Partnerschaftsmarkt: Haben deutsche Männer die Arschkarte gezogen?

Haben es Männer auf dem deutschen Partnerschaftsmarkt schwerer als Frauen?

  • m: Ja, wir Männer haben es schwerer

    Stimmen: 72 43,4%
  • m: Nein, liegt immer nur am Einzelfall

    Stimmen: 24 14,5%
  • w: Ja, wir Frauen habe es leichter

    Stimmen: 19 11,4%
  • w: Nein, alles nur frustriertes Gejammer der Männer

    Stimmen: 51 30,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    166

Benutzer82836 

Verbringt hier viel Zeit
das einzige was ich gesagt habe ist, dass ich lieber keine Fernbeziehung will (und keine erheblich jüngere Partnerin)
daraus folgt, dass sowieso nur noch Leute mit Abi übrig bleiben (Studenten eben)
das aber nicht weil sie Abi haben, sondern weil in dieser Stadt sonst niemand ist

da gibt es gerade genug Handwerksbetriebe um die Uni Gebäude in Stand zu halten
und alle Restlichen Leute die da wohnen sind entweder die Familien der Profs, die dort ansässig werden oder Studenten die in die dort langsam aufkeimende Industrie übernommen wurden

aber wir sollten so langsam mal zum Thema zurück kommen
ich denke was vielen hier auch sauer aufstößt ist dass hier nicht wirklich anerkannt wird, dass es tendenziell für Frauen in vielen Bereichen klare Vorteile gibt (ist ja nicht so, dass es für Männer nicht anderswo welche gäbe) und das diese Feststellung als Jammern abgetan wird
da braucht man nicht lange nach Beispielen zu suchen
hier gibts viele Männer auf der Suche mit wenig Resonanz und wenige Frauen die viel mehr Antworten erhalten
viele Veranstalter sind gezwungen Frauen günstiger bis gratis davon kommen zu lassen um halbwegs genug anzulocken (mich wird man da nicht finden, aber das sind alles Symptome einer Tendenz die auch für noch so individuelle Einzelpersonen spürbar bleibt)
auch bin ich der Meinung, dass man als Frau allein durch gutes Aussehen doch viel mehr Eindruck hinterlässt als eine vergleichbar attraktiver Mann
um als Mann in eine Situation wie "seit ich 15 bin bin ich eigentlich immer in Beziehunge, hab ich noch nie groß drüber nachgedacht, ich bekomm einfach immer den den ich will und wenn ich kurz allein bin könnte ich immer aus mehreren interessierten auswählen" zu kommen bedarf es schon viel mehr Ausstrahlung als bei einer Frau

das Problem ist, dass eine halbwegs geregelte Diskusion kaum möglich ist da viele regelrecht nach Interpretationmöglichkeiten die sie persönlich angreifen würden suchen

natürlich kommt noch die Gewohnheit dazu, man gewöhnt sich schnell daran wie gut/schlecht man bei Menschen ankommt und kann es sich nicht mehr anders vorstellen, sieht es als selbstverständlich an
ich glaube wenn man da mal für ein paar Tage in eine andere Rolle schlüpfen könnte würde das hier erstaunliche Einsichten zu Tage fördern
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
Moin...

dann löse ich mal auf: Nein, das mit dem Abi war ausnahmsweise mal nicht ironisch gemeint. Auch wenn ich sonst vor Ironie und Zynismus nur so strotze :-P.

@Clocks.

In einem Punkt gebe ich dir Recht: Ich mag es auch nicht, wenn ich Studis treffe, die meinen, nur weil sie ein bestimmtes Fach studieren, über allem stehen zu müssen. So werden wir Geographen meißt ziemlich belächelt, denn Geo ist nun wirklich das leichteste, was man hier in H-Town studieren kann.

Prestigeträchtig sind diese AUslandsaufenthalte garantiert nicht. Als Geograph sollte man zumindest etwas von der Welt gesehen haben und da ist das ein oder andere Auslandssemester schon von Vorteil.

Viele Grüße
 

Benutzer82836 

Verbringt hier viel Zeit
OK, also ist alles was du sagen wolltest, dass die Wahrscheinlichkeit ein Mädel mit Abi zu treffen größer ist als anderswo?
Na das ist ja in Ordnung, dafür kannst du ja nichts. Und das hat ja auch nichts mit Anspruchsdenken zu tun.

