Partnerschaft und Bisexualität

Benutzer152937  (29)

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Ich weiß, dass kürzlich erst ein ähnlicher Thread zum Thema bisexueller Partner an die Frauen gerichtet eröffnet wurde. Allerdings war mir der Thread ein wenig zu einseitig, da er nur dieses eine Szenario beleuchtete, nämlich wie finden (heterosexuelle?) Frauen einen bisexuellen Partner? Aus diesem Grund möchte ich den Thread gewissermaßen erweitern.

Darum möchte ich hier ganz allgemein einmal fragen, egal ob Männlein oder Weiblein, ob ihr euch eine Beziehung mit einem sexuellen Partner oder einer bisexuellen Partnerin vorstellen könnt? Welche Ängste oder Sorgen hättet ihr? Und inwiefern würdet ihr eurem Partner oder eurer Partnerin den Freiraum geben, seine/ihre andere Seite auszuleben? Wann möchtet ihr von eurem Partner/eurer Partnerin über die Bisexualität in Kenntnis gesetzt werden? Und was ich auch nicht ganz unerheblich finde - welche eigene Sexualität habt ihr? Mich würde nämlich auch interessieren, ob die Homosexuellen unter euch mit einem bisexuellen Partner klar kämen.

Und welche Erfahrungen haben die Bisexuellen unter uns selbst gemacht? Wie waren eure Erfahrungen, war eure Sexualität für die Beziehung ein Problem? Wann habt ihr es eurem Partner gesagt? Wie ist damit umgegangen worden? Und wie habt ihr eure Bisexualität ausgelebt? Oder gab es vielleicht sogar "Akzeptanzunterschiede" wenn ihr in einer heterosexuellen oder in einer homosexuellen Beziehung wart?
 

Benutzer121281  (32)

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Ich finde es immernoch seltsam, wie viele "bisexuell" automatisch mit "promisk" und "braucht homosexuelle sowie heterosexuelle Kontakte" gleichsetzen. oO

Für mich ist Bi- oder idealerweise Pansexualität eine Voraussetzung für eine Beziehung. Grund: Dreier und Vierer müssen auch in einer Beziehung drin sein mit mir und dabei ist es für mich essentiell, dass jeder mit jedem agieren kann.
 

Benutzer91827 

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Wäre mir relativ egal.
Hingegen würde es mich sehr stören, wenn mein Partner homophob wäre.
Wenn es etwas gibt, was ich meinem Partner gar nicht geben kann, kann man darüber diskutieren und sich dann eine Lösung ausdenken. Da ich mir monogame Partner suche, wird das Thema Sex außerhalb unserer Beziehung ohnehin außen vor bleiben können :zwinker:

EDIT: hoppla, fast vergessen... ich sehe mich eher auf der heterosexuellen Seite, aber nicht gänzlich.
 
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Benutzer89539 

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Ich würde gerne schon zu Beziehungsbeginn einen groben Überblick über ihre sexuellen Wünsche und Vorlieben haben, dazu gehört auch Bisexualität.

Ich denke, es würde sich auch eine Lösung finden lassen, das irgendwie auszuleben wenn sie möchte, aber es sollte nicht einfach so geschehen, sondern schon nach Absprache. Vielleicht auch im Rahmen eines Dreiers.

Ich selbst würde mich irgendwo zwischen hetero und bi einstufen.
 

Benutzer152937  (29)

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Ich finde es immernoch seltsam, wie viele "bisexuell" automatisch mit "promisk" und "braucht homosexuelle sowie heterosexuelle Kontakte" gleichsetzen. oO
Dass nicht jeder Bisexueller gleichzeitig beides braucht ist mir schon klar. Ich bezeichne mich selbst ja auch als bi und in einer Beziehung gilt für mich trotzdem Treue gegenüber der Partnerin. Meine Frage war darum bewusst etwas allgemeiner gefasst, denn es gibt durchaus Menschen die mit einer offenen Beziehung keinerlei Probleme haben, während andere demgegenüber eher verhalten reagieren.
 

Benutzer121281  (32)

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Dass nicht jeder Bisexueller gleichzeitig beides braucht ist mir schon klar. Ich bezeichne mich selbst ja auch als bi und in einer Beziehung gilt für mich trotzdem Treue gegenüber der Partnerin. Meine Frage war darum bewusst etwas allgemeiner gefasst, denn es gibt durchaus Menschen die mit einer offenen Beziehung keinerlei Probleme haben, während andere demgegenüber eher verhalten reagieren.

