Partnerschaftsmarkt: Haben deutsche Männer die Arschkarte gezogen?

Haben es Männer auf dem deutschen Partnerschaftsmarkt schwerer als Frauen?

  • m: Ja, wir Männer haben es schwerer

    Stimmen: 72 43,4%
  • m: Nein, liegt immer nur am Einzelfall

    Stimmen: 24 14,5%
  • w: Ja, wir Frauen habe es leichter

    Stimmen: 19 11,4%
  • w: Nein, alles nur frustriertes Gejammer der Männer

    Stimmen: 51 30,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    166

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Wie wäre es denn mit Aussagen wie: "Frauen stehen auf Männer mit Selbstwertgefühl." "Frauen stehen auf Männer die Mitten im Leben stehen." "Frauen stehen auf Männer die ein interessantes Leben führen und Spass daran haben." "Frauen stehen auf Männer die stark sind und sich nicht über die Gesellschaft beklagen." usw.

Das sind zwar sehr pauschale Aussagen, treffen aber weitgehend ins Schwarze. Wenn Frauen damit konfrontiert werden, werden sie dies kaum abstreiten könnten und die meisten von ihnen werden dadurch auch nicht in Erklärungsnot geraten, weil sie es seltsamerweise für ganz normal halten, dass es so ist.

Nur WARUM es so ist, das können Frauen (und auch erfolgreiche Männer) meist nicht erklären. Es wird einfach hingenommen oder angenommen dass es so ist, dass genau die oben genannten Eigenschaften bei der Partnerwahl bevorzugt werden. Vielleicht weil es das Mass aller Dinge zu sein scheint und es deswegen einfacher ist dem Mainstream zu entsprechen oder mit dem Strom zu schwimmen, als mal in sich zu gehen und zu ergründen, warum es erstrebenswerter ist einen Partner mit viel statt wenig Selbstwertgefühl an seiner Seite zu haben. Meist kommen dann platte Aussagen, wie dass es eben so sei und dass sich doch niemand einen Jammerlappen ans Bein binden möchte, was aber diesen Umstand keineswegs begründet.


Danke erst einmal für den ganzen Beitrag, der war toll.

Ich denke, das Problem liegt darin: Um eine schöne, glückliche Partnerschaft zu führen, sollten beide Partner sich auch als Singles einigermassen gut fühlen. Wenn man das ganze Glück im Leben nur davon abhängig macht einen Partner zu finden, dann wird das für die Beziehung zu einer unglaublichen Belastung, weil man nicht mehr geniessen kann, sondern nur fürchtet verlassen zu werden.

Ausserdem finde ich selbst es schwierig, einen Menschen zu lieben der sich selbst nicht leiden kann. Einerseits vertragen solche Menschen oft berechtigte Kritik nicht, die muss man aber in einer Partnerschaft auch üben können, ohne dass gleich ein riesiger Streit entsteht. Andererseits besteht dann oft die Gefahr, dass solche Leute von ihrem Partner völlig abhängig werden. Mit der Verantwortung, für das Glück meines Partners alleinig verantwortlich zu sein, könnte ich wohl nicht umgehen.

Für mich ist es ein guter Anfang, wenn zwei glückliche Singles eine Beziehung eingehen.
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
Moin...

also wie auch bei jedem anderen Markt ist der Partnerschaftsmarkt ein Ort, an dem Angebot und Nachfrage aufeinander treffen.
Hier ist es aber nun so, dass auch soziale Faktoren und biologische/evolutionäre Faktoren mit einfließen. An sozialan Faktoren wären da zum Beispiel der gesellschaftliche Statut, der Musikgeschmack, die Hobbies und so weiter zu nennen.
Und die biologischen Faktoren sind in etwa diesselben wie in der Tierwelt. Dort bekommt auch nur das Stärkste Männchen das Weibchen und das aus gutem Grund: Damit nur die besten Gene weitervererbt und damit der Fortbestand der Gattung gesichert ist.
Um ein BEispiel hierfür zu geben, möchte ich gerne meine Schulzeit anführen: Dort war es doch so, dass die ganzen Sporttskanonen auch die Mädchen abbekommen haben. Das soll jetzt kein Vorwurf an euch FRauen sein, da es ja genetisch bedingt ist und meiner MEinung anch bereits in eurem Unterbewussten Verankert ist. DOrt stelle ihr euch die Frage, wer kann mich und meine Brut beschützen (Stärke), wer kann meine Familie ernähren (Geld) und wer ist der passende Vater, damit meine Nachkommen keine Krankheiten oder Behinderungen mit sich tragen (Gesundheit).

