Partnerschaftsmarkt: Haben deutsche Männer die Arschkarte gezogen?

Haben es Männer auf dem deutschen Partnerschaftsmarkt schwerer als Frauen?

  • m: Ja, wir Männer haben es schwerer

    Stimmen: 72 43,4%
  • m: Nein, liegt immer nur am Einzelfall

    Stimmen: 24 14,5%
  • w: Ja, wir Frauen habe es leichter

    Stimmen: 19 11,4%
  • w: Nein, alles nur frustriertes Gejammer der Männer

    Stimmen: 51 30,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    166

Benutzer11128 

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Off-Topic:
Manchmal schäme ich mich, ein Mann zu sein ... :schuechte
Wie kann man nur so verbohrt und so weltfremd sein :eek: :kopfschue
 

Benutzer58415 

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Hallo zusammen!

Danke für die beiden negativen Bewertungspunkte! :smile:

Einigen kann ich nur ans Herz legen, Beiträge, auf die sie antworten, vorher auch komplett zu lesen. Hätten sie das getan, dann wäre z.B. nicht schon wieder die Unterstellung gekommen, daß ich wohl noch keine Uni von innen gesehen hätte, und mir wäre auch nicht schon wieder unterstellt worden, daß ich keine Frau abbekomme und nur deshalb hier "herumjammere". :smile:

Zu der Aussage, daß Frauen gar nicht daran interessiert wären, zu Hause zu bleiben:

Dazu hat das Allensbach-Institut vor einigen Jahren eine Umfrage gemacht. Dabei wurden Frauen aller Altersbereiche u.a. nach ihren bevorzugten Lebensmodell gefragt. Darauf gab die Mehrheit an, daß sie am liebsten Hausfrauen mit maximal einem Teilzeitjob wären.

Männer sehen das übrigens gar nicht soviel anders. Von ihnen geben bei Umfragen auch immer wieder viele an, daß sie gern mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen würden. Und neulich sagte ein Kollege von mir gerade wieder, daß er sich am liebsten schon mit 55 zur Ruhe setzen würde, wenn er denn zu der Zeit genügend Geld dafür gespart hätte.

Wer glaubt, daß alle Menschen ganz scharf auf Vollzeit-Erwerbstätigkeit sind, baut dabei auf einem grundsätzlichen Denkfehler auf.

Sicher machen viele Menschen gern etwas Sinnvolles. Es gibt auch gar nicht wenige Menschen, denen ihre Arbeit Spaß macht, zumindest manchmal. Aber Menschen finden es generall am angenehmsten, wenn sie selbst entscheiden können, wann sie welche Arbeit machen. Im realen Berufsleben können sie das aber häufig nicht, sondern müssen fremdbestimmt arbeiten, egal ob sie gerade Lust dazu haben oder nicht.

Deshalb arbeiten so viele Frauen auf Teilzeit. Begründet wird das häufig damit, daß sie ja auf die Kinder aufpassen müßten. Nur bleibt es dann oft auch bei Teilzeitarbeit, wenn die Kinder alt genug sind, um selbst auf sich aufzupassen. Das geht so aber oft eben nur, solange der Mann weiter auf Vollzeit arbeitet und damit den größten Teil des Familieneinkommens erwirtschaftet.

Womit wir dann wieder beim Einfluß der beruflichen Position eines Mannes auf seine Chance, eine Partnerin zu finden, wären.

Frauen haben heute die Wahl zwischen verschiedenen Labensentwürfen. Diese freie Wahl haben sie aber nur solange, wie für Männer weiterhin das alte Rollenbild gilt, und natürlich auch nur, wenn der Mann ein ausreichend hohes Einkommen hat.

Eine Frau, die akzeptiert, daß ihr Partner dauerhaft deutlich weniger verdient als sie selbst oder gar, daß er als Hausmann zu Hause bleibt, schränkt damit ihre Möglichkeiten ein. Selbst wenn sie erst einmal an ihrer beruflichen Karriere basteln und noch gar keine Kinder möchte - sie rechnet meist damit, daß sie später vielleicht doch Kinder und dann mit ihnen auch zu Hause bleiben möchte.

In meinem Bekanntenkreis sah eine Frau dieses Problem vor kurzem auch. Sie ist jung verheiratet, und ihr Mann bekam kurz nach der Hochzeit in seinem Job die Kündigung. Meiner Frau sagte sie dann, daß sie sich Sorgen darüber macht, daß er keinen neuen Job findet, denn sie wolle doch Kinder und mit den Kindern dann auch zu Hause bleiben... Da hängt der Haussegen dann sehr schnell schief.

