Pille danach Problem mit Pille danach

Benutzer69386  (33)

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Ich habe das eher als Beleidigung angenommen...... Dann sorry.
Finde ich auch einen krassen weg.
Ich mein ich hasse Kondome wie die Pest (ja ich spüre einen Unterschied) und habe mich damit schon abgefunden. Dann finde ich es nicht zuviel verlangt, wenn man sich als Sicherheit die Pille danach als Option vorbehält.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Na ja also nur weil man derzeit keine Kinder will, lässt man sich ja nicht gleich vasektomieren. Das ist schon eine endgültige Entscheidung, auch wenn es theoretisch rückgängig machbar ist. Aber das ist sicher keine vorübergehende Verhütung, bis man 30 ist. :zwinker: Zumal ein kompetenter Arzt auch keinen Mann unter 30 vasektomiert.

Wie gesagt noch mal mein Rat: Thema ruhen lassen, kein Sex mehr haben und erstmal weiter schauen. Derzeit dreht ihr euch bei dem Thema nur im Kreis.
 

Benutzer88899 

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Also, eine Vasektomie wird in diesem Alter sowie von keinem Arzt durchgeführt. Sie ist auch nicht zwingend rückgängig zu machen, daher machen das Ärzte gewöhnlich nur dann, wenn wirklich kein Kinderwunsch besteht und derjenige eben schon ein gewisses Alter erreicht hat.
 

Benutzer69386  (33)

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Ja das Problem dabei ist nur, dass die Stimmung soweit gekippt ist, dass sie eigentlcih mit mir ncihts zu tun haben will. Ich habe mir Anderen darüber geredet und Sie ist jetzt der Meinung, dass ich diese Leute gegen Sie ansetzte. Dabei wollte ich nur Hilfe, weil ich es mit ihr nicht klären konnte. Macht mich alles sehr traurig. Ich werde jetzt erstmal die Schnauze halten.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ja halt einfach die Schnauze und wenn sie mit dir nichts zu tun haben will, dann halte eben Abstand. Ist ja kein Beinbruch, wenn ihr mal ein paar Tage Funkstille habt. Dann kann jeder erstmal in sich gehen und nachdenken.

Dass du mit gemeinsamen Freunden über euer "Verhütungsproblem" gesprochen hast, finde ich übrigens auch nicht toll. Das ist eine Sache, die im Grunde nur euch beide angeht und für sie ist es natürlich schon doof, wenn sie jetzt von Leuten darauf angesprochen wird, nachdem du da Infos weiter gegeben hast.
Ich versteh zwar, dass du nur eine Lösung gesucht hast, aber optimal finde ich es auch nicht.
 

Benutzer69386  (33)

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Ne nicht Freunde, evtl. Schlimmer, Familie.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ne nicht Freunde, evtl. Schlimmer, Familie.
Oh, das ist wirklcih noch schlimmer. :grin:
Ganz ehrlich, ich würde meinem Freund den Kopf abreißen, wenn er zu meiner Mutter gehen würde und mit ihr über das Thema Pille danach redet. :grin:

Bei dir ist es jetzt ja schon zu spät, also was hat ihre Mutter oder Schwester oder wer auch immer denn zu dem Thema gesagt?
Wollten sie deiner Freundin dann ins Gewissen reden oder finden sie, dass sie im Recht ist?

Ich denke, zumindest dafür müsstest du dich entschuldigen. Ansonsten kannst du natürlich auf deinem Standpunkt bleiben.
 

Benutzer69386  (33)

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Ne habe mit meinen Eltern gereded. Sie sind meiner Meinung bzw. haben fast genau das gesagt, was Du bezüglich Klärungsbedarf gesagt hast.
Sie haben meine Freundin aber nicht darauf angesprochen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Und woher weiß deine Freundin dann, dass du mit deinen Eltern geredet hast? Das musst du ihr dann ja gesagt haben.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Ok, das war natürlich mehr als ungeschickt; dir muss doch klar gewesen sein, dass es die Situation nicht besser macht, wenn du mit deinen Eltern intime Beziehungsdetails besprichst und das auch noch deiner Freundin unter die Nase reibst.

Ich würde an deiner Stelle jetzt wirklich für ein paar Tage den Ball flach halten, bis sich jeder wieder etwas beruhigt hat, und dann noch mal einen Gesprächsversuch starten.
 

Benutzer69386  (33)

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War ein Fehler ich weiß.
Aber was soll ich in ein paar Tagen in einem neuen Gespräch sagen?

