Plastische Chirurgie/"Schönheits-OP"

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aber dazwischen gibt es halt auch einfach viele Graustufen.
Diese Graustufen zu definieren, ist sehr, sehr schwierig, denn im Grunde gibt es dafür nur einen Maßstab, das Empfinden des "Betroffenen", denn jede einzelne Situation kann von jemand anderem anders empfunden und damit bewertet werden. Z.B. Deine Situation kann eine andere Frau für sich so bewertet haben, dass sie es für sich sehr gut befunden hat und Deine OP als sinnlos erachtet.
 
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Benutzer6874  (35)

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Ich bin nicht Schönheitschirurg, das war auch nie mein Ziel. Aber ich kann verstehen wenn sich Menschen ihren Körper korrigieren lassen. Manchmal ist es schlicht notwendig, z.B. wenn das Gewicht der Brust den Rücken schädigt, manchmal dient es "bloss" dazu dass die betrofenen Menschen mit ihrem Körper Frieden schliessen können. Eine Operation ist nicht einfach schlechter als andere professionelle Hilfe. Wichtig ist aber dass sie nicht übereilt vorgehen, dass sie sich nicht von aussen drängen lassen, und dass ihre Erwartungen realistisch sind.

Ein Risiko ist aber nicht weg zu diskutieren. Manchmal ist das Ergebnis trotz Perfektion gewöhnungsbedürftig. Eine Kusine von mir musste sich aus orthopädischen Gründen die Brüste verkleinern lassen, und sie brauchte ein halbes Jahr um sich an den neuen Zustand zu gewöhnen. Oder eine Schülerin, die dank der plastischen Chirurgie ein Kinn bekam, sie ist viel hübscher geworden, aber im Spiegel war sie sich lange Zeit fremd.
Das ist nebenbei auch der Grund warum ich an mir keine "Schönheitsoperation" will. Ich habe seit der Pubertät weibliche Brüste, mit 16-17 hätte ich die gern korrigiere lassen, aber damals war es zu früh, und seither fürchte ich mich vor der Veränderung (abgesehen davon dass ich dem Ergebnis nicht traue....)

Ich habe noch 2 weitere Aspekte, die auch nicht ot. sind:

1. Wenn wir von notwendigen und überflüssigen Operationen reden, dann sind auch andre Operationen in Betracht zu ziehen. Zum Beispiel hängt die "Notwendigkeit" (d.h. die Fallzahl) von orthopädischen Operationen auffallend stark von der Spitalstruktur einer Region ab, um nur 1 Beispiel zu nennen. Und überhaupt, "unnötig" kann man auf alles Mögliche beziehen, nicht nur in der Medizin, es macht darum keinen Sinn sich auf Brustvergrösserungen einzuschiessen.

2. In der plastischen Chirurgie holen sich die Chirurgen die Routine und Erfahrung für die wirklich unbestrittenen Operationen an Unfall- und Kriegsopfern. Ich kenne Chirurgen die gehen in ihren Ferien ohne Honorar in Kriegsgebiete operieren. Sie sind vielleicht süchtig, und mehr Geld brauchen sie nicht, aber der Nutzen ist unbestritten.
 

Benutzer50955 

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Ich würde es nicht machen und finde so einige Ergebnisse alles andere als schön (ballonartige Brüste bei eher zierlichen Frauen etc.).
 

Benutzer102673 

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Oh, ich weiß das ganz und gar nicht.
Ich will nur davor warnen, wenn man sich noch keine Gedanken gemacht hat es überstürzt zu tun, weil man mit sich selber unzufrieden ist.

Ich gebe Dir prinzipiell bei Deiner Ansicht recht, und zwar uneingeschränkt.
Und es gibt sicher Menschen, die lernen, mit ihren "Makeln" zu leben und die Sicht auf den eigenen Körper zu relativieren. Entweder man kommt mit sich durch viel schwere Arbeit ins Reine, oder aber die Zeiten von Hänseleien und eingebrannten Komplexen hören auf und die Seele hat die Möglichkeit zur Regeneration. Einiges kann man an sich verändern - und auch da gebe ich Dir recht, sicher mehr als man glauben mag. Und ebenso denke ich: die eigene Ausstrahlung macht's.

