Probleme mit der Anzahl der Sexpartner meiner Freundin

Benutzer71335  (53)

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Ich denke es ist wohl eine Mischung aus beidem. Ok wir sind auch noch nicht so lange zusammen und da musste ich schon so manchen Brocken schlucken, nicht nur die Anzahl der Sexpartner. Ging von Vergewaltigung bis das sie quasi im Januar Mutter geworden wäre. Nur mal ein kleiner Ausschnitt.

....die Mischung, nichts konkretes!!

Edit: Im übrigen sollte das auf keinen Fall ein Jammerthread werden, eher mal nen Sichten Austausch. Ich will sie auf keinen Fall verlieren, weil wir uns einfach super ergänzen und ich denke sie sieht das genauso, da die Planungen schon recht weit gehen in Hinsicht auf Silvester etc. wenn sie kein Interesse an der Beziehung hätte, dann würde sie das bestimmt nicht machen, auch in Hinsicht auf Sex passt es sehr gut. Ich habe sie auch super gerne bei mir. Hin und wieder muss ich halt daran denke und das tut dann schon weh.

Aha, dann geht es aber auch nicht generell nur um die "spaßigen "Vorerfahrungen sondern da sind viel andere Probleme die da mitschwingen und die du auch aktiv mit ihr trägst (was ja auch sehr lieb von dir ist:smile: , was du aber vielleicht nicht unbedingt alleine kannt) gleichzeitig spürst du das sich da was festigt und nur noch so eine Restunsicherheit da ist, die sich nicht nur auf das sexuelle bezieht.
Nun wenn ihr noch nicht so lange zusammen seit würde ich das einfach abwarten und zusammen angehen, mit ihr darüber reden, sie scheint offen zu sein und ist bestimmt nicht beleidigt wenn du das ansprichst, vielleicht legt sich das mehr und mehr in eurer Beziehung und wenn du merkst diese Restunsicherheit ist auch weg, dann behalte sie, was einem nicht trennt kann ja auch nachhaltig verbinden.:smile: :zwinker:

Ich würde mich jedenfalls nicht noch zusätzlich durch andere Meinungen zu ihrem Vorleben verunsichern lassen.:zwinker:
Wenn ihr beide das gar nicht konkret problematisiert oder es auch gar keine akuten Auswirkungen auf euer gemeinsames Leben/Beziehung hat, dann muss man das auch nicht künstlich aufbauen.
 
P

Benutzer

Gast
Ich muss sagen, dass ich bei einer Frau damit keine Probleme hätte, Warum auch? Es ist IHRE Vergangenheit und die gehört ihr! Die Zukunft... das ist etwas, was man sich zusammen aufbaut.
Klar würde ich mich bei 10 (Sex-)Partnern ihrerseits ein wenig anders fühlen als bei 20. Aber im Grunde ist mir nur eines wichtig: Fühlt sie sich bei MIR und UNSEREM Sex und Liebesleben wohl? Gebe ICH ihr das Gefühl und das Vertrauen, dass sie sich vollkommen fallen lassen kann?
Und wenn das gegeben ist, ist doch alles ok :smile:
 

Benutzer83816  (29)

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Naja ich denke beide seite (viele verschieden sexpartner überwiegend ONS ) und (wenige sexpartner in einer biezhiung ) haben beide unterschiedliche "eigenschaften" bei einem ONS geht es eher um die reine befriedigung des triebes wenn du hingegen mit deiner freundin sex hast die duc auch liebst dann wirst du genau dieses gefühl NIEMALS bei einem ONS erreichen (ist bei mir zumindest so) da mit will ich sagen das beide seite anders sind
hinzu kommt das du jetzt ihr freund bist das heißt du hast sie jetzt sie ""gehört dir" sei froh dadrüber und freu dich mit ihr genisse die zeit denn eines sage ich dir
Sie kommt nicht noch mal...
 

Benutzer27545 

Verbringt hier viel Zeit
Ich hab das ganze jetzt nur mal überflogen, aber ich denke, meinen Aspekt hat noch niemand genannt.

Ich behaupte mal, du fühlst dich in deinem Selbstwertgefühl verletzt. Du bist der Mann, sie ist die Frau. Sie ist aber die totale Sexgöttin, hat immer gemacht was sie wollte, hats mit allen getrieben. Du wünschtest dir das eigentlich auch, hättest auch gerne eine so aufregende Vergangenheit gehabt. Deswegen fühlst du dich ihr gegenüber weniger Wert als Mensch oder als Mann. Und ich denke, das ist auch dein wunder Punkt. Wenn jemand darauf rumreiten würde, dass sie mehr Erfahrung hat als du, denke ich würde dich das ziemlich mitnehmen.

Soviel zur Diagnose. Was rät man aber dabei? Ehrlich gesagt keine Ahnung. Da du nun in einer Beziehung lebst, wirst du kein Interesse haben, dich jetzt noch auszuleben (denke aber daran, es ist nie zu spät! Ich tue es jetzt auch gerade, erst mit stolzen 27 Lenzen!). Vielleicht hilft es dir aber, in deiner Freundin nicht eine "Gegnerin" (etwas plakativ ausgedrückt) zu sehen, sondern eher deinen Yedi Meister, von dem du viel lernen kannst.
 