So, mal sehen, wieviele Negativ-Punkte jetzt noch dazu kommen. :smile:

Grüße vom
Katerchen
 

Benutzer29410 

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Zeig die Studie doch mal her. Ich möchte sie mal näher unter die Lupe nehmen. Es kommt nämlich auch sehr darauf an, welchen Bildungshintergrund die befragten Frauen haben.
 

Benutzer74396 

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hm. eine studie sagt aber nichts darüber aus, was ein individuum machen würde.

die wahrscheinlichkeit sagt nichts darüber aus, was wirklich passieren wird.

manchmal ist es gefährlich, zu denken, dass studien so viel beweisen. es gibt immer ausnahmen. oftmals bezweifle ich, dass leute in der lage sind, studien richtig zu interpretieren. denn es zählen nicht nur die ergebnisse, sondern eben auch die umstände und noch weitere sachen.

ich denke, je mehr bildung eine frau hat, desto weniger gibt sie sich mit einem teilzeitjob und zu hause sein ab. für was hat sie schliesslich so viel investiert? wenn man nicht ganz dumm ist, kann man sich da die antwort gut denken.

ich als frau möchte gerne selbständig bleiben. die freie wahl habe ich dadurch. durch einen mann werde ich mich darin eigentlich weniger einschränken.
mein freund verdient deutlich weniger als ich. dies bedeutet ja dann eigentlich, dass er zu hause bleibt, auf die kinder schaut, und ich die brötchen verdiene. wenn es für ihn so akzeptabel ist und er das gerne so machen möchte, dann passt das für mich. jeder hat seine verantwortung, der, der zu hause bleibt und alles in schuss hält und derjenige, der die kohle bringt.
sollte er es nicht so machen wollen, werden wir eine andere lösung finden. aber mein primäres lebensziel ist es nunmal nicht, mir einen reichen samenspender zuzutun, der mir mein leben ermöglicht und nur mit dem ich eine vollständige daseinsberechtigung habe.

jeder kann seinen job verlieren. was die frau da rausgelassen hat, zeugt für mich nicht von sehr viel reife und stärke. lieber hätte sie sich überlegt, wie sie eine lösung zum problem findet. das leben läuft nicht nach plan, und sehr vieles hat man selber in der hand.
 

Benutzer81892 

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Off-Topic:
Zeig die Studie doch mal her. Ich möchte sie mal näher unter die Lupe nehmen. Es kommt nämlich auch sehr darauf an, welchen Bildungshintergrund die befragten Frauen haben.

War zwar nicht ich angesprochen, aber es hat mich interessiert. :zwinker: Und betrifft das Thema vielleicht auch nur am Rande, aber:
Allensbach-Studie ca. 1500 Befragungen von 14- bis 44-jährigen, sagt jedoch nichts aus über den beruflichen Hintergrund der Frauen. Du vertrittst aber also demnach die Meinung, dass Frauen mit höherer Bildung weniger bereit sind, hauptsächlich zuhause bei den Kindern die Betreuung zu übernehmen?
 

Benutzer29410 

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Off-Topic:
Ich meine, mich sogar dunkel daran zu erinnern, etwas in der Art gelesen zu haben, ja. Macht ja auch ein bisschen Sinn: eine Frau, die Abitur gemacht und sechs Jahre lang Jura oder Medizin studiert hat, sich durch etliche schwierige Prüfungen gequält hat (und das sind einige, mit großen psychischen Belastungen und Anstrengungen für alle Beteiligten verbunden) und anschließend eine gute Stelle mit beruflicher Anerkennung und einem guten Gehalt gefunden hat bzw. sich selbständig gemacht hat (auch unter großen Kosten und erheblichen Anstrengungen), wird wohl eher nicht, sobald sie schwanger ist, alles für immer hinschmeißen und den Rest ihres Lebens vormittags bei Penny an der Kasse sitzen oder in irgendeiner Zahnarztpraxis die Bücher führen, während die Kinder in der Schule sind.
Ich kenne aber auch etliche Frauen mit "einfachen" Berufen, die diesen mit Passion ausüben (meine Freundin ist Verkäuferin, verheiratet, 15jährige Tochter, hat immer gearbeitet und will sich jetzt mit einem eigenen Laden selbstständig machen) und keineswegs ausschließlich von einer Zukunft am heimischen Herd träumen.

 

Benutzer58415 

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Hallo zusammen!

