Parteienfrage...

Der Ersteller des Themas war schon sehr lange nicht mehr online.
L

Lostboy

Gast
Nur mal so aus Neugier: Wenn Bundestagswahl wäre was würdert ihr wählen?
 
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[DeepBlackGirl]

Gast
kurz und knapp CDU/CSU - und zwar des weil ich die grünen net mag mit ihrem scheis ökosteuer getue...un schröder is mir a net so sympatisch...
 

nVidia   (34)

Verbringt hier viel Zeit
uuuuuuuuppppppppsssssss hab ausversehn REP angeklickt!!! wirklich nur ausversehn!!!!!! bin kein Fascho!!!!!!!
 
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Claustrophobic

Gast
CDU/CSU natürlich!
darf mich auch in der öffentlichkeit zu äussern da ich in der partei bin :zwinker:
 

Maximus   (41)

Verbringt hier viel Zeit
Original geschrieben von Claustrophobic
CDU/CSU natürlich!
darf mich auch in der öffentlichkeit zu äussern da ich in der partei bin :zwinker:

Du kommst bestimmt aus Bayern, oder? :clown:

Eigentlich haben wir in Deutschland nur die Wahl zwischen Krätze und Malaria. Irgendwie fehlt es an frischen, modernen Parteien.

Ich würde aber wieder SPD wählen, auch wenn sie eine Menge Müll fabriziert haben und auch heute noch fabrizieren und irgendwie die ersten 4 Jahre ihrer Regierungszeit scheinbar gepennt haben. Dabei war ich kurz nach der Wahl auch schon bereit, die CDU zu wählen und das soll schon was heissen.

Aber wenigstens fabrizieren sie jetzt im Moment überhaupt etwas und legen mal Reformen auf den Tisch welche auch gesellschaftlich sehr unbequem sind und man sieht mal, dass sich was bewegt und das der nötige Mut vorhanden ist, es endlich anzupacken.

Im Gegensatz zu der CDU, welche 12 Jahre lang unter Kohl wirklich nur Scheiße fabriziert und Däumchen gedreht hat und die man inzwischen auch nur noch als Reformbremse sehen muss. Welche zudem aber selbst vollkommen ohne Konzept zu sein scheint und außerdem noch weitaus verlogener wie die SPD, wenn man sich die Schuldendebatte mal genauer anschaut und versucht, sich an Stoibers Wahlkampf zu erinnern. Und das nur mal als Beispiel. Auch finde ich den "Reformwillen" einfach phänomenal.

CDU/CSU sind ja allgemein nicht mal mehr dazu bereit, auch außerhalb von Bundestag, Bundesrat und Vermittlungsausschuss mal das Gespräch zu suchen um über weitere Reformen zu sprechen bzw. über Änderungen an den geplanten Reformen, was die SPD ja großzügig angeboten hat.

Und mal von politischen Fähigkeiten abgesehen: Ich bekomme bei diesem Stereotypen-Bayern "Ich bin schon 230 Jahre verheiratet, mein Sohn ist nicht schwul, ich gehe jeden Tag in die Kirche, mein BMW ist immer sauber, ich sitze beim pissen, habe ich nicht tolle, weisse Zähne, ich zeige sie euch ständig und überall, auch wenn es scheisse ausschaut und auch sonst bin ich der Saubermann schlechthin" Stoiberassi das große Kotzen. Gott im Himmel sei Dank, dass wie _DEN_ nicht als Bundeskanzler haben. Der Kerl auf Auslandsbesuche... - wir hatten echt Glück. :grin:

Die Kampfzwergin Merkel mit dem Pizzagesicht ist mir ebenfalls hochgradig unsympathisch, Merz ist auch ein dummes, aalglattes Arschloch und den Rest kennt man noch von der Kohlregierung, die will auch keiner mehr haben bzw. wäre es besser, wenn die keiner mehr haben möchte, da die schon 12 Jahre hatte, um alles in den Boden zu stampfen. :grin:

Auf Deutsch: Entweder vollkommen veraltet oder absolut inkompetent oder gleich beides in einem. Und der Nachwuchs ist nicht besser, wenn man sich den Vorsitzenden der JU mal anschaut.

FDP war noch eine nette Alternative wo Möllemann noch gelebt hat und der Genscher ebenfalls noch aktiver war. Aber Guido als einziger Frontmann und Einzelkämpfer braucht auch kein Mensch. Der zickt auch nur wie ein altes Waschweib, kann aber selbst nichts besseres an Konzepten vorlegen.

Über die restlichen Parteien braucht man denke ich nicht reden.

So, habe ich mein Pensum an poltischen Äußerungen heute schon erfüllt. Fühle ich mich doch gleich besser. :clown:
 

spacko   (45)

Verbringt hier viel Zeit
Moin,
Also ich mache meine Stimme ungültig!

