Probleme wachsen mir über den Kopf

Benutzer37179  (37)

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In den letzten Wochen geht es mir nicht gut. Ich habe das Gefühl alle Sorgen, Ängste und Probleme überrollen mich, ich fühle mich irgendwie total überfordert. Ich fühle mich wie gelähmt, ausgelaugt und kraftlos. Ich muss mich morgens regelrecht zwingen aufzustehen und zur Uni zu fahren. Ich muss mich zwingen meinen Alltagskram zu erledigen, z.B. zur Krankengymnastik fahren, Staub zu saugen, das Geschirr sauber zu machen,… Ich habe meine letzten Mittagspausen im Auto statt in der Cafeteria verbracht, weil ich diesen ganzen Trubel und die ganzen Menschen im Moment einfach nicht ertrage. Am liebsten würde ich mich einfach nur irgendwo verkriechen, mich an meinen Freund kuscheln und nie mehr rauskommen.

Zu meiner Situation: Ich bin Studentin und wohne mit meinem Freund zusammen.
Ich versuche meine Sorgen, Ängste etc. mal irgendwie zu ordnen und das Chaos zu entwirren, damit ihr verstehen könnt worum es geht.

Ich muss sagen mein Selbstbewusstsein war noch nie das Beste. Ich weiß zwar, dass ich nicht dumm bin und ich gute Note schaffe wenn ich mich hinsetze und lerne, aber ich hatte eben schon immer Angst mein Studium nicht zu schaffen.
Vor zwei Jahren habe ich ein wichtiges Praktikum nicht bestanden und musste es wiederholen, und seit dem ist mein Selbstbewusstsein erst recht im Keller und ich frage mich manchmal ob ich den richtigen Studiengang gewählt habe.
Letztes Jahr hatte ich ein Praktikum, das richtig gut lief- komischerweise half das meinem Selbstbewusstsein aber nicht so wirklich. Zumindest nur kurzfristig.
Als dann nämlich jetzt mit Beginn des neuen Semesters auch mal wieder ein neues Praktikum anfing wurde es aber noch viel schlimmer. Meine Betreuerin ist die reinste Schreckschraube, sie hat sehr hohe Ansprüche und neigt dazu ihre Praktikanten einfach mal kurz anzuschreien, weil dieses und jenes totaler Mist sei. Ich habe ja nichts gegen Kritik, Kritik ist wichtig und nötig, aber so was ist einfach keine konstruktive Kritik. In meiner Gruppe zählen alle schon die Tage, bis wir diese Frau wieder los sind. Und mich macht das einfach fertig, ich habe solche Angst davor dort zu versagen und durchzufallen. Ich weiß ja, dass ich mir das nicht so zu Herzen nehmen sollte, aber ich kann nichts dagegen tun.
Und daraus resultierend habe ich noch mehr Angst mein Studium nicht schaffen, und ich frage mich ob ich überhaupt dafür geeignet bin. Und dann kommen die Gedanken… Was mach ich wenn ich es wirklich nicht schaffe? Was soll ich dann tun? Die allerjüngste bin ich ja auch nicht mehr. Und die gemeinsamen Pläne mit meinem Freund können wir dann auch vergessen. Und dann müsste ich ihm noch mehr auf der Tasche liegen, da ich ja nicht mal mehr Eltern habe, zu denen ich dann gehen könnte (was allerdings auch ziemlich armselig wäre).

Mein Freund macht seit Januar sein Fachabitur nach, wohnt deswegen unter der Woche ca. 200km entfernt und kommt nur am Wochenende nach Hause. Ich war natürlich von Anfang an nicht begeistert von dem Gedanken, unter der Woche ohne ihn sein zu müssen- gerade am Anfang war das sehr schwer für mich, und ich habe oft geweint. Mittlerweile hatte ich mich aber irgendwie damit arrangiert und kam relativ gut damit klar- zumal ich mich daran klammern konnte, dass diese Wochenendbeziehung im Juli nächsten Jahres ein Ende hat und er wieder ganz nach Hause kommt. Nun sieht es aber so aus, dass das Ganze doch noch bis Ende nächsten Jahres dauert, also noch mal ein ganzes Jahr. Als das klar war, wurde für mich alles noch schlimmer, das war wie ein Schlag für mich.
Ich weiß, gerade für die unter euch, die eine Fernbeziehung führen und sich nur alle paar Wochen oder Monate mal sehen können, ist das sicherlich unverständlich. Aber er ist einfach der wichtigste Mensch in meinem Leben, wir haben eine sehr enge Beziehung und allein wenn er bei mir ist und mich festhält geht es mir schon besser. Das alles wäre deutlich leichter zu ertragen wenn er wieder jeden Tag zuhause wäre.
Würde ich meine Freundinnen öfter sehen, würde das vermutlich auch etwas helfen, weil ich so noch jemanden zum Reden und Ablenken hätte, aber wir sehen uns leider nicht oft- die wohnen alle woanders und haben mit ihrem eigenen Studium sehr viel zu tun.

