Pro und Kontra Auslandsaufenthalt

Hast du selbst einen Auslandsaufenthalt gemacht?


  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    33
  • Umfrage geschlossen .

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Durch einen anderen Thread bin ich auf dieses Thema aufmerksam geworden.

Welche Pro- und Kontra-Argumente gibt es für euch für einen Auslandsaufenthalt? Sei es während der Schulzeit, sei es während des Studiums, sei es eine Weltreise, Job, Praktikum, Auswanderung.

Warum ins Ausland gehen? Oder warum nicht?

Besten Dank schon einmal für eure Antworten! :smile:
 

Benutzer114808  (34)

Beiträge füllen Bücher
Ich war nach dem Abi für ein knappes Jahr in Canada. Work 'n' Travel. Hatte allerdings meinen Platz ganz schnell gefunden und habe das Reisen ziemlich ausfallen lassen. Und ich würde es jederzeit wieder machen.

Pro:
- Sprache
- fremde Kultur(en) erleben - ich hatte zig Nationen auf einen Haufen an meinem Arbeitsplatz
- Weiterentwicklung der Persönlichkeit
- Selbstvertrauen
- die Erfahrung, komplett auf sich selbst gestellt zu sein möchte ich nicht missen
- und in einer Bewerbung sieht es immer gut aus

Contra:
- ein Jahr länger in Ausbildung/Studium (habe das mit meiner Studienzeit kompensiert)
- Beziehung / Freundschaften zerbrechen schneller mangels Gemeinsamkeiten, Kontakt, Erfahrungen

Für meinen Teil kann ich sagen, dass es die beste Zeit meines Lebens war. Auch wenn die ersten Wochen richtig hart waren - ich bin ein Familienmensch, mein Selbstvertrauen war damals alles andere als groß, meine Beziehung ist nach ca. 3 Monaten zerbrochen und das Heimweh war heftig.
Würde ich heute nochmal in den Flieger steigen, müsste mich jmd zwingen auch wieder zurück nach Deutschland zu fliegen. Und in war nicht zum letzten Mal dort, da ein Teil meiner Familie dort lebt ( während meines Aufenthaltes habe ich diese keine Woche gesehen ).
 

Benutzer135968 

Sehr bekannt hier
Ich war noch nie so lange im Ausland, aber Urlaub hab ich da schon mal gemacht.

Pro

  • Man enteckt was neues, kann dahin wo man schon mal hin wollte. Lernt ggf. die andere Sprache um so einfacher, bzw. man lernt sie dann. Lernt andere Kulturen kennen. Lernt vielleicht auch neue Freunde kennen. Besondere Souveniers kann man mit nehmen. Erfahrung nimmt man mit.
Contra
  • Wenn man die Sprach kein Stück kann, ist es sehr schwer sich zurecht zu finden. Man muss ggf. jemanden haben, der als Dolmetscher fungiert. Man brauch ggf. sehr viel Geld, wenn man auch was erleben will. Man ist, wenn man doch kein Geld mehr hat, sehr aufgeschmissen. Die Entfernung zur Famile und Freunden ist ggf. enorm und vielleicht auch belastend.
 

