"Pseudo"faschismus?!

Benutzer66788  (42)

Verbringt hier viel Zeit
Danke :grin:
Das kam allerdings von mir und ich habe es auf eine Verständigung runtergebrochen. Und diesen Vergleich rein auf die Verständigung bezogen.

Hast du nicht (ich hatte deinen Post sehr wohl gelesen). Du hast davon gesprochen, dass in Deutschland geborene Kinder türkischer Eltern trotzdem Türken sein müssen, weil eben von Katzen im Fischladen geborene Junge auch keine Fische sind. Und das ist eben dumm, mehr sage ich nicht. (Und nein, ich sage auch nicht, dass DU dumm bist, sondern nur, dass dieser Vergleich dumm ist.)
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Ihr definiert Deutsch über einen Paß?
Ich wußte noch gar nicht, das wenn iene Katze Junge in einem Fischladen bekommt, das diese Jungen dann auch Fische sind.
Nein, sie sind immer noch Katzen, da sie nicht schwimmen können und sich schon gar nicht mit den Fischen verständigen können. Ist im Endeffekt das gleiche, nur etwas übertrieben dargestellt, ich gebe einem x-beliebigen Ausländer, der kein Wort Deutsche spricht einen Deutschen Paß. Damit ist er vielleicht nach dem Papier Deutscher, aber defacto immer noch ein Ausländer, weil er sich nicht verständigen kann.Im Gegenzug gibt es aber auch Menschen, die keinen Deutschen Paß besitzen, aber in keinster Weise irgendwie auffallen, die also nicht als Ausländer identifiziert werden können.

Off-Topic:
extra nochmal fett gesetzt, damit auch jeder die wesentlichen Kernaussagen erkennt.
 

Benutzer66788  (42)

Verbringt hier viel Zeit
Soll ich jetzt nochmal fett markieren, was du VOR deiner eigenen Hervorhebung geschrieben hast?

EDIT: Übrigens möchte ich mal sehen, wie sich ein Bayer in einem schwäbischen Dorf verständigt...
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
ich weiß, was ich vorher geschrieben habe.
Aber bildliche Anschauung ist wohl zu viel. Ein Türke der nicht Deutscher sein will, wird auch mit einem Pass kein Deutscher, denn im Herzen bleibt er immer noch ein Türke.

Ein Bayer, als auch ein Schwabe können ein gewisses Maß an Hochdeutsch und können sich auf dieser Basis verständigen.

Ein Türke, der nur türkisch spricht und ein Deutscher der nur Deutsch spricht, können sich aber gar nicht verständigen, weil nichtmal eine gemeinsame Basis vorhanden ist.
 

Benutzer24257 

Verbringt hier viel Zeit
und wie soll man die aufbrechen?

wenn man sagt die müssen deutsch lernen dann kommt die große "nazikeule" und jede weitere diskusion ist erledigt weil jeder der dann was sagt was die ausländer noch als leistung bringen müssen ist ein nazi. aber vielleicht müssen wir ja die sprache der ausländer lernen das wir sie verstehen und sie uns in ihre parallel welt integrieren können.

Das ist doch Bullshit. (sorry, wenn ich das mal so frei sag)

Ich denke, jeder halbwegs vernünftige Mensch wird anerkennen, daß eine Integration ohne ein Lernen der Sprache nicht klappen kann. Nur sind dafür auch immer 2 leute nötig: Einer, der die Sprache lernen möchte und einer, der ihm das ermöglicht. Und hier sind auch die Deutschen ein wenig gefordert.
Natürlich hilft auch das nicht, wenn jemand die Sprache nicht lernen will. Dann muß man sich aber unweigerlich die Frage stellen, warum das so ist. Und da kommen dann auch Leute wie Erdogan ins spiel, die zwar einerseits das Lernen der Sprache und die "Harmonie" beschwören, aber andererseits die hier geborenen Deutschen türkischer Abstammung und die hier lebenden Türken noch immer als Leute ansehen, die irgendwann "heimkehren" werden. Dieser Artikel ist da recht aufschlußreich, weil er mal etwas erläutert, was bei der Übersetzung solcher Reden verloren geht:

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457...928812D5FD9FB2EE37~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Problematischer ist noch der Umgang mit dem Begriff Integration. Hier zeigen sich Verständigungsschwierigkeiten: Meist gebrauchen dafür die türkischen Medien und Politiker den Begriff „uyum“, Harmonie also. In Harmonie kann man nebeneinander leben, ohne dass man integriert ist. Je konkreter aber die Integrationspolitik der Bundesregierung geworden ist, desto stärker ist auch die türkische Regierung gefordert, es ihr gleichzutun.

