Benutzer209637 (35)
Verbringt hier viel Zeit
- #1
Ich hab momentan ein Problem mit meinem F+ und ich bin mir schlicht selbst nicht sicher, ob ich da zu "krass" reagiere, deshalb suche ich jetzt nach Meinungen im Außen - bei euch.
Zusammengefasst;
Es gab meinerseits Kritik, er hat sich entschuldigt und Besserung versprochen.
Es hat sich ähnlich wiederholt, ich hab das kritisiert, er hat gesagt, dass er das einfach anders verstanden hat und nicht auf die Situation bezogen hat.
Er hat wieder Besserung versprochen.
Es hat sich in anderer Form wiederholt, er hat gedacht ich hätte es nicht mitbekommen und in meinen Augen dann die Verantwortung für die Situation von sich auf mich verschoben. Außerdem hat er sich selbst kurzzeitig in eine Opferposition gestellt.
Auch hier hat er wieder Besserung gelobt.. aber er mag die Konsequenz die ich daraus gezogen habe nicht.
Und ich fühle mich einfach nicht ernstgenommen.
Ich bin mir aber selbst einfach nicht mehr sicher, wie viel von meiner Reaktion einfach an den Erlebnissen (anderer Mann) der letzten Jahre liegt. Also ob ich da überreagiere und an gewissen Triggerpunkten arbeiten muss - oder ob das ganz real so "schlimm" ist, wie ich das für mich gerade wahrnehme.
Zur Hintergrundgeschichte geht's im Spoiler (ja ich hole aus, deshalb vorhergehend oben die Zusammenfassung)
Genau da ist seitdem für mich das Hauptproblem.
Neben dem Gefühl, dass meine Grenzen überhaupt nicht wahr- oder ernstgenommen werden und einfach mit einem "upsi, hab ich anders verstanden, ich achte jetzt besser darauf" abgewiegelt werden, macht er auch noch dasselbe wie der Idiot;
"ich habe das ja nur gemacht, weil ich dachte, dass du das wolltest" - obwohl es ganz offensichtlich sein eigenes Bedürfnis war und er verdreht den Ablauf, weil er denkt, ich hätte das sicher nicht mitbekommen.
Außerdem dieses verschieben vom Fokus auf das selbstmitleidige "alle sind gerade so böse zu mir, ich armes tuktuk"
.. zumindest fühle ich mich jetzt wieder so behandelt.. auf der anderen Seite ist mein F+ eigntl echt ein rücksichtsvoller Mann, der sehr viele, sehr gute Eigenschaften hat.
Aber eben Beziehungsunerfahren ist.
Vllt gehe ich also auch zu hart mit ihm ins Gericht, wenn ich von ihm erwarte, dass er da so weitsichtig ist.
Ihm scheint es auch ein Mysterium zu sein, dass - nur weil wir ab und zu Morgensex haben - ich nicht automatisch dafür geweckt werden möchte.
Ich verbringe ja nach wie vor gerne Zeit mit ihm..
Aber abgesehen von längeren Umarmungen und "kuscheln beim Fernsehen" merke ich schon einen Rückgang meines Wunsches nach Intimität mit ihm.
Und das Gefühl, dass "alles reden nix hilft".
Nun bin ich wieder an dem Punkt mich zu fragen, ob ich ihm Unrecht tue.
Ich weiß ja selbst, dass ich meine Grenzen ihm ggü viel deutlicher versuche durchzusetzen, als in meinen bisherigen Beziehungen - schlicht weil dieses "ihm gefallen wollen" weg fällt.
Außerdem merke ich ja, dass ich sehr viel kleinlicher darauf achte. (Stichwort: sensibilisiert)
Off-Topic:
Sollte ich eigntl nicht extra erwähnen müssen; natürlich hat der Mensch sehr gute Eigenschaften und es gibt Gründe, warum ich ihn mag und überhaupt so viel Nähe mit ihm Teile wie eine F+ mit sich bringt. Trotzdem wird sich das Thema hier vorallem mit einer negativen Seite von ihm befassen und ein eher einseitiges Bild vermitteln...