Eine eigene Erfahrung habe ich gemacht, die Deinen Standpunkt unterstreicht und ergänzt:

Ich habe eine Schönheits-OP hinter mir, und zwar an den Händen,
ich habe mir als Kind, mit 9 Jahren, die Daumennagelbetten mit einer Nagelfeile aufgeschlitzt. Dadurch waren die Nägel natürlich dauerhaft entstellt. Das ganze habe ich mit 24 Jahren machen lassen. Es war sehr schmerzhaft. Das Resultat war aber echt wahnsinnig gut.
leider habe ich vier Jahre später wieder den Makel wiederhergestellt , und die OP war im Grunde obsolet. Sprich: Gegen bestimmte Probleme helfen keine OPs, sondern man muss anderweitig an sich arbeiten. Dass eine plastische OP wirklich Probleme lösen kann, ist nicht immer gesagt.

Echte Hängebrüste oder Segelohren, auffallend große Nasen usw. jedoch würde ich nicht dazu zählen. Man ist doch meist gerade in der besonders empfindlichen Zeit, der Pubertät, Opfer von Häme, erfährt Zurückweisung aufgrund dessen, erhält Spitznamen...das sind erste Erfahrungen, schlimme Erfahrungen. Und diese Traumata dann später durch Selbstbewusstsein wegzubekommen, wenngleich man wirklich über eine auffallende Besonderheit verfügt, halte ich für fast unmöglich.
Du sagst, man macht es für andere? Ja klar; denn der Mensch existiert nun mal innerhalb eines sozialen Gefüges mit Interaktion, ständiger Rückmeldung und Vergleichen, die andere oder man selbst anstellen. Das kann einen zerstören.
Und der Weg bis zu einer durchgeführten OP ist lang. Warum sich diesem Gefühl aussetzen, dass einen andere anstarren, dass man im Vergleich zu anderen deutlich schlechter abschneidet, dass man verstohlene Blicke erntet...warum?

Zum Thema unnötige Schönheits-OPs kann ich sagen:
Eine andere Erfahrung habe ich gemacht, die Deiner Vorstellung (s.Zitat) widerspricht: Nachdem ich ebenfalls mit Mitte zwanzig nach fast 20 Kilo Abnahme am Untergewicht kratzte, meinte ich, mir nun diese unsäglichen Schwabbel rechts und links an der Hüfte entfernen lassen zu müssen. Ich machte einen Termin beim plastischen Chirurgen. Ich dachte, ich würde sagen, was Sache ist, und dann gäbe es einen Termin und bye bye Hüftgold.
Der guckte sich ungerührt die verdächtigen Körperpartien an, fragte, ob ich sehr auf mein Äußeres achten würde, knipste die nötigen Fotos zur Dokumentation und schmiss mich dann achtkantig aus seiner Praxis. Die Rechnung musste ich privat bezahlen, und das Lehrgeld habe ich auch verdient. :grin: tentakel.gif
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Ich würde es nicht machen und finde so einige Ergebnisse alles andere als schön (ballonartige Brüste bei eher zierlichen Frauen etc.).
Die fand ich früher, mit anfang 20, echt schön. Immer perfekter Sitz, kein BH nötig usw. Heute aber finde ich Körper, auch Brüste, ungleich schöner, die wirklich gelebt haben und denen man das echte Leben auch ansieht.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
ich versuche eigentlich jede op tunlichst zu meiden. das ist mein körper, ich habe die fürsorgepflicht für ihn und an dem wird nicht operiert wenn ich den grund nicht echt einsehe - und das tue ich solange nicht, wie es irgendeine alternative gibt.
in dem sinne wäre für mich eine op nur aus ästhetischen gründen eine absurde unmöglichkeit, auch wenn ich nicht alles an mir perfekt finde und man manches wohl dekorativer gestalten könnte.
das kann ich so für mich übernehmen.
ich würde mich nicht unnötigen risiken und schmerzen aussetzen - ich bin oft genug in schmerzzuständen gefangen oder aus anderen gründen unfähig,am "normalen leben" teilzunehme und habe durch meine erkrankungen schon genug einschränkungen in meiner lebensqualität,da brauch ich nicht noch mehr davon.
nur bei entstellung zb nach schwerer krankheit,unfall oder OP oder eben bei gesundheitlichen problemen,für die es keine alternative gibt,käme daher eine solche OP für mich in frage.
wie fremde menschen das halten,ist mir völlig egal - allerdings wäre mir ein typ,der sich zb den arsch hat operieren lassen nur aus optischen gründen,mehr als suspekt;eben weil ich eine andere einstellung zu gesundheit und wohlbefinden habe als so jemand.außerdem ginge ich bei so jemandem davon aus,dass er sicher eh nicht zu mir und meinem (zum großteil nun mal zwangsläufig nach meinen krankheiten ausgerichtetem) lebensstil passen würde,da er ja jemand ist,dem seine unperfekte optische erscheinung zu optimieren wichtiger ist als die eigene gesundheit nicht zu gefährden. bei jemandem aus dem freundes- oder familienkreis (was meine liebschaften mit einschließt) würde ich wohl aus reiner sorge mit demjenigen darüber reden und schauen,ob es für denjenigen keine anderen wege gibt (zb therapie).
aber wie gesagt,das bezieht sich nur auf die fälle,die eine solche OP nur aus rein ästhetischen gründen machen wollen würden.ich bezeichne mich zwar selbst als ästhet,aber bei einer reinen schönheits-OP ohne weitere gute gründe ist da für mich einfach eine grenze erreicht.
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Echte Hängebrüste oder Segelohren, auffallend große Nasen usw. jedoch würde ich nicht dazu zählen. Man ist doch meist gerade in der besonders empfindlichen Zeit, der Pubertät, Opfer von Häme, erfährt Zurückweisung aufgrund dessen, erhält Spitznamen...das sind erste Erfahrungen, schlimme Erfahrungen. Und diese Traumata dann später durch Selbstbewusstsein wegzubekommen, wenngleich man wirklich über eine auffallende Besonderheit verfügt, halte ich für fast unmöglich.
hmm?also das seh ich völlig anders.ich wurd als kind aus verschiedenen gründen gemobbt,auch wegen meiner doofen ohren.xD eins steht krass ab,das andere nicht,aber das sieht zerdrückt aus...oder so.
und natürlich bin ich über diese und weitaus schlimmere dinge drüber weg gekommen,auch wenn ich damals von selbsthass und komplexen regelrecht zerfressen war.ich hab mir ein sehr starkes selbstbewusstsein erarbeitet mit hilfe einer therapie.also nein,das ist keineswegs "fast unmöglich".
die ohren sind natürlich noch immer so wie damals,hab nix ändern lassen.
 
