Pazifismus und "Gewaltspiele"

Benutzer125829 

Sorgt für Gesprächsstoff
Da ich vor kurzem (beinahe) überfallen wurde, dies aber relativ schnell feststellte und den Täter mit einem Schlag abwehren konnte und ihn danach auch laut anschrie und er darauf hin flüchtete, ist zum Glück nichts passiert.
Doch als ich diesen Vorfall in meinem Freundeskreis schilderte wussten manche nicht ganz wie sie regieren sollten, da sie Pazifisten sind und kurz geschockt waren das ich auf den Täter einschlug.

Dies führte wieder einmal zu einer uns bekannten Diskussion, da diese Freunde regelmäßig Spiele spielen welchen Krieg simuliert wird oder sie menschen, Tiere, was auch immer töten. Ich persönlich spiele die gleichen Spiele und weiß dass man zwischen fiktivem und realem unterscheiden kann (sofern man psychisch stabil ist)

Doch finde ich es hypokritisch zu behaupten man sei Pazifist und tötet dennoch regelmäßig(im fiktiven Bereich).
Ich selbst praktiziere keinen Bellizismus, dennoch habe ich in meinem Leben schon zu viele Erfahrungen gemacht in welchen gegen mich oder Bekannte die Hand erhoben wurde und kann mich daher nicht als Pazifist identifizieren. Denn ich weiß in der falschen Situation würde ich mich jederzeit wehren und dass leider auch mit Gewalt.

Ich hoffe ich werde nicht missverstanden und ziehe nicht zu viel Hass auf mich.

Meine grundlegende Frage: Ist es hypokritisch zu behaupten man sei Pazifist, aber spiele bevorzugt "Gewaltspiele"?
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Ich finde es unsinnig, wenn beim Thema Selbstschutz Grundsatzdiskussionen zum Thema Pazifismus geführt werden. Aber wer weiß: So mancher Antänzer hätte sich Silvester beim überzeugend vorgetragenen Argument auch ganz sicher vorbildlich verhalten :rolleyes:

Davon ab: Diskussionen, in denen sich Menschen darin überbieten wollen, wie Prinzipientreu sie doch sind, führen meist zu so ziemlich allem...nur nicht zu pragmatischen Lösungen.

Als ich Zivi war hab ich übrigens sehr gerne Ego-Shooter gespielt :zwinker:
 

Benutzer18168 

Planet-Liebe Berühmtheit
wo fängt gewalt in spielen an - beim rausschmeißen im mensch ärger dich nicht?
pazifismus strebt dazu bewaffnete konflikte zu vermeiden.. nicht konflickte generell
 
G

Benutzer

Gast
Meine grundlegende Frage: Ist es hypokritisch zu behaupten man sei Pazifist, aber spiele bevorzugt "Gewaltspiele"?

Meiner Meinung nach zu 100%. Man übt keine Gewalt aus. Man füllt nur einen Balken, der wenn er leer ist, in einer grafischen Darstellung endet, wo jemand "tot" umfällt. Dieser Jemand besteht aus verdammt vielen Pixeln und nicht aus Fleisch und Blut. Ich "töte" regelmäßig pixelige Figuren und habe fast nie Gewalt gegen einen Menschen angewandt.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich verstehe den Zusammenhang nicht.
Ein "Pazifist" ist doch jemand, der Krieg als Mittel zur Konfliktlösung zwischen Staaten ablehnt.

Was hat das mit Selbstverteidigung im privaten Kontext oder gar mit ComputerSPIELEN zu tun?
 

Benutzer111070 

Team-Alumni
Meine grundlegende Frage: Ist es hypokritisch zu behaupten man sei Pazifist, aber spiele bevorzugt "Gewaltspiele"?

Nein, finde ich nicht, denn zwischen Videospielen und der Realität besteht nun mal ein großer Unterschied, das hast du ja eigentlich auch schon selbst geschrieben.
Ich finde es allerdings auch nicht heuchlerisch, Gewalt grundsätzlich abzulehnen, sie aber im absoluten Notfall dennoch selbst anzuwenden, denn zwischen der Ansicht, Gewalt sei ein adäquater Weg, Konflikte aller Art zu lösen und Selbstverteidigung bei einem Überfall sehe ich ebenfalls einen Unterschied. :zwinker:
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Ein Pazifist lehnt jede gewalttätige Handlung ab, nicht nur Krieg.