Oh, diesmal gabs sogar zwei positive Punkte, ich stehe also wieder bei 0. :smile:

Die Allensbach-Studie, die ich meinte, wurde bereits 1996 erstellt.

Leider finde ich sie jetzt nicht mehr im Internet. Vor einigen Jahren hab ich sie noch irgendwo gefunden, aber schon damals hat das lange gedauert. Ich kann nachher mal nachsehen, ob ich den Text damals vielleicht gespeichert habe. Dann könnte ich ein paar Zitate daraus bringen, oder bei Interesse den Text auch per Mail verschicken.

Jetzt habe ich auf die Schnelle nur in einem Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung (Familie und Beruf, Eine deutsche Geschichte", http://www.bpb.de/publikationen/98DK3M,1,0,Familie_und_Beruf_Eine_deutsche_Geschichte.html) einen Verweis darauf gefunden, wo der Link zur Studie leider auch tot ist. Dort wurde jedenfalls das Ergebnis der Studie wie folgt zusammen gefaßt:

„Einer Repräsentativbefragung von Allensbach im Jahr 1996 zufolge würden 46 Prozent der Frauen am liebsten Mutter und in Teilzeit berufstätig, immerhin 33 Prozent würden am liebsten ausschließlich Hausfrau und Mutter sein, wobei letzteres von Frauen der älteren Generation bevorzugt wird, eine Abnahme jenes Leitbildes also wahrscheinlich ist. Nur 8 Prozent der westdeutschen Frauen wollen eine vollberufstätige Mutter und nur 9 Prozent eine kinderlose "Karrierefrau" werden oder bleiben.“

Laut Bundesagentur für Arbeit waren 2004 von den 11 Millionen Teilzeitbeschäftigten in Deutschland etwa 75 Prozent Frauen. Interessant ist dabei natürlich die Frage, wieviele Teilzeitbschäftigte nur auf Teilzeit arbeiten, weil sie keine Vollzeitstelle finden. Das wurde auch untersucht, und dabei kam heraus, daß ihr Anteil im Osten bei 54% liegt, im Westen jedoch nur bei 11%. Dabei wurde zwar nicht nach Männern und Frauen unterschieden, aber man kann davon ausgehend schon mal ganz klar sagen, daß nur bei niedrigen Einkommen die Neigung der Teilzeitbeschäftigten zum Vollzeitjob zunimmt. Sind die Einkommen noch ausreichend, ist der Drang zur Vollzeitarbeit offensichtlich gering.

2005 gab es dann noch einen IAB-Kurzbereicht zur Teilzeitarbeit, in dem auch die Frage behandelt wurde, wieviele Stunden Frauen in Teilzeitjobs pro Woche gern länger arbeiten würden. Dies beantwortete der Bericht folgendermaßen:
„Nach einer Studie des ISO-Instituts würden sie ihre Arbeitszeit im Schnitt gerne um 2,2 Stunden verlängern und zwar in Ostdeutschland mehr als in Westdeutschland (+5,9 bzw. +1,6 Wochenstunden).“

Sicher sagt so eine Statistik nichts über das einzelne Individuum aus, dafür aber umso mehr über die gesamte Gruppe. Und darum geht es ja hier.

Wenn Frauen im Durchschnitt Vollzeitjobs gern vermeiden möchten, dann steht eben der Durchschnittsmann dementsprechend stark unter Druck, weil er die Familie mit seinem Vollzeitjob ernähren muß. Und natürlich muß der Durchschnittsmann dafür eine entsprechende berufliche Qualifikation haben.

Die Männer, die diese Qualifikation nicht erreichen, haben also dementsprechend schlechte Chancen auf eine Partnerin.

Natürlich kann einer von ihnen auch mal Glück haben. Das ist aber eben laut Statistik relativ unwahrscheinlich.

Grüße vom
Katerchen
 

Benutzer29410 

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Hab mal ein bisschen drin rumgeschaut

53 Prozent halten es für wichtig, daß beide Partner ihre Berufsausbildung
abgeschlossen haben; nur 18 Prozent machen auch zur Bedingung, daß beide
Partner einige Jahre Berufserfahrung haben. Die Analyse der Kinderwünsche läßt
allerdings erkennen, daß die Bereitschaft von Frauen, unmittelbar nach der
Ausbildung Kinder zu bekommen, gering ist. Die große Mehrheit ist eindeutig
darauf hinorientiert, nach der Ausbildung zunächst einige Jahre berufstätig zu sein
und erst dann Kinder in Erwägung zu ziehen (Tabelle 9).
-

Auch wenn die Mehrheit die Auffassung vertritt, daß spätestens im zweiten und
dritten Lebensjahr des Kindes das Kind von Mutter und Vater betreut werden
sollte, ist die gesellschaftliche Realität eine andere.