In dem Eingangspost wirkt es eben wieder so, als müssten bisexuelle Menschen, die zB in einer homosexuellen Beziehung sind, auch ihre heterosexuellen "Bedürfnisse" ausleben bzw als bestünden da zwangsläufig welche.
 

Benutzer122781 

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Off-Topic:
ob ihr euch eine Beziehung mit einem sexuellen Partner [...] vorstellen könnt?
durchaus :link: :tongue:


ich war noch nicht in der situation, aber ich gehe schwer davon aus, dass ich da nicht ängstlicher wäre, was betrug angeht, als bei einem rein heterosexuellen partner.
ich lebe ja nun (bisher, und wohl auch zukünftig :grin:) monogam, würde das eben auch so vor beziehungsbeginn kommunizieren und würde dann davon ausgehen, dass wenn sich der mensch auf mich einlässt, mit diesem arrangement eben auch d'accord ist. so wie bei nem heterosexuellen partner eben auch. will sagen, dass ich persönlich keinen grund sehe mir in solch einer konstellation mehr nen kopf zu machen als sonst.
 

Benutzer96053 

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Ich kenne mehrere bisexuelle Menschen, aber mir ist keiner bekannt, der klar kommuniziert, er müsse neben einer Beziehung zu einer Frau noch eine zu einem Mann haben. Andersrum ebenfalls nicht. Wenn ein Mensch monogam veranlagt ist, will er doch keinen Sex außerhalb seiner Beziehung. Möchte ein Mensch gerne verschiedene Vorlieben ausüben, ist es egal, ob er homo-, hetero- oder bisexuell ist - mein heterosexueller Partner könnte sich neben Sex mit mir ja auch Sex mit einer blonden Frau, einer Asiatin, einer Schwarzen, einer sehr schlanken Frau, einer besonders großen Frau oder oder oder... wollen - für mich würde das keinen Unterschied zu Sex mit einem Mann machen. Ich könnte ihm auch die anderen Sachen (abgesehen von der Haarfarbe) nicht erfüllen. Und genauso kann ich ihm eben nicht den Sex mit einem Mann ersetzen.

Sollte ich mit einem Mann zusammen sein, der eben verschiedene Vorlieben ausüben will und bin selber nicht bereit, die Beziehung zu öffnen oder Dreier zu akzeptieren, dann beende ich das schwerden Herzens- um ihn nicht einzuschränken und mich nicht zu verletzen.
 

Benutzer153493 

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Finde die Fragestellung auch doof Formuliert.

Ob Bi, Hetero oder Homo - Entscheidend ist ob diese Person eine Monogame Beziehung führen will, bzw. sexuelle Wünsche hat mal einen 3er oder ähnliches zu haben.

Hat er wünsche die der "Norm" nicht entsprechen und kommuniziert diese nicht, hat er leider Pech, dann wird dieser Partner halt nach längerer Beziehung abserviert. Kommuniziert er es vorher muss er mit der Ablehnung meinerseits rechnen und klar kommen.

Ansonsten entstehen für mich keine weiteren Ängste wenn meine Freundin Bi wäre. Fände es höchstens witzig, dann könnte ich Sie immer ärgern, wenn Sie mal ner Frau hinterher guckt, oder könnte Fragen mit wem Sie schlafen würde im Club.

MfG Boarnub
 

Benutzer150418 

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Meine Meinung kennst du ja schon mit Begründung aus einem anderen bi-Thread. :tongue:
Kommt für mich noch immer absolut nicht in Frage aus vielerlei Gründen.
Bisexualität bietet ein zusätzliches Risiko für eine Trennung. Ein bisexueller Mann ist für mich nicht "heiratbar", weil Bisexualität für mich ne ambivalente Sache ist und ich mir nicht vorstellen kann, dass einem wirklich ewig das eine Geschlecht genügt. Da ich aber den Mann nunmal heiraten will, hätte ein Bisexueller Pech gehabt. Ich lass mich darauf nicht ein, weil ich drauf verzichten kann, irgendwann auf diese Weise verletzt zu werden, mich wegen einer Frau trennen zu müssen.

