Pille für den Mann unzumutbar?

Benutzer164526 

Verbringt hier viel Zeit
wo der mann hart wird, wird frau feucht.
Mir scheint wir verstehen unter Libido ganz was anderes. Ich verstehe unter Libido in erster Linie den Sexualtrieb bzw. die Lust auf Sex. Diese ist nicht gleichbedeutend mit der Erektionsfähigkeit oder Fähigkeit der Frau feucht zu werden.

Ein Mann kann einen schwachen Sexualtrieb bzw. wenig Lust haben und dennoch eine Erektion bekommen, und eine Frau kann einen schwachen Sexualtrieb bzw. wenig Lust haben und dennoch bei entsprechender Stimulation feucht werden.

Dementsprechend sind zumindest beim Mann Libidoverlust und Erektionsstörungen auch zwei völlig unterschiedliche Dinge, die normalerweise klar voneinander getrennt werden.

Wenn natürlich mit Störungen der Libido bei der Frau tatsächlich in erster Linie der Verlust der Fähigkeit feucht zu werden gemeint sein sollte, dann kann ich Deine Empörung nachvollziehen. Davon war ich aber nicht ausgegangen.
 
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Benutzer133419  (58)

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Wie auch immer... wenn die Einnahme der Pille bei Frauen mit Verlust an Libido (Lust auf Sex) einhergeht, finde ich, diese Frauen sollten die Pille nicht nehmen.

Es kann ja sein, dass sie bei entsprechender Stimulation feucht wird.

Aber wenn sie OHNE Pille von sich aus Lust auf Sex hat und von selbst NASS wird, wohingegen sie MIT Pille erst stimuliert werden muss, um überhaupt feucht zu werden... ist dann nicht der Grund die Pille zu nehmen, überhaupt verfehlt? Sie wollte sie ja nehmen, um ihrer Lust frönen zu können, ohne schwanger zu werden. Und dann nimmt sie sie, und die Lust ist weg. Klar kann sie noch feucht werden, wenn sie entsprechend stimuliert wird, aber das ist ja nicht das Thema.

So etwas stand ja in dem Artikel, der im Eingangsposting verlinkt worden ist. Die Autorin hatte fast gar keine Lust mehr auf Sex, als sie angefangen hat, die Pille zu nehmen. Und ist das nicht Schwachsinn? Ein Verhütungsmittel zu nehmen, das einem gleich die Lust auf Sex mit wegnimmt?
 

Benutzer164526 

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So etwas stand ja in dem Artikel, der im Eingangsposting verlinkt worden ist. Die Autorin hatte fast gar keine Lust mehr auf Sex, als sie angefangen hat, die Pille zu nehmen. Und ist das nicht Schwachsinn? Ein Verhütungsmittel zu nehmen, das einem gleich die Lust auf Sex mit wegnimmt?
Ja, das ist in der Tat ziemlich absurd.
 

Benutzer133419  (58)

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Dann war das ganze ein Missverständnis, und Nevery braucht sich nicht mehr zu ärgern, und ich kann ein Fan von Dir werden, weil wir ja jetzt gar nicht soooooooooooooooooo unterschiedlich ticken, sondern Du nur auf rationale Weise was zu dem Thema generell sagen wolltest? :smile:

Würde mich sehr freuen. :smile:
 

Benutzer164526 

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Dann war das ganze ein Missverständnis, und Nevery braucht sich nicht mehr zu ärgern, und ich kann ein Fan von Dir werden, weil wir ja jetzt gar nicht soooooooooooooooooo unterschiedlich ticken, sondern Du nur auf rationale Weise was zu dem Thema generell sagen wolltest? :smile:

Würde mich sehr freuen. :smile:
Ich habe doch nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich generell wenig von hormonellen Verhütungsmitteln halte. Und wenn eine Frau als Nebenwirkung unter kompletter Lustlosigkeit oder gar pathologischer Trockenheit leidet, dann wäre ich selbstverständlich dafür, dass sie das Medikament absetzt.
 