Nevertheless gibt's laut deinen Zahlen immernoch eine Verhältnis von 1:2 :smile: Also triffst du zu 33,3% eine die schon ihr eigenes Geld verdient und zu 66,6% ne langweilige BWL-Studenten-Tussi *g*
ja mehr habe ich nicht gesagt und deine Rechnung stimmt trotzdem so nicht
da von dem drittel ja nur ein ganz kleiner Teil in meinem Alter ist (bzw ich habe da eigentlich noch niemanden zwischen 18 und 25 getroffen der kein Student und nicht nur zu besuch ist)

@tiefighter
mir ist bis jetzt auch noch nicht aufgefallen, dass Geographen mit so einem Ruf zu kämpfen haben
da trifft es meist die Philosophen, Psychologen und Kommunikationsstudenten
 

Benutzer79395 

Verbringt hier viel Zeit
@tiefighter
mir ist bis jetzt auch noch nicht aufgefallen, dass Geographen mit so einem Ruf zu kämpfen haben
da trifft es meist die Philosophen, Psychologen und Kommunikationsstudenten


Off-Topic:
Na ja, hier in Hannover schon, da wir ja Elite Uni sein wollen aber Geos ja mit Elite nicht besonders viel am HUt haben
 
4 Monat(e) später

Benutzer47912  (59)

Benutzer gesperrt
Ja, gerade Männer die in den 1960er Jahren geboren sind wie ich.

Weil...
Männer interessieren sich ja nun mal für jüngere Frauen ( gerade wenn sie mit 16 von Gleichaltrigen Mädels gemieden wurden,
und mit 18 nicht von 25 Jährigen ständig angebaggert wurden,
und wenn sie Erfolg bei Frauen haben ja eh - siehe Prommis mit ständig neuen jüngeren Frauen a lla Lothar Matthäus, Bohlen...)

So nun sind aber die 1960er Jahre die "Baby Boomer Jahre", d.h. spätestens ab Ende der 1960er Jahre sanken die Geburtenraten rapide.

Also wenn Man Jahrgang 1961 sich für Frauen interessiert, z.B. Jahrgang 1974,
dann sind schon rein in der absoluten zahl WENIGER Frauen da als z.B. im Jahrgang 1961.

Also um den Jahrgang 1974 bemühen sich also MEHR Männer als Frauen da sind....
also ein Männerüberschluß

und klar ein paar Männer 1961...1974 bemühen sich ja auch um genau gleichaltrige Frauen Jahrgang 1961..1974... aber das verschiebt sich ja gleitend, ist also weniger das Problem.

Und eigentlich sind die Geburtenraten seit den 1960er jahren ständig geringer geworden bis heute, irgendwo gabs da ein neues lokales Maximum (im Mathematischen Sinne) als die Baby-Boomer ihre Knder bekamen... aber das war wohl kein großes zusätzliches Problem...

Grüße
Rolf
 

Benutzer80937 

Verbringt hier viel Zeit
Perfektionismus

Ich begebe mich mal vorsichtig auf die "pauschalisierende Stammtischebene" (bitte nicht aufschreien, wenn es im Einzelfall nicht passt):

Männer neigen stärker als Frauen zum Perfektionismus, nicht nur, aber auch bei der Suche nach einer Partnerin. Wir sind eben die Spezies, die selbst auf einem funktionierenden PC noch irgendwelche dubiosen Tools installiert, um 1,14% mehr Leistung herauszuholen (oder ihr Auto tunen, etc.).

Spielt das vielleicht für Männer eine Rolle, wenn sie sich schwertun, eine (neue) Freundin zu finden? Mangel an Gelassenheit scheint nämlich nicht gut anzukommen, und Frauen riechen es, wenn man sie für die 1b-Lösung hält.

Oder etwas drastischer ausgedrückt: Vielen fällt es schwer, eine Frau als Person und nicht als Ansammlung guter Eigenschaften, als Annäherung an das selbstvorgegebene Ideal, zu sehen. Mit anderen Worten: Das Interesse am potentiellen Partner ist letztlich ichbezogen, und das fällt auf.
 

