Partner hat sich ausgelebt

Benutzer96272 

Öfter im Forum
Hallo
und nochmal ich :zwinker:
Findet ihr, ihr habt euch ausgelebt? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht? Was hindert euch daran, euch auszuleben?
Ich hab mich defintiv nicht ausgelebt, hatte 2,5 Jahre eine Beziehung und bin kurz darauf in die nächste "geschlttert". Ich hab mom. nicht das Bedürfnis, mich auszuleben ...
Mein Freund hat sich absolut ausgelebt und manchmal komm ich mir ... komisch vor, weil ich eben um einiges unerfahrener bin als er ... bzw. eben nicht so viele Bettbekanntschaften hatte ... Kennt ihr das?
LG
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich hab nicht das Gefühl, durch meine fast 11jährige Beziehung was verpasst zu haben. Erfahrung sammeln kann man auch in einer Beziehung und nicht jeder muss verschiedene Partner durchgetestet haben, um glücklich und zufrieden zu sein.

Das einzige, was ich vermisse, ist die Tatsache, dass ich bislang kaum was von der WElt gesehen hab. Das liegt allerdings nicht an meiner Beziehungsdauer.
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
Also ich hab gelernt, dass man Erfahrungen im Bett nicht unbedingt durch die Quantität der Sexpartner sammelt, sondern auch mit einer langen Beziehung zum Teil viel mehr lernt. Aber diese Erfahrung muss halt jeder selber machen. Ich hatte früher oft das Gefühl, mich austoben zu müssen, etwas zu verpassen und darum hatte ich auch selten mal ne längere Beziehung.
Ich finde, da ist nichts dabei, das scheint normal zu sein, aber sollte dein Gefühl nur darauf zurückgehen, dass du dich ihm gegenüber unerfahren fühlst, wäre das meiner Meinung nach die falsche Motivation mit anderen ins Bett zu gehen.
 

Benutzer15848 

Meistens hier zu finden
"Ausgelebt" habe ich mich nicht, also nicht bewusst, aber ich denke ich habe genug erlebt, dass ich mir darüber keine Gedanken machen muss. Jedenfalls habe ich kein Bedürfnis danach. Wahllose Bettgeschichten hatte ich nie, und will ich auch nicht.

Ich hatte eigentlich auch nie Freunde, die sich extra ausgelebt haben im Sinne von ONS oder Affären etc. - nur was man halt so im Laufe der Jahre vielleicht an gescheiterten Beziehungen oder Beziehungsversuchen ansammelt.

Bei meinem ersten Freund hatte er schon mehr Erfahrung als ich, das fand ich am Anfang auch irgendwie komisch, weil ich das damals einfach nicht einschätzen konnte. Aber es hat sich dann mit der Zeit gelegt und war eigentlich kein Problem. Ich denke auch ehrlich nicht, dass man durch Bettbekanntschaften zu irgendwelchen bahnbrechenden Erkenntnissen kommt, die dann dem "unerfahreneren" Partner fehlen.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Vom 19. November 2010:
Das Gefühl etwas zu verpassen - wie gehts euch? - Planet-Liebe Forum

xoxo;5790685 schrieb:
Vom 19. August 2010:
Habt ihr manchmal das Gefühl, etwas verpasst zu haben? - Planet-Liebe Forum

Ich habe über 100 Männer und Frauen geküsst, hatte mit 23 Menschen Sex, ich hatte monogame und offene Beziehungen, Affäre, Fickbeziehungen, Friends with Benefits, Romanzen und ONSs, ich hatte Blümchen- und SM-Sex, Sex zu zweit, Sex zu dritt, Sex vor anderen, Sex in der Öffentlichkeit, Sex mit 7 Nationalitäten ...

Kurz: Nein.

Mein Partner ist übrigens auch kein Kind von Traurigkeit und hat sich ebenfalls ausgetobt.
 
D

Benutzer

Gast
Warum legst du die "Messlatte" deines Lebens so hoch und vergleichst sie mit anderen?

Es gibt durchaus Menschen, die haben 40 Jahre ein und denselben Partner, haben aber menschliche Güte, Erfahrenheit und auch Weisheit, weil sie über den Tellerrand schauen, sich mit ihrer Umwelt und vielen Menschen beschäftigen, viele Freund haben, belesen sind und eine Ausgeglichenheit besitzen eben gerade WEIL sie einen festen und dauerhaften Partner an ihrer Seite haben.