Benutzer79428 

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Würde mir ganz ehrlich auch zu schaffen machen. Aber ich glaube es gibt einfach Menschen, die Liebe und Sex trennen können und andere, die es nicht können. Ich - und eventuell du - sind vielleicht Menschen, für die Sex vorwiegend und abgesehen von maaaaal nem ONS in eine Beziehung gehört. Ich glaube aber nicht, dass du automatisch nur jemand bist, mit dem man Sex hat und den man dann irgendwann abhakt. Klar - sie hatte viele Männer vor dir und hat einen großen Vergleich u.s.w., aber dennoch kann sie dich lieben.

Nur leider kenne ich sie nicht und kann dir daher nicht sagen, wieso sie schon in so jungen Jahren so viele Männer hatte und ob sie dich liebt oder nicht. Du musst das versuchen zu erspüren und das kann schwer sein.

Einen wirklichen Tipp kann ich dir jetzt leider nicht geben, denn wie gesagt, mich würde das auch stören. Setz dich mit dem Thema auseinander und finde für dich heraus, ob du damit leben können wirst, denn rückgängig kann man diese Herren und Geschehnisse nicht mehr machen. Achso ja - und sprich vielleicht mal mit ihr, was ihr das bedeutet hat, wieso so viele, etc...
 

Benutzer31113  (34)

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Hab jetzt die vorherigen Antworten nicht gelesen, aber mich würde ein Partner mit so vielen ehemaligen Sexpartnern total stören. Find die Vorstellung einfach ziemlich widerlich, dass sie schon über 20 Schwänze in sich drinnen hatte....:ratlos: Für mich voll der Abturner.
 
S

Benutzer

Gast
20 Sexpartner finde ich auch sehr viel. Ich kann schon verstehen das es dir weh tut wenn du daran denkst. Ist kein schönes Gefühl.

Ich persönlich würds ein bisschen eklig finden wenn ich mir vorstellen würde das mein Partner schon in zig Frauen drin war.
Mein Freund hatte vor mir 2 Frauen, eine Affäre (sie ist verheiratet) und einen ONS. Find ich auch nicht wirklich schön, vor allem da ich seine ExAffäre und ihren Mann öfter sehe. Mit ihr hatte er sein erstes Mal...und die ganze Sache zog sich ca. über 1 Jahr hin. Er war verliebt und wollte sie ganz, sie hat ihn wohl nur als Tröster gesehen mit dem sie ab und zu mal ins Bett gehüpft ist und bei dem sie sich ausheulen konnte, trennen wollte sie sich nie von ihrem Mann. Naja, mein Glück...jetzt hab ich ihn!

Ich hatte vor meinem Freund nur einen Partner, mit ihm war ich 7 Jahre zusammen und 6 verheiratet. Und selbst da sagt mein Freund das ihm manches weh tut wenn er dran denkt, z.B. das ich bei meinem Ex Sachen gemacht habe die ich bei ihm nicht machen möchte....allerdings waren das Sachen die ich gemacht hab um meinem Ex einen Gefallen zu tun...sowas werde ich in dieser Beziehung nicht mehr machen!Versteht mein Freund auch, tut ihm aber trotzdem weh wenn er drüber nachdenkt.

Ich finde das auch Dinge weh tun können die vor der Beziehung passiert sind....
 

Benutzer53592 

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Hallo,

bevor ich näher zu deinem Problem Stellung nehme, hätte ich da noch einige Fragen an dich:

****
1. Wie lange seid ihr überhaupt zusammen?
2. Wusstest du über ihre Sexvergangenheit schon vor der eigentlichen Beziehung Bescheid oder hast du es erst später erfahren?
3. Wenn du es nicht vorher gewusst hast, wäre das bereits ein vorzeitiges KO-Kriterium gewesen und die Beziehung dadurch nicht zustandegekommen?
4. Wie hast du es erfahren? Durch explizite Nachfrage oder freiwillige Erzählungen?
5. Wie war dabei ihre emotionale Verfassung? (eher neutral oder hast du das Gefühl, sie empfindet ihre Vergangenheit als Belastung?)
6. Wäre dir lieber gewesen, sie hätte sich nicht so konkret über die Anzahl geäußert?
7. Kennst du einige ihrer ONS, weil du die Befürchtung hast, du könntest den Männern/Frauen irgendwo begegnen?
8. Befürchtest du, dass sie sich eher zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlen könnte?
9. Hast du das Gefühl, ihre "Beichte" hätte Einfluss auf deine Liebe zu ihr? Siehst du deine Freundin seitdem irgendwie mit anderen Augen?


****

Irgendwie kann ich deine Gedankengänge durchaus nachvollziehen, auch wenn es für dich selber schwierig ist, diese konkret zu erfassen und zu formulieren, weil doch einige Faktoren ineinander greifen. Und genau das ist dein Problem...du kannst gewisse Dinge nicht zuordnen, was deine Befürchtungen und Ängste ins Jetzt und in die Zukunft lenkt - ohne jedoch gezielt sagen zu können, was dich eigentlich wirklich am meisten stört.