Benutzer68131 

Verbringt hier viel Zeit
ich wage es zu behaupten, dass es frauen leichter haben, schnell einen mann zu finden. es ist einfach so, dass es immer mehr männer als frauen gibt, die auf der suche sind. zu erklären ist das vielleicht mit der evolutionstheorie, dass männer tief im inneren darauf gepolt sind, so schnell wie möglich ihren samen zu verbreiten :zwinker: . na ja, hier gehts ja nicht um irgendwelche evolutionsmärchen. deshalb höre ich einfach damit auf. aber wenn man in discos oder singlebörsen schaut, sind die suchenden und balzenden männer einfach deutlich in der mehrzahl.

wie auch immer. am ende haben frauen tendenziell schneller "männliche verehrer" um sich herum und damit mehr möglichkeiten. anderererseits heißt das aber noch lange nicht, dass es einfacher wird, einen partner zu finden. mehr verehrer heißt ja schließlich noch lange nicht, dass unter ihnen auch der perfekte partner ist. dh, am ende müssen frauen genauso lange suchen, wie männer.
 

Benutzer31113  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Ich begebe mich mal vorsichtig auf die "pauschalisierende Stammtischebene" (bitte nicht aufschreien, wenn es im Einzelfall nicht passt):

Männer neigen stärker als Frauen zum Perfektionismus, nicht nur, aber auch bei der Suche nach einer Partnerin. Wir sind eben die Spezies, die selbst auf einem funktionierenden PC noch irgendwelche dubiosen Tools installiert, um 1,14% mehr Leistung herauszuholen (oder ihr Auto tunen, etc.).

Spielt das vielleicht für Männer eine Rolle, wenn sie sich schwertun, eine (neue) Freundin zu finden? Mangel an Gelassenheit scheint nämlich nicht gut anzukommen, und Frauen riechen es, wenn man sie für die 1b-Lösung hält.

Oder etwas drastischer ausgedrückt: Vielen fällt es schwer, eine Frau als Person und nicht als Ansammlung guter Eigenschaften, als Annäherung an das selbstvorgegebene Ideal, zu sehen. Mit anderen Worten: Das Interesse am potentiellen Partner ist letztlich ichbezogen, und das fällt auf.

Ehrlich gesagt kann ich mir das kein bisschen vorstellen. Schon allein, wenn man sich Partnerschaftsbörsen im Internet ansieht, da gibts doch lauter Kerle, die wahllos Frauen anschreiben, einfach nur in der Hoffnung, dass sich überhaupt mal eine mit ihnen abgibt. Genauso wie in der Disco, vollkommen egal, wie die Frau ausschaut, hauptsache sie hat einen kurzen Rock an und schon führen mehr als genug Männner ihr Balztänze (im wahrsten Sinne des Wortes) um sie herum auf.

Für mich sieht das viel mehr nach dem Gegenteil aus, dass vielen verzweifelten Kerlen jede Frau recht wäre, egal wie sehr sie deren Idealvorstellungen entspricht, hauptsache man kommt auch mal zum Zug.
 
4 Woche(n) später

Benutzer87996  (38)

Benutzer gesperrt
Ich sag dazu nur eins.... oder noch n bisschen mehr

es gibt zu viele Männer die jeder Art von Frau hinterherjagen und sich total lächerlich machen.

Mich interessieren nur top gebildete und gutaussehende Frauen, da diese mein Anspruch an mich selber ist. Es gibt sehr viele Frauen die eigentlich Nichts sind, aber sich für die besten Partien halten. Frauen sitzen nun mal am Drücker. Hier in Deutschland halten sich die dümmsten und nicht gerade schönen Modelle für die heißesten Feger. In anderen Ländern bemühen sich Frauen elegant und stilvoll zu sein. Hier ist eher so der arrogante Stil angesagt. So nach dem Motto: "Was lächelst du mich denn an?". In anderen Ländern wird mehr die wahre Schönheit erkannt. Das heißt für mich: Dezente!!! Aufmachung, und eine positive natürlich Ausstrahlung, bei der Frau auch mal einen Mann auf der Straße anlächeln darf.

Mir fällt desöfteren eine absolute Abwärtsorientierung auf. Wenn für Frauen die primären und wichtigen Merkmale dicke Muckis und teure Autos sind dann können die schon mal nicht auf meinem geistigen Level sein. Mir ist auch total unverständlich was Frauen an so bescheuerten ausländischen Typen finden, die sich nicht mal richtig artikulieren können und von ihrer Verachtung für Frauen keinen Hehl machen. Ein klein bisschen Macho, ein bisschen Mann sein ist ja durchaus okay, aber so eine totale rektionäre Haltung gegenüber Frauen? Ich bitte euch...
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren