Phimose bei der Frau

Benutzer15785 

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Orgasmusprobleme durch Phimose bei mir

Hallo Ihr,

habe mal eine Frage an Euch:

Angenommen Ihr hättet eine Vorhautverengung der Klitoris und beim normalen GV noch nie einen Orgasmus gehabt, würdet Ihr Euch operieren lassen?

Ich (28 Jahre) habe bisher immer gedacht, daß es an etwas anderem liegen könnte (habe eine nicht so schöne Vergangenheit), aber neulich habe ich meinen FA gewechselt und sie hat mich darauf angesprochen (ist mir nie vorher aufgefallen, schaue mich da unten ja auch eher selten an, meine bisherigen Freunde haben auch nie etwas gesagt :hmm: )

Wenn ich mich selbstbefriedige klappt es solala und auch mein jetztiger Freund hat es schon 3mal geschafft (sind zwei Jahre zusammen), aber es ist echt schwierig für mich. :frown:

Ich weiß echt nicht, ob ich das machen soll, habe auch große Angst vor der Narkose und Untersuchungen da unten (hängt halt auch mit meiner Vergangenheit zusammen :frown: )
Und vor allem weiß ich nicht, wo ich mich operieren lassen sollte. Meine FA hatte so etwas auch wohl noch nicht vorher gesehen und kennt auch leider keine Klinik, die so etwas macht. (Ich weiß ja, daß das ja eigentlich kein großes Ding ist, aber ich hätte nur echt Angst, daß die da unten vielleicht etwas zu viel abschnippeln. :frown: )

Sorry, daß ich mich so bei Euch ausheule, aber irgendwie belastet mich das schon sehr. Ich wäre so gerne normal!

Danke fürs lesen!
 
E

Benutzer

Gast
~Carry~ schrieb:
Sorry, daß ich mich so bei Euch ausheule, aber irgendwie belastet mich das schon sehr. Ich wäre so gerne normal!

Wer ist schon normal? ;-)

Als allererstes würde ich mich mal über OP-Möglichkeiten, Vorteile und Risiken informieren, bevor ich mir selber davor Angst machen würde.
Eigentlich sollte deine FA, auch wenn sie "so etwas" noch nie gesehen hat, darüber informiert sein und dir auch dabei weiterhelfen können. Zumindest soweit, dass sie dir jemanden empfiehlt, der jemanden kennt...etc.

Wenn sie wirklich keine Ahnung hat (haben will), musst du selber aktiv werden. Ich denke, dass jede größere Klinik Erfahrung damit hat und dir nähere Infos geben kann.

Dann erst würde ich alle Vor- und Nachteile abwägen und entscheiden.

evi
 

Benutzer29195  (32)

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~Carry~ schrieb:
Hallo Ihr,

Ich weiß echt nicht, ob ich das machen soll, habe auch große Angst vor der Narkose und Untersuchungen da unten (hängt halt auch mit meiner Vergangenheit zusammen :frown: )


Also zu deiner Vergangenheit kann ich natürlich nicht viel sagen, sagen kann ich allerdings, dass vor der Narkose NIEMAND mehr Angst zu haben braucht!
 

Benutzer29278 

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Naja ausser der Anestesist ist schlecht bzw. dosiert falsch ;-).
 

Benutzer29195  (32)

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Bikkje schrieb:
Naja ausser der Anestesist ist schlecht bzw. dosiert falsch ;-).


Ja aber die warscheinlichkeit ist wohl ähnlich "hoch" wie das der Zahnarzt beim ziehen versehntlich den falschen Zahn erwischt, oder dein Hausarzt dich gegen Masern statt gegen Tetanus impft.
Ich mein ein gewisses Restrisikio geht man IMMER ein, egal was man macht.

Allerdings wird dein Zustand während der Narkose ja ständig kontroliert u. somit bestehen im Notfall immer sofortige Handlungsmöglichkeiten.
Ein Anestesist studiert ja auch so nen paar Jährchen.....
 