Hm, hier steht nicht, wie lange eine Teilzeittätigkeit angestrebt wird, oder hab ich das übersehen?

Dies muß in Verbindung mit den Leitvorstellungen für
die Betreuung von Kindern und der Dominanz des Drei-Phasen-Modells im
gesellschaftlichen Bewußtsein wie in der gesellschaftlichen Praxis interpretiert
werden. Lediglich 8 Prozent der 18- bis 44jährigen plädieren dafür, daß eine junge
Mutter im vollen Umfang berufstätig bleibt; 49 Prozent favorisieren den Übergang
auf eine Teilzeitbeschäftigung, 29 Prozent den völligen Ausstieg aus dem Beruf.
Damit ist zwar nicht der völlige Ausstieg, aber doch eine erhebliche Reduktion der
beruflichen Tätigkeit das Ideal – aus der Sicht von Frauen noch mehr als aus der
Sicht von Männern (Tabelle 20).

Immerhin ist aber in der Realität fast die Hälfte der Mütter vollzeit berufstätig, entgegengesetzt zu den hehren "Heimchen am Herd" Vorstellungen. Also können es sich die Famlien entweder gar nicht leisten, dass Mutti zu Hause bleibt, oder den Frauen ist so erfolgreich ein schlechtes Gewissen gemacht worden, dass sie zumindest in ihrer "Traumwelt" angeben, gern am Herd zu stehen (in Wirklichkeit aber fein weiter arbeiten gehen) oder irgendwas stimmt da nicht.

88 Prozent der Väter, aber nur 43 Prozent der Mütter sind vollzeit berufstätig.

Wenn jedoch zutrifft, dass alle Frauen vom Heimchen-am Herd.sein träumen, aber fast 50 % trortzdem knallehart vollzeit arbeiten, und dass an der schwierigen wirtschaftlichen Lage liegt, dann heißt das ja wohl auch, dass auch Männer mit geringem Einkommen eine abkriegen.

In vielen Unternehmen wird durchaus versucht, die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf zu erleichtern, beziehungsweise zumindest auf die familiäre Situation von
Mitarbeitern Rücksicht zu nehmen. Nur 27 Prozent der 18- bis 44jährigen Berufstätigen
machen die Erfahrung, daß ihr Unternehmen in keiner Weise bereit ist, auf
diese familiären Interessen Rücksicht zu nehmen. 29 Prozent arbeiten in Betrieben,
die sich gezielt um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf bemühen, 35
Prozent berichten, daß es zwar keine konkreten Programme für eine bessere Vereinbarkeit
von Familie und Beruf gibt, daß der Arbeitgeber sich jedoch durchaus
bemüht, die familiären Interessen mit einzubeziehen (Tabelle 34). Die Ergebnisse
zeigen, daß es bisher nur in einer Minderheit der Betriebe systematische Programme
für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt; auch Unternehmensbefragungen
lassen den Schluß zu, daß zwar viele Unternehmen die
Bedeutung dieses Themas erkannt haben, daß aber nur eine Minderheit bisher
durchdachte Konzepte entwickelt hat.
-

Da ist Deutschkland zwar mal wieder besonders lahmarschig in Europa, aber allein schon der Fakt dass Untrnehmen die Bedeutung von Familienfreundlichkit erkannt haben, zeigt den Bedarf daran. Wobei es hier auch wieder eher die hochdotierten Unternehmen sind, die ihren hochqualifizierten Mitarbeiterinnen mit Kindern Betreuungsmöglichkeiten und flexible Arbeitszeiten anbieten um ihre Arbeitskraft zu erhalten, als etwa Lidl.

Angesichts der Tatsache, daß die im internationalen Vergleich niedrigere Erwerbsquote
von Frauen mit einer ebenfalls unterdurchschnittlichen Geburtenrate einhergeht,
muß eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wesentliches Ziel
sein – im Interesse einer besseren Nutzung der Ressource gut ausgebildete Frauen
wie im Interesse einer Erhöhung der Geburtenrate. Je mehr es gelingt, berufliche
Ziele und Kinder zu vereinbaren und damit verstärkt eine Parallelität beider
Bereiche herzustellen, desto größer sind auch die Chancen, das enge Zeitfenster, in
dem Kinder in Erwägung gezogen werden, zu vergrößern.