G

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Gast
Würde ich bei mir nicht machen und ich fände es an anderen Menschen auch eher unattraktiv. Der Gedanke eine OP und Geld für ein paar Verbesserungen auszugeben ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich muss aber zugeben, dass ich seit HarleyQuinn HarleyQuinn ihre Brust-OP thematisiert hat, das etwas differenzierter sehe. Wenn sich jemand in seinem Körper wirklich unwohl fühlt und eine Verbesserung nur durch ´ne OP zu erreichen ist, kann ich doch kaum über die Person richten. Wenn meine Freundin sich die Boobies vergrößern will, fände ich das nur dann gut, wenn sie sich in ihrem Körper nicht wohl fühlen würde. Ne OP zu machen, ohne größere Probleme mit seinem Körper zu haben oder einfach, weil Männer auf große Titten stehen, finde ich unattraktiv.
 

Benutzer133456  (49)

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Ich bin der Auffassung, man kann physische Unzulaenglichkeiten, und als solche wahrgenommene, operativ in angriff nehmen; und da das Ergebnis davon dann ja dem Wunschbild desjenigen entspricht, ist das auch so zu akzeptieren und als Teil seines persoenlichen Erscheinungsbildes stimmig.
 

Benutzer3277 

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Ich finde es nur ok, wenn jemand von Natur aus oder durch eine Krankheit bzw. Unfall sehr entstellt aussieht und damit z.B. zum Gespött von Kindern wird. Reine Schönheits-OPs, obwohl man ganz gut aussieht, würde ich nie machen lassen (hätte auch nicht das Geld dafür) und finde ich auch bei anderen nicht gut.
 

Benutzer163532  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde selbst gerne ein paar Dinge machen lassen, die mein Selbstbewusstsein und auch meine Lebensqualität enorm mindern, aber ich habe wirklich Angst davor, aus einer Vollnarkose nicht mehr zu erwachen und fürchte mich auch vor möglichen anderen Komplikationen. Jetzt, wo ich nicht mehr nur für mich allein verantwortlich bin, möchte ich keine solchen Risiken mehr eingehen.

