Praktiken, die man für den Partner macht

Benutzer156129  (31)

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Gibt es für euch Dinge, die ihr persönlich beim Sex nicht braucht, oder die ihr sogar nicht mögt, die ihr aber für den Partner macht, weil es sein Fetisch ist, oder er sehr darauf steht?
Was zum Beispiel?

Geht sowas auf Dauer gut - wie ist eure Meinung?
 

Benutzer155962  (23)

Sorgt für Gesprächsstoff
Bei mir gibt es so etwas nicht. Gerade beim Sex sollte alles auf Einverständnis herauslaufen und auch auf beidseitige Freude.
Etwas nur dem Partner zuliebe machen...ich weiß nicht so recht
 

Benutzer154900  (23)

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Meine Freundin hat glaube ich nur wegen mir Analsex. Sie braucht das glaube ich nicht so sehr.... :grin:
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Naja, es gibt schon Dinge, die ich speziell für ihn mache, ich selbst aber nicht unbedingt brauche.

Dinge, die ich selbst nicht mag, würde ich aber niemals für den Partner machen.
Niemand es ist wert, dass ich meine geistige Gesundheit gefährde. Das würde nur beweisen, dass ich keine Selbstachtung habe und vor ihm würde ich auch die Achtung mit der Zeit verlieren.
Er ist mein Partner, nicht mein Freier.

Früher hab ich oft Dinge zugelassen und mitgemacht, die ich selbst nicht wollte, die mir weh getan und mich geekelt haben. So auf lange Sicht hats mir nichts besonders gut getan.
Fällt mir auch in meiner jetzigen Beziehung noch häufig auf die Füße - für mich sind viele Dinge selbstverständlich (antrainiert, weil ichs nicht anders kenne), die eben in einer gesunden Beziehung nicht selbstverständlich sind.

Aber bei anderen Paaren mags auf Dauer gut gehen. Kann man nicht verallgemeinern. Ich denke jedoch, dass der, der Dinge tut, die er nicht mag, sich selbst großen psychischen Schaden zufügt und irgendwann verlernt Stopp zu sagen und zu fühlen, was sich gut anfühlt und was für einen stimmt.
 

Benutzer121281  (32)

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Passiver Oralsex ist bei mir da so eine Sache. Brauch ich nicht, bringt mir wenig. Aber wenn jemand gerne leckt - bitte. Solange es nicht stundenlang ist.
 

Benutzer71335  (53)

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Ich wüsste jetzt grade nix. Irgendwie bin ich sehr begeisterungsfähig und nehne neue Anregungen bei meinen Vorlieben auf. Kann also sein das man mich mal auf was aufmerksam gemacht hat oder es angeregt hat und ich zunächst aus Neugierde mitgemacht habe, aber war jetzt noch nix dabei wo ich es dann nicht aus eigenen Wunsch fortgesetzt hätte, selbst bizarre Fetische hab ich einfach übernommen und für mich neu entdeckt.

Ansonsten wäre es auch eine tote seelenlose Dienstleistung.
Ich würde gar nicht wollen das mein Partner so beliebig und Anspruchslos ist sowas zu akzeptieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nö. sowas gibt's bei mir nicht - ich bin da recht offen und mir macht es viel zu viel Spaß, ihr Lust zu bereiten. Wenn sie was davon hat, habe ich insofern eigentlich immer auch was davon. Win-Win. Und Dinge die mir wirklich massiv widerstreben - so sehr dass ich beim praktizieren qequält die Uhr anbeten würde bis es rum ist - würde ich nicht tun.

Genauso wenig würde ich wollen, dass sie etwas macht, was ihr massiv zuwider ist. Nicht falsch verstehen - ich schätze es durchaus, wenn sie mir zuliebe mal was ausprobiert oder tut, dem sie an sich in der grauen Theorie nicht all zu viel abgewinnen kann - das kann reizvoll sein, wenn ich merke dass sie dabei genießt, wie ich reagiere oder dass sie doch mehr Spaß dabei hat, als gedacht.

Wenn's für sie aber wirklich nur 'ne Last ist, ihr keinerlei Spaß macht und nur endlos Überwindung kostet, dann sollte man's eben einfach lassen. Denn genauso wie es mir Lust bereitet, ihr Lust zu bereiten, törnt es mich ziemlich ab, wenn sie etwas tut, was ihr so gar nichts gibt, sondern eher eine Qual für sie ist. zu wirklichem gutem Sex gehört für mich halt schon, dass beide Spaß bei dem haben, was sie da zusammen tun.
 

Benutzer46728 

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Wir sind da ziemlich ähnlich. Es gibt nur 1 Sache, die mir nichts ausmacht, ich aber mitmache, weil er s hin und wieder braucht - Desinteresse vortäuschen.
 
R

Benutzer

Gast
Nö. sowas gibt's bei mir nicht - ich bin da recht offen und mir macht es viel zu viel Spaß, ihr Lust zu bereiten. Wenn sie was davon hat, habe ich insofern eigentlich immer auch was davon. Win-Win. Und Dinge die mir wirklich massiv widerstreben - so sehr dass ich beim praktizieren qequält die Uhr anbeten würde bis es rum ist - würde ich nicht tun.
Exakt. Wenn er total auf etwas steht, was mich per se nicht besonders anmacht, aber mich auch nicht abstößt, mache ich das gerne, denn der Anblick und das Wissen, dass er gerade total heiß ist, machen mich ja auch wiederum heiß.
 