Diskrepanz:

Deine bisherigen Erlebnisse stehen laut deiner Aussage in keinem Verhältnis zu ihren, was du als "weniger vorweisen" einstufst.
Wenn du zum Punkt angelangst, dass es ein Problem ist, dass du im Gegensatz zu ihr eine weniger bewegtere sexuelle Vergangenheit hast, dann könnte es schwierig werden, wenn du das Gefühl bekommst, etwas verpasst zu haben. Da können dir noch so viel Leute erzählen, es sei "nicht prägend" oder absolut unwichtig, wenn du der Meinung bist, du hättest dir lieber selbst ein Bild davon gemacht, um lässig auf der Seite derer zu stehen, die sagen können "das kann ich vorweisen/das habe ich alles erlebt" - ganz egal, wie toll die Erfahrung jetzt wirklich waren.
Demzufolge könnte es schwierig werden, dem Partner diese Erfahrungen dann nicht doch etwas zu neiden bzw. sich unterlegen zu fühlen.
Außerdem hast du Angst, ihr nicht zu "genügen" und dass sie Vergleiche ziehen könnte. Du fühlst dich in dieser Hinsicht wohl auch unterlegen, und du kommst dir mit deinen bisherigen Erfahrungen -im Gegensatz zu ihren- leicht "naiv" vor.

Auf der anderen Seite solltest du dir eventuell ihre Gedankengänge zueigen machen, denn sie könnte nämlich leicht irritiert sein, wenn sie das Gefühl hätte, ihre Vergangenheit wäre ein Grund dafür, dass du dich nun auch beweisen muß, um gleich zu ziehen, nur damit du deine eventuell vorhandenen Minderwertigkeitskomplexe in den Griff bekommst.
"Wettbewerbe" in diesem Bereich sind doch überhaupt nicht angesagt - weder in einer Beziehung und auch sonst generell nicht
Außerdem könnte sie doch im Gegenzug genauso denken, dass du irgendetwas verpasst hast und deswegen viel eher zum Fremdgehen neigst.
Merkst du was? Wenn man gezielt nach etwas sucht, wird man immer etwas finden...auf beiden Seiten.
Leider sind das oftmals die negativen Dinge, die sich ganz fies einschleichen und die man dann wieder schwer rausbekommt.

Vertrauen:

Ich denke, du bist jetzt nun mal noch nicht so lange mit ihr zusammen, eure Beziehung muß sich noch festigen und deshalb überlegst du vielleicht auch, was eventuell trennend zwischen euch stehen und zur "Bedrohung" werden könnte.
Das halte ich für durchaus normal, allerdings hat sie dir geschildert, wie ihre Vergangenheit abgelaufen ist (nur wissen wir jetzt nicht genau, wie intensiv und detailliert die Schilderungen waren), aber sie hat dich davon in Kenntnis gesetzt und sich dir anvertraut.
Und wenn sie schon derart vertrauensvoll dir gegenüber „ausgepackt“ hat, warum erwiderst du dieses Vertrauen ihr gegenüber nicht und sprichst im Gegenzug über deine Beziehungsvorstellungen, Wünsche und Ängste, damit sie sich angenommen fühlt?
Vertraue ihr, belohne ihr Vertrauen, denn ich denke, das ist auch ein Zeichen, dass du für sie ein ganz wichtiger Mensch bist, wenn sie sich dir so vorbehaltslos öffnen kann - vielleicht konnte sie das in diesem Maße bei keinem anderen.

Vergangenheit:

Mir scheint, du hast mit ihrer Vergangenheit mehr Probleme als sie selbst, wobei diese scheinbar nicht immer unbeschwert verlief.
Ganz egal, was sie getrieben hat, all diese Männer erleben zu müssen...es ist IHRE Vergangenheit und wenn es ein Trauma gäbe, dann müsste es doch deine Partnerin eigentlich haben.
Du willst, das alles unbeschwert ist, aber das kann nur funktionieren, wenn du begreifst, dass sich die Zeit nicht mehr zurückdrehen lässt und man eigentlich nur seine eigene Vergangensheitsbewältigung im gewissen Rahmen beeinflussen kann.
Du musst damit klar kommen, dass sie eine bewegtere, sexuelle Vergangenheit besitzt, aber zugleich in dir einen Mann gefunden hat, der so anders ist als die Vorgänger und den sie wirklich KOMPLETT in ihr Leben lassen will, weil er bestimmt liebenswert, aufrichtig, hingebungsvoll, zärtlich, verständnisvoll, verlässlich, vertrauenswürdig, aber bestimmt nicht SEXUELL ZAHMER ist.
Dadurch, da sie genau weiß, was es für Männer gibt, will sie unbedingt dich haben, weil du ihr einen bestimmten Halt geben kannst, der sicherlich wichtig ist und du läutest wahrscheinlich eine ganz andere Phase in ihrem Leben ein, in der sie sich eben auch eine Zukunft mit dir vorstellen kann.
Sie hatte eine sexuell ungewöhnliche Zeit, aber ich denke, sich war nicht unbedingt nur sexuell befriedigend, sondern womöglich oft trist mit unsteten Komponenten.
Wenn Du sie liebst, dann wirst Du eines Tages die Größe aufbringen, das zu erkennen und darüber zu stehen. Mit dir erlebt sie eine tiefer und schöne Liebesbeziehung...das ist es, was zählt. Deshalb solltest du dir das immer vor Augen halten und darauf darfst du sogar durchaus stolz sein.
Wenn du es nämlich nicht schaffst, deine Bedenken einigermaßen in den Griff zu bekommen und sie irgendwie als "befleckt" ansehen, dann könntest du evenuell komplett blockieren und dadurch riskieren, dass eure bisher harmonische Beziehung und Liebe den Bach hinuntergeht.

