Verhütung Projekt Antibaby-Spritze abgebrochen

Benutzer20345 

Meistens hier zu finden
Die Antibaby-Spritze für den Mann wird es in Zukunft wohl doch nicht geben. Die Versuchsreihen mit etwa 400 freiwilligen Männern wurde vorzeitig abgebrochen. Die Beteiligten klagten über massive Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Depressionen und eine Verringerung der Libido. Die Forscher führen die Auswirkungen auf die Beigabe von Gestagen zurück.


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Benutzer95038 

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"Schuld ist das weibliche Sexualhormon Gestagen. Dieser Stoff im Cocktail der Verhütungsspritze für den Mann sorgte für die starken Nebenwirkungen bei rund zehn Prozent der Teilnehmer...'Gestagen gehört nicht in den Mann hinein'"
...und das merkten die erst während der Studie?!
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
die weicheier.. als ob wir frauen nich auch oft genug mit diesen und noch viel mehr nebenwirkungen zu kämpfen hätten -.-
 
D

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Gast
hmmm @Nevery... es wäre so, wie wenn Du Dir Testosteron spritzen lässt... Du hättest weniger Probleme mit der Regeneration, mit Gewichtszunahme usw. usw.... und im Notfall schenk ich Dir einen Rasierer... für Deinen Bart...

oh... doch kein Testosteron?
 
D

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Gast
hmmm @Nevery... es wäre so, wie wenn Du Dir Testosteron spritzen lässt... Du hättest weniger Probleme mit der Regeneration, mit Gewichtszunahme usw. usw.... und im Notfall schenk ich Dir einen Rasierer... für Deinen Bart...

oh... doch kein Testosteron?

Jap.......ich will das nicht verteidigen oder die Nebenwirkungen bei Frauen verschmäen.....aber

Es wurde festgestellt, dass die Hoden schrumpften (Son alten faltigen Sack wollt ihr Frauen auch nicht....)

Die Spritze erst nach 3 Monaten wirkt und den Männern Brüste wuchsen.

So, und sie haben festgestellt, dass Männer eine Psyche haben.....:zwinker:
Auch die, die Placebos verabreicht bekamen, bekamen Depressionen und zweifelten an ihrer Männlichkeit. Zwar hemmt die Spritze "nur" die Produktion der Spermien und stellt sie schleißlich ein, aber .....die Nebenhoden produzieren noch ne gewaltige Menge anderer Hormone - die den Mann "am LEben erhält"....
So lag dann bei fast allen Männern ebenfals das Liebsleben mitsamt der Libido brach.

Na ja, und da wäre noch die Pharmaindustrie, die (steht auch in der Bgründung) keine Chance sieht, mit einer Spritze in Zukunft Geld zu verdienen.
 

Benutzer105956 

Öfters im Forum
Werden die freiwilligen eigentlich auch für diese Missetat entschädigt?
 

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Bevor jetzt die Männlichen Weicheier verteufelt werden, müsste man an die Studien ran kommen, was überhaupt los ist mit dem Mittel.

Oder es liegt wirklich an den Männern (Psyche, nicht damit-klar-kommen das Man(n) nur noch mit Platzpatronen schießt) und deshalb kein ausreichender Markt vorhanden ist.

Und vor allem, wie sieht es mit der Verhütungssicherheit, bzw. der späteren Zeugungsfähigkeit aus?
 

Benutzer105719  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe zu wenig medizinische Fachkenntnis um die Risiken für die Männern abschätzen zu können, allerdings klingt es wirklich so, als könne man die genannten Nebenwirkungen den Frauen antun, aber nicht den Männern. Dass sogar die mit Placebo reagieren spricht doch dafür, dass die männliche Psyche aus anderen Gründen zu instabil ist (Erziehung? Gesellschaft?) und nicht die Spritze dafür verantwortlich war. Aber wie gesagt, alles Spekulation, ich bin kein Mediziner.

Es ärgert mich aber schon, dass uns Frauen all die genannten Nebenwirkungen (bis auf die Schrumpfhoden natürlich) zugemutet werden, aber dies den Männern nicht zumutbar sein soll. Ich habe durch die Pille ordentlich zugelegt und dürfte wie ne Irre kämpfen um die Kilos wieder runterzurkriegen, ich hatte stets Deprischübe, krasse Migräne und teilweise Gefühle des "Stumpfseins". Jetzt habe ich die Pille ja abgesetzt und fühle mich wie ein Junkie auf Entzug. Sei bald zwei Wochen Migräne, Depressionen ohne Ende, Rückenschmerzen und jeden Tag ne neue Blutung. Aber bei uns soll das tolerierbar sein?