Ist ja auch klar: als berufstätige, hochqualifizierte Frau haste die WAhl zwischen alles hinschmeißen und Kekse backen, weiter arbeiten gehen und ein schlechtes Gewissen haben oder weiter arbeiten gehen und das Knderkriegen auf später verschieben. Kein Wunder dass 40% aller Akademikerinnen kinderlos sind.

Wenn konkret nach Ganztagsschulen gefragt wird, zeigt sich ein durchaus beachtlicher
Kreis an Interessenten. 34 Prozent aller Eltern, 36 Prozent der Eltern von
Kindern im schulpflichtigen Alter empfänden Ganztagsschulen in ihrer derzeitigen
Situation als Hilfe (Tabelle 28).
Die

Wieso dass denn, wenn doch alle Frauen bloß zu Hause rumhängen wollen um die lieben Kleinen zu betreuen? Will Muddi etwa den ganzen Tag Tennis spielen gehen? Nee, ich glaub eher dass das die Irrealität von der Beantwortung von Frage 1 bestätigt.

Liegt vielleicht daran, dass trotz der hehren Vorstellungen von Muddi, die 24 h am Tag zu Hause ist um sich um ihre Lieben zu kümmern, die meisten Frauen ganz klar wssen, was de Kehrseite der Medaille ist.

Gleichzeitig verbinden 18- bis 44jährige Frauen mit der
Aufgabe des Berufs jedoch erhebliche Nachteile, und zwar neben der Verminderung
des Familieneinkommens vor allem Schwierigkeiten, nach der Familienphase
wieder beruflich den Anschluß zu finden, die Verringerung sozialer Kontakte
und ein geringeres Prestige, als es berufstätige Frauen haben. 76 Prozent der
18- bis 44jährigen Frauen verbinden mit einer vorübergehenden oder dauerhaften
Aufgabe des Berufs die Verminderung des Familieneinkommens, 51 Prozent
Schwierigkeiten, später wieder beruflich den Anschluß zu finden, 44 Prozent
weniger Kontakte mit Menschen und 42 Prozent Einbußen in dem gesellschaftlichen
Prestige.
 

Benutzer78662  (33)

Meistens hier zu finden
Moment mal, nochmal für die langsamen: Wir sind jetzt soweit, daß Männer gegenüber Frauen bei der Partnersuche benachteiligt sind, weil viele Frauen gern Teilzeit arbeiten, q.e.d.? Da fällt mir nicht mehr viel dazu ein, höchstens noch What the f....? :ratlos:

Schonmal drüber nachgedacht, daß Frauen eher intelligentere Männer, oder sagen wir solche mit gleicher geistiger Augenhöhe, einfach nur deshalb bevorzugen (das war mal der Ausgangspunkt, glaube ich), weil sie keine Lust haben, ihr Leben mit einem geistigen Tiefflieger zu verbringen? Und daß das umgekehrt wohl genauso gilt? Ich sehe in diesem Fall aber keine Benachteiligung, es sei denn, man nimmt an, daß Männer durchschnittlich dümmer seien.
 

Benutzer29410 

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Moment mal, nochmal für die langsamen: Wir sind jetzt soweit, daß Männer gegenüber Frauen bei der Partnersuche benachteiligt sind, weil viele Frauen gern Teilzeit arbeiten, q.e.d.? Da fällt mir nicht mehr viel dazu ein, höchstens noch What the f....?

Das ist Katerchens Aussage, ja. Aber ihr habt ja noch mal Glück gehabt, weil die meisten Frauen nur davon träumen oder zumindest so tun als ob sie davon träumen , und die Mehrheit in der Realität voll berufstätig ist. Also, Kopf hoch, wenn nicht nächstes Jahr ene Sonnenfinsternis eintritt, die das kosmische Glechgewicht in Unordnung bringt und Frauen den nächsten unschlagbaren Wettbewerbsvorteil bringt, dann haben auch ganz normale Männer weiterhin Chancen bei ganz normalen Frauen gleichen Alters. :smile:
 

Benutzer58415 

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Hallo Piratin + DSCH!

An Piratin:

Hm, in deinem Beitrag kann ich nur wenig Bezug zum Thema erkennen.

Die Studie des Allensbach-Instituts hat ja Frauen nach ihrem Vorstellungen befragt, nicht nach dem aktuellen Ist-Zustand.

Natürlich klafft da zwischen Wunsch und Realität zuweilen eine große Lücke. Aber gerade deshalb ist doch der Drang groß, diese Lücke zu verkleinern.