Sollte ich eigntl nicht extra erwähnen müssen; natürlich hat der Mensch sehr gute Eigenschaften und es gibt Gründe, warum ich ihn mag und überhaupt so viel Nähe mit ihm Teile wie eine F+ mit sich bringt. Trotzdem wird sich das Thema hier vorallem mit einer negativen Seite von ihm befassen und ein eher einseitiges Bild vermitteln...
Zusammengefasst;
Es gab meinerseits Kritik, er hat sich entschuldigt und Besserung versprochen.
Es hat sich ähnlich wiederholt, ich hab das kritisiert, er hat gesagt, dass er das einfach anders verstanden hat und nicht auf die Situation bezogen hat.
Er hat wieder Besserung versprochen.
Es hat sich in anderer Form wiederholt, er hat gedacht ich hätte es nicht mitbekommen und in meinen Augen dann die Verantwortung für die Situation von sich auf mich verschoben. Außerdem hat er sich selbst kurzzeitig in eine Opferposition gestellt.
Auch hier hat er wieder Besserung gelobt.. aber er mag die Konsequenz die ich daraus gezogen habe nicht.
Und ich fühle mich einfach nicht ernstgenommen.
Ich bin mir aber selbst einfach nicht mehr sicher, wie viel von meiner Reaktion einfach an den Erlebnissen (anderer Mann) der letzten Jahre liegt. Also ob ich da überreagiere und an gewissen Triggerpunkten arbeiten muss - oder ob das ganz real so "schlimm" ist, wie ich das für mich gerade wahrnehme.
Zur Hintergrundgeschichte geht's im Spoiler (ja ich hole aus, deshalb vorhergehend oben die Zusammenfassung)
Vorgeschichte:
Wenn er unter der Woche bei mir ist, muss er deutlich früher als ich aufstehen.
Er ist ein Snooze(Schlummertaste am Wecker)-Mensch und ich hab schon von der ersten Übernachtung an angesprochen, dass ich das in meiner Anwesenheit nicht mag.
Ich habe es aber in einem gewissen Rahmen akzeptiert, weil es ja nicht meine Intention ist, ihn zu ändern.
Bis er es einmal komplett übertrieben hat und 3 Stunden lang aller 10 mins auf Snooze gedrückt hat (und absichtlich zu spät zu seiner Schule gekommen ist, weil er ja sooooo viel lieber noch bei mir liegen wollte)
Ich hab ihm da auch direkt beim Aufstehen gesagt, dass er nicht stundenlang auf Snooze drücken und mich so über Stunden wach halten kann.
Er hat sich entschuldigt und ist dann zur Fortbildung aufgebrochen - ich dachte das wäre damit erledigt, weil ich es diesmal doch sehr deutlich gesagt habe.
Das nächste Mal als wir uns gesehen haben, war es ein Wochenende.
Ich musste trotzdem Sonntag mit Wecker raus.
Hier hat er dann sogar meinen! Wecker gesnoozed, sodass ich den auch erst beim dritten Mal vernommen habe.
Er wollte dann statt aufzustehen kuscheln und gerne auch mehr.
Ich hab da dann ziemlich nachdrücklich seine Hand weggeschubst - weil ich echt genervt war, dass der Hinweis beim letzten Mal so null bei ihm angekommen ist und ich es auch übergriffig fand, dass er meinen Wecker snoozed (den ich ja stelle, um ihn mitzubekommen) - und bin selbst aufgestanden und ins Bad.
Er kam hinterher und meinte dann, dass er in letzter Zeit immer häufiger das Gefühl bekommt bei mir alles falsch zu machen und dass ich ihm gegenüber immer häufiger "nicht nett" reagiere und dass das bei mir immer so aus dem Nichts kommen würde.
Ich hab mich dann also nochmal zu ihm gesetzt und das Gespräch gesucht.