Ab gewissen Grenzen wird es aber unsinnig. Nicht mehr mit dem Auto fahren, weil tote Fliegen an der Windschutzscheibe kleben können?

Oder mal aktuell: Darauf hoffen, dass IS-Kämpfer sich netterweise nicht mehr in die Luft jagen? Möglicherweise lässt der Herr Gotteskrieger ja mit sich reden.

Ah ja...

Im Uni-Seminar geht natürlich alles. Da wird ja von linksextremen Gruppen auch regelmäßig festgelegt, dass der Kapitalusmus abgeschafft wird :rolleyes:
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ein Pazifist lehnt jede gewalttätige Handlung ab, nicht nur Krieg.

Ehrlich gesagt ist mir dieses Verständnis von Pazifismus neu. Ich habe den Begriff Pazifismus immer nur auf die Frage "Krieg als zwischenstaatliches Mittel" bezogen.

Aber ein Blick in wikipedia hilft manchmal und dort steht, dass es unterschiedliche Begriffsverwendungen bzw. Positionen gibt:

"Unter Pazifismus (von lat. pax, „Frieden“, und facere, „machen, tun“) versteht man im weitesten Sinne eine ethische Grundhaltung, die den Krieg prinzipiell ablehnt und danach strebt, bewaffnete Konflikte zu vermeiden, zu verhindern und die Bedingungen für dauerhaften Frieden zu schaffen. Eine strenge Position lehnt jede Form der Gewaltanwendung kategorisch ab und tritt für Gewaltlosigkeit ein."

Hm, ist ja eigentlich die Frage des TS. Aber ich halte diese "strenge" Position (jede Form der Gewaltanwendung wird abgelehnt) - ohne Benennung weiterer Rahmenbedingungen - für ziemlich unsinnig.

Wenn ich aber einfach mal diesen in meinen Augen unsinnigen Pazifismus-Begriff zu Grunde liegen, gilt m.E. für die Frage des TS folgendes:
Ein solcher Pazifist hätte sich natürlich nicht gewaltsam gegen den Überfall wehren dürfen.
Killerspiele dürfte er aber m.E. trotzdem zocken, weil es sich ja nicht um tatsächliche Gewalt handelt, sondern um eine technische Simulation, die keine Personen schädigt.
 

Benutzer101597  (63)

Sehr bekannt hier
Natürlich schaut ein "Pazifist" angewidert zu, wenn mehrere Skinheads eine Vietnamesin schänden, oder mehrere Nordafrikaner eine deutsche Frau. Das ist er seinem "Gewissen" schuldig...

Ich würde in beiden Fällen gewalttätig werden... Wären die meisten Menschen "Pazifisten", so würde uns heute die NSDAP oder der IS regieren.
 
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Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Zum Pazifismus gehört für mich aktive Friedenspolitik. So gesehen bin ich auch Pazifist.
Friedenspolitik ist etwas ganz Umfassendes. Erziehung und Wirtschaftspolitik gehören auch dazu, und soziale Gerechtigkeit. Gewalt entsteht zum grossen Teil aus Frustration.

Einfach daneben stehen oder davon laufen, wenn jemand angegriffen wir, ist "pazifistischer Kurzschluss". Die Welt wird nicht besser, wenn wir der Gewalt das Feld überlassen. Darum habe ich z.B. den Militärdienst NICHT verweigert, obschon ich Pazifist bin.

