Patenschaft für unser Kind gesucht

Benutzer90320 

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Hallo, ich hätte mal eine kurze Frage :zwinker:

Meine Freundin und ich bekommen bald unser Kind :herz:

Ich habe einen allerbesten Freund seit einigen Jahren, zu dem ich schon immer ein sehr enges Verhältnis hatte. Er ist für mich kein Freund, sondern ein Bruder.
Ihn würde ich gerne zum Patenonkel machen :smile:

Meine Freundin ist da gar nicht einverstanden, weil sie meinen Freund aus unerfindlichen Gründen nicht leiden kann. Mein Freund mag sie, aber sie ihn nicht.

Sie will stattdessen, daß ihre Schwester Patentante wird. Aber zu ihr allerdings habe ich selber gar keinen Draht. Sie ist meine Schwägerin in spe, und doch gibt es nicht "das" Verhältnis zueinander. Soll es wohl geben.
Okay, die Schwester meiner Freundin wäre mit unserem Kind blutsverwandt - sie wäre "richtige" Tante. Das wäre ein Argument.

Mein Freund ist eben nur ein Freund. Aber trotzdem gehört er für mich zu meiner Familie - ohne Blutsverwandtschaft.

Naja, ein wenig verzwickt.
 
R

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Gast
Naja, da müsst ihr beide euch einig werden, da können wir dir wohl schlecht helfen. Kommen denn noch andere Personen in Frage?
 

Benutzer56469  (36)

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Und was ist jetzt das Problem? :ratlos: Nehmt ihr halt zwei Taufpaten! Des is doch wurscht. :ratlos: Du deinen besten Freund, sie ihre Schwester und aus fertig! Willst du schon wieder nur das machen was sie sagt? :ratlos:
 

Benutzer90320 

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Hm, meine Frage wäre, was ihr machen würdet ...

Geht das, zwei Paten für ein Kind?

Und nein, andere kommen nicht in Frage. Sie möchte ihre Schwester als innigste Nahestehende, und ich meinen besten Freund.
 

Benutzer18889 

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Natürlich gehen zwei Paten. Meine große Cousine hat meine Mutter und die Schwester meines Onkels und meine kleine Cousine hat mich und den Sohn der Schwester meines Onkels.
 
H

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Gast
"Andere kommen nicht in Frage" ist ja schon etwas geschönt, oder nicht?
Es kommt überhaupt niemand in Frage. Ihr wollt doch jeweils den anderen Paten nicht.
Wenn ihre Schwester nur zu IHRER Familie gehört und Dein Freund nur zu DEINER, dann sind beide keine gute Wahl für die Aufgabe, denn euer Kind braucht jemanden aus EURER Familie.
Kommt aber halt auch ein bisschen darauf an, wie intensiv das bei euch gemacht wird.
 

Benutzer90320 

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Ich war mir unsicher, bzw. wußte nicht, daß die Patenschaft auch eine nicht blutsverwandte Person sein kann. Zumindest kenne ich das nicht aus meiner Familie. Ich habe zwei Patentanten, aber eben "richtige" Tanten.
 

Benutzer92211 

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Zwei Paten sind absolute Selbstverständlichkeit. Haben fast alle, die ich kenne. Manche haben sogar drei. Aber wenn deine Freundin deinen Freund überhaupt nicht mag (und bei dem, was du sonst so über sie schreibst), wird sie sich wohl auch auf beide nicht einlassen, oder?

Vielleicht solltest du dich aber über das Patenamt generell mal informieren, bevor du dein Kind überhaupt taufen lässt... Wie bist du denn überhaupt darauf gekommen, deinen Freund zu nehmen, wenn du gar nicht wusstest, dass es kein Blutsverwandter sein muss?
 

Benutzer26398 

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Und was ist jetzt das Problem? :ratlos: Nehmt ihr halt zwei Taufpaten! Des is doch wurscht. :ratlos: Du deinen besten Freund, sie ihre Schwester und aus fertig!
seh ich auch so!

@Threadstarter:
V.a. ist es doch heutzutage so das eine Patenschaft nur noch "symbolischen Wert" hat - da finde ich es ziemlich bescheiden wenn man sich darüber verkracht.