Und an DSH:

Was glaubst du denn, wieso Frauen intelligente Männer bevorzugen? Könnte das vielleicht damit zusammen hängen, daß sie intelligenten Männern eben auch bessere Chancen im Berufsleben zutrauen?

Im Übrigen sind ja auch keineswegs alle intelligenten Männer bei Frauen beliebt. Es gibt ja noch das Klischee-Bild vom männlichen Stubenhocker, der intelligent ist und viel liest, klein und schmächtig aussieht und üblicherweise eine Brille trägt. Jungen bzw. Männer, die diesem Klischee nahe kommen, sind bei Mädchen und Frauen eher weniger beliebt...

Grüße vom
Katerchen
 

Benutzer29410 

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Aber gerade deshalb ist doch der Drang groß, diese Lücke zu verkleinern.

Ich interpretiere das eben anders.

Zurück zum Thema: Die wenigen Frauen in meinem Bekanntenkreis, die mehr oder weniger offensichtlich nach einem Versorger suchen, fallen übrigens besonders häufig männertechnisch auf die Fresse. Dieses "Sich ins gemachte Nest setzen wollen" kommt bei den meisten Männern offensichtlich ganz schlecht an, am beliebtesten sind die Mädels, die ganz normal arbeiten gehen und Geld verdienen und das Nest mitbauen wollen.
 

Benutzer79932 

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Moment mal, nochmal für die langsamen: Wir sind jetzt soweit, daß Männer gegenüber Frauen bei der Partnersuche benachteiligt sind, weil viele Frauen gern Teilzeit arbeiten, q.e.d.? Da fällt mir nicht mehr viel dazu ein, höchstens noch What the f....? :ratlos:

:anbeten:

DSCH schrieb:
Schonmal drüber nachgedacht, daß Frauen eher intelligentere Männer, oder sagen wir solche mit gleicher geistiger Augenhöhe, einfach nur deshalb bevorzugen (das war mal der Ausgangspunkt, glaube ich), weil sie keine Lust haben, ihr Leben mit einem geistigen Tiefflieger zu verbringen? Und daß das umgekehrt wohl genauso gilt? Ich sehe in diesem Fall aber keine Benachteiligung, es sei denn, man nimmt an, daß Männer durchschnittlich dümmer seien.

:anbeten: zum Zweiten.
 

Benutzer81892 

Verbringt hier viel Zeit
Was glaubst du denn, wieso Frauen intelligente Männer bevorzugen? Könnte das vielleicht damit zusammen hängen, daß sie intelligenten Männern eben auch bessere Chancen im Berufsleben zutrauen?

Hmmm...Bessere Chancen im Berufsleben. Also Deine Theorie ist, dass Frauen einen Mann haben wollen, der viel Geld nach Hause bringt und so Sicherheit bedeutet. Dass Grossverdiener aber meistens Kaderstellungen mit grossem Arbeitsaufwand bedeuten, also Karrieretypen, die nicht viel Zeit für die Familie aufbringen können, übersiehst Du dabei. (Jetzt mal ganz überspitzt dargestellt)

Frauen sind heute viel selbstbewusster und selbstverantwortlicher als Du das hier darstellst, glaube ich. Die von Dir erwähnte Studie liegt über 10 Jahre zurück. Seither hat sich in der Berufswelt für Frauen und in der Kinderbetreuung viel verändert.

Frauen haben gerne intelligente Männer, weil sie selber intelligent sind, ganz einfach.
 

Benutzer78662  (33)

Meistens hier zu finden
Piratin: Puuuh, gut. Dachte schon, ich muß jetzt doch BWL studieren, damit ich später mehr verdiene und auch eine abkriege. Obwohl, das wäre jetzt aber schon wieder zu einfach, irgendeinen Grund muß es doch geben, warum ich bei Frauen benachteiligt bin :link:

Katerchen:
Wie wäre es denn damit, daß man/frau sich mit seiner/ihrem Partner/in ab und zu auch mal geistig austauschen will? Ich persönlich kann auf eine Freundin verzichten, deren einziges Geprächsthema die neuesten Promiaffären aus der Bunten sind und wo ansonsten nur ein Häääh? von ihr zurückkommt. Also ich finde diese Erklärung absolut naheliegend, Du nicht?

Das stimmt schon, aber wir haben jetzt einen Aspekt einer Persönlichkeit herausgegriffen, nämlich die Intelligenz, und das gewonnene Ergebnis auf den ganzen Menschen zu übertragen ist falsch. Das ist nur ein kleiner Teil, der zur Attraktivität des Gesamtpaketes beiträgt, aber der Rest muß auch stimmen.