Sie wird dabei bleiben, dass Sie jetzt keine Kinder möchte, es mit 30 zu spät ist und wenn ein Kondom reißen sollte dann will Sie zu dem Zeitpunkt darüber sprechen, ob Pille danach oder nicht. Das ist und bleibt für mich das Problem an der Sache.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Wie gesagt, Sex einstellen und ich würde auch kein Wort mehr über das Thema verlieren.
Bestenfalls die Entschuldigung dafür, dass du mit deinen ELtern geredet hast. Ansonsten wars das erstmal.
Ist vielleicht blöd, aber ich würde wirklcih auf stur schalten und bestenfalls wieder reden, wenn von ihr irgendwelche Sexversuche kommen.

Sollte dauerhaft keine Einigung zu finden sein, dann musst du wohl über eine Trennung nachdenken. Ich persönlich könnte sicher nicht lange mit jemandem zusammen sein, der beim Thema Verhütung nicht zu mir passt. Eben deshalb, weil wir dann keinen Sex haben könnten und das geht eben nicht lange gut.

Aber vielleicht denkt deine Freundin auch mal nach und geht in sich. :grin:
 

Benutzer69386  (33)

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Ich werde es so machen. Ich glaube nur auch, dass Sie überhaupt nicht verstanden hat, was mich da eigentlich bewegt. Dabei ist es so einfach.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Dazu gehört auch, dass man sich im Fall des Falles um Notfallverhütung kümmert und nicht spekuliert nach dem Motto "Wenns passiert, dann passierts". Das ist keine Verhütung!
Notfallverhütung gibts ja nun auch nicht ewig. Würde heißen, dass vor der Pille danach nie jemand richtig verhütet hätte :zwinker:

So wie ich die Freundin des TEs verstehe, möchte sie keine hormonelle Verhütung. Und zwar grundsätzlich nicht und auch nicht im Notfall. Kann ich nachvollziehen, auch wenn ich ebenso nachvollziehen kann, dass das den TE wurmt.

Was wäre mit Gynefix oder einer anderen Form nicht hormoneller Verhütung? Oder mit NFP und an den kritischen Tagen gar kein Sex?
 

Benutzer69386  (33)

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Ja das stimmt, sie möchte eigentlich generell nicht hormonell Verhüten.
Auf GyneFix ist Sie bisher nicht richtig eingegangen. Im Prinzip will Sie nichts, außer Kondomen bzw. auch noch Temperatur messen. Aber zweiteres finde ich persöhnlich noch kritischer. Kondome sind ja auch nur kritisch, wenn sie reißen.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Naja zwischen "Temperatur messen" und NFP ist ja noch ein bisschen Unterschied vorhanden :zwinker:

Ich würde halt an deiner Stelle mal versuchen, das Thema "hormonell möchte sie nicht" nachzuvollziehen. Ich meine, auch die Pille danach ist eine ziemliche Hormonbombe, die sehr stark in den Körper eingreift und viele Nebenwirkungen hat. Natürlich ist eine Schwangerschaft auch eine "Nebenwirkung", aber vielleicht würde deine Freundin eine solche eben eher in Kauf nehmen, als Hormone zu nehmen. Hat sie da schlechte Erfahrungen oder woran liegts?

Für mich wäre dann einfach der Grundgedanke, dass sowas eben ausscheidet. Dann braucht man beim Thema "Ich finde, du solltest dir die dann aber sehr wohl holen" nicht weiterzumachen, sondern sollte überlegen, was nicht hormonell noch gehen könnte.

Beispielsweise könnte man sich überlegen, ob man ein Diaphragma oder ein Femidom (heißen die so?) anpasst, ob man eine Gynefix legt, mit dem Frauenarzt einfach mal redet, was sonst noch geht. Ob man vielleicht zusätzlich eine spermienabtötende Creme kaufen möchte oder sonstwas.

Letztendlich muss einem als erwachsener Mensch aber auch einfach klar sein, dass Sex eine mögliche Schwangerschaft mit sich bringt. Egal wie zuverlässig man verhütet, man kann die Risiken nur verkleinern. Und wenn es mit dem Teufel zugeht, dann helfen selbst Kondome und Pille danach vielleicht mal nicht.

Dass dich die Kondome nerven, kann ich gut verstehen, da würde ich eben auch nochmal das Gespräch suchen. Wenn die nächsten paar Jahre eh kein Kind ansteht, wäre eine Kupferspirale oder dergleichen eben schon eine Idee.