Ich hab ihm wirklich in aller Ruhe nochmal erklärt, dass wir jetzt schon sehr häufig die Momente hatten, in denen ich ihm einen neutralen/freundlichen Hinweis gegeben habe, dass mich das Snoozen stört und er den Hinweis dann zwar abnickt, aber beim nächsten Mal wieder genauso handelt und dass ich dann nicht "aus dem Nichts" genervt reagiere, sondern weil ich mich schon x-mal wiederholt habe.
Sowie, dass ich es jetzt alles andere als gut fand, dass er jetzt sogar noch einen Schritt weiter ging und meinen! Wecker snoozed.
Ich dadurch das Gefühl habe, dass meine genannte Grenze von ihm gar nicht ernst genommen wird und dies auch der eigentliche Kern des Problems ist.
Er meinte, dass er die Hinweise irgendwie nicht als solche wahrgenommen hat (sag ich ja! Warum dann die Verwunderung, dass irgendwann mehr Nachdruck kommt?) und er dachte, es hätte mich nur an dem speziellen Tag unter der Woche gestört und sei kein allgemeines Ding - aber er hat es jetzt verstanden und würde jetzt besser drauf achten. Ihn selbst würde das Snoozen ja nicht stören, deshalb hat er da nicht weiter drüber nachgedacht.
Beim nächsten Treffen (unter der Woche) hat er mir auch gleich erzählt, dass er eine neue Weckerapp hat und die Snoozefunktion komplett deaktiviert hat.
Es hat an dem Morgen danach auch wirklich gut geklappt und ich hab ihm dann als ich aufgestanden bin auch direkt per WhatsApp gedankt und gesagt, dass das so viel besser für mich war.
Soweit, so gut. Das als Vorgeschichte.
Ja, das ist erstmal kein dramatisches Thema und "man hat die Probleme". Aber im Hinblick auf die Gespräche über das Wachhalten vor der Arbeit und dass ich da eh schon um mehr Rücksicht gebeten habe, hat es mMn einen Zusammenhang mit dem folgenden:
Das nächste Treffen unter der Woche kam. Ich dachte es wäre alles chic.
Am Morgen hat er mich dann aber geweckt, indem er sich angekuschelt hat und mir ins Ohr gesagt (geflüstert war es nicht) hat, dass er gerade total scharf auf Sex ist und er hat sich entsprechend an mich gedrückt.
Ich hab das in dem dämmrigen Aufwachzustand schlicht ignoriert, weil "nö keine Lust" und ich bin morgens auch eher sprachfaul.
Er hat sich dann wieder auf seinen Rücken gedreht und dann eben selbst Hand angelegt - was ich per se nicht schlimm finde.. allerdings hat's mich halt wachgehalten 🙄
Als er letztlich aufgestanden ist und ich merklich wach war, meinte er noch, dass er am Wochenende Sex möchte. (Die Info ist okay und wertfrei, einfach weil wir in letzter Zeit den Fokus mehr auf Zocken und Unternehmungen hatten)
Ich hab ihm dann später nochmal geschrieben, dass ich es nicht gut finde, dass er das Thema mit dem wachhalten wieder nicht ernst genommen hat.
Dass ich morgens (insbesondere vor der Arbeit) keine Lust habe wegen Sex geweckt und dann durch sein wichsen wachgehalten zu werden.
Ich aber auch kein Problem damit habe, wenn es - wie am Abend davor - aus Müdigkeit bei ihm nicht mit dem Sex klappt und wir nur Kuscheln und schlafen.
Trotzdem will ich in der Konsequenz jetzt keine Treffen mehr unter der Woche.
Daraufhin hat er mich angerufen:
Er dachte in dem Moment, dass ich das wollte, deshalb habe er das überhaupt gesagt. Er selbst hätte zur Zeit ja gar keine Lust und wäre genauso nur mit kuscheln und Zeit verbringen zufrieden und dann können wir ja jetzt die Treffen unter der Woche eh darauf beschränken.
Ich hab dann direkt nachgefragt, wie ich ihm bitte im Schlaf signalisiert haben soll, dass ich gerade Sex wollte. Schließlich hat er mich ja mit der Intention geweckt.