Benutzer133419  (58)

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Ich habe das ja längst verstanden, am Anfang aber nicht. :smile: Einige Deiner sehr rationell auf die Biologie bezogenen Postings waren leicht missverständlich, vor allem für spätere Einsteiger in diesen Thread. :smile:

Ich kenne Dich noch nicht sehr gut, und ich wollte doch nur, dass Nevery Dich weiter gut findet. Meiner einer findet Nevery gut. :smile: *ohmannklingtdasteeniemäßig* *ggggg*
 

Benutzer152150 

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Hormonelle Verhütungsmittel sind nun mal hormonelle Verhütungsmittel.
Die allermeisten Hormone erfüllen nicht nur eindimensionale Funktionen im menschlichen Körper und manche auch erst im wohldosierten Verbund mit anderen Hormonen (auch der Vektor, in dem diese in den Organismus eingebracht werden hat immense Auswirkungen).
Die Evolution hatte hunderttausend Jahre dieses System zu perfektionieren....wir Menschen pfuschen gerade erst mal keine hundert Jahre darin herum....und das auch noch auf der Basis rein wirtschaftlicher Interessen.
Es ist gut, daß sich so viele Frauen jetzt über Verhütung und Hormoneinnahme so viel Gedanken machen...und einige lautstark in die Öffentlichkeit treten und die Katastrophen der pharmakologischen Entwicklung anprangern....aber solange es da keinen gemeinsamen, koordinierten Einsatz gibt, bezweifle ich, daß der Pharmakomplex auch nur das geringste Interesse darin sieht die Pille als etwas anderes als ein Gewinn-optimiertes Lifestyle-Produkt zu sehen.
 

Benutzer133419  (58)

Sehr bekannt hier
Hm, wir brauchen ja nur einen gemeinsamen koordinierten Einsatz im Sinne von Verweigerung. Dafür brauchen wir natürlich Information. Das wird ein Problem sein, es gibt sehr viele Leute, die sich nicht informieren können oder wollen.

Mechanische Verhütungsmittel (Kondom und Diaphragma) und chemische Verhütungsmittel (müssen nicht aggressiv sein, etwas mit milder Säure, um die basischen Spermien abzutöten, braucht man auch für die optimale Wirksamkeit des Diaphragmas) sind ja eine Option und belasten den Körper nicht.

Wir müssen nicht unbedingt auf die Straße gehen, um zu demonstrieren, obwohl es nicht schaden könnte... damit auch in den RTL-Nachrichten so etwas wahrgenommen wird.

Hm, wie sollte die Pharmaindustrie denn die Pille anders sehen als ein gewinnoptimierendes Lifestyleprodukt? Ich sehe da keine andere Lösung als die, dass Frauen das ablehnen und darum nicht mehr kaufen.
 

Benutzer72433 

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Mir scheint wir verstehen unter Libido ganz was anderes. Ich verstehe unter Libido in erster Linie den Sexualtrieb bzw. die Lust auf Sex. Diese ist nicht gleichbedeutend mit der Erektionsfähigkeit oder Fähigkeit der Frau feucht zu werden.

Ein Mann kann einen schwachen Sexualtrieb bzw. wenig Lust haben und dennoch eine Erektion bekommen, und eine Frau kann einen schwachen Sexualtrieb bzw. wenig Lust haben und dennoch bei entsprechender Stimulation feucht werden.

Dementsprechend sind zumindest beim Mann Libidoverlust und Erektionsstörungen auch zwei völlig unterschiedliche Dinge, die normalerweise klar voneinander getrennt werden.