Ich lebe momentan von Waisenrente. Diese fällt aber nächsten Sommer weg, da die Waisenrente nur bis 27 ausgezahlt wird. Ursprünglich habe ich auch noch etwas Bafög bekommen, das fiel jedoch vor einigen Monaten weg, weil ich diesen Leistungsnachweis zu diesem Zeitpunkt nicht erbringen konnte. Mittlerweile kann ich das (sogar deutlich mehr als genug, nachdem es da teilweise Korrekturzeiten von 5 Monaten gab) und habe bereits einen neuen Antrag gestellt, aber viel Hoffnung mach ich mir nicht wieder Bafög zu bekommen. Außerdem endet meine Regelstudienzeit sowieso nächstes Semester, also wäre das wohl nur eine kurzfristige Hilfe.
Bevor es von euch kommt: Ja, ich bin bereits auf der Suche nach einem Nebenjob. Nur finde ich einfach nichts Sinnvolles. Ich wohne in einem ziemlich kleinen Kaff (hier ist mir noch kein einziges Angebot begegnet) und pendle jeden Tag 25km zur Uni. Dort habe ich mehrmals Jobs gesehen, aber da das eine Studentenstadt ist, sind die Jobs immer ziemlich schnell besetzt, bisher hatte ich immer Pech. Meine Heimatstadt wäre auch noch eine Möglichkeit, allerdings stellt sich mir da die Frage ob es Sinn macht für einen Nebenjob 25km hin und wieder zurück zu fahren…
Als wir vor 2 Jahren zusammengezogen sind, haben mein Freund und ich uns die Kosten aufgeteilt, wobei er den größeren Anteil übernommen hat, da er ja deutlich mehr hat als ich (ich bin z.B. zuständig für Lebensmittel, Haushaltskram und Telefon). Da hat das Ganze auch ziemlich gut funktioniert, doch seit ich kein Bafög mehr bekomme reicht es einfach nicht mehr und er muss mir regelmäßig aushelfen, bzw. den Wocheneinkauf übernehmen. Er macht das ja gerne, aber mich belastet das einfach. Ich tröste mich damit, dass ich es ihm irgendwann zurückzahle und dass unsere Situation später mal umgekehrt sein wird (wenn er dann studiert und ich bereits fertig bin), aber es belastet mich einfach trotzdem.

Eins ist jedenfalls klar- so kann das nicht weitergehen, mein momentaner Zustand macht mir selber Angst und auch meinem Freund.
Ich habe der Psychologischen Beratungsstelle meiner Uni bereits eine Email wegen einer Terminanfrage geschickt. Da die aber bisher nicht geantwortet haben, werde ich am Montag dort anrufen und einen Termin ausmachen.

Ich weiß auch nicht recht, was ich mir jetzt von diesem Thread und von euch erhoffe- irgendwie hatte ich das Gefühl ich muss irgendwas tun, sonst werd ich noch verrückt. Jedenfalls danke für’s Lesen.
 

Benutzer97882 

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Als erstes als ich das gelegen hab ist mir in den Sinn gekommen, dass ud Depressionen hast. Das klingt sehr stark danach. Desshalb klammerst du dich so sehr an deinen Freund weil er dir die Kraft und Liebe schenkt die du dir selbst nicht geben kannst. Aber ich glaub dass es schon besser wird wenn du anfängst dich selbst zu lieben. Klingt schwer, ist es aber nicht. Stell dich einfach mal vor den Spiegel und schau an wie schön du bist. Schau was du an dir magst und nicht was dich stört und vllt besser sein könnte. Denn das ist Schwachsinn. Du bist wie du bist und vom rumnörgeln wirds schliesslich auch nicht besser. Hast du dich überhaupt schonmal richtig angeschaut? Weißt du, ohne hinzusehn wie deine Zeen aussehn? Deine Beine? Deine Finger? Was an ihnen besonders ist? Je mehr Bewusstsein du deinem Körper entgegenbringst desto mehr Bewusstsein bringst du dir selbst -> Und schon steigert sich dein Selbstbewusstsein. Tu DIR was gutes nicht nur den anderen. Mach dir ein heßes Bad mit Kerzen und Rosenblätter. Für dich allein. Nicht für deinen Freund. Verwöhn dich selbst. Dein Körper wirds dir danken und ist wieder gestärkt. Mach dich schön, nicht weil du weggehst sondern einfach nur für dich . Das gibt Kraft und Selbstbewusstsein.
Natürlich geht das alles nicht von heut auf morgen . Aber man kann es Schritt für Schritt und Tag für Tag aufbauen. Solange man es nicht aus den Augen verliert. :smile:
Viel Erfolg.

Und für alles andere würd ich dir einen Psychiater empfehlen es klingt schwer nach Depressionen ..
 

Benutzer15352 

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Und für alles andere würd ich dir einen Psychiater empfehlen es klingt schwer nach Depressionen ..
Mit solchen Diagnosen wäre ich als Laie mehr als vorsichtig :ratlos:. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ich denke nicht, dass du überhaupt weißt, was genau eine Depression ist. Ich habe einige Menschen in meinem familiären Umkreis, die davon betroffen sind und das äußerst sich nicht allein durch niedergeschlagene Stimmung und ein schlechtes Selbstwertgefühl...


Liebe Tokala,

erstmal: Fühl dich ge:knuddel:t. Ich kann mir vorstellen, dass es dir momentan sehr schlecht geht. Aber diese Zweifel und die Zukunftsängste sind denke ich durchaus normal, mir ging es damals ähnlich und ich habe mich öfters gefragt, ob ich nicht gerade einen völlig falschen Weg einschlage und das Studium nicht lieber hinschmeißen sollte. Aber was wäre die Alternative? Ist das, was du machst, etwas, das dich erfüllt? Ist der Beruf, den du danach ausüben wirst (wenn ich das richtig verstanden habe, studierst du auf Lehramt?) dein Traumjob oder möchtest du tief in dir drin eigentlich was ganz anderes machen? Wenn nicht, dann würde ich es an deiner Stelle durchziehen - bald hast du es doch geschafft, oder :smile:?

Zur Sache mit deinem Freund: Es wäre wichtig, wenn du noch weitere Bezugspersonen in dein Leben lassen könntest. Leichter gesagt als getan, ich weiß :zwinker:. Aber ich kenne diese Konstellation auch umgekehrt und muss sagen, dass es für den anderen eine ziemliche Belastung darstellen kann, das Zentrum der Welt zu sein. Wie schauts denn mit Kommilitonnen aus? Sind da keine netten dabei, mit denen du dich zum Lernen oder auch mal auf nen Kaffee verabreden könntest? Was ist mit Unisport? Da gibts doch teilweise recht tolle und kostenfreie Angebote? Oder du engagiertst dich in der Fachschaft? Unichor, Debattierclub & Co wären auch noch eine Möglichkeit :smile:. Außerdem könntest du so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Selbstbewusstsein aufbauen, weil du etwas kannst und Sozialkontakte knüpfen :zwinker:. Klar kostet es erstmal ziemlich viel Überwindung, hinzugehen und dann auch regelmäßig teilzunehmen, aber es lohnt sich wirklich. Ich hab damals beim Uni-Yoga :smile:D) meine jetzt sehr gute Freundin kennengelernt :smile:.

Die Sache mit der psychologischen Uniberatung finde ich dennoch nicht verkehrt - und sei es, dass man dadurch jemanden hat, der einem zuhört und hilft, das Ganze objektiv und aus der Distanz zu betrachten :smile:.
 

Benutzer97882 

Sorgt für Gesprächsstoff
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Mit solchen Diagnosen wäre ich als Laie mehr als vorsichtig :ratlos:. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ich denke nicht, dass du überhaupt weißt, was genau eine Depression ist. Ich habe einige Menschen in meinem familiären Umkreis, die davon betroffen sind und das äußerst sich nicht allein durch niedergeschlagene Stimmung und ein schlechtes Selbstwertgefühl...