Off-Topic:
Die frühen Christen, die Gewalt zu 100 % ablehnten rechneten mit dem direkt bevorstehenden Welt-Ende und Jüngsten Gericht. Die Welt war für sie nur noch von kurzer Dauer, und auf das Himmelreich setzen war für sie düe bessere Option. Statt dem Paradies ist dann die Kirche gekommen :grin:


Gewaltspiele sind ein Thema für sich. Ich kenne Leute die spielen sie mit Vergnügen vollkommen abgekoppelt von der Welt. Ich finde sie persönlich ein wenig geschmacklos, ich kann das Leid das Gewalt real mit sich bringt, am PC nicht einfach ausblenden.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Das hieße ja auch, jeder der Gewalt in Spiel oder Film gerne "erlebt", hätte auch Spaß an echter Gewalt. Was defintiv nicht so ist. Schon da krankt doch der Vergleich. Die meisten Menschen können da zum Glück abstrahieren/differenzieren.
 

Benutzer143944 

Verbringt hier viel Zeit
Ich verabscheue Krieg und Gewalt, machte Kampfsport, spiele Counter Strike und Paintball, mag auch mal Filme in diese Richtung und bin ein Fan von Notwehr (sofern möglich, immer besser ist vermeiden/ fliehen), man muss da eben gedanklich differenzieren können :grin:
Das schlechte Gewissen, weil ich eine Hitbox mit einem Mausklick penetriert habe oder Schauspieler mit Choreographie, Platzpatronen und CGI zusehe, hält sich daher in Grenzen <0
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Gewaltspiele sind geil!

So...ich hab es gesagt.
Aber.....bei Gewaltspielen hat man einen Lebensenergiebalken, kann zum letzten Spawnpunkt zurück wenn man hops geht....und die Gegner sind beim nächsten Spiel auch wieder da.
selbst die fiesesten Gewaltspiele (wie z.B. "Punisher", in denen man Verbrecher zum teil recht kreativ foltert) sind nur Abstraktionen.

Du spielst "Destiny".....und ich nehme mal an, die Chancen, daß Du in nächster Zeit im echten Leben einen futuristischen Raumanzug anziehst, den Planeten wechselst und mit Hilfe von Sonderfähigkeiten und Laserknarren fiese Weltraumwürmer vom Planeten XYZ in ihre Atome zerbläst eher...gering sind.


Ich gehe davon auch aus, daß Dir das (hoffentlich) auch bewusst ist.

Würden Gewaltspiele zwingend zu Gewalt führen.....wäre dieser Planet schon menschenleer.

Pazifismus ist eine Ideologie. Und wie die meisten Ideologien hinkt sie nicht nur, sondern kommt auch in sehr vielen individuellen Schattierungen daher. da der Mensch von natur aus eher faul und egoistisch ist, ist er auch öfter mal bereit seine Prinzipien über den Hafen zu werfen, sobald es um sein eigenes Leben geht.

Ich würde mich selbst nie Pazifistin nennen. Das würde auch nie klappen....bei meinem Beruf sowieso nicht.
Aber schon sehr früh in meinem Leben habe ich Gewalt auf die intimste aller Arten kennen gelernt.

Ich hab irgendwann in meinem Leben erkannt, daß ich Opfer sein kann...oder nicht. Nur wenn man kein Opfer sein möchte...dann geht das nicht nur durch ausdiskutieren bei Fencheltee und Biskuits.

Ich suche nicht die Gewalt (ausser zu Trainingszwecken)...aber wenn mich die Gewalt findet....wird sie an mir nicht vorbeikommen.

Gewalt sollte niemals die Antwort sein...aber manchmal ist sie die Frage. Eine Frage, die nur zwei Antworten kennt....und ein "Nein" interessiert sie nicht.

Am anfang meins beruflichen Werdeganges bin ich nach Feierabend öfters mit den Frauen/Freundinnen meiner männlichen Kollegen abends ausgegangen...feiern, tanzen, kegeln (damit werd ich mich nie anfreunden...bowlen ist eher mein Ding).
Auf einer dieser after-work-parties waren wir alle schon sehr angeschickert (ok...ich weniger.....ich bin recht langweilig was das angeht weil ich nur ernsthaft trinke, wenn ich dies auch verantworten kann...ausserdem bin ich meist die designierte Fahrerin) gab es da einen Kerl, der sehr aufdringlich gegenüber ein paar meiner Bekannten wurde und "nein" nicht verstehen wollte. Ich hab dann mein übliches Lächeln und verlegenes Kichern abgelegt und ihn freundlich darauf hingewiesen das nichtinteresse meiner Freundinnen zu respektieren. Es kam, wie es kommen musste und er wurde etwas mehr als handgreiflich. Am Ende lagen er und seine beiden Freunde am Boden (relativ unbeschadet sogar) und meine Freundinnen waren entsetzt darüber, das sie mich völlig falsch eingeschätzt haben und dachten ich würde eher so eine Büro-Tante sein.