Erfahrung:

Ein Mann darf seine Erfahrungen gesammelt haben, was durchaus als "normal" eingestuft oder gar begrüßt wird. Tut es eine Frau, dann wird schnell mal eine "Schlampe" daraus.
Ich gehe mal davon aus, dass die Anzahl der Sexbegegnungen deiner Freundin außerhalb der langjährigen Partnerschaften "zusammenkamen".
Wenn du also der Meinung bist, dass es keine große Kunst ist, als FRAU viele Männer zu haben, weil man nichts sein muss und zu können braucht, außer bisschen zu lächeln, mit den Wimpern zu klimpern, ein oder zwei belanglose Sätzchen austauschen, mit dem Hintern zu wackeln und schon gehts rund...während du als MANN viele Frauen angraben musst, um zum Erfolg zu kommen, während dein Aussehen das von Brad Pitt übersteigen sollte und du mit enormen Witz und Humor punkten musst.
Dazu braucht es noch ne dicke Karre, Casanovas Eroberungsdrang, Entertainerqualitäten und gute Kommunikationskenntnisse...nur wenn das alles zusammenpasst, bekommst du vielleicht den Zuschlag, musst aber trotzdem ziemlich ackern, dass du nicht gerade die Hässlichste der wenigen Willigen beglücken darfst.
Eigentlich sind diese "Trophäenmänner" die wahren "Helden", während die Leistung der Frau kaum der Rede wert sein dürfte. :zwinker:

Ich will mit dieser leichten Ironie nur ausdrücken, dass auch die seit Urzeiten verteilten Geschlechterrollen sowie die Gesellschaft einen prägen kann und jeder seine persönlichen Ansichten über die akzeptable Anzahl seines Partners besitzt, was auch am Stellenwert von Liebe und Sex festgemacht werden kann.
Viel wichtiger würde mir jedoch erscheinen, dass du Hintergründe besser durchleuchtest und nicht vorrangig die Anzahl zu Grunde legst, sondern das "WIE", um deine Freundin "anzuerkennen".
WIE kam das alles zustande? WIE fühlte sie sich eigentlich dabei? WIE sorgfältig ging sie z. B. auch mit dem Thema Krankheiten, Verhütung etc. um?
Vielleicht hilft dir ein intensiver Austausch mit deiner Freundin weiter und zeigt dir Dinge auf, die dir bisher unbekannt waren und sie dir als Mensch (noch) näher bringt ...vielleicht aber auch nicht, wobei ich betonen möchte, dass ich dein Bauchgrummeln durchaus verstehen kann.
Man(n) kann womöglich etwas leichter akzeptieren und tolerieren, wenn die Diskrepanz nicht so groß wäre.
Und ich muss -obwohl älter und in deinen Augen sicherlich auch erfahrener- zugeben, dass mir bei einem Mann die Anzahl der Sexpartner auch nicht komplett egal wäre.
Aber da heißt es eben abwägen und schauen, wie ICH selber damit zurecht komme, ohne den anderen in eine "Opferrolle" zu drängen, weil ich ihn ständig mit Dingen aus seiner Vergangenheit konfrontiere, so dass er sich immer wieder rechtfertigen muss und womöglich später irgendwann mit bösen Vorwürfen aufwarte - insbesondere dann, wenn ich ihm daraus einen Strick drehe, um gewisse Dinge durchzusetzen oder ihn bei Streitigkeiten gezielt treffen zu wollen, was im höchstens Maße bedenklich und auch unfair wäre.

Ich kann dir nur alles erdenklich Gute wünschen und hoffen, dass du durch den Austausch und Einholen vom Meinungen bald klarer siehst.
 

Benutzer16351 

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Off-Topic:
Ein Mann darf seine Erfahrungen gesammelt haben, was durchaus als "normal" eingestuft oder gar begrüßt wird. Tut es eine Frau, dann wird schnell mal eine "Schlampe" daraus.

Mich würde interessieren, wo diese hier immer wieder auftauchende Behauptung ihren Ursprung hat und ob sie begründet ist.