Fakt ist das das ihr beide den/die jeweils vorgeschlagene/n Pate/Patin nicht mögt - das kann auf Dauer schon ein Problem sein wenn ihr die Sache wichtig nehmt. Deine Freundin hat das (minimal) schlagkräftigere Argument da die von ihr vorgeschlagene Person zur Verwandtschaft gehört.

Seid ihr euch den beide (!!!) sicher das die jeweils vorgeschlagene Person sich über die Patenschaft freuen würde bzw. sie überhaupt (gerne) annehmen würde - oder ob es sich mehr um eine Art "Freundschafts-/Schwesterndienst handelt den man nicht ablehnen kann.

Falls es da Unterschiede gibt und ihr euch nur auf einen Paten festlegen wollt würde ich die Person nehmen dem die Patenschaft wichtiger erscheint - der seiner "Verpflichtung" mit Freude nachkommt.

Eine Alternative wäre noch eine "dritte Person" zu suchen mit der ihr euch beide anfreunden könnt...

---------- Beitrag hinzugefügt um 17:12 -----------

Geht das, zwei Paten für ein Kind?.
Dürfte kein Problem geben - ich denke du meinst speziell als "Taufpate" - da muss soweit ich weiß ein Pate sowieso derselben Konfession angehören. D.h. wird dein Kind kath. getauft muss ein Taufpate ebenfalls kath. sein - und umgekehrt auch (soweit ich weiß - ganz sicher bin ich mir nicht).
 

Benutzer73455 

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hmm, wieso informiert man sich denn nicht bevor man sich unnötig solche Probleme macht???

Erstens dachte ich es wär normal 2 Paten zu haben, war mir gar nicht bewusst, dass man auch nur einen Paten haben kann...

und zweitens, natürlich müssen die nicht blutsverwandt sein... genau das find ich auch irgendwie eher unsinnig... die richtige Tante ist doch schon Tante, wieso soll sie dann noch Patentante werden? :grin:
(kann aber schon trotzdem verstehen, wenn Leute ihre Geschwister zu Paten machen, wenn sie ein so enges Verhältnis zu ihnen haben)

also ich hatte jedenfalls 2 Paten und die sind beide nicht mit mir verwandt, sondern einfach gute Freunde meiner Eltern gewesen.
 

Benutzer90320 

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Beide würden gerne Pate sein :smile:

In ihrer Familie wird dies eher wichtiger genommen, nicht als "symbolischen" Wert.

Wenn es eh zwei Paten geben kann, können es auch beide Personen sein. Wußte ich nicht. Naja, da wird man sich einigen können.
Danke.
 

Benutzer26398 

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Beide würden gerne Pate sein :smile:

In ihrer Familie wird dies eher wichtiger genommen, nicht als "symbolischen" Wert.

Wenn es eh zwei Paten geben kann, können es auch beide Personen sein. Wußte ich nicht. Naja, da wird man sich einigen können.

- ok es wird wichtig genommen; vielleicht zieht auch daher der "Verwandtschaftstrumpf" stärker...
- zwei Paten ist doch aber eine gute Lösung - was sagt den deine Freundin dazu? Immerhin hätte somit jeder seinen Willen durchgesetzt.
- Wenn ihr noch weitere Kinder plant bestünde da evtl. die Möglichkeit das beim nä. Kind der zum Zuge kommt der beim aktuellen Kind "zurückstecken" muss falls ihr euch nicht einig werdet...
 

Benutzer32843 

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Hier ist es üblich pro Kind eine Taufpatin und einen Taufpaten zu benennen, manche haben auch 3 oder 4 Taufpaten.

Ich sehe da also kein grosses Problem... :smile:
 

Benutzer24126  (34)

Meistens hier zu finden
Ich würde mich einigen auf zwei Taufpaten und dann kann jeder seinen Favoriten wählen oder gar keine Taufpaten (wenn das geht).
 

Benutzer37399 

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Bei meinem Patenkind war das gleiche Problem. Ich war von beiden Eltern als Taufpatin fest gesetzt. Dann standen noch die Schwester der Mutter und einer seiner engsten Freunde zur Auswahl. Keiner war mit dem anderen Taufpaten einverstanden, es wurde letztendlich nur die Schwester.