Aus zwei Gründen:
1. Ich finde zur Zeit keine Partei so gut, dass ich sie mit guten Gewissen wählen könnte.

2. Ich mache sie ungültig, weil die Stimme so nicht in das Ergebnis eingerechnet werden kann.

Kurz zur Erklärung:
Wenn ich nicht zur Wahl gehe wird meine und alle anderen nicht abgebenen Stimmen später Prozentual in das Ergebnis eingerechnet. So schliesse ich mich also stillschweigend der Mehrheit an.

Mache ich meine Stimme aber ungültig, darf sie nicht mehr hochgerechnet werden, sondern sie muss gesondert ausgewiesen werden. Würden jetzt alle die normalerweise ihre Stimme nicht abgeben dieselbige ungültig machen, währe dieser Teil so hoch, dass kein „vernünftiges“ Ergebnis hochgerechnet werden könnte. Stellt euch vor die müssten in ihren tollen Tortendiagrammen die ungültigen Stimmen mit ausweisen: Von allen abgegebenen Stimmen: 55% Ungültig, 25% SPD 15% CDU 5% Grüne, 10% andere oder so.
Da verschiebt sich dann die Relation der absoluten Stimmenmehrheit und es wäre ein echtes Bürgervotum.

Nur so kann man meiner Meinung nach als Bürger seinem Unmut über die schlechte Politik wirksam ausdruck verleihen.

Gruß
Spacko
 
1

123hefeweiz

Gast
hö??? wie, Stimmen werden hochgerechnet??? Wo hast du denn den Unfug her? Eine nicht abgegebene Stimme zählt auch nicht!

Das einzige was du schaffst wenn du nicht wählen gehst ist linken und rechten Randparteien (PDS, REP, DVU...) Auftrieb zu geben. Deren Wähler gehen nämlich bestimmt zur Wahl, während die sogenannte Politikverdrossenheit meist bei Wählern der sogenannten "Volksparteien" SPD und CDU/CSU auftritt, so dass denen Wähler wegbrechen.

zum Thema: ich würde die SPD weiter unterstützen, wünsche mir aber einen anderen Koalitionspartner. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist in meinen Augen unverantwortlich, solange keine tauglichen Alternativen verfügbar sind.

Gruß
123hefeweiz
 
C

Claustrophobic

Gast
das schlimme am atomausstieg ist das wir unsere hochsicheren akw's abschalten und den strom aus der osteuropa ländern kaufen. das ist so was von unfug!
 

spacko   (45)

Verbringt hier viel Zeit
Jo ich bin nicht hundertprozentig sicher wie das geht, aber so hat man mir das mal erklärt.
Nicht abgegebene Stimmen werden nicht berücksichtigt und im Prinzip als stille zustimmer Prozentual in die Sitzaufteilung mit eingerechnet. Ja du hast recht es könnte auch so sein, dass diese Stimmen völlig hinten runter fallen und nur die abgegebenen Stimmen berechnet werden. (der effekt ist der gleiche, wer gar nicht wählen geht, unterstützt indirekt die starken Parteien)

Und trotzdem müssen die ungültigen Stimmen aus den Plänen irgendwie rausgerechnet werden und würden so den Wahlausgang beeinflussen, wenn denn genügend Stimmen ungültig währen. Und wenn sie nur als Meinungsäußerung gewertet werden. (Siehe mein Tortenbeispiel)

Das wäre vielleicht mal eine Idee: unten auf dem Wahlzettel die Möglichkeit: „ich lehne die Politik wie sie zur Zeit betrieben wird ab und schenke keiner Partei mein Vertrauen“ anzukreuzen.

Damit wäre das Votum klar, und man hätte die Möglichkeit unmissverständlich ein Votum abzugeben, ohne dass die Politiker sich rausreden können mit Schlagworten wie Politikverdrossenheit, kein Interesse, oder „zu blöd den Zettel auszufüllen“

So long
Spacko
 

daedalus  

Teammitglied im Ruhestand
Original geschrieben von 123hefeweiz
hö??? wie, Stimmen werden hochgerechnet??? Wo hast du denn den Unfug her? Eine nicht abgegebene Stimme zählt auch nicht!
kein unfug, es werden die prozentzahlen aus den abgegebenen stimmzetteln errechnet, nicht daraus, wiviele hätten abstimmen dürfen. somit wird nicht zur wahl gehen sich nicht in den prozentzahlen niederschlagen, wahlzettel ungültig machen hingegen schon
 
1

123hefeweiz

Gast
Nochmal zum Verständnis: nicht abgegebene Stimmzettel werden NICHT in einem ominösen Hochrechnungsverfahren irgendwelchen Parteien zugerechnet. Nehmen wir an, es sind 1000 Leute stimmberechtigt:

360 Stimmen CDU
45 Stimmen FDP
97 Stimmen Grün
290 Stimmen SPD

würde bedeuten:

bei einer Wahlbeteiligung (!!!) von 79,2 %

CDU: 45 %
SPD: 36 %
FDP: 6 %
Grüne: 12 % (Ergebnisse gerundet, war zu faul ;-))

Ungültige Stimmzettel werden natürlich in der Statistik auch aufgeführt. Aber was hast du davon? Wer nicht wählt möge sich bitte nicht beschweren, wenn ihm danach vier Jahre lang die Regierung nicht passt! Nicht zur Wahl gehen schlägt sich in der Wahlbeteiligung nieder, die überigens seit den 80ern konstant sinkt.