Ich falle zumindest bei zwei Faktoren raus.

UNd wenn jemand schon bei den biologischen Faktoren rausfällt und zudem bei den gesellschaftlichen Faktoren versagt, dann ist doch klar, dass dieser jemand kein passendes Weibchen abbekommt.

Auch hier falle ich mit meinen Hobbies, meinem Musikgeschmack und noch anderen Faktoren durch. Und es geht ja nicht nur mir so, sondern auch anderen, wie man hier ja sehen kann.

Abschließend stellt sich die Frage, warum Frauen keine Probleme damit haben, einen Partner zu finden. ICh rede jetzt nicht von dem passenden Partner, sondern von einem PArtner überhaupt. NUn, Frauen wollen erobert werden. Sie wollen, dass mann sie begehrt und Frauen blicken nunmal gerne zu den Starken auf. .

Viele Grüße
 
G

Benutzer

Gast
Abschließend stellt sich die Frage, warum Frauen keine Probleme damit haben, einen Partner zu finden.

Ich frage mich schon die ganze Zeit, wieso das als Fakt hingestellt wird! Natürlich kann frau irgendeinen Honk abschleppen und den als Freund deklarieren. Will frau das? Nein, will sie nicht.

Einen passenden Partner zu finden ist doch für Frauen ebenso kein Fingerschnipsen.:kopfschue
 

Benutzer78662  (33)

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Ich suche übrigens die vier Männer, die mir gemäß der Geburtenverteilung zustehen. Bitte melden!
:totlach:

Zum Threadstarter: Du hast in Deinem Leben bisher fünf Frauen angesprochen und beschwerst Dich, daß es bei keiner geklappt hat, seh ich das richtig? Ich bezeichne mich definitv nicht als "Typ, auf den Frauen erwiesenermaßen nicht stehen" und bin froh, wenn ich 10 interessante Frauen kennenlerne und bei einer in gegenseitigem Einverständnis eine Beziehung rauskommt.

Erst konstruierst Du Thesen zu einem angeblichen Männerüberschuß. Dann stellst Du fest, daß auch bei einem Frauenüberschuß die mir bislang nur im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus bekannte Spezies der Untermänner, zu denen Du Dich zu zählen scheinst, sowieso keine abkriegt. Dann kanns Dir doch egal sein.

Mal im Ernst, was sollen diese Threads eigentlich? Was willst Du der Frauenwelt, oder uns, oder wem auch immer beweisen? Ich mein, mal kurz auskotzen, weils wieder nichts geworden ist, ist ja in Ordnung, aber hier drängt sich wirklich die Frage auf, warum Du dann eine Frau willst, die sind doch eh alle verlogen und arrogant. Eine Frage, die übrigens in diesem und den unzähligen anderen ähnlichen Themen nie beantwortet wird. :ratlos:
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Achso, das bedeutet also, dass ein Mann eine Frau nicht ablehnen wird/würde? Wow, dann muss ich ja eine ganz besondere Niete sein, denn ich war nicht mit jedem zusammen, von dem ich etwas wollte. :rolleyes:

Das weiß ich nicht. Ich habe noch niemals einer Frau einen "Korb" gegeben, weil noch nie eine Frau etwas (Liebe, Sex oder beides) von mir wollte.
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
Ich frage mich schon die ganze Zeit, wieso das als Fakt hingestellt wird! Natürlich kann frau irgendeinen Honk abschleppen und den als Freund deklarieren. Will frau das? Nein, will sie nicht.

Einen passenden Partner zu finden ist doch für Frauen ebenso kein Fingerschnipsen.:kopfschue


Moin...

guckst du hier:
ICh rede jetzt nicht von dem passenden Partner, sondern von einem PArtner überhaupt.

Viele Grüße
 

Benutzer27369  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Aber das ist doch vollkommen irrelevant? Es will doch niemand "einen Partner überhaupt"?

Na ja, ich finde, dass auch das differenzierter zu betrachten ist. In jungen Jahren ist die Warscheinlichkeit ziemlich groß, dass unter den Partnern, sofern vorhanden, nicht der/die Richtige für den Rest des Lebens dabei ist, oder glasi?! Und viele Menschen, die sehr lange, ja vielleicht ihr ganzes bisheriges Leben, auf dem Trockenen liegen, sehen sich einfach nur nach mehr oder minder sexuellem Kontakt zu einem Andergeschlechtlichen, nicht nur dem Akt an sich, sondern auch nach dem Gefühl, in irgendeiner Hinsicht begehrt zu werden, Zärtlichkeiten, etcpp.. Da z. B. auch ein ONS darunter fällt, wäre vielen unter den besonders Verzweifelten das "überhaupt" erstmal ausreichend. Aber selbst das ist einem Großteil hier nicht "vergönnt" (klingt weinerlich, soll es aber nicht).
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Das weiß ich nicht. Ich habe noch niemals einer Frau einen "Korb" gegeben, weil noch nie eine Frau etwas (Liebe, Sex oder beides) von mir wollte.

Pft.

Glaubst du ernsthaft, Frauen seien so deppert, dass sie einfach mal jeden nehmen, der daherwatschelt? Meine Güte.

Ich schliesse mich der Fraktion "ich habe nicht jeden gekriegt, den ich wollte" sowie "es ist auch für eine Frau schwierig, den richtigen Partner zu finden" an. Ich zumindest will keinen Partner, nur damit ich eben einen habe. Dafür bin ich mir schlicht zu schade und ich habe besseres zu tun. Klar gibt es Frauen, die das so halten. Ich würde jedoch behaupten, die sind in einer verschwindenden Minderheit. Ausserdem gibt es genauso Typen, die einfach mal alles nehmen. Wahrscheinlich sind das dann ebenso die, die dauernd rumheulen, weil sie nicht die Richtige finden. Na so ne Überraschung aber auch.

Mein Gott, tut doch nicht immer so, als müssten Frauen mit dem Finger schnippen und sie hätten prompt 10 perfekte Partner an der Seite. Stellt euch das mal vor: wir wollen nicht jeden. Nur weil wir 100mal angegraben werden heisst das noch längst nicht, dass wir auch nur einen dieser 100 haben wollen.

Aber eben, mancher Leute Welt funktioniert halt äusserst einfach.
 
G

Benutzer

Gast
Na ja, ich finde, dass auch das differenzierter zu betrachten ist. In jungen Jahren ist die Warscheinlichkeit ziemlich groß, dass unter den Partnern, sofern vorhanden, nicht der/die Richtige für den Rest des Lebens dabei ist, oder glasi?! Und viele Menschen, die sehr lange, ja vielleicht ihr ganzes bisheriges Leben, auf dem Trockenen liegen, sehen sich einfach nur nach mehr oder minder sexuellem Kontakt zu einem Andergeschlechtlichen, nicht nur dem Akt an sich, sondern auch nach dem Gefühl, in irgendeiner Hinsicht begehrt zu werden, Zärtlichkeiten, etcpp.. Da z. B. auch ein ONS darunter fällt, wäre vielen unter den besonders Verzweifelten das "überhaupt" erstmal ausreichend. Aber selbst das ist einem Großteil hier nicht "vergönnt" (klingt weinerlich, soll es aber nicht).

Das mag dem gemeinen Mann ja genügen, einer Durchschnittsfrau bestimmt nicht!
Dem Rest meiner Meinung hat Samaire treffend zusammengefasst :zwinker:
 

Benutzer27369  (35)

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Da sieht man mal wieder: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen :zwinker:

Was ich aber zum Gemeinwohl noch beizutragen habe:
Eine gewisse "Auswahl" (beim einen größer, beim anderen kleiner) hat wohl jeder - ob Männlein oder Weiblein. Der einzige Unterschied liegt darin, dass selbige bei den Kerlen eher selten auf sie zukommt. Das ist aber nicht ungerecht oder gar bösartig von den Frauen, sondern quasi "naturgegeben", was hier ja auch schon mehrfach betont wurde. Also, Jungens: Glaubt an euch und stellt euch nicht dämlicher an, als ihr seid! Ich versuch es ja auch...

Im Übrigen bin ich immer noch Feind des Deckel-Spruchs: Denn etwas Glück und mal mehr mal weniger Arbeit gehören dazu.
 

Benutzer11128 

Beiträge füllen Bücher
Ich drücke es mal wieder in gewohnter Waschbärholzlhammer-Übertreib- Sprache aus:

Die meisten Frauen können ficken, wenn sie wollen. Aber sie wollen es nicht. Sie wollen eine Beziehung.

Die meisten Männer wollen erst einmal ficken, können es aber nicht (weil es die Frauen nicht wollen - siehe oben), und denken dann darüber nach, ob sie eine Beziehung wollen.

Und da scheiden sich die (Geschlechts-) Geister.

*man beachte bitte das Wörtchen "meisten"*
 

Benutzer83611 

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Antwort: Nein.