Benutzer112816  (24)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich würde eigentlich total gerne mal ein Jahr, eine Spielzeit oder auch länger ins Ausland anhauen und da arbeiten (Broadway wird wohl immer ein kleines Träumchen bleiben :zwinker: ), aber ich kann mir momentan überhaupt nicht vorstellen für eine so lange Zeit von allen meinen Lieben hier weg, vielleicht in ein paar Jahren, jetzt kann ich das irgendwie noch nicht.
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Ich war während des Studiums ein halbes Jahr (ein Semester) in den USA.
Vorteile für mich:
  • besseres englisch. War vorher zwar schon ganz okay, danach aber dann doch recht fließend
  • Erfahrungen, die man hier niemals machen kann. Ganz wichtiger Punkt.
  • an seine persönlichen Grenzen gehen in dem, was man alleine schaffen kann, größere Selbstständigkeit
  • neue Kontakte, Freunde und Bekanntschaften
  • erweiterter Horizont für die amerikanische Gesellschaft - nämlich schon mal in der ersten großen Erkenntnis, dass es "die" amerikanische Gesellschaft gar nicht gibt
  • in meinem Studienfach waren neue, externe Einflüsse wahnsinnig hilfreich, ich glaube, ohne dieses Semester wäre mein Verhältnis zu meinem Studium völlig anders (negativer) gewesen
  • Mal ein bisschen rauskommen aus dem Studium. Ich war sehr festgefahren und gestresst, drüben war es zwar nicht weniger anstrengend, im Gegenteil, aber es war einfach anders und daher tat es ganz gut.
Nachteile:
  • teuer. Wahnsinnig teuer. Wichtigster Punkt
  • der Kontakt nach Hause ist schwer und kann nicht zu jedem gehalten werden.
  • eventuell Verzögerungen im zeitlichen Ablauf - war für mich aber nicht wichtig
  • Die Organisation war sauschwer, manchmal hätte ich da am Liebsten alles an den Nagel gehangen.
  • wenn es schön war will man immer wieder zurück -.-
Ich würds wieder machen. Die ersten Wochen waren kaum ertragbar, ich habe andauernd geheult und wollte nach Hause. Einmal war ich sogar tatsächlich kurz vorm Kofferpacken :grin: Am Ende aber war ich zwiegespalten, einerseits vermisste ich meine Heimat und Familie unglaublich, andererseits hatte ich dort eine neue Heimat gefunden. Ich war noch monatelang traurig, als ich wieder in Deutschland war.
Allerdings war ein halbes Jahr zu kurz. Ich hätts mir nicht mehr leisten können und ich wollte auch nicht - ich bin so ein Heimattier, dass selbst dieses halbe Jahr eine riesige Herausforderung war. Aber ich habe gemerkt, dass ich gerade anfing Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, ich begann, mich gerade heimisch zu fühlen, mich zurechtzufinden, zu verstehen, wie die Kalifornier ticken, mich so weit einzuleben, dass ich auch mal ein bisschen Zeit zum Reisen hatte. Das alles hätte ich im zweiten Halbjahr dann richtig genießen können. Leider ging das nicht, und ein kleines bisschen bereue ich das bis heute. Deshalb empfehle ich immer, dass man, wenn möglich, doch mehr als meine 5,5 Monate gehen sollte, und da bin ich nicht die Einzige. Mir wurde das vor meinem Trip nämlich auch schon nahegelegt, und es hat sich bewahrheitet :grin:

Bisher war ich nicht wieder dort, aber wenn ich es mir leisten kann werde ich das tun. Ich vermisse alles dort schrecklich und werde immer wehmütig, wenn ich an die Zeit denke.
 

Benutzer95651  (35)

Beiträge füllen Bücher
Ich war, abgesehen vom Urlaub, nicht im Ausland.
Für mich persönlich wäre das einfach nichts alleine irgendwo hinzufahren und dann dort leben zu müssen. Ich bin ein Typ, der solche Erfahrungen lieber mindestens zu zweit erleben und es teilen möchte, also wäre das alleine Reisen für mich überhaupt nichts.
Finanziell wäre das auch niemals möglich für mich gewesen und zur Zeit auch nicht.
Genau kann ich nun deswegen keine Vor- und Nachteile aufzählen.
Mir persönlich wäre so eine Auslandserfahrung gar nicht wichtig.
Außer es wäre entspannter Urlaub ohne Verpflichtungen :grin:

Nun habe ich wohl gehört, dass das Institut in dem ich nun meine Vertiefung gewählt habe und auch in der Richtung den Master machen möchte seine Studenten gerne im Ausland an einem Partnerinstitut sieht. Ohne mich :ichsagnichts:
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Ich habe ein High School Jahr, ein Au Pair Jahr und ein Auslandssemester in den USA gemacht.
  1. Neue Sprache lernen
  2. Neue Kultur kennenlernen
  3. Neues Essen probieren
  4. Selbstständiger werden
  5. Mehr Selbstvertrauen aufbauen
  6. Neue Freunde kennenlernen
  7. Lernen, welche Freunde in der Heimat wirklich Kontakt halte
  8. Persönlichkeit entfalten. Im Ausland zeigen sich ganz andere Facetten.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
In der Schulzeit war mir der Organisationsaufwand für wirklich lange Aufenthalte zu groß, was mir heute noch leid tut, im Studium habe ich dann jede Gelegenheit genutzt, und würde es jederzeit wieder machen :smile:
Ich werde immer die Augen offen halten, nach Gelegenheiten, wie auch immer sie sich bieten werden.

