Partner als Freund sehen

Partner auch als Freund sehen?

  • Ja, auf jeden Fall

    Stimmen: 38 95,0%
  • Nein, auf keinen Fall

    Stimmen: 1 2,5%
  • Ich sehe das ganz anders

    Stimmen: 1 2,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    40
E
Benutzer227295  (30) Klickt sich gerne rein
  • #1
Hallo.

Ich habe heute etwas spannendes zum Thema langjährige Beziehung gelesen. Es wurde die These aufgestellt, dass es für eine gute langjährige Beziehung wichtig, dass man den Partner oder die Partnerin nicht nur auf der sexuellen Ebene mag, sondern auch als Freund/Kumpel sieht. Das soll aber nicht heißen, dass man ansonsten keine Freunde hat.

Ich habe darüber nachgedacht und würde es mit ja beantworten. Mein Freund und ich sind seit 14 Jahren zusammen und ich glaube eins der "Liebesrezepte" ist, dass wir auch Freunde sind. Ich kenne aber auch Leute, die sagen, dass sie ihren Partner auf gar keinen Fall als Freund sehen.

Wie seht ihr das?
 
Gärtner91
Benutzer183521  Öfter im Forum
  • #2
Wir waren erst befreundet und sind dann zusammen gekommen, mittlerweile ist das über 7 Jahre her. Wir haben das auch immer als Stärke unserer Beziehung gesehen, dass wir eben auch sehr gute Freunde sind.
Würde diese These aus eigener Erfahrung also unterstützen.
 
ugga
Benutzer172492  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #3
Ohne Freundschaft wäre es für mich auch keine Partnerschaft, falls das verständlich ist. Wenn ich ihn jetzt nur sexy fände oder nur lieben würde, würde mir etwas fehlen.

Ich pflege einige enge Freundschaften, aber er ist eben mein Vertrauter.

Was für mich unsere Freundschaft ausmacht: Ich mag ihn als Mensch, finde er hat interessante Dinge zu erzählen, er hat liebenswerte sowie bewundernswerte Eigenschaften. Ich nehme mir auch in manchen Bereichen gern ein Beispiel an ihm, um als Mensch zu wachsen. Ich kann auf ihn zählen, wenn's drauf ankommt.
Natürlich nervt er mich auch manchmal :grin: ich ihn auch.
 
Daydreamer90
Benutzer213431  (35) Öfter im Forum
  • #4
Ich könnte gar nicht mit meinem Partner zusammen sein, wenn er nicht auch irgendwie mein Freund wär.

Mein Mann und ich sind auch ganz klassisch erst befreundet gewesen und haben uns dann ineinander verliebt. Ich bin davon überzeugt, dass gerade eine gute Freundschaft ein stabiles Fundament für eine langjährige Partnerschaft darstellt. Gemeinsamkeiten zu haben, zusammen lachen zu können, einfach gerne Zeit miteinander zu verbringen... Das ist goldwert in Zeiten, in denen sich die sexuelle Anziehung auch mal verändern kann und dann kommt es eben auf andere Werte an.

Ich finde nur wichtig, dass beides ausreichend vorhanden ist. Die freundschaftliche Ebene genauso wie die sexuelle.
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #5
Bei mir sind alle Partnerschaften über Freundschaft entstanden, da ich erst mit wachsenden Gefühlen eine Anziehung spüre, mich verliebe.
Aber natürlich gibt es auch Freundschaften, bei denen es keine Anziehung gibt 😉
 
A
Benutzer218895  (43) Öfter im Forum
  • #6
Ich stell mir grade vor, was Menschen (so ganz allgemein) zueinander sind, wenn sie nicht befreundet sind.
Man ist sich fremd, oder nur hinlänglich bekannt, oder vielleicht sogar Feind.
Mit sojemandem könnte ich gar nicht intim werden. Damit meine ich nicht nur ausschließlich körperliche Intimität, sondern auch die Öffnung/ Offenbarung der Psyche und das Einlassen auf die Nähe des anderen.
Ich könnte das nicht mit einem Menschen, mit dem ich nicht zumindest auch befreundet bin.
Dies beinhaltet auch den Umgang miteinander, nachdem die Liebe gegangen ist. Bei mir wird dann eine Liebesbeziehung wieder zur Freundschaftsbeziehung, weil diese die Grundlage ist. Daher gibt es das bei mir auch nicht, dass ich keine Kontakte zu Exen habe. Wenn die Liebe geht, bleibt immer eine Freundschaft übrig, es sei denn, man hat sich sowas schwerwiegendes angetan, dass eine Freundschaft unmöglich macht. Was das sein kann, entscheidet jeder individuell und wäre hier offtopic, denke ich.
 
lacaracol
Benutzer205755  (40) Öfter im Forum
  • #7
Ich stell mir grade vor, was Menschen (so ganz allgemein) zueinander sind, wenn sie nicht befreundet sind.
Genau. Eine Beziehung impliziert für mich, dass man befreundet ist.

Was war des das für eine seltsame These E Elli-in-Finnland ?