Aber: Als Mann hat man es in unserer Gesellschaft etwas schwerer.


In meinem weitgefassten Bekannten-, Kommilitonnen- und Freundeskreis sind Männer die vom Charakter und Aussehen beziehungsgeeignet wären jedenfalls viel öfter und länger Single, während die Frauen fast alle vergeben sind.
Die Frauen die ich kenne und Dauersingle sind, sind es deswegen weil sie Komplexe oder Bindungsangst haben. Alle anderen sind größtenteils vergeben und wenn solo dann maximal ein Jahr welches mit Affären gefüllt wird - das Problem der "unzureichenden Zweisamkeit" haben diese Damen also nicht.

Auch interessant: Mein allererster Thread im Forum. Ich habe ja nicht erwartet das mir die Bude eingerannt wird - aber das sich gerade mal zwei Frauen melden ist schon merkwürdig, vor allem in einem Ballungsgebiet.



PS: Das eine Frau mit einem Fingerschnipps zehn perfekte Partner an der Hand hat ist natürlich Unsinn, zumal es den perfekten Partner nicht gibt. Jedoch ist da eine recht große Chance das unter zehn Kerlen zumindest ein passender dabei ist. :zwinker:

PPS: Das sind Beobachtungen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis, dass muss nicht überall zutreffen.
 

Benutzer27369  (35)

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Auch interessant: Mein allererster Thread im Forum. Ich habe ja nicht erwartet das mir die Bude eingerannt wird - aber das sich gerade mal zwei Frauen melden ist schon merkwürdig, vor allem in einem Ballungsgebiet.

Verstehe ich irgendwie nicht, den Teil...

@ waschbär: Eloquent das zusammengefasst, was ich mit meinen beiden letzten Posts eigentlich sagen wollte :grin:
 
B

Benutzer

Gast
ich will mal anmerken, dass es doch auch bei Frauen himmelweite Unterschiede in der Attraktivität gibt. Das Szenario "sie hätte bei ihm niemals eine Chance" gibt es also bestimmt fast genauso oft wie den umgekehrten Fall.

Edit: kleiner Zusatz noch, weil ich das vorhin weiter oben mal gelesen hatte:
Jedem Menschen mit rationalem Verstand müsste sofort auffallen, dass der Satz "Frauen sind fast immer vergeben, Männer sind dagegen viel öfter solo" völliger Schwachsinn sein muss.
 
B

Benutzer

Gast
nicht nur in diesem Forum sondern auch in meinem Umfeld sind mehr Männer solo. Und die Frauen nur für kurze Zeit.
Viele Grüsse

nochmal schritt für schritt für alle zum Mitdenken:

1.) Pro Frau, die vergeben ist, ist automatisch gleichzeitig auch ein Mann vergeben.

2.) Die Geschlechterverteilung der BRD zeigt für Menschen unter dem Alter von 60 Jahren einen recht gleichmäßigen, aber minimalen (!) Männerüberschuss. Der Anteil der homosexuellen Männer dürfte den Männerüberschuss deutlich übertreffen.

Daraus folgt: Es ist mit der Realität nicht vereinbar, zu behaupten, dass Frauen öfters in Beziehungen stecken als Männer.
Was ihr in eurem Bekanntenkreis subjektiv erlebt, gilt nicht zwangsläufig auch für die Grundgesamtheit. Was zählt sind Zahlen, Daten, Statistiken. Keine gefühlsduselige Lust am eigenen Gejammer.
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
nochmal schritt für schritt für alle zum Mitdenken:

1.) Pro Frau, die vergeben ist, ist automatisch gleichzeitig auch ein Mann vergeben.

2.) Die Geschlechterverteilung der BRD zeigt für Menschen unter dem Alter von 60 Jahren einen recht gleichmäßigen, aber minimalen (!) Männerüberschuss. Der Anteil der homosexuellen Männer dürfte den Männerüberschuss deutlich übertreffen.

Daraus folgt: Es ist mit der Realität nicht vereinbar, zu behaupten, dass Frauen öfters in Beziehungen stecken als Männer.
Was ihr in eurem Bekanntenkreis subjektiv erlebt, gilt nicht zwangsläufig auch für die Grundgesamtheit. Was zählt sind Zahlen, Daten, Statistiken. Keine gefühlsduselige Lust am eigenen Gejammer.


Dann frage ich mich, warum sich, rein statistisch gesehen natürlich, keine für mich interessiert.

Viele Grüße
 
Oben
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