Pro: Abenteuer, Horizonterweiterung, nicht nur davon lesen, sondern leben... so viel Neues sehen und hören, sich Meinungen fundierter bilden zu können, viele spezielle Glückmomente, und sich selbst so viel besser kennen lernen können. Erfahrungen, die man anders einfach nicht machen kann.

Contra... hmpf. eigentlich nichts :zwinker:
Was Geld angeht zieht die Werbung die mit "unbezahlbar" endet. Geld ist nur ... naja, Geld eben.
Dinge die man im Herzen hat und die einen prägen sind damit irgendwie nicht aufzuwiegen.
Und was Kontakte angeht... nun, ich halte den Großteil meiner Freundschaften sowieso virtuell, da meine Freunde Studiums- oder berufsbedingt global verteilt sind. Ob ich das von Wien aus tue oder von Kapstadt ist ziemlich egal. Das selbe mit Familie - außerdem war ich immer im Herzen ein Zugvogel und nie ein Heimwehkind. Ich wollte immer weg :zwinker: Schon als dreijährige hab ich meinen Rucksack gepackt und bin gegangen. Ich fand es immer aufregend, eine neue Welt kennen zu lernen nie hart. Und Einsamkeit kenne ich auch nicht wirklich - nur viele neue Leute sind auf Dauer einfach etwas anstrengend.
Ok, ein Nachteil fällt mir ein: ich hänge sehr an der Tatsache, dass ich "heim" kommen kann. Also meine Wohnung als mein sicheres Nest... das MIR gehört. Darauf lange zu verzichten macht mich nicht gerade glücklich. Aber es lässt sich verkraften, auf Zeit und im Gegenzug für alle Vorteile :smile:
 

Benutzer132304 

Benutzer gesperrt
Ich habe ein Praltikum in Luxemburg und einen Sprachaustausch nach England gemacht.
Mich selbst hat beides selbstständiger gemacht und ich gelernt, besser mit fremden Kulturen umzugehen und bin jetzt auch in der Lage, mein kulturell geprägtes Verhalten besser zu reflektieren. Durch die Aufenthalte habe ich somit neue Blickwinkel auf mich selbst, Deutschland und auch andere Kulturen gewinnen können. Daheim hätte ich diese Erfahrungen so niemals machen können, da mir hier zum Beispiel die Auffälligkeiten meiner eigenen Verhaltensweisen nicht aufgefallen wären.
Außerdem lernt man Sprachen so eben wesentlich schneller und wird direkt mit verschiedenen Sprachweisen, Redensarten und Dialekten konfrontiert.
Letztendlich lernt man, über den Tellerrand zu sehen und die persönliche Weiterentwicklung und die Erfahrungen, die man über sich selbst 'verloren' in einer anderen Kultur macht, sind mit die Dinge, die mich weiterhin ins Ausland ziehen, neben der Möglichkeit, neue Menschen, Sprachen, Kulturen und Lebenseinstellungen kennenzulernen.
Der größte Nachteil ist der finanzielle Punkt, sowie der Zeitaufwand für die Planung, wobei hierbei das Work'n'Travel-Prinzip wenigstens finanziell ein wenig Erleichterung schafft.
Mein nächstes größeres Ziel ist ein Semester in China oder einem anderem süd-ost-asiatischen Land zu verbringen. :smile:
Die Trennung von daheim ist zwar anfänglich immer schwierig, aber je mehr Menschen man um sich hat, die das selbst erleben/erlebt , desto häufiger stößt man bei diesen auch auf Verständnis. Ich vermisse die Menschen, Heimweh selbst habe ich nicht, denn die Sonne und den Mond kann ich auf der Welt überall sehen.
 
M

Benutzer

Gast
Lustigerweise hab ich bezüglich Auslandsaufenthalt sehr konträre Erfahrungen gemacht.

Einmal das beste Jahr meines Lebens, in dem jeder Tag traumhaft schön war und ich am liebsten die Zeit angehalten hätte, einmal den absoluten Albtraum mit schlimmem Heimweh, weil die Rahmenbedingungen durchwegs beschissen waren, das hab ich dann aber auch vorzeitig abgebrochen.
Ansonsten war ich noch einmal für zwei Monate im Ausland, was ich aufgrund der Kürze allerdings nicht wirklich zählen würde, hat mir aber sehr, sehr gut gefallen, weil's ein prima Reiseland war. Alles andere war maximal fünf, sechs Wochen und somit vernachlässigbar.

Jedenfalls bin ich im Nachhinein irgendwie auch um die Negativerfahrung dankbar, obwohl's zum damaligen Zeitpunkt mehr als scheiße war. Zusätzlich dazu, dass es mir einfach nicht gefallen hat, kamen die Schuldgefühle, als ich vorzeitig abgebrochen habe. Ich hab das als persönliches Scheitern interpretiert und sehr mit mir gekämpft.
Im Endeffekt war's allerding eine wertvolle Lektion, weil mir klargeworden ist, dass ich Entscheidungen für MICH und nur für mich allein treffen muss und dass es mir piepegal sein muss, was andere Menschen davon halten. Ist schließlich MEIN Leben. Ich denke, ich bin an dieser Sache persönlich gewachsen und hab ein bisschen gelernt, mir selbst treu zu bleiben und auf die Meinung unwichtiger Dritter zu sch****.

Es gibt viele Argumente, die FÜR einen Auslandsaufenthalt sprechen. So viele neue Eindrücke, sprachliche Verbesserung, Selbstständigkeit, Erweiterung des Horizonts, neue Leute, das, was immer etwas polemisch als "interkulturelle Kompetenz" (ich mag diesen Ausdruck nicht) bezeichnet wird, Unbeschwertheit, zu sich selbst finden etc.
Man nimmt die Zeit viel bewusster wahr, da man von Anfang an weiß, dass sie begrenzt ist. Ich hab im Ausland viele tolle Menschen aus allen Ländern kennengelernt. Eine Person ist heute, nach sechs Jahren, immer noch sehr zentral in meinem Leben, obwohl sie mehrere tausend Kilometer entfernt lebt. Trotz unseres unterschiedlichen kulturellen Hintergrunds sind wir uns unglaublich nah.

Außerdem hab ich meine Heimat schätzen gelernt und weiß jetzt, wo ich hingehöre und dass bei aller Neugierde auf die Welt mein Herz für Bayern schlägt. Das ist allerdings nicht beim ersten Auslandsaufenthalt passiert, sondern erst viel später.

Die Nachteile waren nach dem ersten Auslandsaufenthalt für mich, dass ich sehr, sehr lang gebraucht habe, um mich daheim einzugewöhnen und dass sich viele meiner Freunde in der Zwischenzeit in eine komplett andere Richtung entwickelt hatten. Ich hab nicht mehr dazugehört und WOLLTE auch nicht mehr dazugehören. Gott sei Dank ging's dann sowieso mit dem Studium los und ich konnte nochmal von vorne anfangen.

Die Nachteile eines Auslandsaufenthalts, der einem nicht gefällt, liegen wohl auf der Hand. Unnötige Geldausgaben, Bürokratiegeplänkel, das einfach nur zum Kotzen ist, Heimweh, Sehnsucht nach Freund/Freunden/Familie, Wehmut, Gefühl des Scheiterns, danach eventuell ein Leerlauf bezüglich Studium...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Benutzer128555  (28)

Öfters im Forum
Puh, also für mich wäre das nichts.
Pro wäre halt mal neue intressante Gegenden zu sehen, das wärs für mich aber auch.
Kontra, alleine die (haupt)Sprache zu wechseln sag ich mal, könnte teuer werden auszuwandern, zu aufwendig, man könnte mit dem Klima nicht zurecht kommen, also Krank werden. Zudem fühle ich mich hier in Deutschland irgendwie sicherer als wenn ich in einem anderen Land wohnen würde. Man lässt vielleicht Freunde und Familie noch zurück.

Also kurz ich werde wohl niemal auswandern. Alleine für ein paar Wochen zu verreisen mag ich nicht.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe selbst leider bisher keinen Auslandsaufenthalt gemacht.
Eigentlich hatte ich vor, im Studium ins Ausland zu gehen... aber das hat leider nicht geklappt. Erstens fand ich die Erasmus-Partnerunis meiner Fakultät völlig uninteressant.
Zweitens habe ich nicht, bzw. erst viel zu spät gewusst, dass es mit ein paar Anstrengungen evtl. möglich ist, zum Erasmus-Partner einer anderen Fakultät meiner Uni zu gehen.
Und drittens habe ich die Schwierigkeit und Langwierigkeit von Bewerbungsverfahren außerhalb des Erasmus-Programms extrem unterschätzt, so dass ich einfach zu spät dran war. (Ein Auslandsaufenthalt in der Zeit der Diplomprüfungen ist einfach nicht machbar...)
Ach ja... dazu hat mich das Amt für Auslandsaufenthalten an meiner Uni mit falschen und/oder abschreckenden, bzw. demotivierenden Informationen über die Möglichkeiten eines Nicht-Erasmus-Auslandssemesters davon abgehalten, mich noch intensiver mit der Thematik zu beschäftigen.