Was "stimmen" im individuellen Fall bedeutet, kann man nicht allgemeingültig sagen, es soll sogar Männer wie von Dir beschrieben geben, die trotzdem liiert sind. Auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt den mehrheitlichen Frauengeschmack treffen.

Ergänzung: Außerdem gibt es ja noch die emotionale Intelligenz, so heißt das glaub ich. Und ich würde hinzufügen, es gibt auch noch eine soziale Intelligenz. Da hapert es dann wohl bei den Bücherwürmern.
 

Benutzer82836 

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Was mir hier auffält ist, dass meine Posts immer erst mal gescannt werden ob man sie unter Umständen als Angriff auf die eigene Person, das eigene Geschlecht oder die eigenen Berufsgruppe verstehen könnte da findet sich dann auch meistens was wenn man gut genug sucht wobei die interessanterren Stellen übersehen werden
Das ist wohl leider bei so einem Thema unvermeidlich. Viele Frauen fühlen sich da sofort persönlich angegriffen, und es finden sich dann immer auch Männer, die glauben, ihnen gegen den vermeintlichen Angriff ritterlich beistehen zu müssen.
Mir ist auch schon aufgefallen, daß es Frauen gibt, die sich zu gewalttätigen Männern hingezogen fühlen. So bekommen inhaftierte Mörder Liebesbriefe von wildfremden Frauen, und immer wieder gelingt es inhaftierten Schwerverbrechern, mit Hilfe von Psychologinnen oder Justiz-Mitarbeiterinnen aus der Haft zu flüchten.
Aber ich muss mir ja anscheinend keine Sorgen machen bezüglich der Partnerwahl, denn sollte ich mal Not haben, kann ich mir als angehende Psychologin ja einfach einen schlägernden Schwerverbrecher aus dem Gefängnis lotsen.
Geil, sogar der gute Adolf hat jetzt schon seinen Weg in diesen Thread gefunden. Weicheier bekommen also keine Olle ab, weil die alle auf Hitler und andere illustre Gestalten abfahren, so so. Godwins Law halt.

danke für die kleine demonstration

PS Adolf ist hier sogar doppelt zu finden, wer den zweiten bemerkt kriegt 5 Punkte
 

Benutzer16687 

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danke für die kleine demonstration

PS Adolf ist hier sogar doppelt zu finden, wer den zweiten bemerkt kriegt 5 Punkte

Off-Topic:
look at me, look at me...brauchst du mehr aufmerksamkeit oder warum schreibst du alle 2 seiten nur was über deine person?
 

Benutzer82836 

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ich habe gerade kein einziges Wort über meine Person verloren

in Katerchens Beitrag stand zeimlich viel Quatsch z.B. auch eine Passage die unfreiwillige Ähnlichkeiten mit einem verbotenen Buch hat

aber diese eine Aussage (2. Zitat) hat was wahres an sich und dieses Schema wiederholt sich hier andauernd wie z.B. auch in dem zitierten Beispiel und mit deinem letzten Beitrag wären wir auch wieder bei Zitat 4
 

Benutzer58415 

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Hallo zusammen!

Soviel hat sich offensichtlich noch nicht geändert. Nach wie vor stellen die Frauen die überwiegende Mehrheit bei den Teilzeitstellen, und zwar nicht nur wegen Kinderbetreuung, denn Kinder müssen ja nicht jahrzehntelang betreut werden. Und wie oben dargelegt wünscht dort, wo die Einkommen noch nicht ganz so niedrig sind, die Mehrheit der (überwiegend weiblichen) Teilzeitbeschäftigten eben keine deutliche Erhöhung der Arbeitszeit.

Männer liegen bei den Vollzeitstellen nach wie vor vorn, auch sind viele schmutzige, gefährliche, zeitlich ungünstige oder sonstwie unangenehme Arbeiten häufig weiterhin Männerdomänen. Was ganz klar darauf hindeutet, daß Männer in puncto Einkommen deutlich mehr unter Druck stehen.

Sicher, das ändert sich langsam. Auffällig ist aber, daß es sich vor allem überall dort ändert, wo die Löhne niedrig sind und es wenig Jobs gibt. Da bleibt heute offenbar auch vielen Frauen nichts anderes übrig, als wieder voll mit anzupacken. Das war in früheren Jahrhunderten, als die Masse der Bevölkerung oft sehr niedrige Einkommen hatte, im Übrigen auch nicht anders.