Daraufhin hat er gesagt, er dachte ich sei wach. Er hat sich dabei aber auf das "er möchte am Wochenende Sex" bezogen, was er ja erst nach dem Aufstehen gesagt hat.
Ich hab dann die Aktion mit dem ins Ohr "flüstern" genannt und dass er danach selbst Hand angelegt hat. (Was schon in meiner Nachricht unmissverständlich stand)
Er meinte dann; achso, ja das hat er vorher ja tatsächlich gemacht.
Ich habe ihn dann damit konfrontiert, dass seine Aussage (er habe selbst gar keine Lust) damit aber hinfällig ist und er da gerade schön die Verantwortung auf mich schieben wollte, weil er sich dachte, ich hätte das nicht mitbekommen.
Er hat dann den Fokus verschoben, ist in diesen selbstmitleidigen Tonfall verfallen (nach dem Motto "ich mach einfach alles falsch")
Das habe ich dann recht hart mit "nein, jetzt bitte kein Selbstmitleid" abgewehrt.. (da ich in dem Moment getriggert war, Idiot lässt grüßen)
Er erzählte dann, dass ihn die Nachricht von mir gerade so hart getroffen hat, weil er auch ein paar Minuten vor der Nachricht Stress mit seinem besten Kumpel hatte und das alles ihn ja gerade total herunterzieht.
Ich hab mir kurz angehört, was mit seinem besten Kumpel passiert ist, habe ihn dann aber zurück zum Thema geholt indem ich gesagt habe, dass ich zwar verstehe, dass ihn das gerade runterzieht, es aber absolut gar nix mit der Situation zwischen ihm und mir am morgen zu tun hat.
Da hat er dann auch nochmal eingelenkt und wieder gesagt, dass er sich da bessern wird und besser drauf achten wird etc..
Wenn er unter der Woche bei mir ist, muss er deutlich früher als ich aufstehen.
Er ist ein Snooze(Schlummertaste am Wecker)-Mensch und ich hab schon von der ersten Übernachtung an angesprochen, dass ich das in meiner Anwesenheit nicht mag.
Ich habe es aber in einem gewissen Rahmen akzeptiert, weil es ja nicht meine Intention ist, ihn zu ändern.
Bis er es einmal komplett übertrieben hat und 3 Stunden lang aller 10 mins auf Snooze gedrückt hat (und absichtlich zu spät zu seiner Schule gekommen ist, weil er ja sooooo viel lieber noch bei mir liegen wollte)
Ich hab ihm da auch direkt beim Aufstehen gesagt, dass er nicht stundenlang auf Snooze drücken und mich so über Stunden wach halten kann.
Er hat sich entschuldigt und ist dann zur Fortbildung aufgebrochen - ich dachte das wäre damit erledigt, weil ich es diesmal doch sehr deutlich gesagt habe.
Das nächste Mal als wir uns gesehen haben, war es ein Wochenende.
Ich musste trotzdem Sonntag mit Wecker raus.
Hier hat er dann sogar meinen! Wecker gesnoozed, sodass ich den auch erst beim dritten Mal vernommen habe.
Er wollte dann statt aufzustehen kuscheln und gerne auch mehr.
Ich hab da dann ziemlich nachdrücklich seine Hand weggeschubst - weil ich echt genervt war, dass der Hinweis beim letzten Mal so null bei ihm angekommen ist und ich es auch übergriffig fand, dass er meinen Wecker snoozed (den ich ja stelle, um ihn mitzubekommen) - und bin selbst aufgestanden und ins Bad.
Er kam hinterher und meinte dann, dass er in letzter Zeit immer häufiger das Gefühl bekommt bei mir alles falsch zu machen und dass ich ihm gegenüber immer häufiger "nicht nett" reagiere und dass das bei mir immer so aus dem Nichts kommen würde.
Ich hab mich dann also nochmal zu ihm gesetzt und das Gespräch gesucht.