...

In ihrem Lebensgefühl trennen die Türken in der Türkei und in Deutschland aber Welten. „Begriffe verraten das Denken“, sagt der türkische Dramaturg Aydin Engin, der nach dem Militärputsch von 1980 einige Jahre in Frankfurt im politischen Exil gelebt hatte. Auch am Montag schrieben die türkischen Zeitungen wieder von den „gurbetciler“, vor denen in Köln Erdogan gesprochen habe: Die regierungsnahe Zeitung „Zaman“ ebenso wie das Massenblatt „Hürriyet“. Erstmals tauchte der Begriff des „gurbetci“, des in der Fremde Lebenden, in den sechziger Jahren auf, erinnert sich Engin, als ungebildete Männer aus ihren ostanatolischen Dörfern aufbrachen, einige Monate in den Großstädten auf dem Bau arbeiteten und dann mit vollen Taschen in ihre Heimat zurückkehrten.

Gründe, in der Ferne zu bleiben

Seit den siebziger Jahren wird der Begriff auch für jene Türken verwendet, die es in weitere Ferne nach Deutschland gezogen hat. Es geht also um die Menschen, die angeblich ebenfalls nur vorübergehend und unter großem Heimweh in der Fremde ihr Brot verdienen müssen. In der Türkei suggeriert der Begriff „gurbetci“ also, dass die Brüder und Schwestern eines Tages heimkehren werden. Wer „gurbetci“ sagt, meint dort Minderheit und nicht Integration. Wer aber in Deutschland integriert und erfolgreich ist, der will meist nicht zurückkehren - und wer das nicht ist, hat andere Gründe, in der Ferne zu bleiben: In der Türkei gibt es weder Krankenversicherung noch Arbeitslosengeld. Bisher kehren nur Bundesligastars als türkische Nationalspieler zurück. Vor die Wahl gestellt, welche Nationalauswahl sie vorziehen, entscheiden sie sich fast ausnahmslos für das rote türkische Trikot, selbst wenn sie kein Wort Türkisch sprechen.

Da zeigt sich etwas die Crux an der Debatte. Man kann einem Deutschen, der sich aber als Türke empfindet, nicht so einfach den Paß abnehmen. Da sind andere Maßnahmen notwendig, um die Integration zu fördern.

Was kann man aber machen? Tja, ich weiß es nicht.

Vermutlich muß man an den Schulen ansetzen. Wünschenswert wären an Schulen ein Gemisch aus Deutschen und Türken (oder halt anderen Ausländern), damit da Freundschaften geschlossen werden, usw. Und dann muß s auch vermutlich Unterricht an den Schulen geben, der den kulturellen Dialog fördert.

aber auch die Bevölkerung ist da gefordert. Es kann doch nicht sein, daß da Massenproteste gegen den Bau von Moscheen stattfinden. Ein wenig mehr Offenheit wäre da auch wünschenswert.

Wie geht man mit kriminellen Jugendlichen ausländischer Herkunft um? Als Strafe könnte man vielleicht irgnedwelche sinnvollen Sozialstunden verhängen, möglichst in einer anderen Umgebung als vorher. Und daneben einen "Zwang" für spezielle Integrationskurse. Wobei ich da auch skeptisch bin, ob man da was erreicht. :ratlos:

Aber das sind nur kleine Vorschläge, die mir jetzt mal einfallen würden. Keine Ahnung, ob sich davon was umsetzen lassen würde. Aber da ist auch die Politik gemeinsam mit den Verbänden gefordert. Und ich finde, man sollte aufpassen, daß die hier lebenden Türken von der türkischen Regierung politisch nicht ausgenutzt werden.