Ob ihr damit leben könnt, jeweils einen der Taufpaten nicht zu mögen oder ob ihr euch lieber auf jmd ganz anderen einigt, müsst ihr wissen.
 

Benutzer26398 

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Off-Topic:
Das ist falsch. Der Taufpate muss EINER Konfession angehören, diese muss jedoch nicht identisch mit der des Kindes sein. So bin ich bspw. katholisch, mein Patenkind wurde jedoch evangelisch getauft.

Bei meinem Patenkind war das gleiche Problem. Ich war von beiden Eltern als Taufpatin fest gesetzt, ebenso die Schwester der Mutter.
Bist du dir sicher? Meines Wissens muss zumindest EIN Taufpate der gleichen Kofession angehören (zumindest bei den Katholiken) ... bei den Evangelischen ist es auf jeden Fall gewünscht das ein Pate der ev. Kirche angehört...
Das heißt ein Angehöriger der ev. Kirche kann nur dann Pate eines kath. Kindes werden wenn dieser noch einen Paten hat der der kath. Konfession angehört.
 

Benutzer37399 

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Off-Topic:
Off-Topic:

Bist du dir sicher? Meines Wissens muss zumindest EIN Taufpate der gleichen Kofession angehören (zumindest bei den Katholiken) ... bei den Evangelischen ist es auf jeden Fall gewünscht das ein Pate der ev. Kirche angehört...
Das heißt ein Angehöriger der ev. Kirche kann nur dann Pate eines kath. Kindes werden wenn dieser noch einen Paten hat der der kath. Konfession angehört.
Vielleicht ist die evangelische Kirche toleranter - es wäre kein Problem gewesen, wenn ich wegen den ganzen Streitereien die einzige Patin geblieben wäre. Waren sogar so tolerant, dass eine dritte Dame (ohne Konfession) dabei sein konnte als Patin. Vielleicht ist das aber auch von Gemeinde zu Gemeinde abhängig.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Es ist zwar nur meine bescheidene Meinung, aber wenn schon 2 Paten, dann müssten die sich wenigstens kennen und auch irgendwie mögen.
Ich weiß ja nicht wie ihr Pate definiert und welche Aufgaben ihr den Paten übertragt. Für mich sind Paten diejenigen, die sich um mein Kind kümmern, wenn ich nicht kann. Und zwar eher im endgültigen Sinn, also wenn ich sterbe (und mein Partner im schlimmsten Fall!). Und was nützen mir da 2 Personen, die sich gar nicht kennen?
Im Fall des Falles sollten sie schon gut miteinander können, sich das teilen können usw.

Zwei Paten sind an sich sicherlich kein Problem. Ich hab zwar nur eine, aber das ist wohl nicht das entscheidende.
Patin werden wollen ist eine Sache. Aber ich finde, man sollte da auch nicht zu schnell ja sagen. Klar, wer will nicht gerne Pate von so einem Würmchen werden? Andererseits brauch ich als Mutter auch keinen Paten, der nur mal kommt, wenn er grade Lust hat und eben nur mal das Kind hütet für 1 Stündchen.
Das soll schon ein verantwortungsvoller und mit beiden Beinen im Leben stehender Mensch sein, dem ich es auch zutraue, mein Kind mit groß ziehen zu können! Nicht unbedingt im religiösen Sinne, das wäre mir weniger wichtig.

Inwiefern das nun auf deinen Freund und/oder die Schwester deiner Freundin zutrifft, das weiß ich nicht. Genauso wenig wie den Grund, warum ihr Paten wollt.
 
S

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Vielleicht ist die evangelische Kirche toleranter - es wäre kein Problem gewesen, wenn ich wegen den ganzen Streitereien die einzige Patin geblieben wäre. Waren sogar so tolerant, dass eine dritte Dame (ohne Konfession) dabei sein konnte als Patin. Vielleicht ist das aber auch von Gemeinde zu Gemeinde abhängig.
Off-Topic:


Ja, ist es - leider. Ich sollte eigentlich auch Taufpatin sein, aber weil ich keiner Kofession angehöre, wurde das abgelehnt. Ich durfte selbst dann nicht, obwohl die zweite Taufpatin ev. ist. :hmm:
 
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