Ich hab ihm wirklich in aller Ruhe nochmal erklärt, dass wir jetzt schon sehr häufig die Momente hatten, in denen ich ihm einen neutralen/freundlichen Hinweis gegeben habe, dass mich das Snoozen stört und er den Hinweis dann zwar abnickt, aber beim nächsten Mal wieder genauso handelt und dass ich dann nicht "aus dem Nichts" genervt reagiere, sondern weil ich mich schon x-mal wiederholt habe.
Sowie, dass ich es jetzt alles andere als gut fand, dass er jetzt sogar noch einen Schritt weiter ging und meinen! Wecker snoozed.
Ich dadurch das Gefühl habe, dass meine genannte Grenze von ihm gar nicht ernst genommen wird und dies auch der eigentliche Kern des Problems ist.
Er meinte, dass er die Hinweise irgendwie nicht als solche wahrgenommen hat (sag ich ja! Warum dann die Verwunderung, dass irgendwann mehr Nachdruck kommt?) und er dachte, es hätte mich nur an dem speziellen Tag unter der Woche gestört und sei kein allgemeines Ding - aber er hat es jetzt verstanden und würde jetzt besser drauf achten. Ihn selbst würde das Snoozen ja nicht stören, deshalb hat er da nicht weiter drüber nachgedacht.
Beim nächsten Treffen (unter der Woche) hat er mir auch gleich erzählt, dass er eine neue Weckerapp hat und die Snoozefunktion komplett deaktiviert hat.
Es hat an dem Morgen danach auch wirklich gut geklappt und ich hab ihm dann als ich aufgestanden bin auch direkt per WhatsApp gedankt und gesagt, dass das so viel besser für mich war.
Soweit, so gut. Das als Vorgeschichte.
Ja, das ist erstmal kein dramatisches Thema und "man hat die Probleme". Aber im Hinblick auf die Gespräche über das Wachhalten vor der Arbeit und dass ich da eh schon um mehr Rücksicht gebeten habe, hat es mMn einen Zusammenhang mit dem folgenden:
Das nächste Treffen unter der Woche kam. Ich dachte es wäre alles chic.
Am Morgen hat er mich dann aber geweckt, indem er sich angekuschelt hat und mir ins Ohr gesagt (geflüstert war es nicht) hat, dass er gerade total scharf auf Sex ist und er hat sich entsprechend an mich gedrückt.
Ich hab das in dem dämmrigen Aufwachzustand schlicht ignoriert, weil "nö keine Lust" und ich bin morgens auch eher sprachfaul.
Er hat sich dann wieder auf seinen Rücken gedreht und dann eben selbst Hand angelegt - was ich per se nicht schlimm finde.. allerdings hat's mich halt wachgehalten 🙄
Als er letztlich aufgestanden ist und ich merklich wach war, meinte er noch, dass er am Wochenende Sex möchte. (Die Info ist okay und wertfrei, einfach weil wir in letzter Zeit den Fokus mehr auf Zocken und Unternehmungen hatten)
Ich hab ihm dann später nochmal geschrieben, dass ich es nicht gut finde, dass er das Thema mit dem wachhalten wieder nicht ernst genommen hat.
Dass ich morgens (insbesondere vor der Arbeit) keine Lust habe wegen Sex geweckt und dann durch sein wichsen wachgehalten zu werden.
Ich aber auch kein Problem damit habe, wenn es - wie am Abend davor - aus Müdigkeit bei ihm nicht mit dem Sex klappt und wir nur Kuscheln und schlafen.
Trotzdem will ich in der Konsequenz jetzt keine Treffen mehr unter der Woche.
Daraufhin hat er mich angerufen:
Er dachte in dem Moment, dass ich das wollte, deshalb habe er das überhaupt gesagt. Er selbst hätte zur Zeit ja gar keine Lust und wäre genauso nur mit kuscheln und Zeit verbringen zufrieden und dann können wir ja jetzt die Treffen unter der Woche eh darauf beschränken.