1.) Wenn diese Behauptung aufgestellt wird, dann überwiegend von Frauen.
2.) Hierbei wird sowohl für die Beurteilung des Sexualverhaltens des Mannes als auch des Verhaltens der Frau auf den Standpunkt des Mannes abgestellt. Sowohl die Aussage "Männer mit vielen Sexualpartnerinnen sind tolle Hechte" als auch "Frauen mit vielen Sexualpartnern sind Schlampen" wird unabhängig davon, dass die Behauptende eine Frau ist, aus männlicher Sicht getroffen - Was Frauen tendenziell von promiskuitiven Männern halten, wird nicht gesagt.
3.) Auch unter Frauen gibt es eine deutliche Tendenz, promiskuitiven Geschlechtsgenossinnen, die ihre Freizügigkeit durch ihr Auftreten zeigen, Ablehnung zukommen zu lassen. Das Wort "Schlampe" dürfte unter Frauen ebenso abwertend und mindestens genauso häufig für das gleiche Verhalten benutzt werden, wie unter Männern.
4.) Echte Bewunderung erfahren sexuell aktive Männer wohl eher in Kreisen, aus denen sich keine Frau einen Lebenspartner wünscht. Partnerschaftliche Ablehnung erfahren promiskuitive Frauen aber häufig durch sexuell inaktive Männer, denen es eher um die fehlende Wertschätzung von Intimität geht, als um die profane Behauptung, dass solche Frauen Schlampen seien. D.h. den Männern, die ihre Ablehnung auf gewisse Werte und Überzeugungen stützen wird die Aussage eines Kreises von Männern untergeschoben, deren Horizont regelmäßig begrenzt ist.

Wegen dieser Ungereimtheiten rollen sich immer wieder meine Fingernägel hoch, wenn ich diese Aussage lese oder höre.
 

Benutzer53592 

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Off-Topic:


Mich würde interessieren, wo diese hier immer wieder auftauchende Behauptung ihren Ursprung hat und ob sie begründet ist.

1.) Wenn diese Behauptung aufgestellt wird, dann überwiegend von Frauen.
2.) Hierbei wird sowohl für die Beurteilung des Sexualverhaltens des Mannes als auch des Verhaltens der Frau auf den Standpunkt des Mannes abgestellt. Sowohl die Aussage "Männer mit vielen Sexualpartnerinnen sind tolle Hechte" als auch "Frauen mit vielen Sexualpartnern sind Schlampen" wird unabhängig davon, dass die Behauptende eine Frau ist, aus männlicher Sicht getroffen - Was Frauen tendenziell von promiskuitiven Männern halten, wird nicht gesagt.
3.) Auch unter Frauen gibt es eine deutliche Tendenz, promiskuitiven Geschlechtsgenossinnen, die ihre Freizügigkeit durch ihr Auftreten zeigen, Ablehnung zukommen zu lassen. Das Wort "Schlampe" dürfte unter Frauen ebenso abwertend und mindestens genauso häufig für das gleiche Verhalten benutzt werden, wie unter Männern.
4.) Echte Bewunderung erfahren sexuell aktive Männer wohl eher in Kreisen, aus denen sich keine Frau einen Lebenspartner wünscht. Partnerschaftliche Ablehnung erfahren promiskuitive Frauen aber häufig durch sexuell inaktive Männer, denen es eher um die fehlende Wertschätzung von Intimität geht, als um die profane Behauptung, dass solche Frauen Schlampen seien. D.h. den Männern, die ihre Ablehnung auf gewisse Werte und Überzeugungen stützen wird die Aussage eines Kreises von Männern untergeschoben, deren Horizont regelmäßig begrenzt ist.

Wegen dieser Ungereimtheiten rollen sich immer wieder meine Fingernägel hoch, wenn ich diese Aussage lese oder höre.


Off-Topic:
Dir braucht es weder die Fuß- noch Fingernägel hochrollen, denn das ist jetzt nicht die Meinung von mir, sondern ein -scheinbar noch in vielen Köpfen verankertes- Gedankengut, (alleine hier im Forum gibt es ständig verschiedene Threads dazu und immer wieder taucht diese merkwürdige Aussage in dieser oder leicht abgewandelter Form auf) das ich doch leicht ironisch mal wieder zum Besten gegeben habe und deren Ursprung noch Ausbreitung ich weder begründen kann, mich damit aber auch nicht näher damit befassen möchte, weil es mir im Prinzip am Allerwertesten vorbeigeht.
Ich unterscheide oder "verurteile" in dieser Sache weder Männlein noch Weiblein, da es mir grundsätzlich egal ist, was andere so treiben/getrieben haben...Hauptsache ich bin mit mir und meiner Sexualität im Einklang und kann auch die Vergangenheit eines (Sexpartners) -wie immer die aussehen mag- akzeptieren, was ich natürlich auch im Gegenzug von ihm erwarte.
Aber ich hoffe mal, dass hieraus keine Grundsatzdiskussion entsteht, die dann immer so "ausartet", dass ein ganzer Thread "zugemüllt" wird (was gerne mal passiert) und somit oftmals von der speziellen Problemstellung eines TS ablenkt und ins Uferlose abdriftet, was ich persönlich nicht gut finde. Wenn dich dieses Thema stark interessiert, dann solltest du dir vielleicht überlegen, im passenden Unterforum eine Diskussion darüber zu starten.
 