Ich kann teilweise schon verstehen, warum sich Menschen unters Messer legen, nur würde ich es selbst in absehbarer Zeit wohl nicht tun. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn sich mein Partner z.B. nach einer extremen Abnahme seine überschüssige Haut wegschneiden oder eine extrem krumme Nase richten ließe.

Im Endeffekt ist so was doch eine höchst persönliche Sache. Ob sich jemand die Tränensäcke wegmachen oder seine Brüste zu Medizinbällen formen lässt, es geht mich einfach nichts an, es geht schließlich nicht um meinen Körper.
 
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Benutzer36171 

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Ich kann das schon verstehen.

Ich würde schon meine Oberarme straffen lassen, denn die sind einfach unproportional groß und wabbelig und das schon in meinem zarten Alter. ( :tongue:) Blöd. Ich kann viel Imperfektion an meinem Körper akzeptieren, aber das finde ich leider sehr belastend. Im Sommer kann man das ja auch nicht gut kaschieren. Eine OP kommt trotzdem nicht in Frage, die Risiken sind mir zu groß.
 
M

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Gast
Off-Topic:
Übrigens finde ich es richtig doof, dass alle anderen Themen hierzu jetzt zu bzw. tabu sind. Kosmetische OPen sind doch nur ein kleiner Aspekt von Schönheit, Schönheitsidealen, sich akzeptieren, passenden Deckel auf den Topf finden, usw.
Hätte schon noch gerne dazu diskutiert, wäre mal ein Thema gewesen, was mich konkreter betrifft als 'wohin habt ihr zuletzt gespritzt' oder 'erstes Date'.

Naja, wollte nur mal deshalb hier rumgequengelt haben.
 

Benutzer102673 

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Was ich mich frage ist, ob nicht bestimmte körperliche Konstellationen mitunter auch als unerträglich empfunden werden, weil man weiß, dass es die Möglichkeit gibt, sie zu verändern? Ohne diese Möglichkeit wäre man ja gezwungen, seinen Körper, so wie er ist, zu akzeptieren.
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Was haltet ihr von plastischer Chirurgie?
Einfach. Jeder/jedem wie sies mag. Man sollte sich aber Zeit nehmen für die Entscheidung und das gut überlegen. Außerdem sehr gut recherchieren und Referenzen kontrollieren

Habt ihr selbst über eine OP nachgedacht oder sogar bereits eine hinter euch?
Was mein Aussehen angeht, hab ich wohl sehr gute Gene abbekommen (wenigstens da:rolleyes:). Meine Großmutter sah noch mit 70 aus, wie andere Frauen gerne mit 35 aussehen würden und wenn mir solch eine Entwicklung bevorsteht, dann wäre ich glücklich:jaa:.
Ich hadere zwar regelmäßig mit meinen Brüsten...nicht wegen der Form, sondern wegen der Größe, aber das ist unken auf hohem Niveau.
Ich hätte gerne einen....sportlicheren Vorbau, leider hab ich aber diese...Gazongas:X3: bekommen....und egal wie ich trainiere....die wollen nicht weg:rolleyes:.
Aber tatsächlich stören tun die mich eigentlich nur im Beruf. Obwohl auch das eigentlich subjektives mäkeln ist.
Immerhin ziehen die auch die Aufmerksamkeit auf sich und besser dann das, als das manch einer mich genauer mustert.
Daher geht mir da kein Schnippler dran:nope:.
Worüber ich immer mal nachdenke, ist eine Nasenkorrektur. Aber weniger wegen dem Aussehen, sondern wegen einer Nasenscheidewandfehlstellung.
Äußerlich ist die Nase makellos.....aber sie bereitet mir halt öfter Probleme.
Na ja...vielleicht hab ich ja Glück und jemand gibt mir mal eins kräftig auf die Nase und das erledigt sich dann (in meinem Beruf und Hobbys durchaus wahrscheinlich)