Man muss nicht alles das mitmachen oder unbedingt die gleichen "Fehler" begehen, um das GEfühl eines ausgefüllten Lebens zu haben.
Wenn du das GEfühl hast, an dir "gehe das Leben vorbei", musst du aktiv werden und vor allem erst einmal selber wissen, was du möchtest, erwartest und wo du hinwillst im Leben.

Sicher kann man sich mal "an einen MEnschen hängen", wenn man emotional am Boden ist, oder jemanden braucht.
Viel schöner, oder sagen wir einfacher, ist es, aus der Erfahrung anderer zu lernen ohne selber die selben Fehler zu begehen. Es ist nicht gesagt, dass ein Fehler, den jemand begangen hat, eine Erfahrung die jemand anderer macht auch auf DICH und DEIN LEBEN zutrifft und dir etwas gibt. Was für den einen GUT ist, muss es nicht auch unbedingt für dich sein.

Findet ihr, ihr habt euch ausgelebt?
Ja

Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht?
Gute Frage. Ich würde zwar nichts anders machen wollen, rückgängig kann man eh nichts machen, aber es zehrt an den Kräften und ist nicht immer gut, NICHT auf andere zu hören und mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Dabei begegnet man vielen Menschen, denen man im Laufe der ZEit im Rahmen des "sich Auslebens" sehr weh tun kann.
Was man natürlich erst hinterher weiss. Was nutzt es mir heute, wenn ich das Gefühl habe, ein Leben gekämpft zu haben, gesucht und nichts ausgelassen zu haben, wenn Zwischenmenschliche Beziehungen und die "Erinnerung der Seele" darunter gelitten haben? Das kann man auch einfacher haben, wenn man nämlich das sieht, was einem unmittelbar umgibt, das Gute und das Vorantreibende erkennt - was sehr oft sehr Nah ist und nicht irgendwo in weiter Ferne - fast schon zu aufwändig für das eigene LEben es zu erreichen.

Was hindert euch daran, euch auszuleben?
Darauf habe ich keine Antwort. Ausser, dass ich jetzt in einem Alter bin, indem man es der nachfolgenden GEneration nicht mehr "gleichtun" muss, lieber erkennen, wenn und dass andere daran sind, die gleichen Fehöler zu begehen.

Das liest sich NEgativ, ich weiss - ist es aber nicht. Es ist der Lauf der ZEit, dass andere nachkommen, sich genauso "unbedacht" ins Leben stürzen und ungeachtet aller Unkenrufe und ohne Rücksicht ihr Leben austoben und auskosten wollen, bis zum Letzten. LEider bleiben viele dabei auf der Strecke - andere haben sich nach 20 Jahren um 180° gedreht und genau das Gegenteil von dem, was sie vorher waren.

Es ist gut, viele Erfahrungen zu sammeln, es muss aber auch zum Menschen passen. Erzwingen kannst du ein Gefühl des ausgelebt habens nicht, es wird sich nie einstellen, wenn du nicht beachtest, dass du dafür jemanden brauchst, der auch auf Dauer zu dir steht.
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Ich leb mich mit meinem ersten Sexpartner aus. :tongue: Also nein in dem Sinne. Einfach weil ich es reizvoll finde, so wenige Partner wie möglich zu haben oder vielleicht nur den einen bzw reizen mich umgekehrt Erfahrungen mit anderen nicht. Zudem kann und will ich Sex und Liebe nicht trennen, hab nur sexuelles Interesse wenn ich auch richtig verliebt bin. Und dafür kam bisher nur mein Freund in Frage.
Mein Freund hat mehr Erfahrung, ist älter und hat früher angefangen, aber nicht übermäßig viel und das find ich gut so, alles andere ist mir zu fremd. Mein Exfreund hatte unzählige Frauen und mir gefiel seine Einstellung nicht, dass es zum Sex keine weiteren Gefühle brauchte. Er fand dagegen meine Einstellung seltsam. Und das war wohl der Hauptgrund, weswegen wir nie Sex hatten.
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Ich bin weit davon entfernt, mich ausgelebt zu haben. Warum ich das glaube? Ganz einfach: ich bin unglaublich neugierig auf Sex. Es gibt zwar nicht überragend viele, aber doch einige Frauen, die ich gerne mal schmecken, spüren und erleben würde. Ich stelle mir das unglaublich spannend und verheißungsvoll vor und kann den Drang in die Richtung auch einfach nicht leugnen.