Benutzer85592 

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~ Was hat die Anzahl der Männer, die sie vor hatte mit dir und eurer Beziehung zu tun?
~ Hat es irgendetwas für dich verändert, als wenn sie dir gesagt hätte, dass sie vor dir nur bis 2-3Männern Sex hatte?




Bei einer Partnerschaft geht es nicht darum mit dem anderen irgendwie mithalten zu müssen. Das ist ja kein Wettbewerb!
 

Benutzer71062 

Meistens hier zu finden
Hallo TS,

versuch es mal positiv zu sehen. Deine Freundin hat Spaß am Sex.

Ob sie nun mehr Erfahrung hat? Ich denke, dass man bei mehreren ONS nicht mehr Erfahrung sammeln kann, als bei SB mit wechselnden Vorlagen :zwinker:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich bei einem ONS emotional fallen lassen kann, sein wahres Gesicht zeigt oder sich auch um den Sexpartner "kümmert". Ein ONS ist meistens egoistisch und dient nur zur Befriedigung der Lust. Ist also eher mit SB vergleichbar als mit Sex in einer längeren Beziehung. Nach meinen Erfahrungen ist es aber gerade für Frauen wichtig, sich beim Sex fallen lassen zu können. Das funktioniert beim ONS kaum

Ich glaube, dass man durch wenige längere Beziehungen, in denen man ja wesentlich mehr auf den Partner eingehen muss, mehr (für eine Beziehung relevante) Erfahrungen sammelt.

Natürlich wir sie bei 20 Sexpartnern auch 20 "Modelle" zu sehen bekommen haben. Jetzt ist sie mit dir zusammen - und nicht nur für einen ONS. Also, sieh es positiv, denn anscheinend brauchst du den Vergleich nicht zu scheuen.
 

Benutzer42813 

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Und ihr wundert euch, wenn Frauen ihre Biografie verschönern?

Mit meiner besten Freundin habe ich mich jetzt darauf geeinigt, dass wir beide künftig 5 Leute angeben werden. Drei Beziehungen, eine etwas länger dauernde Affäre und ein ONS, "damit man es mal ausprobiert hat, aber so toll ist es auch nicht, ich bräuchte es kein zweites Mal."

Ich halte es sowieso für ein Gerücht, dass man immer alles über das Vorleben wissen muss. Die Gegenwart ist es, die zählt.

Übrigens, mein aktueller Süßer kennt meine Vorerfahrungen und hat mir erzählt, dass es für ihn ein bisschen komisch sei, älter zu sein und trotzdem weniger erlebt zu haben - nicht nur in Bezug auf die Anzahl, sondern mehr noch auf die Qualität, was ich da schon alles erlebt habe. Es ging da um gewisse Bedenken bezüglich der Qualität bei uns beiden.

Na ja, so lasse ich eben hier und da immer so neue Ideen einfließen, was ich gerne mal ausprobieren würde oder was ich schon mal ausprobiert habe und gerne mal wieder machen würde... Ganz lieb mache ich das, weil ich ihn doch gerne habe und seine Gefühle mir kostbar sind!

Und mittlerweile ist es mit ihm sooooooo unendlich viel schöner als mit jedem anderen vorher oder nachher!

Man kann über so was nämlich auch reden.
 

Benutzer45016 

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Übrigens, mein aktueller Süßer kennt meine Vorerfahrungen und hat mir erzählt, dass es für ihn ein bisschen komisch sei, älter zu sein und trotzdem weniger erlebt zu haben - nicht nur in Bezug auf die Anzahl, sondern mehr noch auf die Qualität, was ich da schon alles erlebt habe. Es ging da um gewisse Bedenken bezüglich der Qualität bei uns beiden.


Die liebe Flame......du Luder:tongue:
Der eine hat die Möglichkeiten und den Mut sich auszutoben, andere wiederum wollen vielleicht gerne und trauen sich einfach nicht. Für jene mag es dann wohl ein bisschen befremdlich sein, wenn der Partner mit "Erfahrung" auftrumpfen kann und das löst dann wohl auch teilweise diese Bedenken oder sogar ein bisschen Angst aus.
Schade finde ich, das manche dann tatsächlich so weit gehen zu sagen das Vorleben ihrer Partner wäre "schlampig" gewesen, nur weil ihr Sexualleben aufregender als das eigene war. Was dieses Thema angeht war ich, im Gegensatz zu meinem Freund, auch eher etwas prüde. Als er mir anfangs erzählte wie viele Frauen er schon hatte, dachte ich mir auch "mein lieber man, der hat ja schon ordentlich rumgehurt".........das würde ich heute nie wieder tun!!! Nur weil ich vorher in Sachen Sex nicht so viel Erfahrung hatte und auch nicht die Möglichkeiten gewisse Grenzen auszutesten und zu überschreiten, habe ich nicht das Recht ihn für seinen "Forscherdrang" zu verurteilen. Ich liebe ihn und profitiere ja letztendlich auch von seinem Wissen. Abgesehen davon ist es für uns beide immer wieder etwas Besonderes gemeinsam vieles auszuprobieren, auch wenn er das eine oder andere im Ansatz schon kennt.........er genießt es nun voll und ganz mit mir:smile2:)