Eine Beziehung, ohne Freundschaft zu Grunde, wäre in meinen Augen eine Zweck-Beziehung, bei der man ein Leben im Wohlstand führen kann im Austausch für Gefälligkeiten. Oder Wenns um andere Interessen geht..
 
Katerstrophe
Benutzer217004  (29) Öfter im Forum
  • #8
Ich verliebe mich in Männer, mit denen ich davor irgendeine Basis hatte.

Bekanntschaft reicht dafür nicht. Klar gibt's Männer die man sieht und man denkt sich: mhmmmmm...!!

Aber so grundsätzlich entsteht erst Freundschaft, vertrauen und dann entweder mehr oder keinerlei Interesse an mehr.

Hab eigentlich noch nie gedatet mit dem Ziel, einen Partner zu finden.
 
S
Benutzer188774  Meistens hier zu finden
  • #9
Mein Partner ist auch mein bester Freund. Würde die Beziehung enden, würde ich damit nicht "nur" meinen Partner verlieren. Generell bin ich bei einem Beziehungsende eher der Typ "Aus den Augen, aus dem Sinn". Die Verarbeitung fällt mir leichter, wenn man Jemanden dann lieber gar nicht mehr sieht/ spricht. In meiner aktuellen Beziehung würde mir das dann sehr schwer fallen, denn er ist mir auch als Mensch (nicht nur in der "Funktion Beziehungspartner") unglaublich wichtig.

Und so extrem habe ich das bisher nie empfunden. Da hätte ich zwar auch gesagt, dass man auch freundschaftlich verbunden ist, wenn man in einer Beziehung ist, aber in meiner aktuellen Partnerschaft ist es eben auch "bester Freund". Da ich keine Kernfamilie habe, bedeutet das dann eben auch, dass er meine engste Bezugsperson ist. Was ich mit ihm nicht bespreche, bespreche ich dann sonst auch mit keinem.
 
P
Benutzer230910  (47) Ist noch neu hier
  • #10
Als ich meine Frau über meine Schwester kenengelernt habe, waren wir zwei Jahre befreundet.
Mittlerweile sind wir seit 25 Jahren, also mehr als unser halbes Leben lang, ein Paar, kennen uns in uns auswendig, haben eine wundervolle Tochter und leben so gesehen in einem kleinen Mikrokosmos. So gesehen tue ich mir mit dem Wort Freundschaft ein bisschen schwer. Freundschaft war sicher die Grundlage dafür, unsere Beziehung einzugehen...aber mittlerwiele bzw. über die Jahre, speziell seit wir Eltern sind, ist es so viel mehr geworden, dass Freundschaft ein viel, viel, viel zu "geringes" Wort ist
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (52) Öfter im Forum
  • #11
Ich habe heute etwas spannendes zum Thema langjährige Beziehung gelesen. Es wurde die These aufgestellt, dass es für eine gute langjährige Beziehung wichtig, dass man den Partner oder die Partnerin nicht nur auf der sexuellen Ebene mag, sondern auch als Freund/Kumpel sieht.
[...]
Wie seht ihr das?
Alle Teilnehmer:innen in diesem Thread (und ich schließe mich selbst da an) scheinen dies für eine ganz offensichtlich zutreffende These zu halten, die sich auch bei allen mit persönlichen Erfahrungen deckt.

Ich habe in Ergänzung zu dem bisher Gesagten hinzuzufügen, dass es zwar unbedingt notwendig sein mag, eine Langzeitbeziehung (die im Idealfall bis zum Tode eines der beiden bestehen bleibt) auf dem Grundstein der Freundschaft zu bauen, dass es aber in manchen Konstellationen nicht hinreichend sein kann. Eine gewisse erotische Spannung sollte schon auch da sein, und dazu muss frau/man den/die Partner:in als "Anders," als eine "Herausforderung" empfinden können, damit es "reizend" bleibt. Frau/man lebt zwar gerne mit dem besten Freund/der besten Freundin zusammen, aber die/der eigene Partner:in ist doch auch mehr als das, oder?

P.S. Ich habe jetzt in der Abstimmung "Partner auch als Freund sehen?" für "Ja, auf jeden Fall!" gestimmt, aber die Betonung liegt für mich auf dem auch. Ja, auf jeden Fall - aber nicht nur.
 
Zuletzt bearbeitet:
J
Benutzer199726  Sehr bekannt hier
  • #12
Mein Partner ist mein bester Freund. Mit weitem Abstand.

Wir sind seit 21 Jahren zusammen und Eltern. Ich finde das sehr praktisch, denn auch wenn es auf der romantischen Ebene mal ruckelt, können wir als beste Freunde und Erziehungsteam easy auf dieser Ebene weiter gute Partner und Eltern sein.

Würde ich mich trennen und eine neue Partnerschaft eingehen, müsste er/sie damit klar kommen, dass es weiter engen Kontakt zum "Ex" gibt.

Von der Freundschaft könnte ich mich schlechter lösen als von allem anderen.

Sex mit Anderen stelle ich mir nicht als großes Problem vor, nicht mal Liebe. Aber nochmal genau so einen Freund zu finden, das halte ich tatsächlich für relativ ausgeschlossen.