Benutzer72433 

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ja, gibts - und das ist schon seit jahren so. unsere vorlieben klaffen ein wenig auseinander und das ist im laufe der jahre auch deutlicher geworden - wir machen uns da keinen kopf drum: mal gehts nach dem einen, mal nach dem anderen, letztlich sind wir beide zufrieden.

was ich nicht mache(n würde) sind dinge, die mich wirklich anekeln - käme er mir z.b. mit ns-spielchen würde ich streiken, das kommt nicht in frage.
 

Benutzer150418 

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z. B.:
-bestimmte Stellungen, die mir nicht unangenehm sind, aber die mich auch nicht besonders anmachen und mich körperlich nicht 100% befriedigen (z. B. umgedrehte Reiter - könnte ich drauf verzichten, er steht halt drauf meinen Hintern genau beobachten zu können. So sei es. :ups: Wenn er mir dabei noch Komplimente macht und es offenkundig genießt, finde ich auch Gefallen dran - obwohl ichs nicht brauche.)
-mir einen blasen (kann ich nicht bei kommen, find ich teilweise sogar durchaus unangenehm, aber ich lass mich halt vorsichtig und schrittweise drauf ein, soweit es für mich noch okay ist. Wenn es mir zu viel wird, sage ich Stopp.)
-allgemein harter Sex mit schnellen, harten Stößen - kann ich auch drauf verzichten, ich stehe nicht auf raue Penetration (weil ich mich dann fühle, wie ein Stück Fleisch, für mich total erniedrigend), aber wenn mir nicht weh getan wird, wenn ich angemessen drauf vorbereitet werde, wenn bestimmte Umstände vorhanden sind (wie langes Kuscheln hinterher), dann ist es okay. Aber immer möchte ich das nicht. Das ist einfach nicht die Art Sex, die mich befriedigt und wenn der Partner damit nicht klar kommt, soll er sich halt einen anderen suchen. :pfff: So viel Befriedigung, dass ichs dauerhaft hinnehmen könnte, kann ich dabei nicht aus seiner Lust ziehen.

Mehr fällt mir erstmal nicht ein bzw. ist zu persönlich. :ninja:
 

Benutzer141862 

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Meistens war ich diejenige, die mehr wollte bzw. experementierfreudiger war und ihre Partner damit überfordert hat. Ich musste meine Lust also unterdrücken bzw. dem Partner anpassen. Auf Dauer hat es allerdings nicht funktioniert.
 

Benutzer155599 

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Nun ich habe Ihr zu Liebe schon mal versucht nach dem Sex wach zu bleiben. Ich finde, dass ich dafür schon Anerkennung verdient hätte!
 

Benutzer101597  (63)

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Sie zu Fingern bringt mir sexuell nichts, aber dabei ihre Freude zu spüren bringt mir viel.
 

Benutzer146984 

Meistens hier zu finden
Was ich nicht mag, mache ich nicht mit.
Aber dass ich was mache, obwohl es mir nix gibt, das kommt vor. Es gibt Stellungen, die bringen mir wenig. Reiter war früher sowas. Mein Freund liebte es, ich hab dabei gar nix gefühlt. Also wurde es eben für ihn eingebaut. Irgendwann habe ich auch angefangen die Stellung zu genießen.
Genauso habe ich auch immer wieder mal Sex, obwohl ich grad keine Bock drauf hab. "Freund hat Lust, ich will schlafen --> wir haben Sex" ist eine häufige Situation. Warum sollte ich mich auch dagegen wehren, wenn ich nicht grad Schmerzen oder so habe, die den Sex ernsthaft unangenehm machen? Und oft bekomme ich dann während des Sex auch Lust.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mir persönlich bringt alles etwas das meiner Partnerin etwas bringt. Ich genieße es sie zu verwöhnen und damit bringt mir automatisch alles etwas das auch ihr etwas bringt.

Umgekehrt ist das sicherlich auch so.

Die Grenze ist für mich da, wo es für den anderen unangenehm wird, also nicht nur keine aktive Erregung hervorruft, sondern es meinen Partner aktiv abturned.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Nichts spricht gegen kleine Zugeständnisse, wenn dem einen etwas wichtiger ist als dem anderen. Aber ich will nichts tun was mir echt nicht gefällt. Umgekehrt würde es mich auch ziemlch anfressen, wenn sie etwas nur mir zuliebe macht was sie eigentlich blöd findet. Das hat was von "naaa gut, da du ja aus unerfindlichen Gründen drauf stehst...", und ist ein ganz ungutes Gefühl. Irgendwie würde ich mich dann stärker zurückgewiesen fühlen, als wenn sie einfach sagt "ist nichts für mich".
 

Benutzer155603 

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Deepthroating ist so ein Ding das ich nicht mag.

Ich mache es ihm zuliebe aber ich sehe wie es gefällt und er macht mir auch Zugeständnisse ,
Ich bin überzeugt es ist kann gut gehen wenn man Zugeständnisse macht beider Seite und der andere diese nicht als selbstverständlich versteht.
 

Benutzer137391  (46)

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also was ich wirklich nicht mag.. kann ich auch nicht "glaubhaft" dem partner "vorspielen" :whistle:
wobei mir jetzt auch nichts einfällt, was ich "nur" dem partner zuliebe machen "müsste" :zwinker:

anders ist es mit dingen, die mir vielleicht nicht sooo viel bringen, ihm aber spaß machen.. dann geniesse ich es, ihn damit in den wahnsinn zu treiben :grin:
und wie schon viele andere schrieben, DAS macht mich dann ziemlich an
 
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