Darüberhinaus stört mich meine eigene Unerfahrenheit. Auch wenn ich keine Jungfrau mehr bin, habe ich das Gefühl, ich habe gerade mal an der Oberfläche von dem gekratzt, was alles geht. Ich halte es für wichtig, dass man sich selbst kennt, weiß, was man kann, wo man gut ist, wo man schlecht ist und was man will. Auf sexueller Ebene bin ich da jedoch fast völlig unwissend und habe nicht die geringste Ahnung, was ich mag oder nicht. So gesehen gibt es da also eine Seite an meiner Person, die mich brennend interessiert, die ich aber ohne fremde Hilfe nie erkunden kann. So viele Ideen und Pläne im Kopf zu haben, ohne sie mal zumindest ausprobieren und dann meinetwegen auch als doof verwerfen zu können, frustriert dann letzten Endes. So fühlt man sich jedenfalls unfrei und irgendwie gefangen.

Woran es nun scheitert ist nicht so einfach zu beantworten. Könnte ich das, würde ich ja etwas dagegen unternehmen. :grin:
Fakt ist jedoch: Typischerweise will eine Frau, die ich begehre, bestenfalls mit mir über Sex reden, aber niemals Sex selbst. :zwinker:

Ansonsten kenne ich das Gefühl, unerfahrener als der Beziehungspartner zu sein, auch ganz gut. Damit kam ich in meiner letzten Beziehung aber zurecht, denn da konnte ich ja Dinge an mir entdecken und sexuell weiterkommen, anstatt zu stagnieren. Dementsprechend bestand da auch niemals das Bedürfnis nach fremder Haut - da gab es halt für mich auch alle Möglichkeiten, denn meine Ex war sehr offen in der Hinsicht.

So gesehen bedeutet "Ausleben" für mich nicht mit möglichst vielen Partnern ins Bett zu steigen (wobei ich nicht leugnen kann, dass mich das auch brennend interessiert), sondern viel mehr den sexuellen Aspekt seiner Persönlichkeit näher kennenzulernen. Wer das in seiner Beziehung findet und kann, der darf sich glücklich schätzen. Wer es hingegen dadurch versucht, indem er vieles mit ganz unterschiedlichen Leuten ausprobiert ist deswegen nicht zu verurteilen.
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Man kann sich auch ganz wunderbar mit Partner austoben - wenn nicht sogar besser :zwinker:
 

Benutzer96272 

Öfter im Forum
Klar kann man sich mit dem Partner ausleben :smile: Ich denke gerade Frauen kommen bei einem ONS viel seltener auf ihre Kosten als in einer festen Beziehung :zwinker:
Ich denke auch dass ich eben andere Dinge erlebt und getestet habe, weil ich in einer langen Beziehung war und wir ja auch nicht nur eine Position probiert haben :zwinker: Und er hatte eben ONS und ich denke nicht, dass man da immer soooo viel ausprobiert. Er weiß aber, was Frauen wollen, so komm ich auf meine Kosten und bin auch froh, dass er weiß, was ich will, ohne ihm viel sagen zu müssen :smile:
Ich finds auch gut, dass er sich ausgelebt hat ... mein Ex hatte dies nicht und hat mich wohl u.a. deswegen betrogen ... ich fühl mich in der Beziehung nun sicherer, auch wenn man sich nie ganz sicher sein kann ...
aber trotzdem frag ich mich manchmal ob das alles gut so ist oder ob ich mich nicht hätte besser ausleben sollen ... Aber da ich sehr glücklich mit meinem Freund bin, kommt ausleben mom. eh nicht in Frage :zwinker:
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Er weiß aber, was Frauen wollen, so komm ich auf meine Kosten und bin auch froh, dass er weiß, was ich will, ohne ihm viel sagen zu müssen :smile:
Dazu mal mein Exfreund zum vergleich: Der hatte viele viele Frauen und wir haben zwar nicht miteinander geschlafen, aber Petting usw. Tja, und da hab ich nicht von seiner Erfahrung profitiert wenn man so will, im gegenteil, er war frustriert und sogar wütend, dass die Kniffe, die bei zig Frauen anscheinend Wunder gewirkt hatten und sie abgingen ließen wie Raketen bei mir nicht so einschlugen. Nicht dass ich es nicht genossen hätte, aber ich ging nicht so drauf ab wie er das erwartet hatte. Damit kam er nicht besonders gut klar, weil er eben davon ausgegangen war, dass es mir mir klappen "muss". In dem Fall war seine Erfahrung quasi sogar hinderlich. Er war irgednwie weniger offen, nach dem Motto "Was hundertmal funktioniert hat muss doch auch jetzt funktionieren."
 