Lieber TS, anstatt so negativ darüber zu denken solltest du vielleicht mal überlegen, wie du von der Erfahrung deiner Freundin profitieren könntest!? Was sind deine Wünsche oder geheimen Phantasien? Deine Freundin scheint sehr offen zu sein was das Thema Sex angeht, warum versuchst du nicht mit ihr all das zu verwirklichen was du dir vorstellen kannst!? Ich glaube kaum, das sie dich auslachen oder gar für einen schlechten Liebhaber halten wird, nur weil du noch nicht gefesselt von der Decke hingst oder sonst was:smile2:
 

Benutzer42813 

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Na ja, mein aktueller Süßer war vorher schon mein bester Freund und kennt daher mein Vorleben, da ich früher nie Gründe gesehen habe, es vor ihm zu verheimlichen...

Er mag alles an mir, auch meine Sexualität. Dadurch, dass ich mit manchen Dingen (BDSM) so unbefangen umgehen kann, habe ich es ihm ja auch leichter gemacht, sich selbst solche Wünsche einzugestehen und auszuleben.
 

Benutzer45016 

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...Dadurch, dass ich mit manchen Dingen (BDSM) so unbefangen umgehen kann, habe ich es ihm ja auch leichter gemacht, sich selbst solche Wünsche einzugestehen und auszuleben.


Das meine ich ja^^ Manche nutzen eben diesen Support und die Erfahrung des Partners auf "richtige" Weise, und holen nach zu was sie früher vielleicht nicht die Möglichkeit hatten! Andere wiederum fassen das Ganze falsch auf und reden es schlecht. Ob es nun an der Unsicherheit oder dem Gedanken liegt, das man die vermutlich erwartete Leistung auf Grund von Erfahrungsmangel nicht bringen könnte weiß ich nicht. Aber ich finde dass manche es durch ihre Panik schlimmer machen, als es unterm Strich wirklich ist!
 

Benutzer53764  (38)

Verbringt hier viel Zeit
Ich kenn das, mir geht es auch so.
Meine Freundin hatte schon 26 Sexpartner, für mich ist sie die erste.
Irgendwie ist das ein komisches Gefühl wenn ich daran denke, wieviele Sie schon hatte. Ich versuch das immer zu verdrängen und nicht daran zu denken, aber es gibt immer mal wieder Tage oder Situationen wo man daran erinnert wird. Zum Beispiel wenn wir mit ihren Freunden unterwegs sind und über etwas geredet wird was früher gelaufen ist, das macht mich dann jedesmal total fertig.

Wir sind seit 2 Jahren zusammen und haben eine super glückliche Beziehung, sie sagt mir auch immer wieder wie sehr sie mich liebt und sie war auch noch nie so lange mit jemandem zusammen. Immer mal wieder kommen bei mir die Gedanken über ihr Leben vor mir, ich versuche mich dann abzulenken und denke daran wie glücklich ich mit ihr bin und an die schönen Momente die ich mir ihr erlebe. Ich kann Ihre Vergangenheit sowieso nicht mehr ändern. Sie meinte auch schon Sie hätte auf einige Erfahrungen verzichten können und ich hätte auch schon früher in ihr Leben treten können.

Ich denke wenn du dir zu viele Gedanken darüber machst schadet das eurer Beziehung. Du kannst die Vergangenheit nicht mehr ändern, du kannst nur die Gegenwart beeinflussen, deshalb verschwende nicht die Zeit mit diesen Gedanken die dich fertig machen, sondern genieße die schöne Zeit mit ihr.

Ich muss mir das auch immer wieder bewusst machen, aber so komme ich damit klar.
 

Benutzer86304 

Sorgt für Gesprächsstoff
Jetzt habe ich auch endlich das entsprechende Thema gefunden. Vielleich mal hier etwas, womit ich Probleme habe ähnlich wie du:

Wir Männer haben ja bekanntlich in Sachen Sex immer unseren Stolz und irgendwie artet das immer in eine Art Klischee aus . Zum Lachen ist das Problem was ich kurz erläutern will allerdings nicht, weil es schon ein wenig an einem nagt. Kurzum: Freundin hat in Sachen Sex was Orte/Spielzeug/ etc. angeht wesentlich wirklich wesentlich mehr Erfahrung als man selbst. Jedoch ist es schwierig hier was neues zu probieren als den Standard, weil sie doch schon mehr Erfahrung hat. Problem wurde natürlich auch persönlich angesprochen und der Ansicht war sie, dass selbst so manches was sie erlebt hat, selbst mit mir was neues wäre.
 

Benutzer24409 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo :smile:

Ein sehr interessanter Thread, der auch meine Situation gut beschreibt, auch wenn sie etwas differiert.