Weiterhin hätte mein Partner damit eine sexuelle Vorliebe, die ich nicht teile und bei meinem Partner nicht toleriere. Mit Hetero-Sex will ich nicht konfrontiert werden in meinem Intimleben. Am Ende werde ich noch mit Dreiern genervt und muss mir Geschichten von Exfreundinnen anhören, werde evtl. sogar noch mit denen verglichen. :X3:
Ich bin stockschwul und wünsche mir einen stockschwulen Partner, der Frauen auf der Straße nicht auf die Möpse starrt. Ich fände das ewige Kopfkino einfach unerträglich und es würde mich quälen, mir immer wieder auszumalen, wie er mit Frauen schläft. Das würde weiterhin auch dazu führen, dass ich von meinem Partner abgestoßen wäre und sexuell keine Lust mehr auf ihn hätte. Ich würde in einem Bisexuellen einen Hetero sehen, der halt mal Bock auf einen Schwanz hat, als der ich dann eben benutzt werde.

Ich würde mich auch beim Sex mit ihm unwohl fühlen und hätte Sorge, er stellt sich eine Vagina vor, wenn er in meinen Hintern eindringt. Ich käme damit nicht klar. Ich wäre vor allem emotional damit völlig überfordert und hatte Angst, irgendwann nur noch als Frau benutzt zu werden und würde daran zweifeln, dass er überhaupt meinen männlichen Körper liebt. Dadurch, dass ich nunmal auch ein Loch besitze, kann man sich ja vieles einreden und schönreden. :dizzy::depri:
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich sehe es auch immer sehr kritisch, wenn Bisexualität als "Verlangen nach beiden Geschlechtern" dargestellt wird. Ich würde es grundsätzlich erstmal als "Interesse an allen Menschen" verstehen und gehe davon aus, dass es natürlich auch bisexuelle Menschen gibt, die monogam leben, insofern sehe ich da schonmal das grundsätzliche Problem nicht gegeben, das wohl immer zu solchen Threads führt.

Für mich käme ein bisexueller Partner aber auch in Frage, wenn er tatsächlich Interesse an Männern ausleben wollte, weil emotionale und erotische Nähe zu anderen Menschen durchaus in meiner Beziehung dazugehören.

Die zweite Frage ist schwieriger zu beantworten...
Wenn ich denn eine Schublade öffnen muss, würde ich mich in meiner momentanen Lebensphase als eher heterosexuell ohne homosexuelle Berührungsängste bezeichnen. Ich kann zwar auch eine gewisse emotionale und körperliche Nähe zu Frauen genießen, reagiere aber im Vergleich wesentlich stärker auf Männer. Für andere wäre das wohl schon bisexuell. Meine Schubladen haben Dimensionsverzweigungen. :tongue:
 
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Benutzer140332  (33)

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Darum möchte ich hier ganz allgemein einmal fragen, egal ob Männlein oder Weiblein, ob ihr euch eine Beziehung mit einem sexuellen Partner oder einer bisexuellen Partnerin vorstellen könnt?
Ja, könnte ich.

Welche Ängste oder Sorgen hättet ihr?
Hm..keine, sofern er dasselbe Beziehungsmodell präferiert.

Und inwiefern würdet ihr eurem Partner oder eurer Partnerin den Freiraum geben, seine/ihre andere Seite auszuleben? Was ausleben? Wenn ich eine monogame Beziehung führe, was muss mein Partner dann ausleben?

Wann möchtet ihr von eurem Partner/eurer Partnerin über die Bisexualität in Kenntnis gesetzt werden?
Am besten schon bevor ich die Beziehung eingehe. Da geht's dann aber eher darum, ggf. 3er gemeinsam ausleben zu können.

Und was ich auch nicht ganz unerheblich finde - welche eigene Sexualität habt ihr? Ich bin wohl bisexuell. Das bezieht sich aber eigentlich nur auf den Sex - eine Partnerschaft führe ich nur mit Männern. Obwohl ich auch mal in eine Dame verknallt war. Ich könnte aber nicht ohne Schwanz leben.:zwinker:

Wie waren eure Erfahrungen, war eure Sexualität für die Beziehung ein Problem?

Bisher habe ich nur positive Erfahrungen gesammelt, alle meine Partner akzeptierten meine bisexuelle Seite.

Wann habt ihr es eurem Partner gesagt? Eigentlich immer kurz vor der Beziehungsanbahnung.