...Und ich habe tatsächlich recht viele Freunde. Männliche und weibliche, auch enge und auch 20+ Jahre.

Aber eben keinen wie ihn, mit dem ich alles (und damit meine ich alles, alles, alles) teile.
 
Milk&Apple
Benutzer200985  Öfter im Forum
  • #13
Es hat schon seine Gründe, wieso ich mit mehreren Ex-Freunden noch befreundet bin/über einen längeren Zeitraum war. Die Personen haben mir ja als Freunde ebenfalls was bedeutet, nicht nur als Partner. Mit zwei Ex-Freunden war ich zunächst befreundet, bevor sich eine Beziehung entwickelte, Freundschaft ist eben eine gute Basis für eine Beziehung. Trotzdem ist es mMn sehr wichtig auch andere Freunde als den eigenen Partner zu haben, die einem nochmal anderen Input geben. Ich würde sogar sagen, dass man eigene Freunde haben sollte, nicht nur gemeinsame Freunde mit dem Partner.
 
J
Benutzer92211  (39) Sehr bekannt hier
  • #14
Hm, ich habe eine etwas andere Perspektive als die meisten, die hier bisher geschrieben haben. Mein Partner ist nicht (m)ein Freund, sondern eben mein Partner. Genauso wenig, wie ich je meine Mutter als "beste Freundin" bezeichnen würde (obwohl wir uns gut verstehen und nahe stehen). Für mich sind das unterschiedliche Rollen in meinem Leben. Die Beziehung zu meinem Partner ist in ihrer Gesamtheit und Besonderheit mehr als "Wir sind Freunde und ich finde ihn auch sexuell anziehend". Mit ihm teile ich mein Leben auf einer ganz anderen Ebene, ich kann das nicht mit Freundschaft vergleichen.
 
reed
Benutzer116134  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #15
Alles, was eine gute Freundschaft ausmacht, habe oder will ich auch in einer Beziehung. Insofern würde ich schon sagen, dass mein Partner auch ein Freund ist.

Allerdings ist Partnerschaft, insbesondere auch wenn man zusammenleben will, halt doch etwas ganz anderes als eine Freundschaft.
 
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Armorika
Benutzer172677  Planet-Liebe Berühmtheit
  • #16
Für mich ist Partnerschaft natürlich auch mehr als Freundschaft plus sexuelle Anziehung, da ist ja noch die romantische Liebe.
Trotzdem ist mein Partner auch mein bester Freund, die eine Ebene schließt für mich die andere nicht aus.
 
fabi75
Benutzer212258  (50) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #17
Ich habe es bei meinen ernsthaften Beziehungen zuvor geschafft, dass aus ihnen gute Freundinnen geworden sind. Gerade die langjährige Liebe aus der Schulzeit ist für mich eine wichtige Vertrauensperson. In den 22 Jahren nach unserer Trennung gab es keinen Moment, in dem wir etwas zu nah gekommen sind.
Meine Ehefrau ist sicherlich auch meine Freundin und Mitbewohnerin. Mein teilt ja vieles miteinander. Allerdings hat ihre erotische Ausstrahlung auf mich in all den Jahren sogar zugenommen und das unterscheidet sie dann doch von einer Freundin. Außerdem vermisse ich sie schnell, wenn sie nicht da ist
 
Nik Traverse
Benutzer197010  (47) Verbringt hier viel Zeit
  • #18
Für mich liegt zwischen Liebschaften und Freundschaften - und mehr noch dem Begriff "Kumpel" - eine deutliche Spannung. Beides widerstreitet sich, brächte man es künstlich zusammen, hätte es für mich etwas leicht Inzestuöses.
Aus Ex-Liebschaften sind bei mir manchmal Freundschaften geworden, wenn es einen deutlichen Cut gab, genug Zeit vergangen ist und das, was die Liebschaft ausmachte, einer vergangenen Phase angehört. Zumindest enge Freund:innen können hingegen keine Liebschaften werden.
Und beides zugleich: Nein. Vertraute, Gefährt:innen, um- und füreinander Sorgende ja, Freund:innen im vollen Sinne des Begriffs Freundschaft nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spiralnudel
Benutzer83901  (40) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #19
Mein Partner ist mein engster Vertrauter, also mein bester Freund. Gleichzeitig ist er aber so viel mehr als das. 😊 Dennoch: Wäre er nicht auch mein Freund, könnte er langfristig nicht mein Partner sein.
 
K
Benutzer231345  (47) Ist noch neu hier
  • #20
Da Vertrauen und Respekt einen der Grundpfeiler einer gesunden Beziehung ausmachen, sollte es völlig normal sein, dass der Partner auch als Freund betrachtet werden kann. Eben einer, mit dem man auch ins Bett geht..denn Erotik ist ein weiterer Pfeiler...
 
KillPhil78
Benutzer175230  (47) Verbringt hier viel Zeit
  • #21
Mein Partner ist mein engster Vertrauter, also mein bester Freund. Gleichzeitig ist er aber so viel mehr als das. 😊 Dennoch: Wäre er nicht auch mein Freund, könnte er langfristig nicht mein Partner sein.
das kann ich für uns Beide auch so übernehmen :jaa:
 
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