Wie sieht es bei potentiellen Partnern aus: Kommen Menschen in Frage, die was haben "machen lassen"?
Ja. Solange sie nicht zu künstlich wirken.
Ich möchte halt mit Menschen zusammen sein...nicht mit Puppen.
Meine beste Freundin war in ihrer Jugend mit ihrem Körper nie zufrieden.
Sie wirkte auch optisch eher...unscheinbar.
Jetzt, nach etlichen Op's, für die sie Spezialisten in der ganzen Welt abgeklappert hat, sieht sie umwerfend aus. Also wirklich.
So stellt man sich Göttinnen vor. Ich werde normalerweise schon häufig umgarnt....aber in ihrer nähe kann ich mich ganz beruhigt meinen Getränken zuwenden, weil....ich (oder auch andere Frauen) könnten auch genauso gut Luft sein, wenn sie ihren Auftritt hat:hmpf:
Nicht im geringsten "künstlich" und irgendwie...perfekt harmonisch.
Gut, ihr Körper ist auch gewissermaßen ihr Kapital, aber sie machte das vor allem, um sich in ihrer Haut wohl zu fühlen.
Sowas lässt mich hoffen, daß es auch Chirurgen gibt, die ihr Handwerk sehr ernst nehmen....und nicht nur Brüste aufpumpen, bis sie in zwei verschiedene Richtungen schielen, Gesichter in katzenhafte Fratzen entstellen und nen Großkundenrabatt auf Botox haben.

Ich hab auch gemerkt, daß ich ein Faible ebenso für "sportliche", wie für gemachte Brüste habe.
Nicht diese Monster-Dinger....aber solche, die "gerade ebenso" keinen Zweifel daran lassen, daß der Mensch dort nachgeholfen hat.
Eben halt...zu straff, zu....der Gravitation trotzend...

Was wenn ein Partner innerhalb der Bezieuhng den Wunsch nach einer OP äussert?
Ich würde sie oder ihn unterstützen...aber auch die die Stimme der Vernunft spielen, die sie ein wenig...einbremst.
Und die keinen Zweifel gegenüber dem Arzt lässt, daß er/sie besser ordentliche Arbeit abliefert.
 
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Was ich mich frage ist, ob nicht bestimmte körperliche Konstellationen mitunter auch als unerträglich empfunden werden, weil man weiß, dass es die Möglichkeit gibt, sie zu verändern? Ohne diese Möglichkeit wäre man ja gezwungen, seinen Körper, so wie er ist, zu akzeptieren.
Das glaube ich nicht, die Unzufriedenheit wäre sicher auch so da, ebenso wie man mit einer Krankheit auch nicht versöhnlicher wird, nur weil man weiß, dass diese nicht heilbar oder behandelbar ist. Was ich jedoch glaube, ist, dass sich GESELLSCHAFTLICH ein Bild wandelt, dass gewisse durchaus übliche Schönheitsmangel NOCH stärker in den Fokus rücken, noch stärker mißliebig beäugt werden, je mehr eine theoretische Möglichkeit der Veränderung besteht und vor allem zum Teil ja auch genutzt wird.
Natürlich geht das dann auch in einen Druck, eine gewisse Erwartungshaltung, hier auf PL gelesen (nicht mehr wörtlich natürlich) von einer Userin, beim Thema "Hängebrüste", (nachdem Bilder verlinkt wurden: was sind überhaupt Hängetitten?) 'auf jeden Fall würde ich da etwas dagegen tun, dazu gibt es ja heute die Möglichkeiten' (wie gesagt nicht wörtlich). Ich vermute stark, dass das keine unübliche Sichtweise ist.

Off-Topic:
Aber ich bin ja immer noch sauer, weil alle anderen Themen dazu zu sind und ich finde, das ausschließlich auf plastische Operationen zu beschränken, ist kurzsichtig gedacht. :hmm:
 

Benutzer71335  (53)

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Kleinigkeiten (z..B Fadenstraffung im Gesicht, also eher was temporäres) würde ich schon machen lassen.
Bin auch am überlegen, mir was in der Richtung zum 50. zu gönnen, bin dummerweise ein echter Schisser und ausserdem würde mein Mann Amok laufen.:what:
Ist also wieder was, was ich heimlich machen müsste.

Am Körper selbst hab ich da jetzt nix, was mich stören würde, was man nicht auch mit Disziplin ändern könnte.:grin::whistle:
Meine Brüste sind eh geil.:zwinker::grin:
 