Benutzer29278 

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also ich muss dir recht geben, obwohl die besipiele etwas untertrieben sind, aber das ständige kontrollieren bringt manchmal auch nichts mehr. Glaube mir wenn einer in Vollnarkose ist und nicht mehr aufwacht bringt das ständige kontrollieren auch nichts mehr ;-).
 

Benutzer505 

Team-Alumni
@Bikkje
Erzähl nicht so nen Quatsch, meine Güte..

Eine Narkose überzudosieren ist sehr sehr schwer.

1) sind die Ampullen gar nicht so groß, dass du sofort tödlich dosieren kannst (und welcher Anästhesist würde schon extra zuviele Ampullen aufbrechen?! Das ginge höchstens in Tötungsabsicht)

2) gibts für alles ein Gegengift.

3) Ups, Herzschlag geht zu weit runter - Atropin. Problem erledigt. Beatmet wirst du bei einer Vollnarkose sowieso.b poiuz

Aus der Narkose aufwachen passiert auch nicht, sobald der Anzeichen da sind, dass man aufwacht, bekommt man was hinterher (lange bevor der Patient was merkt!) - auch kein Problem.


Wobei bei so einer Kleinigkeit ziemlich sicher eine örtliche Betäubung gemacht wird - hast du dich denn mal deswegen erkundigt?

Thema Klinik: Krankenhaus mit guter gynäkologischer Abteilung. Einfach mal anrufen und nachfragen ob da jemand Erfahrungen mit hat.
 

Benutzer7157 

Sehr bekannt hier
Ich denk auch du solltest dir erstmal so viele Infos dazu wie möglich besorgen, und DANN entscheiden was du tust.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Jetzt muss ich doch mal die Frauenärztin in Schutz nehmen :zwinker:

Sie kann nicht alles wissen. Erst recht wird sie nicht wissen, welche neuen Methoden entwickelt wurden, um seltene Krankheitsbilder zu behandeln. Such dir einen vertrauenswürdigen Facharzt und vereinbare einen Termin. Am Telefon ist das immer so ne Sache...
Lass dir alle Möglichkeiten aufzählen, denn es gibt z.B. eingriffe, welche mit Teil ODER Vollnarkose gemacht werden. Ausserdem wird er dich über eventuelle Risiken aufklären können. Vielleicht ist die Sache ja so "einfach" zu beheben, dass du dir da überhaupt keine Gedanken machen musst.
Sollte sich NACH diesem Gespräch herausstellen, dass es eine komplizierte und evt. gefährliche Angelegenheit ist (was ich kaum glauben kann), dann kannst du immernoch sagen, dass du auch so leben kannst...

Halt uns auf dem laufenden..wir sind immer hier und geben unsere Senf dazu :zwinker:

Alles Gute!

Damian
 

Benutzer15785 

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Vielen herzlichen Dank erstmal an alle die mir geantwortet haben :smile:

evi schrieb:
Eigentlich sollte deine FA, auch wenn sie "so etwas" noch nie gesehen hat, darüber informiert sein und dir auch dabei weiterhelfen können. Zumindest soweit, dass sie dir jemanden empfiehlt, der jemanden kennt...etc.

Wenn sie wirklich keine Ahnung hat (haben will), musst du selber aktiv werden. Ich denke, dass jede größere Klinik Erfahrung damit hat und dir nähere Infos geben kann.

Vielen Dank für Deine Antwort.
Hatte gestern vergessen dazu zu schreiben, daß sich meine FA auch auf jeden Fall informieren will. Habe nur gerade noch anderweitigen Streß gehabt (Umzug, Prüfung...) so daß ich mir erst dann darum kümmern wollte, wenn etwas mehr Ruhe in meinem Leben einkehrt.
Habe mich auch schon ein wenig informiert, nur finde ich es merkwürdig, daß es auch im Internet so wenig Informationen darüber gibt. Phimose beim Mann ist ja doch gar nicht so selten, aber bei der Frau....

Kennt ihr vielleicht Frauen, die ähnliches hatten?

And so it is schrieb:
Also zu deiner Vergangenheit kann ich natürlich nicht viel sagen, sagen kann ich allerdings, dass vor der Narkose NIEMAND mehr Angst zu haben braucht!