Wenn natürlich mit Störungen der Libido bei der Frau tatsächlich in erster Linie der Verlust der Fähigkeit feucht zu werden gemeint sein sollte, dann kann ich Deine Empörung nachvollziehen. Davon war ich aber nicht ausgegangen.
in der definition von libido sind wir uns einig.

der punkt auf den ich hinaus wollte war aber ein anderer: das gegenstück zur männlichen impotenz - wo eben der körper nicht mehr funktioniert - ist nicht nur die mangelnde feuchte bei der frau, sondern auch der generell nicht bereite körper, d.h. schmerzen beim sex.

was mich empörte war also, dass du "keine erektion" als schlimmer betrachtest denn "schmerzen beim sex" - denn das ist nunmal die nebenwirkung, die viele frauen bei der pille haben. nicht nur verminderte libido. so habe ich deinen beitrag verstanden, und da widerspreche ich definitiv, ich finde nicht dass "kein sex" schlimmer ist als "sex mit schmerzen" - ich finde beides sehr schlimm.

ansonsten weiß ich die bemühungen von Morgenstern Morgenstern zu schätzen und bin wieder ganz friedlich - und ausserdem entschuldige ich mich bei dir, T tiefblick77 , für die formulierung meines ersten beitrages zu dem thema - die war doch etwas übers ziel hinaus geschossen in der ersten angepisstheit.
 

Benutzer136524 

Meistens hier zu finden
Gibt es bei einer Frau wirklich auch den Fall, dass sie den Sex eigentlich wollen würde, aber (möglicherweise wegen der Pille) der Körper nicht bereit dazu ist? Weil nur das wäre ja wirklich mit der Impotenz beim Mann vergleichbar. Er würde gerne, aber es geht nicht.
Wenn es bei der Frau dagegen so ist, dass sie eben aufgrund der Pille weniger Lust hat und (was ja dann ins Bild passt) nicht feucht wird und der Körper nicht bereit ist, wäre das mit einem Zustand beim Mann vergleichbar, dass er keine Lust hat, es dann vllt der Frau zuliebe probiert, aber eben keinen hochkriegt.

Also vllt muss man sich auch einfach drauf einigen, dass man Frauen und Männer nicht in jeder Hinsicht vergleichen muss (und kann), sondern manche Dinge einfach von Grund auf verschieden sind und das akzeptiert und auch respektiert werden muss...
 
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Benutzer164330 

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nee, SO alt bin ich auch wieder nicht, auch wenn ich mit 30 zu alt für die Pille bin
Off-Topic:
mich wundert es, dass du Verhütungsmittel so sehr mit Alter asoziierst, es gibt doch viele junge Frauen mit Spirale oder Vergleichbarem?

Gibt es bei einer Frau
wirklich auch den Fall, dass sie den Sex eigentlich wollen würde, aber (möglicherweise wegen der Pille) der Körper nicht bereit dazu ist?
Hier:winkwink:
Das heißt, ob es wirklich an der Pille liegt weiß ich nicht, es ist aber auffällig, dass es grade ein oder zwei Wochen nach Wechsel der Pille aufgetreten ist.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Man muss wohl auch mal sagen, dass es beide Nebenwirkungen gibt. Die antiandrogenen Pillen, die auch so prima für die Haut sind und gegen Akne helfen, tun dies, indem sie für trockenere Haut sorgen - trockene Haut kann auch gerne zu weniger Feuchtigkeit beim Sex führen.

Libidoverlust im Sinne von "keine Lust mehr auf Sex" ist auch häufige Nebenwirkung, gerne bei Langzeiteinnahme. Kann mit fehlender Feuchtigkeit und daher Schmerzen einhergehen, kann aber auch Kopfsache sein - die Frauen kommen gar nicht mehr auf die Idee, überhaupt Sex haben zu wollen - können aber, wenn sie sich "überreden" lassen trotzdem noch guten Sex haben - entwickeln nur von selbst eben seltener Lust.

Das gleiche gibts aber auch bei Männern - die, die wollen würden und keinen hochkriegen, ebenso wie die, die nicht auf die Idee kommen, Sex zu haben.

Sind eben auch bei der Pille zwei paar Schuhe - die einen erwischt es körperlich, die anderen seelisch. Und viele eben auch in beiden Bereichen, es sind ja gerne Bündel.