Wie ist damit umgegangen worden?
Es wurde bisher nur positiv aufgenommen. Mir wurden auch Knutschereien und Fummelleien mit anderen Frauen erlaubt - in Gegenwart des Partners.

Und wie habt ihr eure Bisexualität ausgelebt?
Bisher gab es nur "Fremd"- knutschereien und Fummelleien mit anderen Damen.

Oder gab es vielleicht sogar "Akzeptanzunterschiede" wenn ihr in einer heterosexuellen oder in einer homosexuellen Beziehung wart?
Mein heterosexueller Partner würde es akzeptieren, wenn ich meine bisexuelle Seite auslebe (wenn er mit zu gucken/agieren darf). Vielleicht so gar ohne sein Mitwirken.
Bei Männern sähe das anders aus - da wird strikt getrennt. Frauen: ja, Männer? Niemals.:zwinker:

Für mich spielt es aber keine Rolle ob ich in einer heterosexuellen oder bisexuellen Beziehung bin, ich lebe derzeit monogam, also hab ich auch kein Bedürfnis mich anderweitig auszutoben. (Obwohl ich mit Frauen heftiger flirte. :link::engel:)
 

Benutzer135182 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich selbst bin bisexuell.
Das habe ich erst richtig rausgefunden, als ich noch mit meinem Ex zusammen war. Er hat mir aber auch geholfen und mich darin bestärkt und mir ebenfalls erlaubt, mit Mädchen hantieren zu dürfen. In der Beziehung selbst ist es aber nur zu rumgeknutsche mit anderen Mädchen gekommen.
Ich kenne einige Männer, die damit Probleme haben und einige nicht. Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen.
Aber als Bisexuelle wird man, finde ich, total eingeschränkt und in die Ecke gedrängt, wenn man nicht genug Freiraum bekommt.
Es muss ja nicht gleich sein, dass derjenige/diejenige sagt, dass man Sex mit anderen haben kann, um seine Bedürfnisse befriedigen zu können. Aber mir würde total etwas fehlen.
Wenn ich mit einem Mann zusammen wäre, würde ich mich total eingeengt fühlen. So eingeschränkt. Mir wird etwas weggenommen, was ein teil von mir ist, an dem ich nichts ändern kann. Es geht ja nichtmal darum, dass er mir nicht reichen würde als einziger Sexpartner. Es ist aber nunmal was ganz anderes, ob man mit einer Frau oder einem Mann intim ist. Klar, verständlich, dass er Angst haben würde, dass ich mich in wen anders verliebe. Aber das Risiko besteht immer. Ob mit oder ohne andere Sexpartner.
Deswegen wäre für mich eine bisexuelle Freundin perfekt denke ich. Man liebt sich. Man hat eine Frau als Sexpartner, jedoch kann man auch mit Männern intim werden oder sogar einen FFM starten, was ich nicht abwägig fände.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Darum möchte ich hier ganz allgemein einmal fragen, egal ob Männlein oder Weiblein, ob ihr euch eine Beziehung mit einem sexuellen Partner oder einer bisexuellen Partnerin vorstellen könnt?
Eher nicht.
Würde ich jetzt den Mann meiner Träume treffen, bei dem alles stimme würde - bis eben darauf, dass er bi ist - würde ich ihn aber nicht fortschicken.

Welche Ängste oder Sorgen hättet ihr?
Ich kann das kaum rational begründen. Aber irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl dabei.
In Portalen für Partnersuche klicke ich auch immer bewusst "hetero" als Voraussetzung an.
Vielleicht habe ich Sorge, ihm irgendwann nicht mehr zu "reichen"?

Und inwiefern würdet ihr eurem Partner oder eurer Partnerin den Freiraum geben, seine/ihre andere Seite auszuleben?
Also Treue setze ich erst mal voraus. Wie sich die Beziehung dann weiter entwickelt, kann man mit den Jahren ja sehen.

Wann möchtet ihr von eurem Partner/eurer Partnerin über die Bisexualität in Kenntnis gesetzt werden?
Von Anfang an.

Und was ich auch nicht ganz unerheblich finde - welche eigene Sexualität habt ihr? Mich würde nämlich auch interessieren, ob die Homosexuellen unter euch mit einem bisexuellen Partner klar kämen.
Hetero.
 