Na ja...ich war aber halt noch nie gut darin, nur dabei zu stehen wenn anderen Gefahr droht....aber verdammt gut darin erst anschliessend darüber nachzudenken was für eine blöde Idee das war einzuschreiten.

Trotzdem würde ich behaupten, daß ich inherent ein sehr friedlicher Mensch bin. Ich hab eine dicke Haut...mit mir kann man nur schlecht streiten und aus der Ruhe bringt mich nicht mal der Gedanke, daß ich möglicherweise wegen einer Muskelverletzung nicht an der jährlichen Warrior Competition im Mai teilnehmen könnte.

Deswegen halte ich das festhalten am Pazifismus für ein hohes Gut....aber eines, daß erwachsene Menschen manchmal zum besseren aller aussen vor lassen müssen.
 
G

Benutzer

Gast
Ein Pazifist lehnt jede gewalttätige Handlung ab, nicht nur Krieg.

Könnte man nicht sagen, dass jedes Spiel, wo es um das Besiegen des Gegners geht, Gewaltakte hat ? Ich meine im Schach schlage ich ja auch rücksichtlos die Figuren und Hindernisse des Gegners aus dem Weg und mein Gegner auch. Wenn in Egoshootern anstatt des Todes automatisch ein Teleport zum Respawn-Punkt bedeutet und bei Schüssen nur irgendein Balken kleiner wird, ist das dann Gewalt ? Übe ich, wenn es so ist, auch nur im entferntesten Gewalt gegen ein reales Wesen aus ?
 

Benutzer43798  (41)

Sehr bekannt hier
Gewaltfreiheit ist sicher etwas das wir gesamtgesellschaftlich anstreben sollten. Aber da es eine Ideologie ist, wird es nie erreichbar sein. Es sit das eine, wenn man selbst jegliche Gewalt vereidet. Doch leider ist das wie im Straßenverkehr: es gibt auch andere Mitmenschen, die es anders sehen und eventuell mir selbst oder meinen Mitmenschen eine Gefahr werden. Manchmal mag diskutieren helfen. Aber leider nicht selten reicht das nicht. Dann kann man antürlich aus Prinzip sich heraushalten und ejde Gewalt meiden. Wenn mir jemand aber wirklich etwas antun will, interessiert ihr das überhaupt nicht. Dann wird zugeschlagen, zugestochen oder vergewaltigt. Ich persönlich kann es eher mit meinem Gewissen vereinbaren diesen Aggressor mit jedem möglichen Mittel außer Gefecht zu setzen und mich oder meine Mitmenschen zu schützen, als zuzusehen, wie er sein Ziel schwer schädigt oder gar tötet.

Spiele (oder Medien allgemein) haben einen deutlich geringen Anteil unserer Gewaltbereitschaft. Es wird gerne über gewalttätige Filme oder Spiele diskutiert. Aber hat jemand schonmal "Das Lied von Feuer und Eis" auf Gewalt geprüft? Oder verbietet man massenhaft Kindern "Räuber und Gendarm"-Spielen? Auch ist durchaus die Frage wo bereits Gewalt beginnt? Fängt es schon darin an, dass ich eine Bremse erschlage die mein Kind beißen will? Ist es das Spielen von Risiko in dem man Länder erobert (also Krieg spielt? Ist schon Gewalt, wenn ich im Streit meinen Partner anschreie? Oder Ist es Gewalt, wenn ich in Gedanken meinem Chef echt mal eine reinhauen will?
Gewalt in Medien war seit dem Buchdruck Diskussion. Und wird es auch immer sein. Wenn wir uns schon Sorgen machen, dass Personen immaginär (Räuber und Gendarm, Chef schlagen, Brettspielmechaniken oder Spiele und Filme) anderen Lebewesen Schaden zufügen. Dann müssen wir wirklich Angst davor haben, dass usnere Gedanken nicht mehr frei sind.