Klar hat jede Methode auch Nachteile, aber ich als Laie kann grade nicht ersehen, wo die Nebenwirkungen bei Männern "schlimmer" sein sollen als bei den Frauen? Klingt für mich eher wie eine Frage der Zeit bis die Männer es akzteptieren lernen. Ohne jetzt meiner Meinung Allgemeingültigkeit unterstellen zu wollen, aber als grade schwer durch die Pillenfolgen gefrustete Frau empfinde ich es doch als ungerecht. Grade Libidoverlust ist ja auch eine Sache mit der "Pillen-Frauen" kämpfen und ich bin mir sicher dass nicht wenige Beschwerden über zu wenig Sex von der Pille herrühren. Aber wie gesagt: Mit der Frau kann mans ja machen, die "wollen" ja keinen Sex, nein, die haben keine Sexualität (entschuldigt den patzigen Ton, aber ich fühl mich oft unter Generalverdacht ne verklemmte Alte zu sein, nur weil ich Titten habe, obwohl ich Vögeln liebe).

Und dann wird direkt eingestellt. Hey, die ersten Pillen für die Frau waren auch Mordsdinger und die Nebenwirkungen wurden erst mit der Zeit milder, auch wenn sie immer noch bombe sind. Eine Kolumnisten der TAZ meinte, es läge daran, dass die Pharmaindustrie von Männern geleitet wird und daher das Interesse geringer sein. Sie formulierte es ganz kritisch: Die dumme Hausfrau, die kann ja mit den Nebenwirkungen leben und sich mal hinlegen, von Frauen wird ja keine Leistung gefordert. Aber für Männer ist das untragbar, die müssen ja was leisten, daher weg mit der Spritze.
Fand ich spitz und sehr feministisch motiviert argumentiert, aber so ganz kann man als Frau diesen Gedanken auch nicht von der Hand weisen....

---------- Beitrag hinzugefügt um 09:26 -----------

Und vor allem, wie sieht es mit der Verhütungssicherheit, bzw. der späteren Zeugungsfähigkeit aus?

Steht im Artikel:
"Nach Absetzen der Spritze mit dem Hormon-Cocktail dauert es dann gut ein Vierteljahr, bis der Zustand vor der Behandlung wiederhergestellt worden ist. "Die Spermien kommen wieder", so Zitzmann."

Bei Frauen dauert es im Schnitt wohl auch ein Jahr lang bis sie wieder fruchtbar sind...aber naja....grummel
 

Benutzer95038 

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Ich bin dafür, weder beim Mann noch bei der Frau künstlich am Hormomhaushalt herum zu pfuschen.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Die Diskussion anhand dieses Artikels ist doch völlig bescheuert, da bräuchte man wirklich mal einen wissenschaftlicheren Artikel zu der Sache.
Ich konnte da leider bisher nichts gescheites finden.
Die Studienergebnisse sind bisher wohl nichtmal veröffentlicht.

Das die Studie abgebrochen wurde, weil Männer allgemein Weicheier sind, wie hier einige implizieren, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Da schwingt bei einigen eine ziemliche Bösartigkeit mit.

Das die Pille für Frauen nicht ohne Nebenwirkungen ist, ist bekannt. Ist ja auch niemand gezwungen, diese zu nehmen.

Ich glaube die meisten Männer würden eine weitgehend harmlose Verhütung mit hormonellen Mitteln nicht ablehnen. Ganz sicher nicht. Das Problem ist wohl eher, dass ein Eingriff in die männlichen Fortpflanzungsorgane meist ziemlich kritisch ist was die Nebenwirkungen angeht. Libido beim Mann hängt halt sehr eng mit der Samenproduktion zu tun, was die hormonelle Steuerung angeht. Zudem sind Eingriffe da beim Mann ja auch nicht ganz ohne, was Krebs angeht. Die jetzt geteste Pille für den Mann enthielt wohl als Hauptbestandteil Testosteron. Sowas wird ja nicht erst seit gestern genommen, vor allem von Bodybuildern oder alten Männern als Hormonersatztherapie. Ernsthafte Nebenwirkungen sind bekannt.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Das die Pille für Frauen nicht ohne Nebenwirkungen ist, ist bekannt. Ist ja auch niemand gezwungen, diese zu nehmen.
Also bei Frauen in meinem Alter wirst du angeguckt, als wächst dir gerade ein dritter Arm, wenn du dich traust, zu sagen, die Pille nicht zu nehmen. Sämtliche Reaktionen waren bisher: "Ja wie soll man denn dann verhüten??" "Sucht schonmal Namen aus" etc. Viele Männer setzen schon voraus, dass Frau die Pille nimmt. Sie sind entgeistert, wenn sie sie nicht nimmt und frustriert, wenn blöde Kondome hermüssen. In einigen Threads hier rechtfertigen sich Mädchen und Frauen, die keine Pille nehmen möchten. Ich finde das z.T. schon gruselig. Und es fällt mir sehr auf, seit ich keine Pille mehr nehme, als ich sie nahm, fand ich das irgendwie "normal", dass jede Frau sie nimmt.
Und die Langzeitfolgen sind da auch stark vorhanden. Noch ein Jahr nach Absetzen verändert sich mein Körper. Ich finde schon, dass damit sehr leichtfertig umgegangen wird. Pinke Boxen, Schminkspiegel, keine Pickel, tolle Haare, keine Gewichtszunahme. So werben die neuen Pillen. Und ich bin mir sicher, dass sich viele Leute nicht darüber bewusst sind, dass es ein Medikament ist.