Es ist etwas schwierig für mich zu beschreiben, wovor ich eigentlich Angst habe.
Es ist nicht die Narkose an sich oder daß etwas passieren könnte, daß ich z.B. nicht mehr aufwache... Es ist mehr der Kontrollverlust, daß ich nicht mitbekomme, was mit mir und meinem Körper passiert.

Vielleicht auch einfach das falsche Unterforum, in dem ich hier schreibe. Ich habe heute gesehen, daß es auch eines über Mißbrauch.... gibt.
Ich wurde halt mit 13 vergewa*t**t und habe seitdem panische Angst vor allem was mit Kontrollverlust, Ärzten, gynäkologischen Untersuchungen, Schmerzen.... zu tun hat.

Vielleicht könnte es ja einer der Moderatoren verschieben, bitte!

Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit der PDA, so daß ich noch mitbekomme, was mit mir passiert, aber keine Schmerzen habe. :hmm:

Damian schrieb:
Jetzt muss ich doch mal die Frauenärztin in Schutz nehmen

Sie kann nicht alles wissen. Erst recht wird sie nicht wissen, welche neuen Methoden entwickelt wurden, um seltene Krankheitsbilder zu behandeln. Such dir einen vertrauenswürdigen Facharzt und vereinbare einen Termin. Am Telefon ist das immer so ne Sache...
Lass dir alle Möglichkeiten aufzählen, denn es gibt z.B. eingriffe, welche mit Teil ODER Vollnarkose gemacht werden. Ausserdem wird er dich über eventuelle Risiken aufklären können. Vielleicht ist die Sache ja so "einfach" zu beheben, dass du dir da überhaupt keine Gedanken machen musst.
Sollte sich NACH diesem Gespräch herausstellen, dass es eine komplizierte und evt. gefährliche Angelegenheit ist (was ich kaum glauben kann), dann kannst du immernoch sagen, dass du auch so leben kannst...

Halt uns auf dem laufenden..wir sind immer hier und geben unsere Senf dazu

Alles Gute!

Damian

Sie ist wirklich eine sehr gute Ärztin und ich fühle mich auch zum ersten Mal wohl bei einem Arzt.
Ich glaube ja auch nicht, daß das eine große Sache ist, bei Männer ist das ja auch eine Routinesache, aber ich habe halt eine wahrscheinlich für "normale" Menschen völlig irrationale Angst (wie schon oben geschriebn) davor.

Vielen Dank nochmal
 

Benutzer29278 

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Ich sagte ja, dass das net oft vorkommt oder jemand anderes sagte es und ich habe zugestimmt :smile:, aber es vorkommen kann. Wer lesen kann ist klar im Vorteil wird mir immer gesagt, endlich kann ich das auch mal schreiben ;-). Aber im Grunde ist nichts auf der Welt 100%ig sicher, passieren kann immer was.
 

Benutzer29195  (32)

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Bikkje schrieb:
Ich sagte ja, dass das net oft vorkommt oder jemand anderes sagte es und ich habe zugestimmt :smile:, aber es vorkommen kann. Wer lesen kann ist klar im Vorteil wird mir immer gesagt, endlich kann ich das auch mal schreiben ;-). Aber im Grunde ist nichts auf der Welt 100%ig sicher, passieren kann immer was.


Des "nit oft vorkommt" ist aber falsch ausgedrückt.
Es kommt z.B. "net oft vor" das du im Stau stehst.
Aber für tödliche Enden einer Vollnakose, aufgrund der Dosierung/desWirkstoffes ist "nit oft" einfach zu zu "oft".
 

Benutzer29278 

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Da hast du recht, nur weil mich hier alle anmaulen, weil sie meinen, dass keiner durch so etwas gestorben ist und es 100%ig sicher wäre.
 

Benutzer15785 

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Hallo ihr beiden:

Ich kann es ja noch einmal sagen, daß ist nicht der Grund, weswegen ich Angst vor einer Narkose habe!!!

Wenn ich nicht wieder aufwachen sollte, kann ich da dann auch nichts mehr dran ändern!


Mir wäre es aber sehr lieb, wenn jemand während der OP auf mich aufpassen könnte. Ich weiß nicht, ob so etwas geht.
 