Deutlich wichtiger bei allem ist eine gute Sozialisation. Gewaltbereitschaft entsteht nicht durch Spiele, Filme oder Bücher. Sie entsteht durch große Wut und Missachtung anderer Menschen. Selbst Personen die Kampfsport machen, haben Schwierigkeiten Gewalt praktisch anzuwenden. Jemand die an einem Selsbtverteidigungskurs teilgenommen hat und sich wirklich mal ernst verteidigen musste weiß wie schwer es ist wirklich jemand anderem weh zu tun.
Wir müssen unseren Kindern beibringen, andere Menschen zu respektieren und den Wert des Lebens zu schätzen. Eine aufgeklärte Haltung zur Gewalt einnehmen. Aber nicht so einen Schweiß wie "Computerspiele verrohen" und "ich werde nie nie niemals jemandem wehtun". Beides ist hochgradig naiv.
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
Könnte man nicht sagen, dass jedes Spiel, wo es um das Besiegen des Gegners geht, Gewaltakte hat ? Ich meine im Schach schlage ich ja auch rücksichtlos die Figuren und Hindernisse des Gegners aus dem Weg und mein Gegner auch. Wenn in Egoshootern anstatt des Todes automatisch ein Teleport zum Respawn-Punkt bedeutet und bei Schüssen nur irgendein Balken kleiner wird, ist das dann Gewalt ? Übe ich, wenn es so ist, auch nur im entferntesten Gewalt gegen ein reales Wesen aus ?


Nur wenn du cheatest.
Dann übst Du Gewalt gegen die Programmierer aus.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Ich bin der Ansicht, man kann Pazifist sein und Spiele zocken, die gewaltätige Handlungen darstellen. Man kann auch für sich persönlich Sex ablehnen und sich Pornos anschauen. Ist sowas heuchlerisch? Für mich wäre es heuchlerisch, würde man predigen, dass Gewaltspiele böse wären, man selbst aber den ganzen Tag nur egoshooter ballert. Oder man predigt, dass Pornos den Charakter verderben, aber man schaut dennoch heimlich unter der Bettdecke. Der Bogen zwischen gewalttätigen Handlungen in der Offline-welt und Pixelgewalt ist aber meiner Meinung nach wirklich weit ausgeholt. Gewaltspiele und reale Gewalt erfüllen völlig unterschiedliche Zwecke, sofern man kein Psychopath ist.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
natürlich kann man pazifist sein und zugleich gewaltdarstellungen in spielen,filmen etc mögen.ich sehe da gar keinen widerspruch,schließlich bezieht sich das eine auf das reale leben und das andere ausschließlich auf fiktionale inhalte.natürlich kann ich also gewalt generell aus ethischen gründen ablehnen,aber zb videospiele,serien,bücher etc pp mit gore und splatter mögen.auf mich trifft das absolut zu-ich lehne jede form von unnötiger gewalt ab,was alles beinhaltet,das nicht der selbstverteidigung in einer notsituation dient-zugleich schaue ich aber sehr gern serien und filme mit viel gewalt und splatter.ich sehe nicht im geringsten,was sich da widersprechen soll,da ich im falle des genusses von gewaltdarstellungen keinerlei gewalt gegen andere ausübe,auch bei einem "ballerspiel" oä nicht.es gibt hier also niemand,dem ich gewalt antue,ergo gibt es hier kein ethisches fehlverhalten.
ich selbst hab sogar ganz bewusst häufig gewaltfantasien,wenn ich extrem wütend wegen etwas oder jemandem bin-das ist schlicht ein ventil für meinen ärger und kurz danach beruhige ich mich wieder.ich würde aber in der realität ausser im fall von notwehr keine gewalt anwenden.das sind nun mal 2 paar schuhe.
 

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