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Benutzer229898 (48)
Ist noch neu hier
- #1
Liebe Community,
ich bin derzeit sehr verzweifelt:
Vor 1,5 Jahren lernte ich eine wundervolle Frau kennen und lieben. Sie hat drei Kinder zwischen 7 und 15, die normalerweise jedes zweite Wochenende beim Vater sind. Auch mit den drei verstehe ich mich gut.
Leider hat meine Freundin durch ihre frühkindliche Lebensgeschichte eine ziemliche Bindungsstörung und geht immer wieder auf Distanz. Ganz besonders ist das der Fall, wenn sie sich - ca. alle drei Monate - ein komplettes kinderfreies Wochenende mit ihrer "besten Freundin" trifft: während ihre Kraft sonst oft nichtmal für einen längeren Spaziergang reicht und sie spätestens um 22.00 Uhr schlafen muss, geht sie mit dieser Freundin die Nacht durch feiern. Am Ende ist sie wohl immer ziemlich betrunken und meist wird wohl auch ein Joint geraucht. Noch dazu hat diese Freundin ein extrem schlechtes Männerbild, über das sie gerne treffen (ALLE Männer sind ihrer Meinung nach narzisstische, egoistische Volltrottel, die man höchstens mal "verwenden" kann, um sich von ihnen sexuell befriedigen zu lassen, aber ansonsten sollte man Abstand von ihnen halten...).
Nach einem solchen Wochenende werde ich bestenfalls wüst beschimpft, an gute Gespräche oder emotionale oder körperliche Nähe ist dann für mehrere Wochen nicht zu denken. Das Wochenende zwei Wochen später fällt aus oder verläuft extrem distanziert. Somit bedeutet ein solches Wochenende mit dieser Freundin, dass wir sechs Wochen keinen Tag für uns haben.
Nun habe ich mich immer mehr mit dem Thema Bindungsstörung befasst und festgestellt, dass da solche "Exzesse" mit anschließender extremer Distanzierung vom Partner wohl oft vorkommen. Man müsste darüber reden, doch dazu ist sie nicht bereit: sie bräuchte diese Wochenenden mit der Freundin, das müsse ich akzeptieren und Punkt!
In einer Woche fährt sie wieder zu dieser Freundin: sie wollen auf ein Brauereifest gehen.
Nach dem letzten Treffen im Juni war sie wieder auf extremer Distanz und obwohl es in der Woche ohnehin einen Vorfall in meinen Leben gab, bei dem ich dringend emotionalen Halt meiner Partnerin gebraucht hätte, schickte sie mich einfach nur nach Hause.
Später sagte sie mir zu, sich endlich dem ganzen Thema zu stellen und ich müsse keine Angst mehr haben, dass sie wieder auf Distanz gehen würde nach Treffen mit dieser Freundin.
Jetzt, wo dieses nächste Treffen bevorsteht und sie sich dem Thema bislang noch nicht gestellt hat, tut sie den Vorfall im Juni nur ab: ich solle doch nicht auf der Vergangenheit herumreiten, beschimpft sie mich...
Nun gab es dieses Jahr in dem Zusammenhang noch spezielle Vorfälle: diese Freundin verherrlicht jede Form von Suchtmitteln und als meine Freundin in Januar bei ihr war, hat sie sie mit Vorsatz dazu gebracht, wieder E-Zigaretten zu rauchen. Meine Freundin hatte sich das letztes Jahr mühsam abgewöhnt.
Dass sie wieder anfing, verheimlichte sie vor mir. Ich fand es zufällig im April heraus, es zog mir den Boden unter den Füßen weg, zumal sie mich mehrfach belog.
Sie gewöhnte es sich wieder ab, doch vor drei Wochen fing sie wieder an - und belog mich erneut. Ich muss dazu sagen, dass ich schwer lungenkrank bin und es mir einfach unfassbar weh tut zusehen zu müssen, wie meine eigene Freundin bewusst etwas macht, was nachweislich schweres Asthma oder sogar COPD auslöst. Außerdem komme ich mir fast schon verhöhnt vor: ich ringe oft nach Luft, sie bezeichnet es als "Freiheit", sich die Lunge vorsätzlich zu ruinieren...
Auch mit den Lügen kann ich nicht umgehen. Sie erklärte mir heute, sie fände es nicht so schlimm, mal zu lügen...in einer Beziehung!?
Momentan weiß ich nicht einmal, ob ich ihr glauben kann, dass bei ihren Disko - und Bierzelt-Besuchen mit dieser Freundin nichts mit anderen Männern ist. Dabei ist sie selbst extrem eifersüchtig, würde nie zulassen, dass ich mit einem Freund ähnliches unternehme.
Sorry, dass es so lang wurde... Vielen lieben Dank für jeden konstruktiven Gedanken dazu.
ich bin derzeit sehr verzweifelt:
Vor 1,5 Jahren lernte ich eine wundervolle Frau kennen und lieben. Sie hat drei Kinder zwischen 7 und 15, die normalerweise jedes zweite Wochenende beim Vater sind. Auch mit den drei verstehe ich mich gut.
Leider hat meine Freundin durch ihre frühkindliche Lebensgeschichte eine ziemliche Bindungsstörung und geht immer wieder auf Distanz. Ganz besonders ist das der Fall, wenn sie sich - ca. alle drei Monate - ein komplettes kinderfreies Wochenende mit ihrer "besten Freundin" trifft: während ihre Kraft sonst oft nichtmal für einen längeren Spaziergang reicht und sie spätestens um 22.00 Uhr schlafen muss, geht sie mit dieser Freundin die Nacht durch feiern. Am Ende ist sie wohl immer ziemlich betrunken und meist wird wohl auch ein Joint geraucht. Noch dazu hat diese Freundin ein extrem schlechtes Männerbild, über das sie gerne treffen (ALLE Männer sind ihrer Meinung nach narzisstische, egoistische Volltrottel, die man höchstens mal "verwenden" kann, um sich von ihnen sexuell befriedigen zu lassen, aber ansonsten sollte man Abstand von ihnen halten...).
Nach einem solchen Wochenende werde ich bestenfalls wüst beschimpft, an gute Gespräche oder emotionale oder körperliche Nähe ist dann für mehrere Wochen nicht zu denken. Das Wochenende zwei Wochen später fällt aus oder verläuft extrem distanziert. Somit bedeutet ein solches Wochenende mit dieser Freundin, dass wir sechs Wochen keinen Tag für uns haben.
Nun habe ich mich immer mehr mit dem Thema Bindungsstörung befasst und festgestellt, dass da solche "Exzesse" mit anschließender extremer Distanzierung vom Partner wohl oft vorkommen. Man müsste darüber reden, doch dazu ist sie nicht bereit: sie bräuchte diese Wochenenden mit der Freundin, das müsse ich akzeptieren und Punkt!
In einer Woche fährt sie wieder zu dieser Freundin: sie wollen auf ein Brauereifest gehen.
Nach dem letzten Treffen im Juni war sie wieder auf extremer Distanz und obwohl es in der Woche ohnehin einen Vorfall in meinen Leben gab, bei dem ich dringend emotionalen Halt meiner Partnerin gebraucht hätte, schickte sie mich einfach nur nach Hause.
Später sagte sie mir zu, sich endlich dem ganzen Thema zu stellen und ich müsse keine Angst mehr haben, dass sie wieder auf Distanz gehen würde nach Treffen mit dieser Freundin.
Jetzt, wo dieses nächste Treffen bevorsteht und sie sich dem Thema bislang noch nicht gestellt hat, tut sie den Vorfall im Juni nur ab: ich solle doch nicht auf der Vergangenheit herumreiten, beschimpft sie mich...
Nun gab es dieses Jahr in dem Zusammenhang noch spezielle Vorfälle: diese Freundin verherrlicht jede Form von Suchtmitteln und als meine Freundin in Januar bei ihr war, hat sie sie mit Vorsatz dazu gebracht, wieder E-Zigaretten zu rauchen. Meine Freundin hatte sich das letztes Jahr mühsam abgewöhnt.
Dass sie wieder anfing, verheimlichte sie vor mir. Ich fand es zufällig im April heraus, es zog mir den Boden unter den Füßen weg, zumal sie mich mehrfach belog.
Sie gewöhnte es sich wieder ab, doch vor drei Wochen fing sie wieder an - und belog mich erneut. Ich muss dazu sagen, dass ich schwer lungenkrank bin und es mir einfach unfassbar weh tut zusehen zu müssen, wie meine eigene Freundin bewusst etwas macht, was nachweislich schweres Asthma oder sogar COPD auslöst. Außerdem komme ich mir fast schon verhöhnt vor: ich ringe oft nach Luft, sie bezeichnet es als "Freiheit", sich die Lunge vorsätzlich zu ruinieren...
Auch mit den Lügen kann ich nicht umgehen. Sie erklärte mir heute, sie fände es nicht so schlimm, mal zu lügen...in einer Beziehung!?
Momentan weiß ich nicht einmal, ob ich ihr glauben kann, dass bei ihren Disko - und Bierzelt-Besuchen mit dieser Freundin nichts mit anderen Männern ist. Dabei ist sie selbst extrem eifersüchtig, würde nie zulassen, dass ich mit einem Freund ähnliches unternehme.
Sorry, dass es so lang wurde... Vielen lieben Dank für jeden konstruktiven Gedanken dazu.