leben zu jeder Zeit selbst in die Hand nehmen. :smile:
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
ich fand die pubertät auch nur anstrengend und war total froh, als sie vorbei war. um sich in dieser zeit wohlzufühlen braucht man fast ein abnormal menschliches elternhaus und etwas glück, beides hatte ich nicht.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Um dem Streit mit den Eltern aus dem Weg zu gehen, bin ich oft unterwegs gewesen und habe neue Leute kennengelernt. Gute Freunde. Das sorgte für einen guten Ausgleich gegen schlechte Laune. Ich liebte die Parties und den Alkohol, hatte dennoch keine Probleme in der Schule, zumindest, was die Noten betrifft. Mit den polizeilichen Gesprächen kam ich klar und ich habe zwei Hobbies jahrelang durchgezogen. Des Weiteren habe ich mich zum positiven verändert und nie geraucht. Ich weiß gar nicht, was du hast. Man kann es sich selber schwer machen.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich weiß gar nicht so recht, wann die bei mir war. Viele der aufgezählten Dinge gab es bei mir allerdings nie oder ich hatte keine Probleme damit. So schlecht kann sie bei mir nicht gewesen sein.
 

Benutzer15352 

Beiträge füllen Bücher
Ich fand die Pubertät toll :tongue:. Klar war man manchmal stimmungsschwankig, Ärger mit den Eltern gab's auch oft, aber dennoch war diese Lebensphase rückblickend von Unbeschwertheit und vielen neuen Eindrücken geprägt. Ich fand die Zeit zwischen 14 und 19 sowieso bisher am tollsten: Keine Verpflichtungen, keine finanziellen Bürden, keine Zukunftsängste, beste Gesundheit, viele Freunde, tolle Partys, etc. pp. :zwinker:
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Ich fand die Pubertät toll :tongue:. Klar war man manchmal stimmungsschwankig, Ärger mit den Eltern gab's auch oft, aber dennoch war diese Lebensphase rückblickend von Unbeschwertheit und vielen neuen Eindrücken geprägt. Ich fand die Zeit zwischen 14 und 19 sowieso bisher am tollsten: Keine Verpflichtungen, keine finanziellen Bürden, keine Zukunftsängste, beste Gesundheit, viele Freunde, tolle Partys, etc. pp. :zwinker:

So gings mir auch! So manchmal sehne ich mich doch noch zurück :grin:
 

Benutzer97974 

Sorgt für Gesprächsstoff
total furchtbar...
keine Freunde, Selbstmordgedanken, der Körper macht irgendnen Mist -.-, Schule langweilig, Geschwister laut, etc.
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
total furchtbar...
keine Freunde, Selbstmordgedanken, der Körper macht irgendnen Mist -.-, Schule langweilig, Geschwister laut, etc.

Ging mir ähnlich, die Pubertät war für mich einfach nur die Hölle:
- dauernd krank
- keinen Anschluss bei Schulkameraden
- Ausgrenzung und Mobbing
- Probleme in der Familie
- null Freunde und noch weniger Kontakt zu Mädels
- sehr schlechte schulische Leistungen
- ständig das Gefühl, Versager und Loser zu sein
- Sozialleben gleich null

Möglich aber ist, dass vieles nur zufällig zum Zeitpunkt der Pubertät aufgetreten war.

Jedenfalls ging mein Leben erst los, als ich mit 20 ins Berufsleben eingetreten bin.
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Also bei mir trat keine der oben genannten Sachen auf. Außer vielleicht "oft schlechte Laune", aber das hab ich immer noch. :grin:

Irgendwie finde ich aber auch, dass es danach erst "richtig losging". Vor allem war ich froh, als ich die Schule los war, aber nicht, weil ich Probleme dort gehabt hätte, sondern weil ich die meisten Leute dort und den Zwang und Druck, der dahinterstand, nicht mochte. Ich träume jetzt noch manchmal, dass ich gleich Sportunterricht habe oder eine Klausur ansteht, für die ich nicht gelernt habe... furchtbar.
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Pubertät?! Was ist das :zwinker:
Habe davon nicht viel mitbekommen.. Mach dir doch nicth so einen Kopf, vllt würdest du dann auch nicht so viel wahrnehmen!
 

Benutzer100660 

Öfter im Forum
die probleme sollte ich eigentlich auch gerade haben. merke aber nicht wirklich was davon.

streit mit eltern hat bei mir nichts mit pubertät zu tun. das liegt einfach daran das menschen die sie oft sehen nicht immer einer meinung sein können.
probleme in der schule hatte ich auch schon als ich 7 war..
trinken werd ich wahrscheinlich wenn ich 50 bin auch noch und da bin ich mir dann ganz sicher das ich nicht mehr in der pubertät bin
probleme mit der polizei wird man noch sein ganzes leben lang haben und schlechte laune wahrscheinlich auch noch oft genug
auch der charakter kann sich immer verändern. aber natürlich ist es in der pubertät am meisten weil man da erst anfängt richtig über manche dinge nach zu denken.
falsche freunde kannst auch immer haben. dazu braucht man viel menschenkenntnis um eine person von anfang an zu durschauen

alles in allem denke ich das die meisten probleme die jetzt auftauchen (also eigentlich mit 11 oder 12) für immer bleiben, nur man empfindet das alles nicht mehr als problem weils zur normalität wird.

und das mit schulnote 5 is ja mal echt süß
 
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