Trotzdem hätte sich fast noch ein Auslandssemester in Frankreich für mich ergeben... aber der eine verfügbare Platz wurde dann doch lieber an jemanden vergeben, der gleich noch seine Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit dem französischen Institut schreiben wollte.


Ich fände es nach wie vor interessant, mal eine Weile in einem anderen Land zu leben, die Mentalität der Leute kennenzulernen, die Sprache richtig gut zu lernen, usw.
Aber es gibt nur recht wenige Staaten, in denen ich mir einen längeren Auslandsaufenthalt vorstellen könnte (eigentlich nur Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Frankreich, Kanada und evtl. noch das Baltikum, oder einige osteuropäische Staaten).
In das typische Auslandsaufenthalts-Land USA würden mich dagegen keine zehn Pferde bringen. - Nicht mal für einen kurzen Urlaub, oder eine Geschäftsreise. Und in Australien wäre es mir viel zu heiß.

Aber je älter man wird, desto mehr Gründe wird es geben, die gegen einen längeren Auslandsaufenthalt sprechen.
Irgendwann hat man mal einen Job, den man nicht verlieren will, eine Wohnung (evtl. sogar Wohneigentum), aus der man nicht ausziehen will, eine Partnerin, die man nicht für eine so lange Zeit verlassen will, Kinder, usw. - Da wird es immer schwieriger, ins Ausland zu gehen.
 
1 Woche(n) später

Benutzer112541 

Verbringt hier viel Zeit
Ich sehe kein Contra, nur Pro. Reisen bildet und neue Erfahrungen können nie schaden.

Das einzige mögliche Contra... der Aufenthalt sollte schon sinnvoll sein. Jobs in einem Ferienclub sehe ich nicht so richtig als Auslandsaufenthalt an. Aber jeder hat da ja andere Vorstellungen und Erwartungen. Die sollte man mit seinem persönlichen Pro und Contra abgleichen.
 
A

Benutzer

Gast
Was ein Auflandsaufenthalt bietet: vor allem Lebenserfahrung. Weiter oben steht ja, was alles anders ist (Sprache, Kultur, Essen, etc.) und das vereint sich einfach in einem einzigen Punkt - Lebenserfahrung. Das ist sicherlich gold wert, da Du Dich ja alleine zurecht finden musst - bei allem. Ämter, Job, Wohnen, Ernähren, etc. Wer da Lust drauf hat und sich die Möglichkeitet bietet - dann auf jeden Fall.

Einizges Kontra: natürlich muss einiges aufgegeben werden, zu Hause, in der gewohnten Umgebung. Je nach Dauer des Aufenthaltes kann es auch zu tiefen Einschnitten kommen - im Freundeskreis, im Job, im Studium. Die "Wiedereingleiderung" kann sich durchaus als schwierig erweisen. Aber das Schöne daran ist: auch hier gewinnst Du an Lebenserfahrung :tongue:
 
F

Benutzer

Gast
Ich war nur mal für 2-3 Wochen von der Schule aus in Frankreich.
War toll. War in einer Gastfamilie. Aber so richtig als Auslandsaufenthalt würde ich es jetzt nicht deklarieren. Dafür fand ichs zu kurz. Hat auch sprachlich leider nicht so viel gebracht, da wir tagsüber ja unter uns (Deutschen) waren und dann halt nicht französisch geredet haben...

Ich hätte gerne ein High School Jahr in Canada oder den USA gemacht. Englischsprachig aber.
Meine Eltern liessen mich nicht, also hab ichs vergeigt.
Hm, klar, man kann es immer selbst nochmal in die Hand nehmen, aber jetzt fühle ich mich erst recht nicht mehr dazu in der Lage: zuviel Angst vorm Neuen, evtl Geldprobleme, gar keinen den ich kenne, man kann sich erst recht auf niemanden verlassen....
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren