Geschichte Prolog zum Buch

Benutzer144214  (27)

Öfter im Forum
Ihr schmaler Körper wurde rabenschwarz. Die Finsternis nahm ihr den schnellen Herzschlag. Die vollen roten Adern wurden umschlungen von dunklen Ästen des Schicksales. Die Schmerzen erstachen sich wie tausende tiefe Dornen unter der Oberfläche des Blutes. Sie ragten sich empor mit unausweichlichen Gedanken der Angst. Sie schrien mit verzweifelten dumpfen Tönen. Ihre schönen Augen wurden gepeinigt mit dem Anblick der Zeit. Erfahrender Schmerz der Vergangenheit ließen sie erblinden. Kein Licht erblickten sie mehr. Dunkelheit herrschte mit lauten Geräuschen des Körpers. Schmerzen in jeder Pore, im jedem Partikel des Körpers. Sie entrissen und sogen sich mit Gewaltsamkeit voll. Sie fühlte den Hass, den Schmerz, die Wut des Dämons in ihrer Brust. Er breitete sich unaufhaltsam aus. Rasend ohne Wiederkehr. Knochen zerfraßen sich langsam, Organe wurden zusammen gedrückt. Unwirkliche Schmerzen, die nicht ihre waren aber dennoch waren sie ein Teil von ihr. Sie verstand die schmerzhaften Gründe nicht. Der Dämon hatte ihre Beine eingenommen und ließ ihren Körper auf den Boden sacken. Sie wurde in ein schummriges eingängiges schwarz mit tiefen zereißfreudigen Krallen verwandelt. Die Füße waren doppelt so groß wie zuvor. Ihre Beine hatten sie nicht mehr unter Kontrolle. Signale zum Gehen erreichten die fremdartigen Beine nicht mehr. Taubheit breitete sich aus. "Ich will nicht von dir besessen werden!", schrie sie innerlich. Doch der Prozess hielt nicht an, sondern beschleunigte sich. Es blieb ihr nur eine Wahl. Sie muss ihre versteckte Magie freisetzten. Eine Uralte Magie der Götter, die ihr ein einziges Gesetz zum Brechen erlaubte.
Mit ihrem letzten Willen brach sie schließlich das Gesetz des Schicksales. Sie kannte die Konsequenz einer Seele, die einen Planeten symbolisierte. Sie wird niemals wiedergeboren im ewigen Essenz des Lebens. Die Seele würde verschwinden ohne jemals wieder ein Leben zu leben.

Kniend im weißen pulverisierten Flocken aus Eis, brach sie ihre ewigen Schmerzen der Jahrhunderte. "Ich will lieber aufhören zu existieren als meine Freunde im nächsten Leben unter diesen Qualen erleiden zu lassen.", dachte sie entschlossen. Mit erhobenem Kopf sang sie leise ein Endgültiges Lied. Ihre Magie konzentrierte sie auf ihre Stimme und erreichte eine hallende Wirkung. Mit einer klanglosen Sprache, die nur die Götter verstanden: " Ye jainkoak, hartu duten etorkizunerako amets dutenek nire arima.
She desintegrazio joan bizitza bera bezain.", sang sie verbittert schön.

Sie nahm dabei ihre pechschwarzen Hände und legte sie mit letzter Energie auf das blasse Zeichen auf ihrem Dekolleté. Sie zerrte ihre Haut mit ihren langen spitzen Fingernägeln auseinander. Schmerzen spürte sie keine, jedoch floss das dunkle Blut in den Schnee herunter. Es war unaufhaltsam. "Nein, ich will diese Legende mit meiner Seele verändern. Nimm sie mit, ihr Dämonen der Finsternis!", flüsterte sie mit zittrigen blassen Lippen. Der Tod des Körpers setzte ein. Ihr umschlungenes Herz aus Trauer brach den Takt mit dem fallenden Schnee auf sie. Schließlich riss sie das Zeichen aus den Fängen der Schwärze ihrer Haut. Ihre kalten Finger zerfetzten es in zwei Hälften. Die eine unerkennbar mit schwarzem Blut befleckt. Die andere Hälfte erkannte noch die zarte Zeichnung ihrer Haut. "Bitte, finde ein Wesen, das dem Schicksal entweichen kann!", flehte sie den kalten Himmel an. Sie hob beide offen ausgestreckten Hände zum Himmel hoch. "Nimmt meine Seele, ihr Götter des Lebens. Bitte verändere der Lauf der Legende mit den zukünftigen Wächter.", rief sie verzweifelt mit reinen Tränen ihres Wunsches. "Niemand soll so ein Leid mehr erfahren!", sagte sie und warf ihren schweren Körper in dem eisigen Schnee. Sie verlor jegliches Gefühl ihres schwarzen schwachen Körpers. Er erfror langsam im Gefängnis des Dämons. Das herausgerissene entzweite Symbol tauchte in den kalten verbitterten Boden hinein. Schwarzes verzweifeltes Blut umringte ihren Körper aus tiefen vergangenen Schmerzen eines undendlichem Chaos. Nur Ihre Tränen berührten den weißen Schnee. Sie wichen der Kälte ihres Herzens.

Sie nahm ihre Finger für einen kurzen Augenblick zuckend wahr und verloren die restlichen Reserven ihrer Magie für immer. Der Schnee rieselte mit beruhigter Stille auf ihr Haupt hinunter. Doch kein Atem, keine Träne und kein Wimpernschlag ließen sich im Tau ihres Blutes blicken. Nur das Echo ihrer zarten Stimme schallte endlos im Grau des Tages.

Was haltet ihr davon? :smile:
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Jetzt mal die kleineren Fehler weggelassen: zu viel. Zu viel Adjektive, zu viel theatralische Beschreibungen.

Und es fehlt etwas eigenes, fesselndes.
 

Benutzer135182 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich hab nichtmal den 1. Absatz zuende gelesen. Ich mag solche Geschichten wirklich sehr, doch du schreibst mit dem Stil:
Blabla . blablabla . bla . blablabla. blabla.
Total agehackt, kurze Sätze sodass (wie ich persönlich finde) ich es schon nicht mehr lesen kann, Weil ich mit so vielen Sätzen hintereinander echt überfordert bin.
Natürlich gibt es dennoch auch viele Leute, denen das gefällt, doch mein Ding ist es jetzt nicht.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde, es gibt ein paar gute Stellen, die schön formuliert sind und neugierig machen.
Den Rest finde ich etwas zu kurz und unverständlich geschrieben: durch die vielen, schnell wechselnden Adjektive kann kein Bild in meinem Kopf entstehen und ich komme nicht in die Geschichte rein.
Aber wenn du nur für dich schreibst, macht das ja nichts :smile:
 
A

Benutzer

Gast
Ich sehe es ähnlich wie die anderen:
Einige Stellen sind schön formuliert :smile:
Allerdings finde ich, dass du zu viele Metaphern u.ä. aneinanderreihst. Da empfinde ich als Leser es schwierig, in die Geschichte hineinzufinden, wenn nichts Konkretes erzählt wird, sondern lediglich Andeutungen gemacht werden.
Außerdem solltest du versuchen, ein Zusammenspiel aus parataktischem und hypotaktischem Satzbau herzustellen. Bei einer Einleitung, die fast nur aus Hauptsätzen besteht wirken die Sätze sehr schnell abgehackt und das nimmt dem Leser (mir jedenfalls) die Lust aufs Lesen ... was natürlich sehr schade ist.
Allgemein habe ich mir beim Lesen deines Texts gedacht: Mensch ... das würde sich eigentlich viel besser als Gedicht eignen! :grin: (vor allem wegen der übermäßigen Verwendung von Stilmitteln)

Off-Topic:
Puh, das klingt jetzt alles viel böser, als es eigentlich gemeint ist... :hmm:
 

Benutzer144214  (27)

Öfter im Forum
Erstmal Danke an die Kritik :zwinker: Also es soll so sein, dass der Text eine Art Einführung ist, total durchsichtig und nicht Sofort alles Preisgegeben wird. Das ist sozusagen die Vergangenheit der Geschichte, wo alles anfänngt anders zu werden. Meine eigentliche Geschichte habe ich ganz anders Formuliert, dies sollte nur ein Probelauf sein :zwinker: Ich hab den Teil schon vor ein halbes Jahr geschrieben und möchte bald wieder damit beginnen :smile:

Daher Dankeschön ^^
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Erstmal Danke an die Kritik :zwinker: Also es soll so sein, dass der Text eine Art Einführung ist, total durchsichtig und nicht Sofort alles Preisgegeben wird. Das ist sozusagen die Vergangenheit der Geschichte, wo alles anfänngt anders zu werden. Meine eigentliche Geschichte habe ich ganz anders Formuliert, dies sollte nur ein Probelauf sein :zwinker:
Dass man den Prolog anders bzw. weniger durchsichtig formuliert, finde ich gut, soll ja neugierig machen.
Man sollte halt trotzdem in die Geschichte reinkommen, sonst legt man sie weg und liest den anderen Teil gar nicht mehr :smile:
 
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