Psychose durch zu viel Stress?

Pessimist  

Verbringt hier viel Zeit
Hey,
kann eine Psychose durch zu viel Stress ausgelöst werden?
Einer meiner besten Kumpel hatte schon mehrmals eine
und das ist richtig heftig, gut war zum Glück noch nie dabei.
Aber er ist nach mehrmaligen Psychatrieaufenthalten immer noch lang nicht der Alte, wird es vielleicht nie mehr werden.
Und das die Rückfallquote sehr hoch ist, hab ich auch bei meinem
Kumpel erleben müssen.
Ich habe bis heute nicht verstanden,
wie es bei ihm soweit kommen konnte.
Der Grund war angeblich keine Gehaltserhöhung im Job,
deshalb Kündigung (ging von ihm aus)
absolut kein Glück in der Liebe, dauernd Stress mit den Eltern/Angehörigen + plus plötzlich panische Flugangst!
Versteh das trotzdem nicht, dass man sich dann gar nicht mehr raffen kann und total austickt.
Und irgendwie hab ich Angst,
dass mir das auch passieren könnte, den:
-ich habe auch absolut kein Glück in der Liebe,
was mich sehr stresst/belastet.
-oft Streit mit den Eltern, z.B. vor paar Minuten,
was mich in letzter Zeit schon arg in Rage bringt
-generell Druck im Studium, wobei das gerade nebensächlich ist,
da bis zu den Prüfungen noch eine Weile hin ist:grin:
Aber die ganze Woche von morgens bis abends in Vorlesungen zu sitzen ist auch nicht so toll, vorallem wenn ich mal endlich
mit dem Lernen anfange werde, dann habe ich wieder Zeit für gar nichts außer wochentags:
Vorlesung, Lernen, Squash, 5h schlafen ...
wochends: Lernen, Essen, Kino, ...
Gint es da irgenwelche Vorboten,
dass man merkt jetzt einen Gang zurückschalten und
zum Seelenklempner gehen?
Oder wird, wie mir erklärt wurde einfach einmal die Grenze Überschritten und dann wäre mein Leben gelaufen?
Kennt sich da irgendjemand damit aus?
 

Luc   (33)

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Es ist ein Abwehrmechanismus, und zwar eine sehr unreife Art. (die kann man nicht steuern, also nicht bewusst)
Vielleicht wirst du gar ncihts bekommen. Vielleicht wirst du Depressionen bekommen. Das kann man nciht voraus sagen. Aber das, was dich psychisch belastet, solltest du lösen oder damit Umgehen lernen. :zwinker:
 

xoxo  

Sophisticated Sexaholic
Meiner Meinung nach fangen sich die meisten Menschen vor dem totalen Punkt des Stresses bzw. der Erschöpfung selber. Ansonsten kann man sich dazu Literatur beschaffen, die die Symptome beschreibt und Tipps zur besseren lebensgestaltung liefert, an der Uni kann man Time-Management-Kurse besuchen usw ...
 

Kuroi  

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Dass dein Kumpel krank geworden ist, heißt nicht, dass du das unter den gleichen Bedingungen auch werden musst. Manche Menschen verkraften Stress und Schicksalsschläge besser als andere und die, die es nicht verkraften, reagieren unterschiedlich drauf.
Deshalb denke ich, dass du dir nichts einreden solltest.
 

*sternschnuppe*  

Verbringt hier viel Zeit
Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse gehen davon aus, dass die meisten psychischen Erkrankungen sowohl genetisch als auch umweltbedingt sind. Das heißt, du brauchst i.d.R. die genetische Vorbelastung (ist sehr kompliziert, es gibt nicht 1 Psychose-Gen, sondern da spielen viele Gene mit rein, die sich gegenseitig beeinflussen usw.) und dann brauchst du einen Umweltfaktor, der das dann auslöst. Dieser kann z.B. Stress sein. Es kann also sein, dass bei zwei Menschen, die genau die gleichen Gene haben (eineiige Zwillinge), der eine ne Psychose kriegt, der andere nicht. Es kann auch sein, dass bei zwei Menschen, die dem gleichen Stress ausgesetzt sind, der eine ne Depression kriegt und der andere ne Psychose.
Da ist noch einiges an Forschungsbedarf...

Aber nur, weil du im Moment gestresst bist, heißt das nicht, dass du automatisch auch an ner Psychose erkrankst. Trotzdem ist zu viel Stress in jedem Fall ungesund! Auch wenn er nicht immer so drastische Auswirkungen hat. Also, wenn möglich, nen Gang zurück schalten. :smile:
 
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