Aber letztendlich muss dir einfach bewusst sein, dass du keine 100%ige Sicherheit erwarten kannst und dass die Dinge, die in den Körper deiner Freundin eingreifen, eben bei ihr liegen. Das ist ziemlich blöd, aber biologisch nicht zu ändern :zwinker:
 

Benutzer69386  (33)

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Ich würde halt an deiner Stelle mal versuchen, das Thema "hormonell möchte sie nicht" nachzuvollziehen. Ich meine, auch die Pille danach ist eine ziemliche Hormonbombe, die sehr stark in den Körper eingreift und viele Nebenwirkungen hat. Natürlich ist eine Schwangerschaft auch eine "Nebenwirkung", aber vielleicht würde deine Freundin eine solche eben eher in Kauf nehmen, als Hormone zu nehmen. Hat sie da schlechte Erfahrungen oder woran liegts?
Ich verstehe das auf jeden Fall. Nur deshalb habe ich ja vor einem Jahr gesagt, dass Sie gerne umsteigen kann.
Schwangerschaft als "Nebenwirkung" :eek: Naja also ich muss ja dann fürs Kind aufkaommen welches ich nichtmal will.
Bezüglich schlechten Erfahrungen: sie meint, dass sie sich ohne Pille besser fühlen würde und keine anderen Sachen möchte die hormonell sind.
Ich werde in Ruhe nochmal auf Gynefix eingehen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Nicht hormonell verhüten zu wollen finde ich was anderes als in einem Notfall die PIlle danach zu nehmen.
Dauerhafte Hormoneinnahme in Form der Pille oder Nuvaring beeinflusst im Körper ja deutlich mehr als einmal die Pille danach. Die man ja auch nicht alle paar Wochen nimmt, sondern vielleicht 1x im Leben. Öfter kommt ja schon selten vor und selbst wenn es sich auf mehrere Jahre verteilt und es dann vielleicht 2 oder 3x sind, ist das immer noch eine andere Hormonbelastung als dauerhaft die normale Pille zu nehmen.

Die PD ist ja eben wirklich nur für den Notfall konzipiert. Kann ja sein, dass die Freundin des TS sie nie brauchen wird. Ich finds irgendwie merkwürdig, sie kategorisch abzulehnen und ich glaub nicht, dass sie das mit der Tatsache begründet, dass Hormone drin sind. Zumindest hat es der TS so ausdrücklich nicht erwähnt. Es klingt eher so als würde sie im Fall des Falles billigend eine SS in Kauf nehmen und das ist was völlig anderes als Hormone abzulehnen.

Außerdem ist es eben die Frage, ob man es sich wirklich leisten kann, eine einmalige Hormondosis im Notfall abzulehnen und dadurch eine SS zu riskieren, wenn man gar nicht in der Lage ist, ein Kind alleine durchzubringen. Wenn man schon so engstirnig alleine entscheidet und sich über den Wunsch des Partners hinweg setzt, dann muss man ja auch mit evtl. Konsequenzen leben können.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Die PD ist ja eben wirklich nur für den Notfall konzipiert. Kann ja sein, dass die Freundin des TS sie nie brauchen wird. Ich finds irgendwie merkwürdig, sie kategorisch abzulehnen und ich glaub nicht, dass sie das mit der Tatsache begründet, dass Hormone drin sind. Zumindest hat es der TS so ausdrücklich nicht erwähnt. Es klingt eher so als würde sie im Fall des Falles billigend eine SS in Kauf nehmen und das ist was völlig anderes als Hormone abzulehnen.
Von den 3 Zeilen, die der TE schreibt, finde ich das jetzt schon etwas viel reininterpretiert. Zumal er doch auch geschrieben hat, sie will per se keine Hormone nehmen. :hmm:

Ich finds irgendwie merkwürdig, sie kategorisch abzulehnen
Naja, bei den Nebenwirkungen, die sowas beinhaltet, finde ich das kein bisschen merkwürdig. Vielleicht unpraktisch, aber durchaus nachvollziehbar.

Naja also ich muss ja dann fürs Kind aufkaommen welches ich nichtmal will.
Naja gut, das ist eben das Risiko, wenn man als erwachsener Mensch hat, wenn man Sex hat. Und deswegen Leute zu hormonellen Medikamenten drängen zu wollen, verstehe ich dann auch nicht.

Bezüglich schlechten Erfahrungen: sie meint, dass sie sich ohne Pille besser fühlen würde und keine anderen Sachen möchte die hormonell sind.
Naja, du hast ja auch im Zweifel die Nebenwirkungen nicht. Es gibt genügend Frauen, die ohne Pille besser fahren und die keine Hormone in den Körper schmeißen möchten. Da sollte man sich schon ein bisschen reinversetzen können. Nur weil viele Frauen mit hormoneller Verhütung kein Problem haben, heißt das eben nicht, dass das bei jeder so ist.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Naja, bei den Nebenwirkungen, die sowas beinhaltet, finde ich das kein bisschen merkwürdig. Vielleicht unpraktisch, aber durchaus nachvollziehbar.

Klar können Nebenwirkungen auftreten, aber Übelkeit oder Blutungen sind ja nun wirklich nicht so langwierig bzw. lebensverändernd wie eine Schwangerschaft.
 
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