Ich hab dann direkt nachgefragt, wie ich ihm bitte im Schlaf signalisiert haben soll, dass ich gerade Sex wollte. Schließlich hat er mich ja mit der Intention geweckt.
Daraufhin hat er gesagt, er dachte ich sei wach. Er hat sich dabei aber auf das "er möchte am Wochenende Sex" bezogen, was er ja erst nach dem Aufstehen gesagt hat.
Ich hab dann die Aktion mit dem ins Ohr "flüstern" genannt und dass er danach selbst Hand angelegt hat. (Was schon in meiner Nachricht unmissverständlich stand)
Er meinte dann; achso, ja das hat er vorher ja tatsächlich gemacht.
Ich habe ihn dann damit konfrontiert, dass seine Aussage (er habe selbst gar keine Lust) damit aber hinfällig ist und er da gerade schön die Verantwortung auf mich schieben wollte, weil er sich dachte, ich hätte das nicht mitbekommen.
Er hat dann den Fokus verschoben, ist in diesen selbstmitleidigen Tonfall verfallen (nach dem Motto "ich mach einfach alles falsch")
Das habe ich dann recht hart mit "nein, jetzt bitte kein Selbstmitleid" abgewehrt.. (da ich in dem Moment getriggert war, Idiot lässt grüßen)
Er erzählte dann, dass ihn die Nachricht von mir gerade so hart getroffen hat, weil er auch ein paar Minuten vor der Nachricht Stress mit seinem besten Kumpel hatte und das alles ihn ja gerade total herunterzieht.
Ich hab mir kurz angehört, was mit seinem besten Kumpel passiert ist, habe ihn dann aber zurück zum Thema geholt indem ich gesagt habe, dass ich zwar verstehe, dass ihn das gerade runterzieht, es aber absolut gar nix mit der Situation zwischen ihm und mir am morgen zu tun hat.
Da hat er dann auch nochmal eingelenkt und wieder gesagt, dass er sich da bessern wird und besser drauf achten wird etc..
Genau da ist seitdem für mich das Hauptproblem.
Neben dem Gefühl, dass meine Grenzen überhaupt nicht wahr- oder ernstgenommen werden und einfach mit einem "upsi, hab ich anders verstanden, ich achte jetzt besser darauf" abgewiegelt werden, macht er auch noch dasselbe wie der Idiot;
"ich habe das ja nur gemacht, weil ich dachte, dass du das wolltest" - obwohl es ganz offensichtlich sein eigenes Bedürfnis war und er verdreht den Ablauf, weil er denkt, ich hätte das sicher nicht mitbekommen.
Außerdem dieses verschieben vom Fokus auf das selbstmitleidige "alle sind gerade so böse zu mir, ich armes tuktuk"
.. zumindest fühle ich mich jetzt wieder so behandelt.. auf der anderen Seite ist mein F+ eigntl echt ein rücksichtsvoller Mann, der sehr viele, sehr gute Eigenschaften hat.
Aber eben Beziehungsunerfahren ist.
Vllt gehe ich also auch zu hart mit ihm ins Gericht, wenn ich von ihm erwarte, dass er da so weitsichtig ist.
Ihm scheint es auch ein Mysterium zu sein, dass - nur weil wir ab und zu Morgensex haben - ich nicht automatisch dafür geweckt werden möchte.
Ich verbringe ja nach wie vor gerne Zeit mit ihm..
Aber abgesehen von längeren Umarmungen und "kuscheln beim Fernsehen" merke ich schon einen Rückgang meines Wunsches nach Intimität mit ihm.
Und das Gefühl, dass "alles reden nix hilft".
Nun bin ich wieder an dem Punkt mich zu fragen, ob ich ihm Unrecht tue.
Ich weiß ja selbst, dass ich meine Grenzen ihm ggü viel deutlicher versuche durchzusetzen, als in meinen bisherigen Beziehungen - schlicht weil dieses "ihm gefallen wollen" weg fällt.
Außerdem merke ich ja, dass ich sehr viel kleinlicher darauf achte. (Stichwort: sensibilisiert)
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