Und auch wenn die Männer-Frauen-Diskussion bei dem Thema müßig ist, denke ich schon, dass ein gewisser Anteil der Gedanken zum Thema Libidoverlust seinen Ursprung auch in antiquierten Sexualvorstellungen von Männern und Frauen hat: Eine Frau, die keinen Bock auf Sex hat oder nicht richtig feucht wird, ist irgendwo "normal". Ein Mann, der keinen hoch kriegt oder keine Lust hat, ist im höchsten Maße "defekt". Ich denke schon, dass das in der öffentlichen Wahrnehmung immer noch einen Unterschied ausmacht.

Wie auch immer... wenn die Einnahme der Pille bei Frauen mit Verlust an Libido (Lust auf Sex) einhergeht, finde ich, diese Frauen sollten die Pille nicht nehmen.

Es kann ja sein, dass sie bei entsprechender Stimulation feucht wird.

Aber wenn sie OHNE Pille von sich aus Lust auf Sex hat und von selbst NASS wird, wohingegen sie MIT Pille erst stimuliert werden muss, um überhaupt feucht zu werden... ist dann nicht der Grund die Pille zu nehmen, überhaupt verfehlt? Sie wollte sie ja nehmen, um ihrer Lust frönen zu können, ohne schwanger zu werden. Und dann nimmt sie sie, und die Lust ist weg. Klar kann sie noch feucht werden, wenn sie entsprechend stimuliert wird, aber das ist ja nicht das Thema.

So etwas stand ja in dem Artikel, der im Eingangsposting verlinkt worden ist. Die Autorin hatte fast gar keine Lust mehr auf Sex, als sie angefangen hat, die Pille zu nehmen. Und ist das nicht Schwachsinn? Ein Verhütungsmittel zu nehmen, das einem gleich die Lust auf Sex mit wegnimmt?
Dafür müssen betroffene Frauen aber erstmal wissen, dass es so ist. Und am besten noch einen Mann dazu haben, der das auch noch merkt.

Fakt ist doch: Viele Frauen beginnen mit der Pille im Teenie-Alter, wo sie noch gar nicht wissen, wieviel Lust sie normalerweise hätten, wie feucht sie beim Sex werden, wieviel Spaß sie am Sex haben oder dergleichen. Viele besorgen sich die Pille fürs erste Mal. Sind dann mit dem ersten Freund eine Weile zusammen, Wenn dann ein Problem auftritt - sie hat keinen Bock mehr auf Sex, wird nicht feucht, hat keinen Orgasmus - wer will dann sagen, ob es nun an der Beziehung, am Sex oder an der Pille liegt - oder ob sie eben "einfach so ist"? Hormonelle Entwicklungen sind langsam und träge, sie tauchen nicht von heute auf morgen auf. Es gehen Jahre ins Land - Jahre, bei denen sich vielleicht sowieso soviel im Leben eines jungen Menschen ändert, dass er gar nicht sagen kann, ob es nun äußere oder innere Faktoren sind, die sich da verändert haben. Viele Beziehungen gehen von selbst in die Brüche, oft scheitert es auch am Sex - aber sehr oft wird eben auch hormonell verhütet.

Ich bin da mittlerweile recht drastisch unterwegs und sage: Bevor ich an der Beziehung rumdoktor, würde ich hormonelle Ursachen ausschließen. Es kann Zufall sein, dass in vielen langjährigen Beziehungen hormonell verhütet wird und viele Paare sich in langjährigen Beziehungen über weniger werdenden Sex beklagen. Es kann sein, dass manche Frauen über die Jahre weniger Bock auf Sex haben. Aber mich wundert es eben, dass "Langzeitbeziehung = hormonelle Verhütung = "sie hat keinen Bock auf Sex"" so häufig gemeinsam genannt werden.