Benutzer19845  (35)

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ich denke ne phimose-op kannst du wie beim mann auch durch ne örtliche betäubung durchführen lassen
du kannst ja mama freund oder beste freundin zusätzlich mitnehmen - das sollte kein problem sein denk ich sie müssten zumindest durch ne glasscheibe zugucken können
wenn du weniger spüren möchtest kannst du vllt wie bei ner geburt ne spinalanesthesie machen lassen - dabei wird ein narkotikm in die spinalnerven gespritzt, so dass keine reizweiterleitung möglich ist..
die ob sollte denke ich nur ein kleiner eingriff von 2 / 3 schnitten sein und halt evtl nähen - je nachdem wie weit es bedeckt ist...

erkundige dich doch mal in der nächsten gynäkologie einer größeren klinik in deiner nähe...

viel erfolg...
gruß
Telli
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Du solltest dich erst mal ganz in Ruhe erkundigen wer operiert, wie operiert wird und die die Narkose aussehen würde..

Ich nehme an mit "jemanden, der auf dich aufpasst" meinst du einen Bekannten? Bei einer OP mit örtlicher Betäubung (die Beschneidung beim Mann wird z.B. normalerweise auch mit örtlicher Betäubung durchgeführt), kannst du eventuell jemanden mitnehmen, je nachdem wie Arzt/Klinik das handhaben. Bei einer Vollnarkose ist das sehr unüblich.. Das Problem ist halt auch, dass jemand, der den Anblick von Blut nicht gewöhnt ist, sich schnell mal daneben legt :zwinker:

Aber sowas kannst du alles beim Vorgespräch klären.
 

Benutzer14530 

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~Carry~ schrieb:
Und vor allem weiß ich nicht, wo ich mich operieren lassen sollte. Meine FA hatte so etwas auch wohl noch nicht vorher gesehen und kennt auch leider keine Klinik, die so etwas macht.

Ich würde mir einfach noch die Meinung von 1 oder 2 anderen Ärzten dazu einholen und dann weitersehen ...

LG

magic :zwinker:
 

Benutzer30403 

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'Nabend zusammen!

Melde mich nach längerer Zeit mal wieder zurück.
Ich habe vor kurzem noch einen Zeitungsartikel im Flugzeug gelesen (weiss nicht mehr, ob Focus oder Spiegel) da ging es um diese Art "Krankheitsbilder"... Es hieß im Artikel, dass es meist gar keine Verengung der Klitorisvorhaut sei, sondern vielen Frauen geholfen werden könnte, indem man die Klitorisvorhaut von der Klitoris selber mit Hilfe einer kleinen Sonde ablöse. Die K.-Vorhaut kann wohl (wie gesagt, ich zitiere aus dem Gedächtnis) mit der Klitoris schon in jungen Jahren sehr fest "verkleben" (versteh' mich nicht falsch - ich will Dir keine schlechte Hygiene nachsagen), sodass es für den untersuchenden Arzt so aussieht, als wäre die K.-Vorhaut verengt. Ein kleiner eingriff unter örtlicher Betäubung und ohne dass irgendwie Blut fließt wäre schon ausreichend um dieses Problem zu beheben.

Sollte das nicht auf Dich zutreffen, kann ich mich den Vorrednern nur anschließen und Dir bestätigen, dass eine Narkose überhaupt kein Problem darstellt (hatte selber auch schon 6x dieses "Vergnügen" (wie man's nimmt) und wenn es Dir lieber ist, nimm wirklich eine Person Deines Vertrauens mit und lass' den Eingriff unter örtlicher Betäubung durchführen.

Viele Grüße
Herby.
 

Benutzer32961  (35)

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Serenity schrieb:
Aus der Narkose aufwachen passiert auch nicht, sobald der Anzeichen da sind, dass man aufwacht, bekommt man was hinterher (lange bevor der Patient was merkt!) - auch kein Problem.
leider nicht immer der fall :smile: aber man überlebt auch das. bloß wenn nen naher angehöriger draussen steht könnte dieser zusammenklappen :zwinker:

topic: also ich würds riskieren :zwinker:
 
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