Ich glaube die meisten Männer würden eine weitgehend harmlose Verhütung mit hormonellen Mitteln nicht ablehnen. Ganz sicher nicht.
Ich bin mir da nicht so sicher. Ich kenne auch aufgeschlossene Männer, die sowas machen würden. Die Frage, die sich für mich stellt, ist nur, ob eine "weitgehend harmlose Verhütung" für beide Geschlechter mit dem gleichen Maßstab gemessen wird.

Denn mal ehrlich: Zickigkeit, Launen, sinnloses Rumgeheule und kein Bock auf Sex sind für Frauen doch schon Verhaltensweisen, die von vielen Leuten als "normal" angesehen werden - dabei sind es häufig Pillennebenwirkungen. Seit Jahrzehnten wird die Pille flächendeckend verschrieben, von Krankenkassen unter 20 bezahlt und häufig vorausgesetzt, dass man sie nimmt. Selbst Ärzte sehen die Pille als Allrounder gegen Regelschmerzen, Pickel, Migräne und dergleichen. Dinge, die man bei Männern (bis auf die Regelschmerzen :zwinker:) "normal" behandelt, ohne gleich Hormone zu verteilen. Und die Nebenwirkungen sind eben auch zum Teil sozialkompatibel, dann heult die Freundin eben häufig rum, verweigert den Sex und nimmt ein paar Kilo zu - ich kenne wenig Männer, die sich da wundern, aber einige, die glauben, dass Frauen "nunmal so sind".

Und sorry, aber da entsteht eben einfach der Eindruck, wenn sowas bei Männern mal solche Auswirkungen haben kann, dann ist das Geschrei groß und man stellt die Forschung gleich ein. Weil Männer eben nicht so sind, sondern anders zu sein haben. Und weil man nicht möchte, dass sie als unzurechnungsfähige Hormonbomben ins Meeting gehen.

Ganz klar: Wenn es Risiken gibt, die zur dauerhaften Unfruchtbarkeit führen, zu Brustwachstum, zur Verkümmerung wichtiger Funktionen, dann würde ich auch nicht wollen, dass mein Freund sowas einnimmt. Aber deswegen die Forschung gleich einzustellen? Wegen Nebenwirkungen, die bei Frauen seit jeher in Kauf genommen werden? Ich finde einfach, dass das seltsam anmutet. Nicht, weil ich möchte, dass die "bösen Männer" auch das haben, was Frauen haben. Sondern weil ich finde, dass man eine Wahlmöglichkeit haben sollte, die Möglichkeit zu sagen "1 Jahr du, 1 Jahr ich". Vielleicht hat man auch den Mann zu Hause, der das super verträgt und das nun für immer möchte.

Denn ganz ehrlich: Wenn man bei Männern auch so verhüten könnte, könnte das doch auch praktisch sein. Eine Frau, die keine Hormone verträgt - dann macht das eben der Mann. Die blöde Kondomfrage bliebe einem dann erspart. Und ich könnte z.B. sagen: Ich habe Schilddrüse, mach du die Verhütung.

Ich finde es einfach schade, dass sowas immer wieder abgebrochen wird - und die Gründe klingen eben z.T. sehr fadenscheinig. Dass man "aus Prinzip" keine Männer quälen sollte, versteht sich ja von selbst - und mir gehts auch nicht darum, meine Nebenwirkungen "heimzuzahlen" oder die Pille zu verteufeln.
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
...sorgte für die starken Nebenwirkungen bei rund zehn Prozent der Teilnehmer...
Weltweit nahmen an zehn Instituten insgesamt 400 Männer teil...
10% der Männer berichteten von diesen Nebenwirkungen, und das ist nicht gerade wenig.
Sie deshalb als Memmen darzustellen, finde ich nicht gerade fair.

---------- Beitrag hinzugefügt um 19:13 -----------

Das ist keine Bösartigkeit.
Aber es ist einfach eine Tatsache, dass die genannten Nebenwirkungen für Frauen total normal sind und als völlig harmlos dargestellt werden.

Was ist daran nicht bösartig, den armen armen Männchen diese schlimmen bösen Medikamente so wenig antun zu wollen, dass man nichtmal mehr weiter forscht, während für Frauen immer weiter rumgeforscht wird, undd as absolut NICHT daran orientiert, weniger Nebenwirkungen zu haben?
Frauen sind aber auch selbst Schuld, wenn sie sich solche Nebenwirkungen bieten lassen. Würden keine Pillen verkauft werden, würde man sich auch aher Gedanken machen. Aber jetzt, wo man damit ein gutes Geschäft machen kann, wieso sollte man sich überlegen, die "Rezeptur" zu ändern? Ist doch logisch, dass nichts passiert, wenn Frauen sich diese Nebenwirkungen bieten lassen.
 
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