Gleichzeitig beobachte ich schon länger die Angst vieler Frauen, die Pille einfach abzusetzen. Man muss den Arzt um Erlaubnis fragen, den Mann fragen, man weiß nicht, wie man dann verhüten soll. Die Idee, dass man nicht täglich Hormone schlucken muss, wenn man eh nur alle paar Wochen mal Sex hat oder möchte, kommt diesen Menschen nicht. Auch die Männer sind oft dagegen, weil sie keine Alternativen sehen. Also muss es wohl doch an der Beziehung liegen.

Für mich persönlich würde die Pille nur Sinn ergeben, wenn ich auch mit ihr dauernd Sex möchte. Denn dann "lohnt" sich die Flexibilität und die Spontaneität, die die Pille ermöglicht. Und eben auch die Möglichkeit, die Tage mal zu verschieben. Aber dafür muss man sie eben einwandfrei vertragen. Wenn das nicht der Fall ist - besser lassen.
 

Benutzer164526 

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ich schnalls auch nicht.schließlich muss man verhüten,solang man sex hat,noch fruchtbar ist und eine schwangerschaft vermeiden will...
Vielleicht ist bei manchen die Bereitschaft, ein Restrisiko für eine Schwangerschaft in Kauf zu nehmen, mit 30 einfach höher als mit 16 ...
 

Benutzer133419  (58)

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hä?man ist doch mit 30 keineswegs zu alt für die pille.


dito,ich schnalls auch nicht.schließlich muss man verhüten,solang man sex hat,noch fruchtbar ist und eine schwangerschaft vermeiden will...

Ich kann das nur schlecht erklären. Ich fand, ich werde nicht jünger, und warum sollte ich mich einem vermeidbaren gesundheitlichen Risiko aussetzen, wenn es auch anders geht? Außerdem - ich bin nicht "man", ich bin ich. Für MICH und meine Lebenssituation fand ich es eben richtig so. Klar, vielleicht etwas salopp ausgedrückt mit dem "zu alt", so habe ich es eben ausgedrückt. Ich fand, für MICH ist es an der Zeit, eine Alternative zur Pille zu suchen.

Damals habe ich in bezug auf die Spirale gehört/gelesen, dass es kleine Verletzungen in der Gebärmutter geben kann, durch die dann Narbengewebe entstehen kann, dass dann auf Dauer die Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Daher der Spruch am Telefon, nee, SO alt bin ich auch wieder nicht, da ich mit 30 noch meinte, ich würde eventuell noch Kinder haben wollen. Nicht vergessen - das war 1993. Vielleicht sind die Spiralen heutzutage besser oder das mit den Verletzungen und dem Narbengewebe hat sich inzwischen als Ammenmärchen herausgestellt.

Außerdem war ich in dem Moment sehr verblüfft. Ich hatte de Sprechstundenhilfe ja gesagt, ich will ein Diaphragma haben, und sie fragte, ob ich ein IUP meinte. Da hab ich eben erst mal 'nen Spruch 'rausgehauen. War ja jetzt nix Böses.

Eine Frage... jemand hatte geschrieben, dass einem der Arzt erlauben muss, mit der Pille aufzuhören. Wieso bzw. inwiefern?
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Vielleicht ist bei manchen die Bereitschaft, ein Restrisiko für eine Schwangerschaft in Kauf zu nehmen, mit 30 einfach höher als mit 16 ...

Ja, das kam auf jeden Fall dazu. Ich hatte geheiratet und lebte in gesicherten Verhältnissen, es wäre nicht so eine Katastrophe gewesen wie während der Schulzeit oder des Studiums.
 

Benutzer20579  (37)

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Off-Topic:
Eine Frage... jemand hatte geschrieben, dass einem der Arzt erlauben muss, mit der Pille aufzuhören. Wieso bzw. inwiefern?
Nein ich meinte, dass manche glauben, sie müssten das zuerst mit dem Arzt besprechen. Damit geht es dann meistens zum nächsten Pillenpräparat - dass ein Arzt dazu rät, keine Pille zu nehmen, habe ich persönlich noch nie erlebt. Irgendein Präparat wird eigentlich immer noch gefunden, was man noch ausprobieren kann.
 