Ich habe mich vor einigen Monaten von meiner langjährigen Beziehung getrennt, mich vor kurzem aber in eine ganz süße Maus verguckt - und bin mit ihr auch zusammen. Meine Ex-Freundin und gleichzeitig meine längste und erste "richtige" Beziehung (über Jahre) ist ebenso wie ich auch nicht unbefleckt in unsere Beziehung gegangen. Sie hatte vor mir indes nur vier Sexualpartner (ich fünf), während meine neue Maus geschätzt 20 hatte (sie gibt 10 zu, aber ich verdopple das aus Sicherheitsgründen; sie ist eher der Typ Luder und sooo lange kennen wir uns noch nicht...) und zudem aus einem ONS von ihr eine Tochter entstanden ist, sozusagen der lebende Beweis, dass sie schon Sex hatte.

Es macht mir schon zu schaffen, weniger, dass ich jetzt nicht soviele unterschiedliche Sexpartnerinnen hatte, sondern mehr, dass sie eben schon so viele Schwänze in sich hatte und von den Sauereien her nicht gerade zimperlich ist - ich also ahnen kann, wie sie mit den Kerlen vor mir verfahren ist. Ich hatte und habe arge Bedenken, ihr dann überhaupt zu genügen, zumal ich körperlich zwar männlich, aber nu eben doch kein Brad Pitt bin. Wie soll man dann auch Neues gemeinsam erleben, wenn sie schon alles kennt? Wie oft hat sie das, was mir vorgestöhnt und erzählt wird ("Du bist so geil" "Du bist der Hammer"), schon anderen Kerls ebenso mitgeteilt?

Ich kann hier wirklich jeden verstehen, der, egal ob weiblich oder männlich, solche Gedanken hat. Das Optimum wäre wohl die Situation, eine Jungfrau zu haben und auf ewig mit ihr zusammen zu bleiben, so dass sie gar niemand anderen kennt, den sie sexuell vielleicht besser finden könnte als einen selbst. Das gibts aber nur in sehr, sehr seltenen Fällen, die in Zukunft wohl kaum noch vorkommen werden, da die Jugend von heute ja schon gleich nach der Grundschule Sex hat... Damit muss sich jeder abfinden, auf den Glücksgriff hoffen oder auf ewig Single bleiben. Gebrauchtfrauen und -männer sind nunmal, zumindest in den Twens und darüber, der überwiegende Anteil auf dem Singlemarkt.

Eine Patentlösung habe ich daher nicht, auch nicht für meine persönliche Situation. Ich gehe momentan einfach den Weg, sie konkret zu fragen, was sie eben noch NICHT erlebt hat und gerne erleben möchte. Unser nächstes Ziel, unsere geilen Gedanken drehen sich daher momentan um Sex in einer Umkleidekabine in einem Kaufhaus - das hatten wir beide noch nicht, würden es aber gerne mal machen :zwinker: Und mit meiner Ex hatten wir beide unser erstes Mal Anal, was ja auch etwas Besonderes ist/sein kann.

Zudem muss ich aus Erfahrung sagen, dass ich mit wenig erfahrenen Sexualpartnern nicht sonderlich guten Sex hatte, gerade weil bei kurzfristigen "Kontakten" eben nicht die Zeit ist, jemanden "anzulernen" und sich aufeinander einzustellen. Die Güte des Sex´ ist also eine völlig andere als die, die sich in einer Beziehung einstellt bzw. einstellen kann, weswegen ONS nicht sehr hoch zu bewerten sind, was Erfahrung sammeln und absolute Befriedigung bekommen angeht. Man macht sie ja auch nur aus Geilheit. Ich lerne gerade damit umzugehen, einerseits ihre Erfahrungen zu schätzen, weil sie eben schon weiß, wie es geht und was sie will, andererseits aber die Gedanken an die Schwänze, mit denen sie "geübt" hat, die womöglich geiler, länger, dicker, härter etc. als meiner, bei Seite zu schieben. Das benötigt Zeit, in der bewiesen werden muss, dass das Komplettpaket "Ich" ihr eben doch besser passt als all das, was sie vor mir hatte - und umgekehrt genauso.

Denn grundsätzlich ist es aber einfach nur richtig, dass Sex mit jedem Partner anders ist, auch wenn es im Grunde Sex ist. Ist halt so wie beim Auto fahren - jedes Auto fährt, aber jedes Auto fährt anders und man muss sich darauf einstellen, bis man Topzeiten auf der Rennstrecke erzielt. Dabei reicht für eine dauerhafte Beziehung nicht nur ein starker Motor (entspricht geilem Sex), sondern auch das Fahrwerk und die Langzeitqualität muss stimmen (entspricht Niveau der Beziehung, das "zueinander passen", die gegenseitige Ergänzung und alles sonstige, was in eine Beziehung gehört). Und genau hier muss man abwägen, jeder Partner für sich: Nur geiler Motor oder eben ein rundes Gesamtpaket, was den Bedürfnissen voll und ganz entspricht. Ich weiß, eine fürchterlich männliche Erklärung, aber einleuchtend, wie ich finde.

Irgendwie tut es gerade gut, dass alles hier zu schreiben, weil die eigenen Gedanken gerade in die Richtung gehen: Solange es "nur" ihre sexuelle Vergangenheit ist, die den Kompromiss darstellt, und der Rest passt - ich wäre bescheuert, keine Beziehung mit ihr einzugehen.

Mit besten Grüßen
Tric
 
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