Benutzer37188 

Meistens hier zu finden
Hatte noch nie das Bedürfnis, mich auszutoben. Weder in Beziehungen, noch außerhalb. Im Gegenteil. Mit jedem Kerl, der beziehungsmäßig dazugekommen ist, hatte ich weniger Lust, NOCH einen hinzuzufügen.
Aber das soll jeder halten wie er mag.
 
C

Benutzer

Gast
Naja.. definiere augelebt.. Das hat meiner Meinung nicht unbedingt was mit sexuellen Dingen oder mit verschiedenen Partnern zu tun, sondern auch Dinge wie: "die Jugend genießen zu können"! In dem Sinne, dass man viel weggeht und gewisse Freiheiten leben darf. Ich war vor meiner jetztigen Beziehung 1,5 Jahre mit meinem Ex zusammen und bin auch direkt in die neue Beziehung reingerutscht, also bin jetzt seit 3 Jahren kein Single mehr. Hab jetzt meinen 2. Partner in jeglicher Hinsicht. Und ich komme sehr gut damit klar, denn die Beziehung schränkt mich in keiner Weise ein. Ich darf weggehen ohne Ende und der Sex ist auch sehr abwechslungsreich. Ich habe bisher noch nicht einmal ansatzsweise gedacht, dass ich unbedingt noch Sex mit vielen andern Männern haben müsste. Da bin ich wahrscheinlich einfach nich der Typ für. Also ich denke, wenn einen die Beziehung ausfüllt, dann hat man auch nich so ein Bedürfnis danach!
 
M

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Gast
Ich hoffe nicht, dass ich an den Punkt komme mich ausgelebt zu haben. Denn ich möchte mich immer ausleben und meine Sexualität so leben, wie ich es will.
Dh irgendwann "sesshaft" zu werden mit dem Gedanken "och, jetzt hattest du 5 Jahre lang wilden Sex", das ist für mich keine befriedigende Vorstellung.
 

Benutzer9402 

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Findet ihr, ihr habt euch ausgelebt?
Nein, nicht mal ansatzweise.

Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht?
Oh schwer zu sein, bin wohl einfach nicht der Typ Mann auf den Frauen stehen. Die Frauen, die ich mag oder in die mich verguckt habe, sehen mich bestensfalls als Gesprächspartner an.

Was hindert euch daran, euch auszuleben?
Bin für mein Alter sehr unerfahren in Sachen Sex und Partnerschaft und das wirkt wohl sehr abschreckend. Dazu kommt noch, dass ich in der Kennenlernphase eher schüchtern bin und das macht es mir sehr schwer.
 

Benutzer46728 

Beiträge füllen Bücher
Wie schon im anderen Thread geschrieben. Ich habe mich ausgelebt. Bin in meiner 7. Beziehung, die Meisten davon dauerten länger. Sex hatte ich mit 5 Partnern und einer Romanze. Für mich stand es immer eher im Vordergrund, mich Beziehungstechnisch auszuleben, ich bin auch ein absoluter Beziehungstyp (auch wenn ich meinen Partnern nicht gern täglich sehen will). Viele Sexpartner zu haben war nie mein Ziel.
Mein Freund ist zwar jünger, hatte aber vor mir 7 Beziehungen, wenn auch nicht wirklich lange. Er hatte auch wenige ONS. Ausgelebt hat er sich wohl auch schon.
 

Benutzer30706 

Meistens hier zu finden
Hm, ich finde den Begriff ausgelebt recht schwierig. Ich muss ehrlich sagen, ich bin immer recht offen mit meiner Sexualität und Lust umgegangen, hab mich ausprobiert. Durchaus auch mal mit dem Ergebnis, dass ich gewisse Dinge nie wieder ausprobieren möchte. Beispielsweise ONS mit einem "Blind Date", in meinem Fall mit jemanden, mit dem man vorher mal telefoniert hat, aber sich sonst nicht kennt. Und mit dem man dann erst beim Date sexuelle Spannung entwickelt, die im Laufe des Abends/ der Nacht umgesetzt wird.

Heute wäre mir das zu blöd, mit jemand so Unbekannten ins Bett zu gehen. Da fehlt das Vertrauen für richtig guten Sex und hinterher gibt es diesen schalen Geschmack, zumindest für mich. Dennoch schließe ich rein sexuelle 'Beziehungen' in Zukunft nicht aus und bin in diesem Sinne nicht ausgelebt. Es gibt einfach immer wieder interessante Männer, von denen ein jeder seinen ganz eigenen Reiz und seine ganz eigene Art hat. Heute würde ich aber dann nur eine Art Affäre mit entsprechender Kennenlernzeit oder so etwas wie Friends with benefits wollen. In mein Bett soll nur noch jemand, den ich menschlich mag und schätze und dem ich vertraue - Vertrauen braucht aber Zeit und eine gemeinsame Grundlage.