(anmerkung: Die Begriffe "Türke" und "Ausländer" sind vielleicht nicht immer richtig oder verallgemeinernd benutzt. Ich bitte um Nachsicht)
 

Benutzer65427 

Benutzer gesperrt
aber auch die Bevölkerung ist da gefordert. Es kann doch nicht sein, daß da Massenproteste gegen den Bau von Moscheen stattfinden. Ein wenig mehr Offenheit wäre da auch wünschenswert.

Wie geht man mit kriminellen Jugendlichen ausländischer Herkunft um?


wozu brauchen wir in deutschland moscheen? wir haben genug davon im übrigen sind moscheen nachgewieserner maßen eine sammelstelle für terroristen.

tja wie geht man wohl mit den kriminellen ausländischen jugendlichen um? man schickt sie ganz einfach in ihre heimat, denn dort werden sie zu 99,999% nicht straffällig und zwar einfach deshalb weil die gefängnisse da nich so schön sind wie bei uns und weil die haftbedingungen dort härter und die strafen länger sind, tja aber man kann ja die armen jugendlichen nich abschieben weil die sind ja nur kriminell weil sie die gesellschaft nicht mag, die armen.
 
C

Benutzer

Gast
wozu brauchen wir in deutschland moscheen? wir haben genug davon im übrigen sind moscheen nachgewieserner maßen eine sammelstelle für terroristen.

Dann wüsste man wo man suchen muss.
Ein bekannter Feind ist besser als der Unbekannte. :zwinker:

Also ist das in meinen Augen kein Argument dagegen.
 

Benutzer79116 

Meistens hier zu finden
wozu brauchen wir in deutschland moscheen? wir haben genug davon im übrigen sind moscheen nachgewieserner maßen eine sammelstelle für terroristen.

tja wie geht man wohl mit den kriminellen ausländischen jugendlichen um? man schickt sie ganz einfach in ihre heimat, denn dort werden sie zu 99,999% nicht straffällig und zwar einfach deshalb weil die gefängnisse da nich so schön sind wie bei uns und weil die haftbedingungen dort härter und die strafen länger sind, tja aber man kann ja die armen jugendlichen nich abschieben weil die sind ja nur kriminell weil sie die gesellschaft nicht mag, die armen.
Moscheen sind also nachgewiesenermaßen ein Sammelstelle für Terroristen? Wenn Du hier sowas behauptest, sollte es Dir ein leichtes sein, den Nachweis zu bringen. Ach ja, und für die Behauptung, daß 99% der abgeschobenen Jugendlichen in ihrer Eben-nicht-Heimat nie wieder straffällig werden, hätte ich auch gerne eine belastbare Quelle.
 
X

Benutzer

Gast
[...] im übrigen sind moscheen nachgewieserner maßen eine sammelstelle für terroristen.

Das ist natürlich ein tolles Argument. Anstatt zu den Ursachen vorzustoßen, weshalb Moscheen überhaupt als Sammelbecken fungieren, möchtest du Moscheen verbieten lassen.

Wenn man sich deine Überlegungen zu eigen machte, müßte man zu dem Schluß kommen, daß Hamburg dem Erdboden gleichgemacht werden müßte. Schließlich stellte diese Stadt ein Sammelbecken für die Attentäter des 11. Septembers 2001 dar.

Oder anderes Beispiel: Wenn jemand Kopfschmerzen hat, dann empfiehlst du sinngemäß eine Enthauptung des Patienten, statt die eigentliche Ursache seiner Kopfschmerzen zu bekämpfen.
 

Benutzer79116 

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Wieso nur hab' ich das Gefühl, daß wir von Süßejana keine Antworten auf unsere Fragen bekommen werden?
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
zu den Moscheen,
ich will es mal diplomatischer ausdrücken. Sicherlich wir haben in Deutschland Religionsfreiheit und ich habe im großen und ganzen nichts gegen Kirchen, Moscheen, Synagogen etc.