Benutzer152937  (29)

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Vielen Dank an dieser Stelle schon einmal für eure Meinungen und Kommentare, die doch sehr auseinander gehen. Das zeigt mir, dass Bisexualität ein spannendes Thema ist, über das es in der Gesellschaft noch viel Redebedarf gibt.

Über weitere Beiträge freue ich mich natürlich sehr.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
ob ihr euch eine Beziehung mit einem sexuellen Partner oder einer bisexuellen Partnerin vorstellen könnt?
Ich denke ja. Ich vermute ganz fest auch dass meine erste Freundin bisexuell war (ist)

Welche Ängste oder Sorgen hättet ihr?
Keine zusätzlichen wegen der sexuellen orientierung. Ich machte mir damals nie Gedanken ob sie neben mir noch Frauen hat.

Und inwiefern würdet ihr eurem Partner oder eurer Partnerin den Freiraum geben, seine/ihre andere Seite auszuleben?
Ich bin selber treu, ich würde das von meiner Partnerin auch erwarten. Wobei ich die Partnerin "sexuell" vielleicht teilen könnte, so lang sie mich konkurrenzlos liebt :zwinker:

Wann möchtet ihr von eurem Partner/eurer Partnerin über die Bisexualität in Kenntnis gesetzt werden?
Ich möchte das selber merken! Das gehört für mich zur Erkundung eines Menschen. Nach meiner Erfahrung habe ich auch den Sinn dafür, und mich kaum je getäuscht

Und was ich auch nicht ganz unerheblich finde - welche eigene Sexualität habt ihr?
Ich gebe mir nicht gern eine Etikette. Ich stehe einfach vor der Tatsache dass ich mich bis jetzt erst in weibliche Wesen wirklich verliebt hate (von einer sex-freien Jugendliebe abgesehen), und dass Männer besser ausgestattet wären um mich zu befriedigen.

Wie waren eure Erfahrungen, war eure Sexualität für die Beziehung ein Problem?

Für meine erste Partnerin war ich "massgeschneidert". In der jetzigen Beziehung hat die Liebe bis jetzt alle Probleme gelöst.

Wann habt ihr es eurem Partner gesagt?
Die erste Partnerin wusste alles über mich......
Meine jetzige hat einfach nachund nach von meinen für sie ungewohnten Wünschen erfahren. Ich habe ir nie gesagt, ich bin DAS oder DAS

Wie ist damit umgegangen worden?
Die erste Freundin hätte mir den Umgang mit Männern erlaubt, aber sicher nur mit strengsten Safer Sex vorgaben, so stelle ich mir das vor. Ich wollte aber gar nicht.

Und wie habt ihr eure Bisexualität ausgelebt?
Wenn ich überhaupt bisexuell bin, dann nach einander. Als "Frauen-Ersatz" für andere Jungen galt ich selber für schwul oder vielleicht bisexuell, aber die Typen hilten sich ganz sicher für hetero

Oder gab es vielleicht sogar "Akzeptanzunterschiede" wenn ihr in einer heterosexuellen oder in einer homosexuellen Beziehung wart?
Ich bin da etwas speziell. Frauen neben mir würde ich eher dulden als Männer......
 

Benutzer109783 

Beiträge füllen Bücher
Ich kann das gar nicht derart einordnen, sondern gehe da eher von einer Skala aus, die der von Kinsey ähnelt.
Meine Frau könnte sich nicht in eine Frau verlieben und eine Beziehung führen. Sexuelle Erfahrungen mit Frauen hat sie aber schon und darf sie auch weiterhin haben. Ich habe damit kein Problem. Umgekehrt gilt das genauso, sie fände es sogar toll, wenn ich was mit Typen hätte. Ich habe aber keinerlei sexuelle Erfahrungen mit welchen (außer küssen beim Flaschendrehen :grin:), und eine Beziehung mit einem Typen ist für mich auch vollkommen ausgeschlossen, aber einen MMF-Dreier könnte ich mir z.B. schon vorstellen, aber mir ist kein Kerl attraktiv genug. :grin: (Müsste mich erst klonen :tongue:)
 

Benutzer138543  (26)

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Darum möchte ich hier ganz allgemein einmal fragen, egal ob Männlein oder Weiblein, ob ihr euch eine Beziehung mit einem sexuellen Partner oder einer bisexuellen Partnerin vorstellen könnt?
Ja mein Partner ist bisexuell.