Benutzer133419  (58)

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Ach sooo, Dreizehn. :smile: Also, man geht hin, sagt, ich vertrage die Pille nicht, und dann bekommt man eine andere. Nun geht man aber auch hin, weil man grundsätzlich die Pille ja will. Oder kann das auch so ablaufen, dass eine Frau zum Arzt geht und sagt, ich vertrage die Pille nicht, gibt es eine Alternative zur Pille an sich? Und der Arzt sagt, nee, versuchen Sie einfach erst mal statt dessen die da? (Hm, jetzt, wo ich das schreibe... doch, wahrscheinlich kann es so ablaufen.)
 

Benutzer72433 

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Gibt es bei einer Frau wirklich auch den Fall, dass sie den Sex eigentlich wollen würde, aber (möglicherweise wegen der Pille) der Körper nicht bereit dazu ist? Weil nur das wäre ja wirklich mit der Impotenz beim Mann vergleichbar. Er würde gerne, aber es geht nicht.
ich würde nicht so überzeugt davon schreiben (und nicht so emotional reagieren), wenn ich mich damit nicht auskennen würde... :smile:

mikropillen hab ich absolut nicht vertragen, sex schmerzte unerträglich und noch tage danach tats weh - und ich hatte lust! ich hatte soviel lust, dass ich es immer wieder probiert habe... bis irgendwann alleine der gedanke an sex in meinem kopf nurnoch mit schmerz gleichgesetzt wurde.

mit der minipille jetzt ist es besser: es schmerzt zwar auch, aber in einem erträglichen rahmen - zudem ist die libido ansich zurückgegangen, d.h. für mich ist die situation so weitaus unstressiger.

und: bei jedem sex etwas schmerzen zu haben ist für mich bei weitem harmloser als die menstruationsschmerzen die ich immer hatte und die mich tagelang ausgeknockt haben. die waren zwar mit massiv schmerzmitteln soweit einzugrenzen dass ich nurnoch 1-2 tage ans bett gefesselt war, aber ob die in der menge dann wirklich besser sind als eine niedrig dosierte pille...

als dritter punkt kommt für mich noch hinzu, dass ich generell sehr empfindliche haut habe, und so wie ich sex mit einem beschnittenen mann als schmerzhaft empfinde, so empfinde ich auch sex mit kondomen als schmerzhaft. bedeutet: ich habe ohnehin bei jedem halbwegs sicheren verhütungsmittel abgesehen von enthaltsamkeit schmerzen (bei spirale & co würde die menstruation ja wieder einsetzen, von der ich nun schon jahre verschont bleibe) - also nehme ich einfach das, was für mich persönlich die beste kombination ist.
 

Benutzer147358  (27)

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Oder kann das auch so ablaufen, dass eine Frau zum Arzt geht und sagt, ich vertrage die Pille nicht, gibt es eine Alternative zur Pille an sich? Und der Arzt sagt, nee, versuchen Sie einfach erst mal statt dessen die da?
Ich habe bei einem FA explizit einen Termin zur Verhütung ohne Pille gemacht und er hat mich hauptsächlich versucht von der Pille zu überzeugen :grin: Als ich dann immer noch nicht wollte hat er mir eine Broschüre über eine Spirale mitgegeben... Hormonspirale :kopfwand:
 

Benutzer133419  (58)

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Ich habe bei einem FA explizit einen Termin zur Verhütung ohne Pille gemacht und er hat mich hauptsächlich versucht von der Pille zu überzeugen :grin: Als ich dann immer noch nicht wollte hat er mir eine Broschüre über eine Spirale mitgegeben... Hormonspirale :kopfwand:

ARRRRRRRRRRRRRRRRRGHHHHHHHHHHHHH! Vielleicht wäre es für Dich auch eine Option, Dich bei pro familia beraten zu lassen? :smile:
 
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