Aber ich finde dennoch die Anzahl der Moscheen sollte in einem angemessenen Verhältnis stehen, vor allem in Bezug auf die Gegend, wo die Moschee gebaut wird. Denn zu einer Moschee gehört auch ein Minarett und wie Köln zb gezeigt hat, hat man auf Teufel komm raus den Bau einer Moschee durchgesetzt, obwohl dort Proteste ohne gleichen waren.

sicherlich hat Süßejana nicht Recht damit das dort ein Terroristenlager ist, aber eine Moschee ist dennoch weit mehr als ein Religionsort, sondern eben auch ein Ort wo politische und rechtliche Werte vermittelt werden. Es kann also durchaus passieren, das eine Moschee für fundamentalistische Zwecke mißbraucht wird. Allerdings braucht man dafür auch nicht zwingend eine Moschee.
 

Benutzer24257 

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sicherlich hat Süßejana nicht Recht damit das dort ein Terroristenlager ist, aber eine Moschee ist dennoch weit mehr als ein Religionsort, sondern eben auch ein Ort wo politische und rechtliche Werte vermittelt werden. Es kann also durchaus passieren, das eine Moschee für fundamentalistische Zwecke mißbraucht wird. Allerdings braucht man dafür auch nicht zwingend eine Moschee.

deshalb ist da auch große Transparenz notwendig. DAs gilt aber auch für islamischen Religionsunterricht in Schulen.
Aber hier stellt sich die Frage, ob tatsächlich die überwiegende Mehrzahl der Muslime fundamentalistische gesinnt oder anfällig für sowas ist.
Hier wird förmlich der Eindruck erweckt, als wären die alle so drauf. :kopfschue
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
deshalb ist da auch große Transparenz notwendig. DAs gilt aber auch für islamischen Religionsunterricht in Schulen.
Aber hier stellt sich die Frage, ob tatsächlich die überwiegende Mehrzahl der Muslime fundamentalistische gesinnt oder anfällig für sowas ist.
Hier wird förmlich der Eindruck erweckt, als wären die alle so drauf. :kopfschue
Muß man dafür aber extra islamistischen Religionsunterricht für alle einführen? Also für wirklich jeden, oder würde es da nicht schonmal ein Anfang sein, das man z.B. auch im katholischen (oder wie auch immer) Unterricht den Islam mal ein Quartal als Thema mit reinnimmt. Wir hatten in der Oberstufe ein Halbjahr über das Judentum gesprochen, was ich schon sehr gut fand. ähnliches könnte man eben auch mit dem Islam machen. Das dumme ist nur, wenn der Lehrer da eine engstirnige Einstellung hat (hatte meine Reli-Lehrerin, die hat auch nciht gemerkt, das sich das gelebte Judentum weiterentwickelt hat).
Wer dem Islam angehört kann natürlich auch Islamischen Religionsunterricht haben, nur um das nochmal deutlich zu sagen.

Sicherlich ist der überwiegende Teil nicht fundamentalistisch eingestellt, dennoch gibt es überall schwarze Schafe und die können, wenn sie wollen, eine Moschee dazu mißbrauchen. Aber wie gesagt, das geht auch ohne Moschee.
 

Benutzer24257 

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Muß man dafür aber extra islamistischen Religionsunterricht für alle einführen?

Das wollte ich nicht ausdrücken. Aber an einigen Schulen wird ja schon islamischer Religionsunterricht angeboten. Eben genau, wie der christliche Religionsunterricht stattfindet. Und da ist Transparenz notwendig, es sollte Offenheit darüber herrschen, WAS dort vermittelt wird. (hab mal gehört, daß eben teilweise nicht der Fall ist, keine Ahnung, ob das stimmt)
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Das wollte ich nicht ausdrücken. Aber an einigen Schulen wird ja schon islamischer Religionsunterricht angeboten. Eben genau, wie der christliche Religionsunterricht stattfindet. Und da ist Transparenz notwendig, es sollte Offenheit darüber herrschen, WAS dort vermittelt wird. (hab mal gehört, daß eben teilweise nicht der Fall ist, keine Ahnung, ob das stimmt)
ich hab ja auch geschrieben, das je nach Religionszugehörigkeit ich das auch befürworte.
Und zur Aktzeptanz, da würde es unter anderem schon helfen, wenn man auch im katholisch, evangelischen oder Ethikunterricht den Islam als Thematik zb für ein halbes Jahr oder ein Quartal mit aufnimmt.
Ebenso dann aber auch im islamischen Unterricht dann die christliche Lehre mit aufnehmen.

Aber Objektivität ist in beiden Fällen oberste Priorität.
 
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