Politische Einstellung - ihr und eure Partner

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hallo,

wie sieht es bei euch und eurem/eurer Partner/Partnerin eigentlich aus, was die politische Einstellung angeht.
Habt ihr die selbe?
Oder wählt ihr komplett unterschiedliche Parteien?
Geht der eine vielleicht wählen und der andere nicht?
Wäre ein Nicht-Wähler ein Ausschlusskriterium für euch, wenn es um eine Beziehung geht?
Was, wenn er/sie eine Partei wählt, die zu der von euch favorisierten im krassen Gegensatz steht?
Redet ihr über Politik?

Erzählt doch mal!
vry
 

Benutzer156884 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich denke doch, dass die politische Einstellung kein Merkmal ist, welches für sich alleine steht. Dahinter stehen ja doch bestimmte Überzeugungen, die mehr das Verhalten und die Sichtweisen auf das Leben beeinflussen, als alle paar Jahre mal ein Kreuzchen zu machen. Wenn man da also weit auseinander ist, klappts meist nicht.
 

Benutzer130414 

Meistens hier zu finden
Politik ist ein sehr großes Thema.

Gut, sie hat ihre Meinung und geht wählen, ich engagiere mich extrem.
Aber wir unterstützen die selbe Haltung und die selbe Partei zwecks mangels einer Alternative bei Ihr und träumerischer Resthoffnung bei mir

Nichtwähler käme auf die Gründe an.
Interessiert mich nicht. und Tschüss.
Ich find die Parteien aus dem und dem Grund nicht wählbar und vertraue sowieso nicht in die Demokratie. na gut. ich würd aber versuchen zu bekehren :engel:

Grüne/Linke/ SuperLinke - ähmm. ich würd in 2-3 Gesprächen herauszufinden ob es nur noch teeniehaftes Anhängen an die Jugend und Gedankenlosigkeit ist, Purer fehlgeleitet Idealismus, dann kann man da ja mit Diskussionen was drehen, wer aber ernsthaft an diese Religion glaubt.. auf wiedersehen, das ist mir zu stressig

CDU/SPD und andere Mittenpartein. Klar, kein Ding.

AFD/CSU etc auf wiedersehen, da red ich nicht mal mehr drüber. selbst wenn nur "Protestwähler" mit sowas macht man keine Witze
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Wir haben in vielen Gebieten eine ähnliche Einstellung.
Er ist jedoch eindeutig Politik-interessierter als ich, ich bin Nichtwähler.
 

Benutzer137839 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin politisch recht uninteressiert. Mein Fast-Partner offensichtlich auch, denn das Thema wird bei uns nie angeschnitten.
 

Benutzer15352 

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Wir sind politisch interessiert und auch auf einer Welle. Ist mir persönlich schon wichtig :smile:.
 

Benutzer39498 

Planet-Liebe ist Startseite
Natürlich diskutieren wir über Politik. Wir sind auch in den großen Belangen auf einer Wellenlänge - und trotzdem haben wir bisher nicht jedes Mal die gleiche Partei gewählt. Lag aber nie weit auseinander.
Ich könnte nicht mit einem Mann leben, der ein komplett anderes politisches Weltbild hat als ich. Dafür ist es mir zu wichtig. Schon gar nicht mit jemandem, der am rechten Rand unterwegs ist und entsprechend idiotische Dinge von sich gibt.
Wir diskutieren aber meistens nicht aus persönlicher Perspektive bzw. auf persönlichem Niveau, sondern über verschiedene Positionen, Ideen und Geschehnisse.
Ein Nichtwähler würde mich nicht sonderlich bedrücken - das muss nicht automatisch bedeuten, das er nicht politisch interessiert ist. Würde vom Einzelfall abhängen.
 

Benutzer161689 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin zwar Solo, muss aber dennoch meinen Senf dazugeben. Mir ist es schon wichtig, dass meine zukünftige Partnerin ähnlich politisch gestrickt ist wie ich, bzw die Meinung da nicht zu sehr auseinanderklafft. Aber AnniMax AnniMax hat da schon recht. Die politische Einstellung entwickelt sich ja aus anderen Bereichen der eigenen Weltanschauung und überzeugung, also glaube ich nicht, dass ich zufällig mit einer zusammenkommen würde die da ganz anders denkt.
Ich muss aber auch sagen, dass das über eine Beziehung hinaus geht und mir das auch bei meinen Freunden wichtig ist. Und natürlich wird darüber geredet und ein gewisses Interesse sollte schon da sein.
Finde es ein bisschen blauäugig, wenn man da gar nicht drüber nachdenkt bzw sich nicht dafür intressiert. Man muss es nicht wenn man ein Kind ist, aber ich zähle es zum erwachsen werden und dem Prozess der Reife dazu.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nein, mit meinem Mann rede ich nicht über Politik. Ich kann deshalb zu seiner politischen Einstellung nichts sagen, habe auch keine Ahnung, ob er wählt und wenn ja, wen er wählt. So aus dem Gefühl raus bin ich aber wohl eher derjenige, der sich mehr für Politik interessiert.

Insgesamt finde ich Politik als Thema innerhalb meiner Beziehung nicht angebracht, bzw. sehr darin keinen Mehrwert.
 

Benutzer36171 

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In einem anderen Forum mit jüngerem, anderem Publikum lese ich öfter einmal die Aussage "Mir ist die politische Einstellung meines Partners egal, ich liebe ja ihn und nicht seine Überzeugung #toleranz #meinungsfreiheit". Das sehe ich ganz anders. Man kann das schließlich nicht so isoliert betrachten! Mir ist die grobe politische Einstellung meines Partners sehr wichtig. Sie ist eng verknüpft mit Werten, Weltanschauung, Vorstellungen von Erziehung, ... Sie zeigt, was für ein Mensch jemand ist. Natürlich nicht immer, nicht ausnahmslos, nicht im Detail, aber im Großen und Ganzen und das muss eben zu mir passen, sonst wird das mit einer stabilen Beziehung nichts.

Mein Mann und ich kommen aus sehr unterschiedlichen Familien, dementsprechend haben wir oftmals ganz verschiedene Erfahrungen und Blickwinkel, aber trotzdem sind wir politisch auf einer Wellenlänge. Wir gehen beide wählen (er deutlich lustloser als ich :grin:). Einen Nichtwähler würde ich vermutlich zum Wählen überreden; ich will nicht allein in die nächste Turnhalle latschen. :tongue:
 
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R

Benutzer

Gast
Natürlich diskutieren wir über Politik. Wir sind auch in den großen Belangen auf einer Wellenlänge - und trotzdem haben wir bisher nicht jedes Mal die gleiche Partei gewählt. Lag aber nie weit auseinander.
Ich könnte nicht mit einem Mann leben, der ein komplett anderes politisches Weltbild hat als ich. Dafür ist es mir zu wichtig. Schon gar nicht mit jemandem, der am rechten Rand unterwegs ist und entsprechend idiotische Dinge von sich gibt.
Wir diskutieren aber meistens nicht aus persönlicher Perspektive bzw. auf persönlichem Niveau, sondern über verschiedene Positionen, Ideen und Geschehnisse.
Ein Nichtwähler würde mich nicht sonderlich bedrücken - das muss nicht automatisch bedeuten, das er nicht politisch interessiert ist. Würde vom Einzelfall abhängen.
Kann ich so übernehmen, wobei wir bis jetzt jede Gelegenheit zum Wählen wahrgenommen haben, auch wenn wir teils kaum wussten, was noch wählbar ist...
 
G

Benutzer

Gast
Wenn etwas aktuell ist, würde ich mit meinem Partner darüber sprechen.

Wen oder was ich wähle ist privat.

Ich kann aber mit Sicherheit einen Wähler von rechts orientierten Parteien für mich ausschließen. Wir würden uns wohl erst gar nicht begenen im real life. Bzw. recht schnell merken, dass wir nicht harmonieren.
 

Benutzer147358  (27)

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Mein Freund wär vor mir einmal mit 16 wählen oder so :grin:
Diesmal habe ich ihn mitgeschleppt, wegen
ich will nicht allein in die nächste Turnhalle latschen. :tongue:
Auch wenns ein Kindergarten war :zwinker:

Edit: Egal was er wählt ist mir nicht, aber überprüfen kann ich es eh nicht. Seine Weltanschauungen kenne ich soweit das ich ziemlich sicher bin das es nicht AFD, NPD etc. ist und das reicht mir.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wir sprechen nicht all zu viel über Politik. Ich bin ja ein Politik-Junky, meine Frau hingegen weniger, was natürlich nicht heißt, dass sie nicht auch informiert ist und wir NIE darüber reden würden. Ich könnte aber eben halt den Großteil des Abends über Politik diskutieren. Meine Frau favorisiert hingen andere Gesprächsthemen. Darunter so unbedeutende Themen wie Familienalltagsorganisation, Schul- oder sonstige Probleme der Kinder, Geldfragen, psychische Befindlichkeiten, Eheproblemchen...:rolleyes::tongue::zwinker: Hallo? Krieg in Syrien? Trump vs. Clinton, FPÖ/AfD, "postfaktisches Zeitalter", Auseinanderbrechen der EU...und die kommt mit der Frage, wer sich drum kümmert, dass die Winterrreifen montiert werden oder wie wir die Kinderbetreuung nächste Woche organisieren.:schuettel:

Unsere politische Einstellung geht schon in eine ähnliche Richtung, wobei ich mich insgesamt als "radikaler" einstufen würde (obwohl das sicher nicht auf alle Fragen zutrifft).

Weiterer Unterschied zwischen mir und meiner Frau: Sie denkt "unabhängiger" und weniger in klassischen parteipolitischen Kategorien bzw. rechts-links Kategorien, die bei mir schon eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Das kann sehr inspirierend sein, oft liegt sie aber m.E. damit dann aber auch ziemlich "falsch", weil sie natürlich nicht den "vollen Durchblick" hat, so wie ICH der politische Ober-Checker!!! :tongue::zwinker:
 
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Benutzer162178  (25)

Öfters im Forum
Mein ex und ich waren sehr unterschiedlich was das angeht. Wobei ich mich tatsächlich nicht auf eine politische Meinung festbinden mag. Ich hab meine Meinung, nur die wird in unserer "Demokratie" leider nicht repräsentiert. Unsere gesamte Parteienlandschaft ist doch eine Farce... nichts wählbares bei. Ich bin überzeugter Wahlzetteldurchstreicher. An und für sich bin ich aber ein alternatives Mädchen mit bunten Haaren, welches Freiheit, Offenheit und Toleranz in jeglicher Hinsicht liebt und verkörpert. Einer meiner Expartner war NPD Wähler. Er war kein Ultranazi, hatte kein Problem mit Ausländern oder Schwulen, aber hat die Partei irgendwie aus Gewohnheit und Protest gewählt. Das wurde für mich zunehmend ein Problem, da er politisch gesehen sehr gefrustet war. Für mich ist Politik im Alltag allerdings kein Thema. Das wäre für mich auch für die Zukunft wichtig für einen Partner, dass er vielleicht nicht gänzlich uninformiert ist, nicht unbedingt unsere Parteien hinterherrennt, kritisch ist, jedoch auch nicht permanent darüber reden muss...
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
wir haben eine relativ ähnliche einstellung, aber er ist da wesentlich radikaler als ich, ich wirke also eher mal dämpfend/besänftigend auf ihn ein bzw. versuche das... grade wenn es rein gefühlsmäßige aussagen sind konfrontiere ich ihn ab und an mit der realität.

wählen gehen... ich tu es manchmal, er glaube ich garnicht. ich wüsste im moment aber auch ums verrecken nicht mehr, wen ich noch wählen sollte.. mal schauen, ob bei der nächsten gelegenheit die piraten noch drauf stehen, dann gehe ich wohl, ansonsten eher nicht.

ich wäre ja für stimmzettel mit option "keiner von denen ist wählbar", dann würde ich auch gehen wenn ich niemanden wählen möchte. oder, noch besser: negativ-kreuze setzen, die dann eine positive stimme aufheben.. dann würde ich IMMER wählen gehen.
 

Benutzer18889 

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Ich denke, jemand der politisch ziemlich gegenteilig von mir denkt/wählt, wäre nicht mein Partner. Ich habe schon bei Freunden Probleme damit, wenn ich weiß, dass sie die Parteien wählen, die für mich gar nicht gehen. Mit denen halte ich es dann so, dass wir das Thema Politik im Regelfall ausklammern, weil beide Seiten auf derartige Konflikte selten Lust haben.

Beim Partner fände ich das aber suboptimal, weil politische Überzeugungen schon in einige Lebensbereiche reinspielen, bei mir z.B. auch bei der Arbeit, und obwohl ich politisch nicht wahnsinnig interessiert bin, fände ich es doof, wenn man sich deswegen streitet, weil man komplett gegenteiliger Überzeugung ist.

Wenn ich z.B. eher konservativ veranlagt bin und mein Partner auf 'ne Demo will, um für das Adoptionsrecht für Homosexuelle zu protestieren, würde es wohl unweigerlich zu Konflikten kommen, da ich viel zu diskussionsfreudig bin, als dass ich das komplett ignorieren könnte.

Ein guter Freund von mir ist Mitglied einer Partei, die ich auch schon gewählt habe, also durchaus sympathisch finde, und engagiert sich diesbezüglich. Das wäre für mich in Ordnung, auch wenn ich persönlich keine Muße hätte, an diversen Parteiabenden- und veranstaltungen teilzunehmen. Okay, manche Veranstaltungen sind cool, das wäre in Ordnung, aber so langweilige Gespräche übers Wahlprogramm müsste ich nicht haben. :tongue: Würde er sich für eine der Parteien engagieren, gegenüber denen ich eine Abneigung habe, wäre das wiederum ein Problem. Wir sind uns schon so nahe, dass ich eine gewisse Übereinstimmung bevorzuge.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Phu ich muss gerade feststellen, dass Politik obwohl es mich sehr stark beschäftigt nie wirklich Thema in meine Beziehungen war.

Klar gab es immer mal wieder Überschneidungen, wir hatten aber andere gemeinsame Themen.

Heute merke ich , dass Politik in der Partnerschaft schon etwas wichtiges ist, da die Politische Einstellung die komplette Wertevorstellung widerspiegelt.

Erzkonzervative Frauen aus CSU und CDU so wie AFD ziehen mich da nicht so an. Hippitanten aus der Linken Fraktion (meine Güte was da bei uns für Frauen rumrennen ) auch ne Danke alles nicht mein Fall zu wenig Bodenhaftung !
 

Benutzer133456  (49)

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Madame Tahini und ich sind uns politisch voellig einig, aber leider gibt es momentan kein Land, wo unsere politischen Ansichten populaer waeren.

Wir wollen beide in einem sozialdemokratischen Staat leben (skandinavisches Vorbild), in dem es bedingungsloses Grundeinkommen gibt, und eine Koenigsfamilie (das macht einfach Stimmung); und die Politiker sollten (wie in China) nur durch ein strenges und langwieriges Qualifikationssystem ihre Aemter erhalten und behalten koennen, so als waere der Staat eine ehrgeizige Firma, aber eben mit sozialen Idealen.

P.S.: Ach ja, wir hatten noch ganz die Innovation vergessen - unsere Traumregierung ist gruentechnikgeil, und setzt sich vehement ein fuer Energiewende, kalte Kernfusion, Nulltoleranz fuer Verkehrstote, etc.

Schweden und Finnland sind nah dran. Und mit etwas Glueck leben wir bald dort (Tahini arbeitet daran).
 
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Benutzer3277 

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Ich bin Single. "Ihre" politische Einstellung wäre mir egal, außer wenn sie rechts oder extrem links ist. Dann würde wohl nichts werden. Und: Privat geht bei mir vor politisches Ehrenamt. Wenn sie dauernd für ihre Partei unterwegs ist wäre wohl Schluss.
 
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