Ich kenne auch. Meine Mutter leidete selbst an schweren Depressionen auch meine Oma und manche in meinem Freundeskreis.
 

Benutzer37179  (37)

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Danke für eure Antworten.

Aber ich glaub dass es schon besser wird wenn du anfängst dich selbst zu lieben. Klingt schwer, ist es aber nicht. Stell dich einfach mal vor den Spiegel und schau an wie schön du bist. Schau was du an dir magst und nicht was dich stört und vllt besser sein könnte. Denn das ist Schwachsinn. Du bist wie du bist und vom rumnörgeln wirds schliesslich auch nicht besser.
Danke, das versuche ich schon. Eigentlich ist das sogar schon deutlich besser geworden als noch vor einigen Jahren- da fand ich mich überhaupt nicht schön. Ich hatte aber in der Zwischenzeit eigentlich schon einiges an mir gefunden was ich mag, und es hat auch oft funktioniert dass ich mir gesagt habe "Sollen andere doch denken was sie wollen, ich bin wie ich bin und Punkt." In letzter Zeit ist das zwar wieder etwas schlechter geworden, aber vor allem (wohl durch die Pleite im Praktikum) habe ich momentan eher Probleme mir etwas zuzutrauen.


Tu DIR was gutes nicht nur den anderen. Mach dir ein heßes Bad mit Kerzen und Rosenblätter. Für dich allein. Nicht für deinen Freund. Verwöhn dich selbst. Dein Körper wirds dir danken und ist wieder gestärkt. Mach dich schön, nicht weil du weggehst sondern einfach nur für dich . Das gibt Kraft und Selbstbewusstsein.
In letzter Zeit hat mir nicht mal mehr sowas wie meine Hobbies Spass gemacht. Ich denke mir fällt es einfach schwer meinen Kopf abzuschalten, die Sorgen wegzuschieben und einfach mal etwas Schönes/Gutes für mich zu tun. Aber du hast Recht, ich denke das würde helfen ein bisschen zu entspannen und wieder etwas Energie zu tanken. Ich werde versuchen mir in nächster Zeit jeden Tag bewusst ein bisschen Zeit daür zu nehmen.

Und für alles andere würd ich dir einen Psychiater empfehlen es klingt schwer nach Depressionen ..
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Mit solchen Diagnosen wäre ich als Laie mehr als vorsichtig :ratlos:.
Ja, das ist schon ein schwieriges Thema.
Ich kann eben auch nicht sagen, was denn nun mit mir los ist- ob e einfach nur eine große Krise ist oder ob es wirklich Depressionen sind. Und deshalb dachte ich, zur Psychologischen Beratungsstelle zu gehen ist eine gute Idee- dafür sind die schliesslich da und die kennen sich mit sowas aus. Schaden kann es jedenfalls nicht, denn so wie jetzt kann es ja auch nicht weiter gehen.


erstmal: Fühl dich ge:knuddel:t. Ich kann mir vorstellen, dass es dir momentan sehr schlecht geht. Aber diese Zweifel und die Zukunftsängste sind denke ich durchaus normal, mir ging es damals ähnlich und ich habe mich öfters gefragt, ob ich nicht gerade einen völlig falschen Weg einschlage und das Studium nicht lieber hinschmeißen sollte.
Danke dir. Ich weiss ja, dass so ziemlich jeder mal solche Zweifel hat. Das hilft nur leider nicht viel, weil es ziemlich schwer ist aus diesen Zweifeln raus zu kommen wenn man erstmal drin steckt...

Ist das, was du machst, etwas, das dich erfüllt? Ist der Beruf, den du danach ausüben wirst (wenn ich das richtig verstanden habe, studierst du auf Lehramt?) dein Traumjob oder möchtest du tief in dir drin eigentlich was ganz anderes machen? Wenn nicht, dann würde ich es an deiner Stelle durchziehen - bald hast du es doch geschafft, oder :smile:?
Ja, Lehramt.. Und ja, dieser Beruf macht mir Spass. Nach dieser Pleite im Praktikum frag ich mich nur machmal ob ich auch dafür geeignet bin. Vielleicht wurde das Ganze auch noch dadurch verstärkt, dass ich so langsam im Endspurt bin- nur noch ein paar Semester bis zum Staatsexamen- und dann wird's ernst...