Und den Männern in solchen Gegenden nützt das heute leider nicht sonderlich viel, weil die Frauen da oft auswandern. Das Problem gibt es überall im Osten, wo die Arbeitslosenquote hoch ist. So müssen die verbliebenen Frauen ihre Ansprüche nicht ganz so weit senken, und junge Männer mit schlechter oder ohne berufliche Qualifikation bleiben oft allein. Weshalb sie in den Statistiken eben auch einen großen Teil der kinderlosen Männer ausmachen.

Das alles IST so. Ausnahmefälle ändern daran leider zu wenig.

Seht euch doch nur mal in eurem Bekanntenkreis um. Wieviele Paare gibt es dort, wo der Mann dauerhaft Hausmann ist oder nur auf Teilzeit arbeitet, während seine Partnerin auf Vollzeit arbeitet und damit die Haushaltskasse ganz oder hauptsächlich füllt? Ich meine damit nicht den Fall, daß er mal zeitweise arbeitslos ist, oder daß er vielleicht noch studiert, während sie bereits berufstätig ist. Ich meine auch nicht den Fall, daß er vielleicht schon Rente bekommt, sie aber noch nicht.

Zählt diese Paare mal zusammen. Ihr müßt das Ergebnis ja nicht hier offen schreiben, aber seid mal ehrlich zu euch selbst!

Ich kenne ein einziges Paar von der Sorte, das aber eigentlich auch nicht so ganz die Bedingungen erfüllt. Da war es nämlich nicht so, daß der Mann Hausmann war oder auf Teilzeit gearbeitet hat. Er war allerdings häufig arbeitslos, weil er auch Alkoholprobleme hatte. Seine Frau hat zeitweise die Familie (es gab zwei Kinder) allein ernährt und auch, wenn er arbeitete, hat sie meist mehr verdient als er. Dieses Paar ist das einzige in meinem Bekanntenkreis, wo es ansatzweise so eine Situation gab. Aber eben auch nicht wirklich dauerhaft.

Zum Thema "Intelligenz":

Wenn der geistige Austausch Frauen vor allem reizen würde, dann hätte doch auch der bücherlesende Stubenhocker gute Chancen auf eine Partnerin. Dann würde man ihn auch nicht sozial ausgrenzen, und er würde gar nicht erst den Nimbus sozialer Unzulänglichkeit bekommen.

Intelligenz allein reicht aber eben nicht. Frau braucht offenbar das Gefühl, daß diese Intelligenz sich auch irgendwie nutzbringend auswirken kann. Das traut sie dem brillentragenden Bücherwurm meist nicht zu.

Und, DSCH, wenn du auf eine Frau verzichten kannst, die gern "Bunte" oder "Gala" liest, dann solltest du auch mal über deine Ansprüche nachdenken. :grin: Die Auflagen solcher Klatsch- und Tratsch-Zeitschriften für Frauen beweisen jedenfalls, daß sehr viele Frauen sie gern lesen.

So, nun bekomme ich bei den Bewertungen bestimmt zum dritten Mal das Prädikat "frauenverachtend". :grin:

Grüße vom
Katerchen
 

Benutzer16687 

Verbringt hier viel Zeit
Männer liegen bei den Vollzeitstellen nach wie vor vorn, auch sind viele schmutzige, gefährliche, zeitlich ungünstige oder sonstwie unangenehme Arbeiten häufig weiterhin Männerdomänen. Was ganz klar darauf hindeutet, daß Männer in puncto Einkommen deutlich mehr unter Druck stehen.

Man muss ja auch sagen, dass es gar nicht so selten ist, dass Frauen in solchen Berufen einen sehr schweren Stand haben, weil es da wohl einen nicht geringen Anteil an Männern gibt, die es als reinen Männerjob ansehen, der nur ihnen gehört. Und wenn dann da mal eine Frau dabei ist, dan muss sie doppelt so gut sein um ernst genommen zu werden, ansonsten wird sie einfach nur begafft und stört eher in der männlichen Atmosphäre.

Von daher denke ich, dass da auch ein guter Anteil eigenes Verschulden dabei ist, dass solche Berufe Männerdomäne bleiben und nicht nur aufgrund der Frauen, die erwarten, dass der Mann die Kohle ranschafft, egal wie.


Ich bin übrigens auch ein Bücherwurm und lese z.b. viel lieber ein gutes Buch, anstatt in die Disco zu gehen oder ähnliches. Aber trotzdem denke ich nicht, dass man deswegen schlechtere Karten hat.
 
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