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Benutzer81418 

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Ich würde mir die Oberschenkel und den Hintern reduzieren lassen, und die Brüste auf dieselbe Größe bringen. Dazu käme eine kleine Korrektur im Intimbereich. Aber will ich das? Und wäre ich dann noch ich? Ich würde mich vielleicht vor den Komplimenten fürchten, die doch nichts anderes wären als nachgeholte Kritik an meiner früheren Figur. Drum lass ich es lieber bleiben; auch weil mich die Resultate der Schönheitschirurgie durchaus nicht alle überzeugen - auf den Bildern, die doch von den werbenden Ärzten ins Netz gestellt wurden...
Was andere machen, ist mir egal, ob die Gründe für den Eingriff jetzt dringlich sind oder weniger dringlich. Ich nehme ja nicht an, dass Brustvergrößerungen die Behandlung von Unfallopfern konkurrenzieren. Ich habe jetzt einfach Frieden geschlossen mit meinem Körper, aber ohne daraus auf andere zu schließen. Warum zum Beispiel sollten störende Launen der Natur nicht korrigiert werden, wenn heute die Möglichkeit dazu besteht?
Ich habe seit der Pubertät weibliche Brüste, mit 16-17 hätte ich die gern korrigiere lassen, aber damals war es zu früh
:eek: Warum zu früh? Wie hast du deine Schulzeit überstanden?
 

Benutzer121281  (32)

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Aber ich bin ja immer noch sauer, weil alle anderen Themen dazu zu sind und ich finde, das ausschließlich auf plastische Operationen zu beschränken, ist kurzsichtig gedacht. :hmm:

Tut mir leid wenn ich da nicht ausführlich genug war. Du kannst diesen Thread auch gerne für weiterführende Diskussionen "kapern".
 

Benutzer18889 

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Ich hätte mir mit Anfang 20 gern die Brüste vergrößern lassen, weil ich der Meinung war, dass ein C oder D-Körbchen meinen Körper noch verschönern würden, jedoch bin ich dem Abraten meiner Mutter gefolgt. Zudem hatte eine Freundin von mir damals eine solche OP, die schiefgegangen ist, in dauerhaften Schmerzen und Prozessen gegen den Arzt endete. Das bestärkte mich auch nicht gerade in dem Wunsch nach einer OP.

Heute bin ich darüber ganz froh: Meine Rückenschmerzen, die ich damals noch nicht hatte, wären mit größeren Brüsten eher schlechter als besser und ich hätte sicher mehr Probleme beim Klamottenkauf. Jetzt, mit absoluter Standardfigur, passt fast alles, was ich anprobiere. BHs in 75 B findet man auch überall und bei Bikinis passen Ober- und Unterteil größentechnisch zusammen, ohne dass ich da Modelle suchen muss, wo man beides einzeln bekommt.

Inzwischen finde ich meine Brüste wirklich super, da sie absolut symmetrisch sind, eine tolle Form haben und vermutlich nie hängen werden. Ich glaube, viele Frauen wären froh über solche Brüste. Vielleicht wären sie in C noch ein wenig toller, gut möglich, aber das ist nun keine OP wert.

Insgesamt schließe ich eine Schönheits-OP für mich aber nicht aus und störe mich auch bei anderen Leuten nicht dran. Vor allem bei Hängebrüsten verstehe ich einen solchen Wunsch besonders gut. Das muss sehr belastend sein. Ähnliches Verständnis habe ich für übergroße Nasen und Segelohren. Beides würde ich sofort machen lassen. Ich ertappe mich bei diesen beiden Dingen schon oft dabei, dass ich Leute auf der Straße ansehe und mich frage, wie man so einen Eingriff nicht machen lassen kann. Nie würde ich mein Leben lang mit einer sehr unförmigen Nase oder Segelohren rumlaufen wollen. Segelohren finde ich schon bei Kindern wirklich übel, weil ich weiß, wie solche Kinder bei uns damals gemobbt wurden.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nie würde ich mein Leben lang mit einer sehr unförmigen Nase oder Segelohren rumlaufen wollen. Segelohren finde ich schon bei Kindern wirklich übel, weil ich weiß, wie solche Kinder bei uns damals gemobbt wurden.
och,ich leb ganz gut damit und so scheiß erfahrungen wie mobbing können einen auch stärker machen...
 

Benutzer18889 

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och,ich leb ganz gut damit und so scheiß erfahrungen wie mobbing können einen auch stärker machen...

Ich behaupte nichts anderes, aber ich weiß eben, dass ich damit ein Problem hätte und es operieren lassen würde. Bei uns gab's auch Kinder, die schon in der Grundschule ihre Ohren gemacht bekamen, weil das wirklich unmöglich aussah. Anders hätten das vermutlich auch kein Arzt in dem Alter gemacht, aber da waren sich die Beteiligten wohl einig, dass das besser wäre.
 
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