Promotion nur damit man ein Semesterticket kriegt: verwerflich?

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Benutzer56624  (32)

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Ich habe mal Kommilitonen sprechen hören, dass sie evtl. ein Promotionsstudium beginnen wollen, damit sie noch einige Jahre mit dem Semesterticket fahren können und nicht weil sie an Wissenschaft interessiert sind. Findet ihr diese Einstellung verwerflich oder OK?
 

Benutzer103898 

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Für ein Promotionsstudium braucht man einen Betreuer, der das befürwortet. Der sollte eigentlich darauf achten, ob es sich um ein ernsthaftes Promotionsvorhaben handelt.
Einfacher wäre da sicherlich die Aufnahme eines Zweitstudiums, ich denke, diese Möglichkeit nutzen weitaus mehr Absolventen, um die Vorzüge des "Student seins" weiter in Anspruch nehmen zu können.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Für mich wäre diese Begründung total bescheuert, weil ich nach meinem Studium genug Geld verdienen werde, um mir ein ordentliches Auto zu leisten, so dass ich nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewisen bin. - Und angesichts der zu zahlenden Studiengebühren ist es doch äußerst zweifelhaft, ob die Rechnung mit dem Semesterticket aufgeht.
 

Benutzer30735 

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Off-Topic:
Für mich wäre diese Begründung total bescheuert, weil ich nach meinem Studium genug Geld verdienen werde, um mir ein ordentliches Auto zu leisten, so dass ich nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewisen bin. - Und angesichts der zu zahlenden Studiengebühren ist es doch äußerst zweifelhaft, ob die Rechnung mit dem Semesterticket aufgeht.

Es soll auch Studenten bzw. Absolventen geben, die nach dem Studium nicht sofort einen super bezahlten Job bekommen :zwinker:
 

Benutzer30735 

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Off-Topic:
Und auch solche, die keine Studiengebühren zahlen. ;-)

Richtig, deswegen werden wir hier ja quasi von ausländischen Studenten überschwemmt :zwinker: Nein, ernsthaft, bei den Studiengebühren die es hierzulande gab (€ 700/Jahr) hätte sich selbst das ausgezahlt, weil man dafür pro Monat an die € 200 Familienbeihilfe und natürlich jede Menge Vergünstigungen bekommt. Vorausgesetzt man ist unter 26 (mittlerweile unter 24) Jahre alt.
 

Benutzer72148 

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Ich glaube kaum, dass sich da wirklich jemand die Mühe macht zu promovieren um an ein Semesterticket zu kommen. Das könnte man auch deutlich einfacher haben, indem man sich einfach für irgendeinen Studiengang einschreibt.
Wenn sich jemand dafür extra die Arbeit machen will habe ich damit kein Problem.
 

Benutzer103898 

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Ich glaube kaum, dass sich da wirklich jemand die Mühe macht zu promovieren um an ein Semesterticket zu kommen. Das könnte man auch deutlich einfacher haben, indem man sich einfach für irgendeinen Studiengang einschreibt.
Wenn sich jemand dafür extra die Arbeit machen will habe ich damit kein Problem.

Die Frage zielte wohl deshalb auf ein Promotionsstudium ab, weil dafür in der Regel keine Studiengebühren erhoben werden. Für ein Zweitstudium jedoch in manchen Bundesländern schon.
 

Benutzer72148 

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Die Frage zielte wohl deshalb auf ein Promotionsstudium ab, weil dafür in der Regel keine Studiengebühren erhoben werden. Für ein Zweitstudium jedoch in manchen Bundesländern schon.

Achso, das macht hier keinen Unterschied deshalb bin ich auf die Idee nicht gekommen. :zwinker:
Befremdlich fände ich das schon. Es wäre aber nicht die einzige Gruppe, die promoviert, obwohl sie an Wissenschaft an sich nicht interessiert ist. Deshalb fände ich es trotzdem nicht verwerflich.
 
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