Aber trotz vieler interessanter Männer: In einer glücklichen Beziehung reizt mich fremde Haut nicht sehr und ich bin der Auffassung, dass man prinzipiell das Meiste mit seinem Partner erleben und ausprobieren kann (setzt natürlich einen aufgeschlossenen Partner voraus). Auch den Reiz des Fremden, beispielweise bei Rollenspielen. Wenn beide gut schauspielern können, kann das sehr spannend werden.
Ich schließe aber nicht aus, dass der Reiz fremder Haut auch in einer glücklichen Beziehung auftreten kann. Bisher habe ich keine langjährigen Partnerschaften geführt und weiß nicht, wie es damit nach zB 7 Jahren aussehen könnte. Eventuell öffnet man dann die Partnerschaft für kleine Abenteuer und bereichert sie dadurch sogar. Wer weiß. Der Mensch ist immer neugierig und als solcher vermutlich nie so richtig ausgelebt - außer vielleicht gegen Lebensende, wenn man einfach schon viel gesehen hat. Aber jetzt, mit Anfang 20... :zwinker:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn "sich ausleben" bedeutet, mit möglichst vielen Personen Sex gehabt zu haben und möglichst viele sexuelle Spielarten ausprobiert zu haben, habe ich mich definitiv nicht ausgelebt und möchte mich auch überhaupt nicht ausleben, weil ich einfach nur ein Interesse daran habe, Sex mit einer geliebten Frau in einer festen Beziehung zu haben und nicht mit irgendwelchen Mädels, die ich in der Disco aufgegabelt habe, o.Ä.

Aber auch wenn "sich ausleben" bedeutet, ein befriedigendes, den eigenen Bedürfnissen entsprechendes Sexualleben gehabt zu haben und zu haben, habe ich mich leider nicht ausgelebt, weil ich bisher einfach nicht die passende Partnerin gefunden habe und/oder bei den evtl. passenden Frauen einfach unfähig war.

Dass ich mich auf die erste Art nicht ausgelbt habe, stört mich genau so wenig wie z.B. die Tatsache dass ich keine typische wilde Jugend mit wilden Parties, usw. hatte - einfach weil ich an diesen Erlebnissen noch nie ein Interesse hatte.
Dass ich mich auf die zweite Art nicht ausgelebt habe und bisher nicht die Erfahrungen machen konnte, die ich schon lange sehr gerne machen würde (feste Beziehung, Sex mit der Partnerin, usw.), stört mich dagegen sehr wohl.


Und wenn "sich ausgelebt zu haben" bedeutet, einen Zustand erreicht zu haben, in dem man alles erlebt hat, was man erleben wollte und sich nun auf diesen Erlebnissen ausruhen kann, möchte ich mich eigentlich nie oder allerhöchstens im hohen Alter, kurz vor meinem Tod, ausgelebt haben.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Ausgelebt klingt für mich irgendwie nach ausgelaugt. So im Sinne von antriebslos, "zahm", auch langweilig. Ich glaube, in mir steckt noch viel Energie, Neugierde, Hedonismus und auch ne gute Portion Risikofreude. Ausgelebt im Sinne von ruhig bin ich sicher nicht.

Wenn du allerdings meinst, ob ich Komplexe habe oder in der Zukunft befürchte, weil ich glaube, dass ich zu wenig für mein Alter erlebt hätte, dann muss ich sagen: In der Beziehung fühle ich mich recht gut.

Ich würde sagen, ich habe interessante Seiten des Lebens bereits ANgelebt. Nicht mich ausgelebt. :zwinker:

Dass würde ich auch genauso übernehmen, vorallem den letzten Satz finde ich gut.:smile:

Kann auch nicht behaupten das "Ausleben" oder Anleben ein vollendeter Prozeß im Leben ist, auf Grund dessen man sich zufrieden in eine monogame Beziehung für immer zufrieden zurücklehnen kann, der Reiz und die Neugier werden immer mal wieder wach.
Ob man nur ahnt das man was "verpasst" hat oder weiß das man was "verpasst", macht eigentlich keinen Unterschied.
Man kann nicht alles haben und Kompromisse geht man in jeder Beziehung bewusst oder unterbewusst ein, das weiß man selber und das weiß/ahnt ja auch der Partner.
Sollte man den Partner auch vielleicht ab und an mal Wissen lassen.
 
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