Welche Ängste oder Sorgen hättet ihr? Und inwiefern würdet ihr eurem Partner oder eurer Partnerin den Freiraum geben, seine/ihre andere Seite auszuleben?
Tja Ängste und Sorgen habe ich häufiger deswegen, aber wir können offen über alles sprechen. Ich habe Angst, dass er irgendwann mal seine Bisexualität ausleben will, obwohl er mit mir zusammen ist. Momntan weiß er, dass ich das nicht möchte, aber er weiß auch, dass er jederzeit zu mir kommen kann, wenn sein Wunsch stärker wird und dass wir dann nochmal darüber sprechen müssen, wie viel Freiraum ich ihm geben kann. Sorgen, dass er Fremd geht, mache ich mir keine.

Wann möchtet ihr von eurem Partner/eurer Partnerin über die Bisexualität in Kenntnis gesetzt werden?
Von Anfang an, das finde ich sehr wichtig. Da ich ihn über PL kennengelernt habe und damals einen Beitrag von ihm über das Thema las, wusste ich es auch von Anfang an. Ehrlich gesagt habe ich es aber am Anfang unserer Beziehung verdrängt.

Und was ich auch nicht ganz unerheblich finde - welche eigene Sexualität habt ihr?

hetero
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nein, ein bisexueller Partner käme für mich definitiv nicht in Frage. Die Einstellung eines Bisexuellen passt nicht zu meinen Ansprüchen und Vorstellungen von einem Partner. Ich will einen komplett schwulen Mann und nicht irgendwas halbes.

Für Sexkontakte kommen Bisexuelle jedoch inzwischen für mich in Frage. Durch die Dates mit einem Bi von der Arbeit hat sich da meine Meinung zu geändert - vorher war das für mich nicht wirklich vorstellbar.
 
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Benutzer10855 

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Darum möchte ich hier ganz allgemein einmal fragen, egal ob Männlein oder Weiblein, ob ihr euch eine Beziehung mit einem sexuellen Partner oder einer bisexuellen Partnerin vorstellen könnt?
Been there, bisexuelle Partnerin. War kein Problem für mich.

Welche Ängste oder Sorgen hättet ihr?
Keine die mit ihrer Bisexualität zu tun gehabt hätten. Sie liebte mich, damit war für mich alles okay. :thumbsup:

Und inwiefern würdet ihr eurem Partner oder eurer Partnerin den Freiraum geben, seine/ihre andere Seite auszuleben?
Wenn du mit mir eine Beziehung führen möchtest, hast du im wesentlichen zwei Optionen, egal ob du bi-, pan-, hetero-, oder sonstwassexuell bist:

1. Du willst Monogamie. Sehe ich zwar keinen wirklichen Vorteil drin, aber war bisher zumindest nie ein Problem für mich. Ein Problem ist nur, wenn du Monogamie willst, aber dann nicht auslebst. Betrügst du mich, wars das dann und du kannst dir wen anders suchen. Ich heule mich dann bei meinen Freunden einen Monat lang aus, weil du zu feige oder zu doof gewesen bist, um Option zwei in Anspruch zu nehmen:

2. Du willst auch sexuelle Handlung mit wem anders als mir. Okay, da stecken wir dann den Rahmen ab. Ich habe da ein paar Tabus und Regeln über die ich nicht verhandeln werde, aber vieles ist möglich wenn du mir versichern kannst, dass du selbst mit dieser Freiheit klar kommst. Wir klären gleich noch mit, wie und ob wir drüber sprechen wollen und dann ist das Thema erledigt. Ahja, und hälst du dich auch hier nicht an die Regeln, passiert was ähnliches wie oben. Treue ist mir fundamental wichtig. Deine sexuelle Orientierung hingegen irrelevant.

Wann möchtet ihr von eurem Partner/eurer Partnerin über die Bisexualität in Kenntnis gesetzt werden?
Wann immer sie mir das mitteilen möchte. Ich gerate im übrigen häufiger an bisexuelle Frauen - scheine die irgendwie herauspicken zu können. :whistle:

Und was ich auch nicht ganz unerheblich finde - welche eigene Sexualität habt ihr?
Ich denke mir häufig, dass ich selbst gern bisexuell wäre, aber ich muss mir eingestehen, dass ich stockhetero bin. :grin:
 
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