Gruß
123hefeweiz
 

daedalus  

Teammitglied im Ruhestand
das ist es doch was ich sage, es haben bei deinem beispiel nicht 45% der wahlberechtigten die cdu gewählt, sondern 45 % von denen die zur wahl gegangen sind. das ist ein sehr großer unterschied.
und ungültige stimmzettel werden sozusagen wie eine eigene partei gezählt.

was man davon hat: nichtwähler werden eher als politikuninteressiert angesehen, während ein ungültig machen eher ein protest gegen die politik ist, man zeigt, dass man keine partei für wählenswert hält, aber trotzdem wählen geht.

Original geschrieben von 123hefeweiz
Wer nicht wählt möge sich bitte nicht beschweren, wenn ihm danach vier Jahre lang die Regierung nicht passt!
100% dito

p.s.: ich bin weder nichtwähler noch ungültigwähler.
 
1

123hefeweiz

Gast
Jo, meine Argumentation ging auch eher an spacko. Aber weder Nichtwähler noch Ungültigwähler sind im Parlament vertreten, deswegen bringt beides IMHO nix. Und in den Wahlanalysen wird eigentlich eher immer wieder die niedrige Wahlbeteligung beklagt als die hohe Anzahl der ungültigen Stimmen. Ansonsten muss ich dir völlig recht geben!

Gruß
123hefeweiz
 

spacko   (45)

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sag ich doch.

Ich gebe zu ich hab mich da etwas vertan mit der einrechnung nicht abgegebener Stimmen, aber der Effekt ist derselbe: man geht davon aus dass die wähler stillschweigend zustimmen.

Und da geb ich hefeweiz recht, die brauchen sich dann nicht beschweren.
 
C

Claustrophobic

Gast
wieso wählen hier denn bitte so viele die PDS :ratlos:
das doch mit die schlimmste partei die wir haben, die sind ja noch schlimmer als die grünen!
 

spacko   (45)

Verbringt hier viel Zeit
Ähm,

es kommt IMHO (was hat eigentlich das H dadrin zu bedeuten?) auf die Sichtweise an.

Sicherlich werden in Wahlanalysen Nichtwähler beklagt, als Ungültigwähler, weil dieser Anteil sehr gering ist. Ich hab zwar keine Zahlen, aber der Anteil dürfte verschwindend gering sein.

Mein Problem bei den Wahlen ist, dass ich das kleinere Übel wählen muss. Wenn ich meine Stimme aber der Partei gebe die am wenigsten Mist baut unterstütze ich dennoch eine Partei die in meinen Augen alles andere als gut ist. Sie ist halt nur die beste unter den Schlechten. Mit meinem Kreuzchen kann ich aber kein Votum über die stärke meiner Zustimmung abgeben. Das heisst, wenn ich eine Partei wähle wird meine Stimme gewertet als würde ich voll hinter der Partei stehen. Und das nehmen die Politiker dann zum Anlass sich auf die Schulter zu klopfen und zu sagen: Das haben wir aber gut gemacht, dass uns so viele Leute gut finden. Das ¾ der Wähler aber eben nur das kleinste Übel gewählt haben fällt unter den Tisch.
Und aus dieser Sichtweise heraus bringt die Ungültigwahl schon etwas. Wenn alle die mit der Politik wie sie betrieben wird unzufrieden sind, ungültig wählen würden, wäre das ein klares Signal an die Politik, und man könnte sich nicht hinter den Prozentzahlen verstecken.
Siehe mein Tortendiagrammbeispiel.
Dann könnte man auch nicht mehr über das desinteresse an Politik schwadronieren, sondern man müsste sich gedanken machen, warum so viele Bürger keiner Partei mehr ihr Vertrauen schenken. (Ich finde die Idee mit dem extrakreuz „ich lehne alle Parteien ab“ immer noch gut)

Spacko
 

opossum  

Ist noch neu hier
ich denke mir ja schon lange, dass Wahlen längst verboten wären wenn sie was ändern würden.

Aber eigentlich sollte man ja mal was bahnbrechend neues machen: eine demokratische Partei gründen. Andererseits werd ich dann nie Bundskanzler, mit vernünftigen Konzepten wird man wohl kaum gewählt, die Erfahrung haben ja schon andere gemacht.
 
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