Aber ich kenne diese Konstellation auch umgekehrt und muss sagen, dass es für den anderen eine ziemliche Belastung darstellen kann, das Zentrum der Welt zu sein.
Ich mache mir sowieso immer Vorwürfe, dass ich ihn damit belaste. Ich krieg allerdings auch immer "Ärger" wenn es mir schlecht geht und ich es ihm nicht zeitnah erzähle. Er sagt auch immer, dass es ihm nichts ausmacht, es sei ja umgekehrt auch so (stimmt auch, ich bin eigentlich auch seine einzige enge Bezugsperson), aber ich belaste ihn natürlich trotzdem nicht gerne.

Es wäre wichtig, wenn du noch weitere Bezugspersonen in dein Leben lassen könntest. Leichter gesagt als getan, ich weiß :zwinker:.
Ich habe ja eigentlich meine beiden besten Freundinnen- ich weiß, dass sie immer für mich da sind und ich mich immer auf die beiden verlassen kann, das haben sie oft genug bewiesen. Blöd an der ganzen Sache ist nur, dass die beiden nicht gerade um die Ecke wohnen und mit ihrem Studium auch gerade sehr eingespannt sind. Deshalb ist es immer ziemlich kompliziert und langwierig da mal wieder ein Treffen hin zu kriegen... Ich arbeite aber gerade sowieso daran, das mal wieder irgendwie zu intensivieren.

Wie schauts denn mit Kommilitonnen aus? Sind da keine netten dabei, mit denen du dich zum Lernen oder auch mal auf nen Kaffee verabreden könntest?
Da würde mir eine einfallen. Dummerweise wohnt sie auch nicht gerade um die Ecke, was das Ganze noch erschweren würde. Aber ich denke ich versuche mal, da was anzuleiern...

Ein großer Faktor ist auch das Geldproblem- vor allem wie es dann nächstes Jahr aussieht, wenn die Waisenrente wegfällt. Wenn das geklärt wäre (also wenn ich z.B. endlich einen Job finden würde), wäre ich auch schon eine sehr große Last los, dann wäre der Rest sicher auch einfacher. Aber darüber mach ich mir momentan sehr große Sorgen.
 

Benutzer15352 

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Ein großer Faktor ist auch das Geldproblem- vor allem wie es dann nächstes Jahr aussieht, wenn die Waisenrente wegfällt. Wenn das geklärt wäre (also wenn ich z.B. endlich einen Job finden würde), wäre ich auch schon eine sehr große Last los, dann wäre der Rest sicher auch einfacher. Aber darüber mach ich mir momentan sehr große Sorgen.
Gibt es bei euch an der Uni vielleicht so etwas wie Jobanzeigen für Studenten? An meiner Uni gabs so ein schwarzes Brett für solche Zwecke. Bei der Jobbörse der Arbeitsagentur (im Internet) gibt es auch Minijob-Anzeigen. Ansonsten hilft wirklich nur auf Eigeninitiative rumfragen: Einfach in die Geschäfte/Restaurants/Bars/etc. gehen, Lebenslauf parat haben und nachfragen - so hab ich schon den ein oder anderen Job bekommen. Was mir sonst noch einfällt (und was ich auch schon gemacht habe :grin:): Kino (Einlass, Snackverkauf), Theater (Thekenkraft, Garderobe) oder Callcenter (wenn du in einer medienlastigen Stadt wohnst, kann man auch gut an den Fernseh-Hotlines arbeiten). Was auch auf freiberuflicher Basis gut klappt: Nachhilfe oder Babysitten. Oh und was mir auch noch einfällt: Gerade als Lehramtsstudentin kann man gut bei diesen Nachhilfeinstituten (Studienkreis & Co) arbeiten - dann kriegt man quasi auch noch Praxiserfahrung gratis dazu :smile:.
 
G

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Es ist total super, dass du dir Hilfe holst, von jemandem der etwas außen steht und eine andere Perspektive hat. Da kommen einem oft nochmal ganz andere Ideen!

Jeder von uns ist mal in so einer Krise (ich aktuell auch), du bist also nicht allein. Und die meisten schaffen es unbeschadet aus ihren Tiefs heraus - du bestimmt auch! Lass dir helfen, versuch positiv zu bleiben (auch wenn es manchmal schwer fällt). Du hast deinen Freund, dein Berufsziel im Blick und alles andere bekommst du auch hin :knuddel:
 
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